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Den 14. Oct.

Dem HilfLführer Louis Kreiling, ein Sohn, Wilhelm, geb. den

30.

24.

Denselben.

Denselben.

August.

Denselben.

Sept.

Denselben.

Dem

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Dem

Dem

geb. den 22. Sept.

Den 15. Oct.

2. Sept.

3. Sept.

Denselben, den 12. Sept.

Postschaffner Adam Wasenmüller, eine Tochter, Sophie, geb. Schneider Julius Exner, ein Sohn, Heinrich, geb. d. 2. Sept. Seiler Valentin Brauer, ein Sohn, Johann Wilhelm, geb. d. Bremser Johannes Kuhl, ein Sohn, Karl Heinrich, geb. den Schreinermeister Philipp Maurer, eine Tochter, Margarethe,

Nachitschewan ein Pascha, welcher eine Artillerie-Brigade befehligte, ein Ba­taillons Commandeur, 21 Officiere und 300 Mannschaften gefangen genommen. Augenblicklich ertönt aus den Beraen Geschützfeuer.

Konstantinopel, 19. October. Ueber das Bombardement von Su­lina roüb amtlich gemeldet, daß an demselben außer 25 Kriegs-Fahrzeugen 20 Mörser-Batterien, die auf der Landseite nach Kilia hin ausgestellt waren, mitwirken. 4 Häuser waren bereits zerstört, 48, darunter ein Consulats-Ge- bäude und ein Hospital, beschädigt.

Wien, 19. October. DasTageblatt" meldet aus Schumla unterm 17. d.: Die vorgestern unternommene Recognoscirung gegen das von den Russen besetzte Jovan Tschiftlick sand unter dem persönlichen Commando Sulei­man Pascha's statt; die auf der linken Seite den Lom-Fluß begleitenden Höhen fanden sie von den Ruffen besetzt. Durch eine gestern vorgenommene Recognosci- ruug wurde constatirt, daß westlich Krasna in der Richtung nach Rustschuk hin eine starke russische Jnsauterie-Colonne marschirte, mit deren Nachhut Fuad Pascha ein kurzes Gefecht hatte. Beide Recognoscirungen ergaben eine tiefe Durchweichung des Erdreichs.

Vermischtes.

Kindlicher Vorschlag. Mama, warum ist denn Papa so traurig'/ Ach, mein Kind, er hat seinen Prozeß verloren. Run, Mama, ist es weiter nichts? Da wollen wir eS doch einfach in die Zeitung setzen, vielleicht bringt ihn der ehrliche Finder wieder'

Ein ängstlicher Hauslehrer schrieb unter den jammervollen Aufsatz seines neunjährigen Fretherrn:Für den Anfang im Allgemeinen zum Thetl fast meist schon recht ziemlich."

, Wer einen guten Schwiegersohn findet, gewinnt einen Sohn, wer einen schlechten findet, verliert eine Tochter.

Getaufte.

Dem Metzger Johannes Seng, ein Sohn, Georg Emil, geb. den

Eingesandt.

Nachdem die sechs regelmäßigen Eoncerte des hiesigen Eoncertoereins zur Aus­führung gelangt sind, wird am 17. d. M. ein außerordentliches Concert statt- Sa 2V bcn Ersteren war es gelungen fast stets ganz hervorragende Künstler oder Künstlerinnen zu gewinnen, namentlich war es die Aufführung des Elias, an welcher die ausgezeichnetsten Kräfte, sowohl Solo-Sänger und Sängerinnen, als auch Orchester- mitglteder Theil nahmen, so daß dieses Concert allseitig als em durchaus gelungenes, Ja als eine unverhofft glanzende Leistung des Concertvereins anerkannt worden ist.

V b<äem Concert die für die Heranziehung so besonders

tüchtiger Kräfte nothwendigen Ausgaben weit die erzielten Einnahmen Um nun nicht EjLfT? bedeutenden Deficit in das neue Rechnungsjahr hineinzugehen, hat der Vor- stand des Concertvereins mit Freuden das Anerbieten des Fräulein Lilli Lehmann aus Berlin angenommen, die sich erboten hat, Ende dieses Monats noch einmal hier aufzutreten. Der genannte Vorstand hat dies gethan in der festen Ueberzeugung, daß das hiesige Publicum die Leistungen dieser vortrefflichen Künstlerin zu würdigen wissen ftüL?.119 sein wird, die Bestrebungen des Eoncertoereins zu unter;

i^llte es auf diese Weise gelingen, das drohende Deficit zu decken, dann wird $abre bc? Vorstände.möglich sein, zu den regelmäßigen Eon- eerten^des^Vereins hervorragende Kräfte heranzuziehen.

°ig ®mil,n01e96. to!' 10® e^^idtt^entr Heinrich Gle.ßner, ein Sohn, Karl Lud- Beerdigte.

- ~ A f!nJ3, Oct. Ludwig Karl Hartmann, Bürger und Gärtner, alt 67 I. 8 M.

5 T, gest. den 11. Oct.

m jb .Oct. Katharine Löber, geb. Einlauf, des verft. Bürgers und Schu h- machecs, Heinrich Lober, Wittwe, alt 59 I. io M. 8 T., gest. den 14 Oct. W 9

Geborene.

, , 1°-. Dct. Wilhelmine, Tochter von dem Hülfswätter an der

. 12. Oct. Wiih-lm 30bann gr° dnch Pdll pp" S-b ® non ö4netber Philipp Moritz ©uppert. 14. Oct. Wilhelm SR'diarö äu4uft Soin

W »A 12 Oct. K-iharlne, T.chilr des Schn-,dlrs K-rs

<, ~ a 4, . n., ® f it o r Be n e.

14. uct. Katharine Lober, geborene Einlauf, 59 Jabre alt TOittmi- h«.a mach-rm-lsl-rs s-lnrlch Liber. - Di-nstkn-chl Wilhelm Heinrich Kailch 25^°b?e^-lV von Liebertwolkw'tz, Verwaltungsbezirk Leipzig. 17 Oct Kakbarin- 12 Ä? pi?a1''°eltmb^°>'°^O-s^s7nbi^^°u Gro»h. acabcmM fcoS,

^roßherzogliche Bttrgeruteisterei Gießen.

_______A. Bramm._____ Verloosung -es Frauenvereins.

®a, b'° Zeit unsrer alljärltchen Verlosung wieder herannaht so er- l-uben wir uns die Freunde unseres Vereins daran zu erinnern, und sie u von Koken aiA 1r,?lcfcm 5are durch Abname von Loosen nnd Zuwendung von Gaben. d,e sich zur Verloosung eignen. ,u unterstützen -3niond rk ? mochten wir es der jüngeren Welt bis z,i Mädchen und jknaben In>8 fSen le0eii, ibre kunstfertigen Hände für unseren so woltätiaen r)weck in ',Cta -u setzen. Wie rasch ist solch' eine k eine Arb^SJ! ?^egung

I -defeiedtgung, em wenig be,getragen zu haben zur Linderung der Not. Und das Bedürfnis wird ja immer dringender. Wie jeder derartige /UH der unsere die Erfarung, daß das Auge der Liebe durch müSien^' ^schärft wird. Notzustände, die man zuvor hingenommen, als mußten sie so sein, werden unerträglich und fordern Abhilfe. So haben wir die bDf e,f'03hilff ''"^. Augenmerk vor Allem auf die Pflege armer Kranker, die oft so hilflos daliegen, gerichtet; eine der zu diesem Zwecke berufnen Diaconiflen ist an diesen Tagen emgezogen. Sie bedarf Mittel -»r Pflege ' Kranken Dazu steht der Winter vor der Tür mit seiner Kälte seinem £ ha69eI: bag ceÖÜtfcn ®lt di- Hilfe unserer Freunde. Wir

hoffen, daß wir nicht vergebens bitten, wenn wir ihnen jtinifen: Unsre Ein- Äfttad,ien- ^ßt »ns nicht in. Stich, sondern öffnet uns freudig

___ Der Vorstand.

Literarisches.

"^btrk's Wanderungen auf dem Gebiete der Länder- und Völkerkunde» Xha ^9£ir^^Ofbud,?Q<übiun0 in Detmold) liegen uns jetzt 5 weitere Bände vor, nämlich Bt). 16, China und Japan - Bd. 17, Die Nilländer - Bd. 18, Süd- ~ 8b; "-Sahara und Sudan - Bd. 20, Nord-Afrika. Auch diese Lieferungen bestätigen unser Über das Unternehmen abgegebene günstige Urthetl in allen Stücken Die Schilderungen aus dem Natur- und Menschenleben sind in anziehender °t^?^llung gegeben und wissen den rechten Volkston zu treffen. Dabet sind stets die besten und zuverlässigsten Quellen benutzt. Welch' gute Aufnahme die Man- bnUXn Publikum gefunden beweist Lohl am besten d7r Umsted daß von ®>InS^r<S ° rKSanJe^icrrl:t?rincu» Auflagen erschienen sind. Zur Anschaffung für unb SchEbltotheken ist dieses auf 25 Bändchen (ä 1 berechnete °nberg 3U cmp^eb en' ^otp{e denn auch Familienkreisen eine gediegene Lectüre

r J$IC . Lebenoverfichernngs- nnd Ersparnis - Bank in Stuttaart beschlossenen Statutenänderungen sind, nachdem die verschiedenen Regierungen denselben ihre^Ge- nehmigung ertheilt Haben, am 1. Oktober d. I. in Kraft getreten. Diese neuen Statuten bieten den Versicherten d,e liberalsten Bedingungen. Insbesondere verdient hervorgehoben zu werden, daß krlegsvlenstpfllchtlge Versicherte, die nicht berufsmäßig oder freiwillig beim Heer ch Kraft^ü^^ I"»' Vefficherung schon länger als 5 Jahre ununterbrochen

m Kraft ,st im Falle eines Kriegs bis zum Betrage von 6000, ohne eine ^rtraurä- mie bezahlen zu müssen, versichert bleiben. £,rapra

h.rb diesem in Süddeutschland längst den ersten Rang einnehmenden Institute

wird sich dadurch voraussichtlich immer noch mehr vergrößern. Unter den in Deutschland der- SwFnintUth.HbCn?2 Versicherungs-Gesellschaften hatte die Lebensversicherungs- und Crsparniß-

3a^TCn t874 u- 187d nächst Gotha und im Jahre 1876 nächst der

Gothaer und Leipziger Bank den gropten reinen Zuwachs au neuen Versicherungen, v -u Die Verwaltungskosten sind äußerst niedrig, durchschnittlich 512% der ^ahrcs-üinnabme k'?an.fern ^ii Ausnahme von Gotha mehr als die doppelten Kosten zu verrechnen 9!cbtau8 le^cr Prämie eine Dividende; die niedrigste seit dem Bestände der

-instalt belief sich auf 33, die höchste auf 46% der Prämie. Der Durchschnitt brfrnn g? o den Versicherten zu zahlenden Netto^Prämien erreichen dadurch das möglichst niedrige

Seit ihrem 23jährigen Bestehen sind der Bank 46,144 Anträge mit JL. 175 000 000 zugegangen. Derzeit sind in Kraft 31,581 Policen mit 1 123,105,000 '7^,OOO,OOO.

Für Stcrbefalle hat dieselbe bis jetzt .*L 9,925,000. ausbezahlt und bei Lebreiten källia Ui6ertoÜffe tourbe" -u-Auszahlung disponlr.'

Berchelwn^'" 4 3^TCn fomm,n roeitere 3,695,400. an die Leben«-Bersich»ten zur

_ des Jahre» 1876 dl- Summe »on JL 21,713,780.

SDic Fonds sind Hypothekar!)ch sicher angelegt, wahrend die Stuttgarter Bank dem Alter nack unter den m Deutschland bestehenden Gesellschaften die 14. ist, steht sie 7ach chrem jetziqen rnsbesondere aber bezüglich der Billigkeit ihrer Verwaltung und dn hoben Dlvldende^in der er)ten Reibe aller deutschen Versicherungs-Institute. (5913

Auszug sus den Kirchenbüchern der Stsdt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

_ t m Betraute.

n,rft nHahrLPa ' Cu.ba,i9 Möller, Schreiner- unb Glasermeister dahier, des nnx1" rSn Unö Schretnermeisters in Ziegenhain, Lorenz Möller, edel Sohn-

öofmwr ebel.^Ä"' b'8 ®ür8trS unb VelnroEberS <n Lauterbach, ®ap|i

t». Heinrich Christian Weidig, Schreiner dahier; und Elisabeth Mar-

Tvchtcr $ru^bau^r' bc§ Derft Bergmanns in Aumenau, Wilhelm Bruchhäuser, efccL

Bekanntnlach u n g.

®ett.: Die Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten zur Ersatz-Wahl der Stadtverordneten.

borc3ciLV0m 221 bis znm 30. October 1877 einschließlich ^0^110008 von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 big 5 Uhr liegen die r cktia?m ans zur Ersatz-Wahl der Stadtverordneten Stimmbe-

Ä-ÄwZS ÄS ÄS L

Gleßen, am 17. October 1877. 15S86

Koffer, sowie sonstige Hegmstänffe

" werden von mir speditirt nach allen Gegenden mit -der ohne VMchuff. (2855 H. Grünebaum.

^anbel und Verkehr.

noA Vn'an? Oct. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Dfd ^0-0.95 ^'Hühnereier per Stück 7 X Käse, per Stück 5-9 ^Kasematte per Liter Linsen, 1 Liter 18^, Tauben, das Paar 50^, Hühner per Stück 60 Hahnen per St. 60^, Enten JL 1.50, Kartoffeln 100 Kilo 6^

Auszug a. d. Standesamtsrkgistern dkg Standesamts Gießen

Vom 13. bis 19. October 1877.

Aufgebote.

Ä ., ,16- Ott. Der Schlossermeister Ludwig Kneib, Wittwer, in Mainz mit L-uise Katharine Romer von Gießen. 18. Oct. Der Rentner Christian Gottlieb Helm Wittwer, von Uch, wohnhaft zu Gießen mit Henriette Sophie Louise, Wittwe des Kappenmachers Philipp Jacob Etsch, geborene Reuß, von Lich, wohnhaft in Gießen

Ä , Eheschließungen.

r;7',5,ct Schreinermeister und Glaser Peter Ludwig Möller von Ziegenhain ?on Lauterbach, wohnhaft in Gießen. - Schretnsr Heinrich Christian Weidig von Gießen mit Elisabethe Margarethe Bruchhäuser von Amnenau b(89 »ühn3?ICO6 von Günterod mit Karoltne, Wittwe

des Johannes Kühn II., geborene Wasch, von Unterosphe.

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