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Telegraphische Depeschen.

Lokal'Notiz.

^andes^entsp^^ch bestehen die Interpellanten nicht weiter auf den In­

terpellationen und zieht Musolino seine Motion zurück.

L« Sonntag «»der dis auf' ! Knuten 9h Woncnjug Bj EMndttl. oui

Wißen, ben 1 Grotzhe.

Wien, 10. April. DieNeue Fr. Pr." betont die wuchtigen Ankla­gen Beaconsfield's gegen Rußland im Parlamente, woraus hervorgehe, daß er der Zustimmung der Königin sicher und daß er offenbar der Meinung sei, Ruß­land werde nicht nachgeben. Auch das Wort Salisbury's gegen Gortschakoff's Glaubwürdigkeit deute auf Kriegssturm. Dasselbe Blatt und dasFrem­denblatt" betonen: Nur wenn Rußland sein Wort bezüglich der Vertrags­änderung mit Zustimmung der Signatarmächle einlöse, sei der Friede des Welt.

des Circulars Salisbury S.

Nom, 10. April. DerObsero. Romano" stellt nochmals in Abrede, daß der Papst ein Circular erlassen habe, worin er die Katholiken Italiens auffordert, sich an den politischen Wahlen zu betheiligen.

Wien, 10. April. DiePolin Corresp." meldet aus Volo: 6000 Türken mit 6 Berggeichützen sind am 8. t. nach Velestine abmarschirt, ein Thetl derselben geht zur Verstärkung des Corps von Karditza nach Larissa, während eine starke Abtheilung unter Iökender auf Achya marfchirt. In Volo dauern die Hausdurchsuchungen und Maffenverhaftungen fort. Am 7. d. dran- gen türkische Soldaten in das Haus eineS österreichischen ConsulatS-Bediensteten ein. In der Stadt herrscht allgemeiner Schrecken.

Petersburg, io. April. DieÄgence Ruffe" schreibt: DaS Peters­burger Cabinet sanote am 7. d. ein Promemoria an die Mächte, worin die Einwendungen Lord Salisbury's Punkt für Punkt mit großer Mäßigung be- antwortet werden. Beigelegt ist ein kurzes Begleitschreiben, welches das Lon­doner Cabinet auffordert, Vorschläge zu formuliren. Der gestrige Artikel ' deSJournal de St. P6tersbourg" sei die Qumteffenz dieses bemerkenswertben Actenstückcö, welches mit äußerftir Evidenz beweise, daß Rußland durch den Vertrag von Sa» Stefano keineswegs beabsichtige, Europa bei Seite zu

theils gerettet.

DiePresse" sagt: Beaconsfield hat bereits den moralischen Lieg für das gute Recht Englands und Europas auf seiner Seite.

'Wien, 10. April, Abends. DerPoltt. Corresp." geht aus Bukarest die Mittheilung zu, daß vorgestern russische Regimenter als Vortrab des 7. und 11. russischen Corps von Rustschuk nach Gmrgewo vorzurücken begannen, um die Linie Giurgewo-Bukarest zu besetzen. Die rumänische Regierung negirt den unzweifelhaften Beginn der Occnpation aus Besorgniß, die Gemüther dn. zuschüchtcrn. Nach der Rückkehr Bratianos steht die Bildung eines neuen Ca­binet S unter Joan Gbika in Aussicht.

die Ruhestörer zu entfernen. Die Regierung erklärt, sie sei entschloffeu, alle verfügbaren Kräfte zur Herstellung der Ruhe aufzuwenden und zählt alle Refor­men, Verbesterungen und Privilegien auf, deren Theffalien und Epiruö gleich den übrigen Provinzen in Gemäßheit des Friedensvertrazes würden theilhasrig werden. Savfet Pascha überreichte gestern dem Lultan eine Uebersetzung

Vermischtes.

Mainz, 9. April. Am nächsten Sonntag wird in unserer Stadt der34. Mittel- rhetmischo Turntaa abgehalten werden. Wie wir vernehmen, faßt der Turnlag u. A. bezüglich der würdigen Begehung des 100 jährigen Geburtstages Allvaters Jahn die löthtgen Beschlüsse und wtro zum nächsten mittelrheinischen Turnfeste Stellung nehmen. Der Turntag findet tu Saale des Herrn Albrecht statt-

Die Berliner Börsen-Zeitung schreibt in ihrer No- 156 vom 2. April c. Folgendes:

Wie wir bereits früher mttzulheilen Gelegenheit hatten, hat die »Union «u- gemeine DerstcherungS-Actien-Gefellfchaft hier bat ü£r^?^!<n5( La'nm recht erheblichen Ueberschuß abgeschlossen. In Der Sitzung des AufstchtSraths am 30. März c. wurde über die vom Vorstand vorgelegten Jahr<S Rechnungen vestMtio Beschluß gefaßt und sind wir in der Lage, hierüber schon jetzt Folgendes mitzuthetten: Die Prämien-Etnnahme ist etnschlteßl'ch des Reserve-BortrageS auf 1,614 103 JL (gegen 1 292,376 JL in 1876), also um 321,726 Jt = 25»/0, die Zinsen - Einnahme von 45,202 auf 51,562 JL gestiegen. Die sonstigen Einnahmen betragen einschließlich der oorgetragenen Schadenreseroe 65,659 und die Gcsammt - Einnahme daher 1,731,325 JL gegen 1,429,739 Jt im Vorjahre. Hierauf waren zunächst zu verausgaben: die Verwaltungskosten und Provisionen mit zusammen 265,047 JU, welche irotz der er­heblich höber.n P,ä nien-Emnahme den im Vorjahr htersür /ingestellten Bttrag nur um circa 4000 at Übersteigen; ferner die Brandschäden abzüglich deS AnthetlS der Rücko.rstcherer mit 244,254 und die RückoerstcherungSprämien und Storni mit

656,584 jl, zusammcn also 1,165 886.x, so daß ein Brutto Ueberschutz von 565 438 JL verbleibt. Nach den Vorschlägen des Vorstandes befd)Io& her *«^418:0^ ^000 ,11 reserviren: Für vereinnahmte aber noch nicht ablorbirte Plämien am Schlüsse öef ; Jahre« 302 798 Jt gegen 219,252 JC des Vorjahres, also mehr 83,546 Jl ferner für angemeldete und noch nicht bezahlte Schäden ,26/O47 ^ iür zweifelhafte Forderungen 3000 für Abschreibungen konnten bet den günstigen GeschästSeraebnistcn an Stelle i oer im Statut vorgesehenen 5 o/o auf Schilder und Drucksachen 50 '/o, im Ganzen - 19,581 vtL verwendet werden, während für einen kleine Verlast aus Effecten 2343 X in Ausgabe zu stellen roircn. Trotz der reichlichen Dotirung aller R-seroen und Der f Abschreibungen auf Inventar rc van nahezu 20^00 verbleibt noch kin oertheilbarer i Ueberfrbuß von 111,668 JL, von welchem dem Capital-Reservefonds 29,657 JL ca- 26V, o/o natt der im Statut vorgesehenen 10 o/o htnzugesügt wurden, so daß derselbe z. Z. 34,000 beträgt. An Die Aclionaire gelangen 7 o/o Dividende zu Verthetlung. Die General Ve s^mmlung .st auf den 16. d. MtS. anberaumt."

Ierj . N)u

WöchnrU M-1 u.8' ,!"b

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von M

P'htr.

Gießen, 11. April. Der SchwurgerichtShof erkannte gestern:

gegen Joh. Heinrich Schüßler von Büdingen, wegen angeklagten Meineids nachdem die Geschworenen ein .Nichtschuldig- erklärt hatten, auf Freisprechung; und

gegen Friedrich W lhelm Kriege! von Vo'gtShain, im Königreich Sach en, wegen schweren Diebstals, Zuchthausstrafe von 4 Jahren, sowie aus Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht.

Wagner'- telegr. Evrrespondenz-Bureau-

Berlin, 10. April. In der heutigen RttchstagSsitzung wurde der Antrag Hirsch betr. die Ausdehnung deS HastpflichtgesetzeS bei fortgesetzter Berathung an die^Gewerbe­ordnungs-Commission überwiesen. Es folgte nun die zweite Berathung des Nachtrags- etatS. Bezüglich des Postens des Unterstaatssecretärs für die Ftnanzverwaltung (NeichSschatzamt) erklärte Minister Hofmann: der Geschäftsbereich der obersten Reichs- stnanzbehörde werde umfassen 1) das gesammte Etat-, Kassen- und Rechnuugswesen, die Vorbereitung der Gesetzgebung hinsichtlich aller auf die ^ atSangelegenheiten be­züglichen Gegenstände, die Sorge für die Rechnungslegung, die Stellung des Ober. rechnungsbofeS zu den Reichsbehärden, deffen Befugnisse, überhaupt das Reichsetatsrecht in grundsätzlicher Bedeutung; 2) die Reichsschuldenverwaltung, also die Begebung von < Reichsanleihen, die Ausgabe von Kassenanweisungen, die ^rzinsung und Tilgung von ReichSpapiergeld; 3) das Münzwesen; 4) daS Zoll- und Steuerwesen, jedoch mit der Einschränkung, daß in handelspolitischen Angelegenheiten die Mitwirkung des Reich«, kanzlerawts ober des künsligen Reichsverwaltungsamts hinzutritt. In dem vorgelegten Etat seien nur die Mittel für die beabsichtigte Neuorganisation «efordert; die Gliederung der Armier für Finanzen in der obersten Reichsoerwaltung sei Vorbehalten. Beabsichtigt sei für den nächsten Etat die Vorlegung der gesummten genau spectaUstrten Etats beider A mter, womit dem Reichstage Gelegenheit geboten fei, über b e Stellung beider Be­hörden sich zu entscheiden. Augenblicklich sei die Abgrenzung beider Aemter unmöglich gewesen. Er (Hofmann) bitte um unveränderte Annahme. Nach kurzer Debatte wurden sämmtliche Titel des Reichsfinanzamtes bewilligt.

Von den wetteren Titeln des Nachtragsetats wurde die Forderung für den Neu. bau des Gesandlschaftshauses in Tokio, obschon Minister v. Bülow wiederholt da ür cintrat, abgelehut, dagegen die Vergütung an die Stadt Leipzig für bauliche Einrich. tung deS ReichSgertchtsgebäudeS bewilligt. Hierauf erledigte das Haus eine Wahl­prüfung und lehnte den Antrag auf strafgerichtliche Verfolgung des Reichstagsabgeordneten v Ludwig wegen Beleidigung des Reichstages ab. Die dritte Lesung der allgemeinen Rechnung über den ReichshauShalt von 1873 wurde ohne Debatte beendigt, der von BloS und Most vorgelegte Gesetzentwurf betr. Abänderung des Reichswahlgesetzetz und WahlreglemeniS an die Wahlprüfungs-Commission verwiesen. Bezüglich des^Antrage« Bracke betr. Heranziehung der Mtlitärpersonen zu Communalabgaben wurde beschlossen, die zweite Lesung im Plenum vorzunehmen. Bracke und Liebknecht waren für An­trag eingetreten; Richter (Hagen) wollte die Frage in Zusammenhang mit der Servis- frage gebracht wissen und hatte sich zwar gegen den Antrag Bracke, aber für eine Resolutton wegen Aufhebung der betreffenden Privilegien der Mtlitärpersonen gesprochen. Morgen dritte Lesung des EtatS. .

Berlin, 10. April. Der rumänische Ministerpräsident Brattano, welcher uestern vom Kronprinzen in längerer Audienz empfangen wurde, hat seine auf heute angesetzte Abreise in Folge einer Einladung zu der morgen bei Hofe statt­findenden Abendgesellschaft verschoben. Se. Mas. der Kaiser hat heute seine regelmäßigen Spazierfahrten wieder ausgenommen. ,

London, 10. April. Das Antwortschreiben des Fürsten Gortschakow auf das Rund­schreiben des Lord Salisbury bestreitet, daß der Vertrag von San Stephans einen mächtigen Slavenstaat unter der Controle Rußlands schaffe. Die Bestimmungen bezüglieh Bulgariens seien ledialieh die Ausführung deS von der Konslantinopeier Conferenz aufgestellten Prmcips. Salis­bury selbst gebe aber zu, daß der Krieg die einfache Rückkehr zu dem Programm der Konstan­tinopeler Conferenz nicht gestatte. Die Thatsache, daß der Vertrag em Pralimmarvertrag sei, weise darauf hin, daß Rußland nicht zum BorauS an eine dcstnttwe Ausführung des Vertrages gedacht habe, welcher technische Studien und dir Versöhnung zahlreicher Internen erheische, demnach Raum laffe für eine Verständigung über als unerläßlich erachtete Modifieationen. Bulgarien werde in keinem größeren Grade unter der Controle Rußlands stehen, wie Rumänien. Rußland habe ein Maximum von 2 Jahren für die Occupation Bulgariens festgesetzt, weil, wenn die Oeeupattonsfrist unbestimmt gelaßen wäre, der Argwohn hatte entstehen können, daß Rußland Bulgarien zu annectiren wünsche. Die Abgrenzung Bulgariens sei nur ganz generell bestimmt. Von der Konstantinopeler Conferenz selbst seien schon Häfen am schwarzen und am ägäischen Meere als zu Bulgarien gehörig und für die Entwicklung des Handels nothwendig bezeichnet worden, wobei England und die Mittelmeer-Mächte den bei Weitem meisten Vertheil hätten. Zu der Wahl eines Gouverneurs von Bulgarien sei die Zustimmung der Pforte und Europa'« erforderlich. Rußland sei weit entfernt, Bulgarien in das volitische System einführen zu wollen, habe an den bestehenden Institutionen Nichts geändert und sei nur gegen eine mangelhafte Ausführung derselben Vorsorge getroffen worden. . , , . m t _

Fürst Gortschakow drückt weiterhin sein Erstaunen aus, daß die StivulaNonen in Bctreff vou Epirus und Theffalien Einwendungen veranlaffen konnten. Wenn Rußland zu Gunsten dieser Provinzen Niwts stipulirt hätte, so hätte man dasselbe beschuldigt, daß es Vie Griechen den Slaven opfere Wenn Rußland für Epirus und Thessalien die nämliche Autonomie wie für Bulgarien gefordert hätte, so hätte man die Anklage erbeben daß es die Türkei zerstören wolle. In dem Vertrage sei nicht bestimmt, daß beffere Institutionen für die griechischen Provinzen unter Geltung Rußlands entworfen werden sollten. Ebenso seien die von SaliSburv bezüglich der Proteeiion der russischen Kirche voraebrachten Argumente nicht zutreffend. Es sei Ucbertreibung, daß die Retrocession BeffarabienS, die Ausdehnung Bulgariens bis ans Schwärze Meer, die Erwer­bung Datums den Willen Rußlands an der Küste und tn der Nachbarschaft des Schwarzen Meeres prädominirend macke. England hätte vielleicht lieber gesehen, wenn bie Landerwerbungen in Armenien, welche ein defensiven Werth hätten, m den Händen der Türkei geblieben waren Aus den nämlichen Gründen wünfcke Rußland diese Länder zur eigenen Sicherheit zu besetzen. Wenn England der Türkei Gebietsabtretungen hätte ersparen wollen, hätte es sich mit Rußland verbinden sollen Nachdem England dies abgelebnt, könne es Rußland nickt das Recht bestreiten, eine Lage der Dinge zu schaffen, welche daffelbe gegenüber künftigen Opfern schadlos halte. Nachdem sodann die Einwendungen Salisbury's gegen die Kriegskostenentschädigung widerlegt worden, nimmt die Antwort Gorsckakow's mit Befriedigung Act von den Erklärungen Saliö- bury's, worin der Wunsch ausgedrückt wird, daß die Wohlfahrt der Bevölkerung gesichert werde. Die Lage sei, nachdem die Verträge seit 22 Jahren nach und nach durch die Türkei, durck die vereinigten Donaufürstentbvmer, durch Frankreick und die Konstantinopeler Conferenz altertet worden, daß Salisbury selbst aroße Veränderungen als nothwendig anerkenne. Rußland wünfcke zu erfahren, wie Salisbuni die Vertrage, das Recht Englands und der übrigen Mächte mit der Realisirung der Wohlfahrt der Bevölkerung in Einklang zu bringen gedenke. Ebenso wünsche Rußland zu erfahren, wie Salisbury ohne den Vertrag von San Etephano und indem es der

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Lorn unter dem 8e; Veschlüffe der S nschieiienen, vertretenen ®L BehMunz b sein merhen.

Tießen, am Troßherzogl

Böttilhe

Handel und Verkehr.

Limburg, 10. April. (Fruchtbericht.) Rother Weizen ^>20.5» WAßer Weizen JL Korn 14, Gerste A 12.50, Hafer JL 7.75. (DurchschntttS-PreiS pro ^^^^pfranffurt, 10. April. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich be fahren. Heu kostete je noch Qualität per Centner JL 2.503 50, Stroh per Eentr. JL 2. bis 2.50, Butter im Großen das Pfund 1. Qual- JL 1.10, 2. Oual. .X r, tm Detail 1. Qual- JL 1.20-30, 2. Qual. JC 1.10, Eier daS Hundert 4.80-6, Kartoffeln JL 7-7 50 per 100 Kilo. Fletschpreise: Ochsenflet ch per Pfd^ 70-75 Kuh- u. Rindfleisch 55 dttz 64 Kalbfleisch 60-70 H, Hammelfleisch 55-68 ^, Schwein, fleisch 7075 Erbsen, geschälte (per lOO Ktlogr.) 2833 JL, ganze Erbsen 24-28 Bohnen 25-28 Linsen 28-36 JL ___,__

Mchirr«bericht. Mitgethetlt von dem »gemm deS Norddeutschen Aopd ^Nrt ,T aprt (Per transatlantischen Telegraph.) DaS Postdampfschiff Hermann, Capt. A. de Limon, vom Norddeutschen Llopd tn Bremen, welches em 24. März von Bremen und am 26. März von Southampton abgegangen war, tn gestern 1 Uhr Morgen- wohlbehalten hier angekommen.

c m xc( -c ^reunbfAafl durch Opfer erworbenen Rechte Rußlands Rechnung trage, daS gewünschte Ziel zu erreichen hoffe,

mit Oesterreich entspringenden Vortheile uberem, halte aber diese Freundschafi £fpej$e Salisbury gebe feine Antwort auf diese Fragen.

füt unmöglich, wenn man in diesem Hause Über territoriale Forderungen oer- Konstantinopel, 10. April. Die Regierung fordert durch eine Pro-

bandele, welche den mit dieser Macht feierlich stipulirten Vertragen wideriprechen. ti ble Bevölkerung von Theff ilien und Epirus auf, treu zu bleiben und

Der Minister des Aeußern sährt sorl: Muialin» wünlcht, »°ß auf ----- - - ~

Wiederherstellung des Stande« der Dinge tm Orient aus Grund der BerlrLge von 1856 und 1871 bedacht sei. Di- Erergmsie von 1877 konnten aber nicht ans der Geschichte gestrichen werden und dre Vertrage von 18n6 und 1871 würden in den darüber stallzufindenden Verhandlungen Äband-rungen -rsahr-n wüsten. Die Regierung werd- sich mit besonderer Sorgfalt di- l-gitrm-n In teicssen d-S Handels angelegen fein lasten, ohne mdeß ,-n-Principen außer Acht zu lasten, welche die Grundlagen unserer nationalen Existenz bilden. Eme schwierige Frage und zwar diejenige, welche das Land am meisten beschäftige, sei diejenige, welche Haltung die italienische Regierung für den Fall eines neuen in Europa auftauchenden Conflictes beobachten solle.

Die zwischen den Cabineten stattfindenden Verhandlungen, sowie die ver> söhnlichen Neigungen, welche sich seit einigen Tagen bemerkbar machen erwecken das Vertrauen, daß diesmal noch Vernunftgründe die Oberhand über den Apell an die Gewalt behalten werden. Sollte jedoch ein solches Unglück Europa nicht erspart werden, so werde die Regierung eifersüchtig über die wahren In­teresten des Landes wachen und fest entschlosten, dieselben zu. schützen, streng unparteiische Haltung beizubehalten misten, welche dem einmuthlgen Gefühle pes