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Samstag, den 19. Mai

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Gießener Mnreiger

Auzeize- niib Amtsblatt für bei, Kreis Gießen

Gießen am 16. Mai 1877.

Betreffend

Interessen Ungarns

flehenden, insbesondere der das Volk belastenden indirecten Steuern.

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Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Erscheint tLglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition r Schulstraß», Lit. B. Nr. 18.

t zur gefl. Nack- r ie Restauration1 habe.

ch gute Speisen jeehrten Gäste zu

littagstisch halte

schränktes Coalitionsrecht. 4) Ein den Gesellschasts-Bldülfuisstn entsprechender Normalarbeitstag. Verbot der Sonntagsarbeit. 5) Verbot der Kinderarbeit und aller die Gesundheit und Sittlichkeit schädigenden Krauenarbeit. 6) Schutz- gesehe für Leben und Gesundheit der Arbeiter. Sanitätlichr T-nttote der Arbeiterwohuungen. Ueberwachung der Bergwerke, der Fabrik', Werkstatt- und Hausindustrie durch von den Arbeitern gewählte Beamte. Gin wirksames Hast­pflichtgesetz. 7) Regelung der Gefängnißarbeit. 8) Volle Selbstverwaltung ür alle Arbeiterhilfs- und Unterstützungskassen.

Frankfurt a. M 15. Mai. Wie demFrkstr. Journ.- aus guter Quelle mitgetheilt wird, liegt es in der Absicht des Justiz-Ministers, Pro­vinz Hessen-Nassau zwei Ober-Landesgerichte zu geben, und zwar in Kassel und in Frankfurt. Zu seinem jetzigen Bezirk würde Frankfurt außer dem Amtsge­richt Bockenheim die Rechtsgebiete des Appellationsgerichts Wiesbaden und des Justiz-Senats zu Ehrenbreitstein, sowie die Enklave Hohenzollern «rhaltrn, die bisher dem Appellationsgericht Arnsberg in Westfalen zugehörte. Al-Landes- qerichte im Ober-Handelsgerichts-Bezirk Frankfurt find vorgesehen: Frankfurt einschließlich Bockenheim, vielleicht Homburg und Höchst, Wiesbaden, Dillen­burg, Neuwied.

HesterreiH.

Wien, 16. Mai. DerPolit. Corresp." wird aus Bukarest telegra- phirt: In Plojesti trafen die Münster Bratiano und Gogalniceano mit den zuständigen russischen Beamten Verabredung behufs Behebung der zahlreichen Schwierigkeiten, welche den russischen Truppen auf dem Durchmärsche erwachsen sind. Der Fürst von Rumänien hat dem Großfürsten Nicolaus, alS Beweis der Sympathieen Rumäniens für die Sache Rußlands, die Mttthetlung ge­macht, daß es den russischen Truppen zur Ersparung von Umwegen gestaltet sein solle, ihren Marsch über Bukarest fortzusetzen. In den letzten Arttllerw- Kämpfen von Kalafat und Mddin haben die Rumänin 110 Todte und Ver­wundete verloren. Dieselbe Correspondenz meldet telegraphisch aus Syra vom 16. d. Mts.: Die Botschafter Prinz Reuß, Gras Zichh und Graf Corti sind

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Deutschland.

Main», 15. Mai. In vorgestriger Sitzung der Stadtverordneten- Veriainmlung wurde beschlossen, di- abgebrannte Fruchlhalle nicht wieder zu »rbauen, sondern den Platz zu »erkaufen und em- neue Halle; ani bem neuange- ,wütteien Rheinuser zu errichten. Dieser Beschluß macht Zuschüsse aus der Stadtkafse unnölhig, es decken sich die Kosten des Baues ans ter Lraud- versicheruugs-Summe der alten Halle und dem Erlös aus dem verkauften Fiiichlballe^Terra^, gfltnmlunflCn [ür b(e Liebig-Denkmäler in Mün­

chen und Gießen sind geschlossen. Dieselben haben die ansehnliche Summe von 150 000 Mk. ergeben. Das große Comitä hat sich nunmehr aufgelost, nach- tem es eine Executiv-Commission ernannt hat, di- aus folgenden Herren besteht i Oberbürgermeister Erhärt, Pros. Volhard in München, Prof. A. W. Hofmann Dr. C. Scheibler in Berlin, Prof. v. Fehling in Stuttgart, Prof. A. Kekul in Bonn, Prof. Will in Gießen. Diese Herren werden die Conferenz aus­schreiben zur Einsendung von Skizzen. Di- Denkmäler sollen beide aus Erz her gestM^ nt-r^en. bcm Wahl-Progamm derBerl. Fr. Pr."

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. Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1878. ,

Das Großherzogliche Kmsamt Gleßeu

an die Groscherzogl. Bürgermeistereien.

<xn. m mir au[ bi, ^struction vom 20. October 1874 und di- sonstigen Vorschriften Hinweisen, empfehlen wir Ihnen, die Stellung der rubrr-

ZSSWK-MSMMS aBSsa Ucserhalb die nöthigen Vorsehungen unter den Rubriken 60 uud 101 durchlaufend treffen.

v. Roder. ___________________

Gießen, den 16. Mai 1877.

Betreffend: Die Erhebung des Schulgeldes in den Gemeindeschulen.

Das Großhcrzogliche Krrisamt Gießen surrrML« LSWEMWMAWk MM Reinhardshain, Reiskirchen, Röthges, Staufenberg, Steinbach und Vtlltngen.

Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 20. April 1877 -- Amtsblatt Nr. 11 - -

v. Roder. -

e. Non wem? Jq( iit =.______________o

solides Mädchen, !si mt cn versehen ist, teilt kr,, ichen Arbeiten vkltksl, ott leotn fluten Lohc IsM Were in her HMm

tbe junge Dogge en/iausen irr eine BelohnMs bei

8. Nauheimer īr.

---------------- ' Gießen am 17. Mai 1877.

Betreffend: Di- V-rwerthung d-r St-rbfallszäh,karten für die Ermittelung des Gesundheitszustandes. ~

Das Großherzoglichc Krcis-GesimdlMtSamt Glcßi-ii

a" tie Assing-n^Obb°rn^ftn°Obe^ Oppenrob^R^im^a.T$or(off, Saasen^ St^nbalh/Tre'ts a.^d Lumda Trohe.

verlangt die Socialdemokratie: , ,, . , . , _

I. Als Grundlagen des Staates: 1) Allgemeines, gletches, d'rectes Wahl- nd Stimmrecht, mit geheimer uud obligatorischer Stimmabgabe, aller Staats­angehörigen vom 20. Lebensjahre an für alle Wahlen uud Abstimmungen ,n Staat uud Gemeinde. Der Wahl- uud Abstimmungstag muß -M Sonntag oder Feiertag fein. 2) Dir-cte Gesetzgebung durch das Volk. Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volk. 3) Allgemeine Wahrhaftigkeit. Vo webr an Stelle der stehenden Heere. 4) Abschaffung aller Ausnahmegesetze, namentlich der Preß-, Vereins- und Versammlungsgesetze; überhaupt aller Ge­setze , welche die freie Meinungsäußerung, das freie Denken und Forschen be­schränken. 5) Rechtsprechung durch das Volk. Unentgeltliche Rechtspflege.

uw»***** SÄÄÄÄÄSS p°Utisch-n Recht- und Freiheiten im Simie der °b'S°u^rnng-n 2) Em- an ob und dem Londoner Protokoll z,igestimmt habe, und be=

3) Unbe- iahenden Falls, wie dies mit dem Pariser Vertrage und den Interessen Ungarns