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Samstag, den 24. November

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DerPolit. Corresp." wird

Aravkretch.

vierteljährlich 2 Varl 20 Pf. mit Vrivgerlohn.

bkWiW« »i«telj»hrlich 2 Mark 50 Pf

Kerner, igen. te Bürger.

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London, 21. November.Reuter's Bureau" meldet aus Erzerum vom 19. d.: Türkische Posten wechselten gestern Gewehrschüsse mit dem Feinde bei Mondurke. Die türkischen Batterien beschossen die russischen Befestigungen südlich von Erzerum. In der Ebene patrouilliren kleine russische Kavallerie- Detachements nach verschiedenen Richtungen. ,

Konstantinopel, 21. November. Ueber das Gefecht bei Pyrgos wird

der Kammern eröffnet wurden, für ungesetzlich und schloß seine Ansprache an die Commission mit den Worten: Das Budget ist fertig. Frankreich weiß, was es thun muß, und wird es thun; es bleibt ihm nur zu wtffen übrig, was )(c Regierung dem Lande schuldig ist.

Iußtand.

Petersburg, 21. November. DerRegier.-Bote" veröffentlicht einen kaiserlichen Befehl, betr. das Verbot der Ausfuhr aller Arten von Lebensmitteln aber das Schwarze und das Asow'sche Meer nach dem Auslande.

Der orientalische Krieg.

Konstantinopel, 21. November. Ein Telegramm des Commandan- en in der Herzegowina meldet: Die Montenegriner, welche sich der Befesti- zungen in der Umgebung der Ortschaft Karnasst auf der Seite von Antivari wmächtigt hatten, wurden gestern mit einem Verlust von 300 Mann wieder

Wien, 21. November. DiePresse" meldet aus Cetttnje vom 20. d.: Vorgestern zogen die Türken mit starker Macht von Skutari zum Entsätze An- tivaris, wurden aber bei Mrkowice von 6 montenegrinischen Bataillonen geschla­gen. Auf ihrem Rückzüge zerstörten die Türken die Bojana-Brücke. Sichere Nachrichten constatiren den Ausbruch einer Panik in Skutari.

Konstantinopel, 21. November. Nach einem Telegramm Mukhtar Pascha's haben die Russen neuerdings keinen Angriff auf Erzerum unternom- men und standen noch immer auf Dewe-Boyun. Von Kars hatte Mukhtar keine neuen Nachrichten. Telegramme aus Rasgrad berichten von unbedeu­tenden Recoguoscirungs-Gefechten an verschiedenen Punkten. Mehemed Alr trifft Voibereitlingen, um Osman Pascha zu entsetzen.

Wien, 21. November. DiePolit. Corresp/ meldet aus Belgrad von heute: Vor den aus den Paschalik Widdin in den Bezirk Pirot eingefallenen Tscherkeflen fliehen Türken und Christen massenhaft. In Folge der Annäherung der Tscherkeflen an die serbische Grenze forderte die serbische Regierung die Einwohner der Tistricte Negotin, Zaicar, Kujagevac und Alexinatz auf, sich zur Räumung ihrer Wohnungen bereit zu halten. Der$oht. Corresp. wird aus Bukarest von heute gemeldet: Gestern wurde em türkischer Dampfer bei Rasti oberhalb Kalafat von einer rumänischen Batterie in den Grund gebohrt und der türkische Ort Zelli Palanka in Brand geschossen.

Petersburg, 21. November. Osficiell. Aus Bogot wird vom 20. d. , berichtet, daß am 19. d., Morgens 9 Uhr, 16 türkische Bataillone aus Rust- ; schuk, Bassarbowo und Tschiftlik unsere Vorposten-Positionen bet Pyrgos, : Khauguel und Tschesme und zwischen Tschiftlik und Trestenik Zugriffen. Nach : hartnäckigem Kampfe wurden dieselben gegen 6 Uhr Abends auf allen Punkten t gänzlich zurückgeschlagen. Unser Verlust ist noch nicht genau bekannt. Soviel bekannt, ist ei» Osstcier lobt, 7 verwundet. Gestern Abend wurden vorläufig 78 verwundete Soldaten eingebracht. Am hartnäckigsten war der Kampf bet Pyrgos, wo zwei Compagnien vom Azow'schen und vom Dnieper schen Regt- ment sich heldenmüthig gegen eine enorme türkische Uebermachr vertheidlgtcn. Bedeutende Verluste zwangen dieselben endlich, sich gegen Metschka zuruckzu- ztehen. Die ganze erste Brigade der zwölften Division rückte dann gegen Pyr­gos vor und vertrieb die Türken Nachmittags halb 5 Uhr, indem sie dieselben über den Lom zurückwarf. Die Türken hatten jedoch Pyrgos schon etnge- äschert. Am selben Tage, Nachmittags 3 Uhr, griffen die Türken einen aus 36 Kosaken und Lublin'schen Husaren bestehenden Vorposten an und wurden ebenfalls zurückgefchlagen. Gegen 6 Uhr Abends besetzten unsere Vorposten wieder die früheren Stellungen. ..

Officiell. Bogot, 20. d. Gleichzeitig mit dem Angriff auf Nowosclo griffen am 17. d. 150 Tscherkeflen und Bascht-Bozuks Slatarizza an. Unter deren Schutze besetzte die türkische Infanterie die Slatarizza beherrschende An­höhe und begann Batterien zu errichten, fluchtete aber nach einigen Granat- schüfl-n, während die Tscherkeflen und Bascht-Bozuks durch die Schutzen des Jakutskischen Regiments zurückgeschlagen und zerstreut wurden. Auf unserer Seite wurden zwei Mann verwundet. Die Türken hinterließen acht Leichen, darunter einen Officier. - Am 19. d. fand vor Pl-wna auf der Tut schemtza- Redoute, Nachmittags um 1 Uhr, in Anwesenheit des Kaisers em Gottesdienst wegen der Einnahme von Kars statt. Nach dem Gottesdienst erfolgten von allen Batterien gegen Plewna gerichtete Salven. Abends fand auf den Posi­tionen Feuerwerk, Illumination und Musik statt. Abends 11 Uhr eröffneten die Türken ein Gewehrfeuer gegen die Position des Generals Skobeleff, welches unsere sämmtlichen Batterien mit Granaten erwiderten. Nach 20 Mi­nuten wurde Alles still. Unsererseits wurden ein Officier und zwei Soldaten

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Meßmer Anzeiger

AllM- Md Amtsblatt für de« Kreis Gieße«._____

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Darmstadt. Gutem Vernehmen nach erscheint demnächst eine Verord­nung, welche die seither gebräuchlichen Uniformen beseitigt, so daß nur noch für diejenigen Beamten, welche mit dem Publikum verkehren, eine Verpflichtung zum Tragen derselben bestehen bleibt. Bei feierlichen Anläflen und Audienzen soll der schwarze Frack vorgejchrieben werden.

Berlin, 21. November. Abgeordnetenhaus. Etngegangen ist der Gesetz- Entwurf, betr. die Ausbringung der Gemeinde-Abgaben; ferner eine Anzeige des Justizministers, wonach das gegen den Abg. Fransten bU dem Landgericht in Aachen anhängige Straf-Verfahren für die Dauer der Session sistirt ist. Der Vertrag wit Braunschweig wegen Bearbeitung der Auseinandersetzungs- Geschäfte in den Grenzgebieten wurde in zweiter Lesung genehmigt. Der Gesetz- Entwurf, betr. die Aufnahme einer Anleihe für Eisenbahubauten und sonstige Ausgaben zu Eisenbahnzwecken, wurde auf Grund der ersten Lesung an die Budget-Commission verwiesen, womit sich der Handelsminister unter HtnweiS auf d>e Bestrebungen seines Restorts, den Ansprüchen des Hauses zu genügen, einverstanden erklärte. Es folgte nunmehr die Interpellation Richter s über die Verwendung des Welfen-Fonds. Der Regierungs-Commiflär Homeyer er­klärte sich zur sofortigen Beantwortung bereit. Nachdem Richter die Inter­pellation begründet hatte, verlas Homeyer folgende von der Staatsregierung beschlossene Erklärung: die Staatsregierung hat schon bet früheren Veranlassun­gen sich dahin ausgesprochen, daß für dieselbe eine Verpflichtung zur Rechnungs­legung über die Verwendung der in Beschlag genommenen Revenuen des Königs Georg an den Landtag nicht bestehe, weil die Einnahmen und Ausgaben nicht für Rechnung der Staatskafle, sondern für Rechnung des gedachten pursten er­folgen. Es wird diesbezüglich auf das an den Präsidenten des Abgeordnetem Hauses gerichtete, zur Kenntniß des Hauses gebrachte Schreiben des^Staats- Ministeriums vom 10. December 1869 und auf die bet Berathung des Staats Haushalts - Etats für 1874 zu den im Capitel 100, Titel 1 des Etats enthaltenen Bestimmungen erthetlte Auskunft Bezug genommen. In Gemäßheit dieser, den maßgebenden Vorschriften der von beiden Hausern des Landtags genehmigten Verordnung vom 2. März 1868 entsprechenden Auffassung findet sich die Staatsregierung nicht in der Lage, auf die in der Jnterpellatton des Aba Richter geforderten Nachweisungen emzugehen. Hanel beantragte eine Besprechung der Interpellation; dieser vom Centrum und der Fortschrittspartei unterstützte Antrag wurde angenommen. Hänel hielt die Beantwortung der Interpellation für^ unzureichend. Virchow beantragte die sofortige Heibelrufung der Minister aus Grund des Art. 60 der Verfassung. Präsident Bennigsen erklärte dies bei Interpellationen für unzulässig. Dieser Ansicht setzte W ndt- borst IMeppen') Widerspruch entgegen- Lasker stellte anheim, in dieser Ang - leaenbcit einen Antrag zu stellen, diesen in der nächsten Sitzung zu diScutiren v fnnm in die aefthlicbe Berechtigung vorhanden, die Gegenwart der w" ÄÄ - Lw »E-» d°,m

^ne Verletzung der Ehre und Würde des Hauses. Seitens des Reg.erungs- Commiflärs wurde dies bestritten und der Nachweis für das correcte!Verfahren des Ministeriums geführt, v. Schorlemer beantragte namentliche Abstimmung über den Antrag Virchow's auf Eiterung der Minister, welcher darauf bei namentlicher Abstimmung mit 200 gegen 151 Stimmen abgelchnt wurde. Fvrtsetzung^derbTingt «ne übersichtliche Dachellung der sran- rösischen Krisis und schließt dieselbe mit folgendem Satze: Da sich der Mar- i^kllVräsident aui die ihm bis 1880 übertragenen unbedingten Vollmachten »nd akf die chm von der damaligen conservativen Mehrheit zugewiesene Auf- t fceruft die jehiae Kammer-Majorität aber mit gleicher Entschiedenheit auf dauernde friedliche Lösung des tiefen Gegen,atzcs kaum in Aussicht zu nehmen.

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stände hin und sagte: Halten wir an der Gesetzlichkeit fest, bemühen ww u Diejenigen in den Schranken der Gesetzlichkeit rurückzuha ten Abwesenheit möchten I Gambetta hält di- vielen Supplementar-Credite, die in Abwesenyetr

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jedermann, meiner tummel etwas auf en, oder ju leihen, \t. (65811

Nov. 1877.

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im Neuenweger- ob. nige Jahre zu pachten idt die Exped. d. Bl- »♦♦WH* rtauben und zu jtnbenten Stadi­ale Herren: le r, Timon,

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