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1876.

von Zeitungen n des hier gar- ungen sei, nach« terosfifeen und ist zwar hübsch

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^©rünbera, 16. Juni. Weizen X 12.86, Korn X 10.65, Gerste X 9.16, Hafer X 8.66, Samen X 16.50, Kartoffeln X 4.47. (Alles per 5O Kilo oder 1 Ctr.)

Frankfurt, 18. Juni. (Fiuchtdericht.) Unser heutiger Markt war abermals flau, das Angebot von hiesigem Landweizen mehrt sich jeden Tag; fremde Sorten nichts gehandelt. Französischer Roggen X 20.50 übrig, russischer unverkäuflich Gerste um­satzlos. Hafer sehr ruhig. Am Mehl-Markt keine Aenderung. Futterstoffe flau.

B Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2X 39, Nr. 3 X 35, Nr. 4X31, Nr. 5X25, Roggen­mehl o/i (Berliner Marke) X 28, do. II. (Berliner Marke) X 23, Weizen, effectiv htes^ ab Bahnhof hier X 26.75, ab unserer Umgegend X 26.-26.25, fremder ;e nach Qualität X 2226, Roggen je nach Qual. X 18.20.50, Gerste X1921., Hafer X 1317., Kohlsamen fehlt, Erbsen X 21 bis 24, Wicken X ^ ^0, Linsen X 21 bis 30, Rüböl, detail, X 68. Stimmung fehlt. (Die Preise verstehen sich sämmtlich

lOOKilo.) Die von Köln heute gemeldeten telegraphischen Weizen 3040 4 niedriger, Roggen 15-20. Flau. Prachtwetter.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 16. Juni. Der heutige Heu-u. Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 45.25, Stroh per Centner X 4. bis 5.. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität X 1.10, 2. Qual. X 1, im Kleinhandel!. Qual. X1.30, 2. Qual. X 1.15-20. Eier, gewöhnliche, das Hun­dert X 4.50, italienische X 5.60. Kartoffeln X 8-9.

Frankfurt, 18. Juni. Der heutigeViee,markt war gut befahren. Angetrieben waren: 430 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 212 Kälber u. 200 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität X 64-68, 2. Qual. X 5860, Kühe und Rinder 1. Qualität X 5457, 2. Qualität X 4651, Kälber 1. Qual. X 52, 2. Qualität X 40-46, Hämmel 1. Qual. X 50-55, 2. Qualität X 4050. Schweine 60 H

untere Erndten und Heerden zerstören, noch die außerordentlichen Ueberschwemmunaen ! unteres Flusses zu verhindern, die jährlich so verheerend wirken, endlich, daß die Pocken in Folg? der Erfindung der Jmpsung zu verschwinden anfangen, wahrend unser Patron nie das Geringste gethan, um uns von diesem Elend zu besreien, und daß wir, um die Einsätle der Indianer zu bekämpfen, zuerst zu der heiligen Jungfrau von fiu,an und bann zu der Jungfrau vom Nofenkraui, zu der Gnaden und zur heiligen Clara, die ebenfalls Jungfrau, unsere Zuflucht nehmen mußten und mit ihrer Hülse siegen konnten, während der Franzose, unser Patron, gletchgiltig im Himmel blieb, ohne uns im Geringsten beizustehen, wie es doch seine Pflicht gewesen wäre; 2) daßi er uns heute verläßt, wo fein Schutz mehr w>e je nöthig wäre, während der heilige Ignatius von Loyola mit jenem eilen und ritterlichen Heldenmu h, der ihn kennzetchnet, aus Liebe zu dem Lande, das er erobern und bevölkern geholfen, und wo feine Sohne einträglich Missionen gegründet, uns in den letzten sechs Monaten geholfen hat, »le er früher mst der Jungfrau vom Rosenkranz im Vereine ein englitches Heer von I l ooo Mann am 5. Juli 1807 vernichtet hat und am 31. Juli des vorigen Jahres, dem Jahrestage jeiiür fiimmelfabrt das französische Geschwader gezwungen hat. die ungerechte Blokade, d t e" w l r erlitt en, au sz u h e b e n; 3) daß es bte Pflicht der Regierung ist, welcher die All: macht d es V o Ikes^ an vertraut ist, zu Gunsten des Volkes die Verwaltung von untaug­lichen Dienern des Staates zu reinigen; 4) baß bte Dienste, geleistet durch den be­rühmten Soldaten Ignatius von Loyola im verflossenen Jahre und die, welche, wie wir hoffen er uns jetzt leisten wird, um so verdtenstltcher sind, weil sie freiwillig ge­wesen und daß er außer allen diesen Verdiensten sich heute in unserem Staate wohn­haft und mst HauV und Familie (den Jesuiten). eingebürgert befinbet aM ^xv Lasten die der fremde Schutzheilige, welchen wir bisher gehabt, nicht besitzt, 5) in Anbetracht aller dieser Gründe verordnen wir: Artikel 1. Da der Franzose, Martin Don Tours, der bis heute der Patron dieser Stadt gewesen, das Vertrauen des Volkes und der Regierung verloren hat, so wird er hiermit für immer von dem Amtt eines Beschützers von Buenos-Ayres entsetzt; eine Maßregel, die wir ^r die öffentliche Sicherheit für nothwendig halten. Art. 2. In Anbetracht der Dienste des herll Igna­tius von Loyola gewähren wir ihm eine Pension von eurem Pfund Wach kerzen und einer Messe, die an seinem Festtage in der Kathedrale gesungen werden soll. Art-3. Der naturaltsirte Bürger Ignatius von Loyola wird zum Patron dieser Stadt ernannt mit dem Range und Würden eines Feldmarschalls der Republik und mit dem Abzeichen eines Generals. Art. 4. Alle seine Söhne werden von letzt an dasselbe Abzeichen -t.aaen und für immer eine Pension von 120 X monatlich genießen- Art- o. ^e. M? reflenj der heilige Patron wird alle Jahre in der Kalhedrale die so Slunben Andach uedst Predigt erhalten, deren sich sein Vorgänger erfreute. 6 91 n feinem Refttaae

Ringe und Braten mit Rüben auf dem Markte geben unter Musikbegleitung von afrfcr kanischen Banden, die ihre Nationaltänze aufführen. Art. 7. Seine Einführung wird am 1. Januar nächsten Jahres in der Kathedrale in Gegenwart der Regierung und aller Cioil- und Militärbehörden stattfinden unter folgendem Ceremontell" Von diesem Ceremontell" bringen wir nur den Schluß; er lautet: Einer meiner ersten Officiere wird -in Vertretung des Staatsmtntsters eine Rede halten, die er vorher auswendig gelernt bat, in dem Augenblicke, wo er dem Patron den Feldherrnstab als Zeichen seiner Würde eingehändigt. Don Juan Manuel de los Rosas nannte sich der berühmte Diktator, Verfasser dieses Dokumentes unddamit keiner mich der Erfindung beschul­dige", sagt der Verfasser derBlätter aus Spanien", gebe ich meine Quelle an: die ZeitschriftMadrid literario" vom 26. November 1876.

. Art. 6. An seinem Festtage Iper 200 Pfund Zollgewicht

:?r'b e^allj'ähUl''chhinlerrinäi/b7r öff«"Uum^i^ Feuerwerk, u^Courfe lauten 1 Weizen 30-

Gothaer Cervelatwurst, Nene Mali es Häringe

336° QU°lltät' eGn hWilh. Weiblg. empfiehlt (2949) Emil Fischbach.

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3442) Ein braves Mädchen, welches kochen kann, wird auf 25. Juni ge­sucht. H. M. Jughardt, Marktstraße.

Besondere Bekanntmachungen

In unserem Firmen-Register ist heute folgender Eintrag vollzoaen worden:

Conrad Wernhard Dietz II. zu Gießen hat sein bisher unter der Firma ,C. W. Dietz" geführtes Geschäft mit allen Acttven und Passiven unterm Gestrigen an seine Ehefrau Elisabcthe, geborne Hoffmann, abgetreten, welche dasselbe unter der seitherigen Firma weiter führt.

Gießen, den 14. Juni 1877.

Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen.

Bötticher.(3463

Chlorkalk, Eisenvitriol, (33°7

Carbolsäure, flüssig, sowie in Pulver.

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Hautausschläge aller Art, besonders aber Salzfluß an den Füßen, trockene und nässende Flechten, Grindausschlag, Haar- und Juckflechten, heilt laut vielen Aner­kennungen selbst in den hartnäckigsten Fällen bei genauer brieflicher Mittheilung,

Apotheker C. A. Gabler,

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Reinigungs - Salz.

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Wanzentittktur

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Muster von obigem und anderen derartigen Artikeln meiner Fabrikation tnb ebenfalls zu haben.

Aufträge werden unter Adresse: F. W. K., postlagernd Zlttau m Sachsen erbeten. [H. 365 bm.]

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Schwester, Mmburger u Rahm-Käse ; empfiehlt Gg. Wilh. Weidig.

3451) Wir suchen auf sofort einen tüchtigen Arbeit er. E. Friedberger Söhne.

3262) Ein anoehender Kellner wird ge­sucht im HotelPrinz Carl".

Japanische Schreib- tfc Copir-Tinle

(Euere violette ä copier).

Dieselbe ist von violetter, dem Auge angenebmer Farbe, wird indeß beim Gebrauch nach kurzer Zeit schwarz, trocknet augenblicklich, greift weder Papier noch Feder an, ist leicht fließend, schimmelt selbst bei Längerer Aufbewahrung nicht und ist unauslöschbar. Auch dann, wenn die Schrift bereits mehrere Tage alt ist, liefert dieselbe noch makellose Copien und empfiehlt sich des schnellen Trocknens und der vorzüglichen Schwärze wegen ganz besonders zum Einträgen in Handels- und Geschäftsbücher.

Niederlage davon in 4 Flaschenfüllungen ä Vi Liter 2, Vr Liter X. 1.25, V4 Lster 75 % Liter 50 H, in Giessen bei der Expedition

des Giestener Anzeigers.____________________

vermischte Anzeigen.

3475) Eine ordentliche Frau sucht Stelle als Lauffrau. Zu erfragen bei der Exped. dieses Bltts.

3044) Einige Hundert Fuder Stroh- eile zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. _________________________________

3046) Ein HauS, mitten in der Stadt gelegen, worin schon längere Zeit eine Restauration betrieben worden, und welches sich sehr gut zu einer Weinhandlung oder einem Liqueurgeschäft eignet, ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähe­res bei ____________I. Blitz.

3423) Eine Partie Mist ist abzugebcn bei_________________M. Rosenthal.

3430) Mehrere Schränke, Kommoden, Nacht­tische u. s. w. sind zu verkaufen bet _________Schreinermeister Tränkner II

Hängematten

empfiehlt (3469) Louis Senner.

Zu vermiethen:

Eine Familienwohnung, bestehend aus 4 Zimmern mit Zubehör, sowie zwei möblirte Zimmer. Bismarckstraße B. 170,12. (3339

3156) Ein geräumiges Mansardenlogis mit allem Zubehör an eine ruhige Familie zu vermiethen. B- Kann Wittwe,

Frankfurterstroße.

Cirr Bäcker gesucht, der selbstständig arbeiten und Vorzügliches leisten kann. Offerten sub 8. 500 postlagernd Schotten.(3295

Anerbieten.

3312) Ein Mann, der eine leserliche Hand schreibt, erbietet sich zum Abschreiben von Acten u. dgl. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts.

Oberhessischc Eisenbahnen. <

Etz soll die Lieferung und Anfuhr von 500 Cbm. Lahnkies nach Station Gießen vergeben werden; Angebote sind bis zum 28. b. Mts. auf dem Büreau des Unter­zeichneten abzugeben, woselbst auch die Eedingnngen einzusehen sind.

Gießen, den 16. Juni 1877. (3468 .

Stegmayer, Sektionsingemeur. ,

Wersteigerung.

Mobilien - Versteigerung.

Mittwoch den 20. und Donnerstag den 21. Juni,

Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meiner Wohnung auf dem Marktplatz:

18 vollständige Betten, 3 Eommoden, 4 Kleiderschränke, 1 Sopha, 10 Wasch­tische, 12 Nachttische, 8 Spiegel, 1 Wayer- ftüiibcr, 40 eiserne Gartenstuhle, 12 Gartentische, 1 Büchergestell, Bettvor­lagen, Wasserflaschen, Leuchter, Glaser rc., '.netstbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern. u . ,,

Die Gegenstände können an demselben Tage Vormittags von 11-12 Uhr einge- ieben werden.

Gießen, im Juni 1877. <3075

H. Schnell.

3473) Zwei anständige Arbeiter können Logis erhalten. Näheres in der Exped- dieses Bltts. _____________________________

Zu mietheu gesucht ein Logis mit Laden und Werkstätte; oder ein ganzes Haus. Näheres in der Exped. d. Bltts.(3467

Aeilgeöotenes.

3471) Ein starkes Zugpferd verkauft _______________Karl Euler, Neustadt.

Ein Kinderwagen, f einsitzig, nur wenig gebr nicht, ist billig zu verkaufen- H. Wagner,

bei Uhrmacb.v Scharmann. Schloßaassc.

Aermietyungen.

3462) Logis zu vermiethen. ____________________Alicenstraße Nr- 101.

3465) Zwei Familtenlogis per 1. August zu vermiethen bei Jacob Thomas, ____________________Sch'ffenberger Weg.

3477) Zwei inetnandergehehende unmö- blirte Zimmer auf dem Seltersberg sind zu vermiethen. Näheres bei _______________________I Blitz.

3390) Das seither von Frau Pfarrer Köster bewohnte Logis in meinem Neben­hause ist anderweitig zu vermiethen und kann am 1. August bezogen werden.

Christiane Küchler.

Ein möbltrtes Zimmer zu vermiethen. Asterweg Lit. A N-. 108.

3452) Ein möbltrtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen imCaf6 Klein."

3474) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- mietben. Wo? sagt die Exoed, d- Bltts.

3419) Das Heugras von 5 Wiesen habe ich im Auftrag zu verkaufen.

_______________Fr. Semmler.

Maljes - Häringe

empfiehlt (3461) Gg» Wilh» Weidig.

Frische Smöum]

Ludwigsbrunnen-, Selters- u Schwalheimer Mineralwasser ist eingetroffen. (3160

EL Schmall, Heff. Hof.

3432) Eine prachtvolle Peuduluhr und ein schönkpieleudeS Musikwerk wird billig abgegeben. Von wem? sagt d. Exped. d. Bltts.