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Mo. SSL Mittwoch, ben 26. September 1833»
Kießmer Mnzerger
Anzeige- um) Amtsblatt für ben Kreis Gießen.
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Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in's Hans geliefert. , ,
Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1877 rufenden und den Abonnementsbctrag durch Quittung erheben lassen.
Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zu 2 Mark.
Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten betragt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark excl. Postgebühr. Cie- selben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — , , ,<
Um vollzählige Exemplare liefern zu können, ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, ihre Bestellungen rechtzeitig bet der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten aufgeben zu wollen. Jteoacttpn.,
Amtlicher HHeil.
Gießen am 22. September 1877.
Betreffend: Vertheilung von Prämien seitens des Thieischutzvereins für das Großherzogthum Hessen.
Die Großherzoglichc KrciS-Schul-Coimmsswn Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Sie wollen uns di. Namen der Lehrer Ihrer Gemeinden, .welche b-r.its vor dem l. Juli l. I. Mitglieder des Thi.rschutz-V.reins waren und noch keine Prämien erhalten haben, innerhalb 8 Tagen angeben.
Dr. Boekmann.
politischer d h e i l.
Sanitätsbeamten störten.
die sicherlick nur die volle Zustimmung In Oesterreich finden wird.
sw* * «**• ■St*» 5LSt SÄ“Ä ÄÄi daß Ue Türken "die Rumänier hinderten, ihre Todten den lei,enden Staatsmännern beider Reiche Sreife zu'beerdigen und die Transport- von Verwundeten durch Schießen auf di-
ArauLreich.
Paris, 21. September. Morgen wird im Amtsblatt das Decret, betreffend die Vornahme der Neuwahlen am 14. October und das Zusammentreten der Kammern am 6. November, erscheinen. Der Maire von Versailles, Ramean, hat seine Entlastung gegeben, indem er für diesen Schritt das Manifest des Marschall-Präsidenten als Motiv angab.
Paris, 22. September. Das heutige Amtsblatt veröffentlicht nunmehr die Decrete wegen Berufung der Wähler-Collegien zur Wahl der Deputirten auf den 14. October und betreffend das Zusammentreten des Senats und der Deputirtenkammer am 7. November zu einer außerordentlichen Sesston.
Pari-, 23. September. Das „Journal des T6bats" soll wegen seines gegen das Manifest des Marschall-Präsidenten gerichteten Artikels criminell verfolgt werden. — Die republikanischen Zeitungen melden jetzt ganz bestimmt, daß Grevy die Candidatur im neunten Arrondiffement von Paris, welches von Thiers in der Deputirtenkammer vertreten war, angenommen hat. — In einem vom Justiz-Minister für die bevorstehende Wahl-Periode erlassenen Circular wird angeordnet, daß Wahl-Rundschreiben und Wahl-Affichen die genauen Unterschriften bestimmter Personen tragen müsten; ferner: daß Schriftstücke, m welchen politische Grundsätze dargelegt werden, zuständigerseits sorgfältig gelesen werden, um gegen Schmähungen des Staats-Oberhauptes, Unwahrheiten und Androhung von Gewaltthätigkeiten einzuschreiten.
— Der Astronom Leverrier, Director der Sternwarte, ist heute Vormittag gestorben.
England
London, 22. September. Der „Standard" meldet: Vier große Lon- don-r Firmen sind aufgefordert, Submissi°ns-Off°rt°n °inzur-!ch°n zur L - «rung von eisernen Baracken, welche in der Nahe von Bukarest für 100,000 russische Soldaten zu errichten wären.
Nelgien.
Brüssel, 23. September. Der Strike im Borinage nimmt einen ruhigeren Verlauf. Westlich von Mons wurde die Arbeit gestern theilweise wieder ausgenommen.
Deutschland.
Darmstadt, 23. September. Der Kaiser ist heute Nachmittag gegen 5 Uhr in Begleitung des Kronprinzen und des Großherzogs vom Mecklenbiirg hier eingetroffen. Am Bahnhof hatte sich zum Empfang die Großherzogliche Familie eingefunden. Nachdem der Kaiser von den zum Empfang anwesenden Stadtverordneten, sowie von den Ehrendamen begrüßt worden war, fuhren die hohen Herrschaften unter großem Jubel des sehr zahlreich versammelten Publikums durch die festlich geschmückten Straßen zum Lchloß. Um 6 Uhr findet das Famstien-Diner im neuen Palais statt.
Berlin, 22. September. Die „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die Zeitungs- Meldung, daß der Marine-Etat dem Reichskanzler-Amte nicht zur bestimmten o,jk ruaeftellt worden sei, als unrichtig. Die Admiralität habe den Etat kn den? ihr festgesetzten Termin, den 15. ds., dem Reichskanzler-Amt zu- gestellt. 23. September. Der russische Militär-Bevollmächte v. Reu
tern, welcher bis jetzt Kaiser Wilhelm auf Reisen begleitet hat, begibt sich nach dem T^^t^UePfq22. September. Das heutige Amtsblatt veröffentlicht ein Sckreiben des Großherzogs an den Staatsminister Turban, welches nn Auf- trnnf’ des Kaisers dessen vollste Zufriedenheit mit dem Zustand der Truppen und seiner Aufnahme in Baden zum Ausdruck bringt und die Anerkennung und den Dank des Großherzogs über die würdige Haltung in Stadt und Land ausspricht. Außerdem veröffeutlicht das Amtsblatt ein Schreiben des Kai ers an den Großherzog, in welchem derselbe den Wunsch ausdruckt, daß der Frie ein langer und dauernder sein möge, aber auch der Ueberzeugung Raum gibt, daß nüt so guten Truppen wie die des 14. Armee-Corps allen ruhig entgegengesehen werden könne. Das Schreiben bringt zugleich die Er- ^nnnna des Großherzogs von Baden zum Geueral-Jnspecteur der neu ge- b»7-t-n aus r-m l^ badisch-n und dem 15. elsässischen Armee-Corps bestehen- den 5 Ärmee-Jnspection, wobei den Kaiser die Ueberzeugung von der milttarischen Erfahrung "nd Einsicht des Großherzogs und zugleich di. Absicht leitete, dadurch den weitesten Anschluß deS R-ichsland-s an Deutschland zu fordern.
Kesteneich.
Urei(J) spiut' unb Geld gespart habe und ruhig den kommenden Ereigniffen
-SMiSAM essfi tifc
Rumänien
Bukarest, 22. September. Der Minister des Auswärtigen, Cogal- niceanu, recktet- an die auswärtigen Mächte ein Circular, in welchem er theilt, daß Osman Pascha Baschibozuk-Band-n °rganistrt habe, d - mit B leu - - • - • die verwundeten Rumänier zu ermorden. Das rumamlcye


