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und der

1818 Stimmen.

*) Unlieb verspätet- D- R.

mehr an sich sehr bekannt;

ben von dem Besatzungs-Bataillon der Redoute, sowie drei zur Unterstützung herbeieilenden Bataillonen des Mingrel'schen und des Tiflis'schen Regiments glänzend zurückgeschlagen. Die Türken wurden schließlich zur Flucht gezwungen und hinterließen 100 Todte auf dem GefechtS-Felde; 3 Officiere derselben fielen in Gefangenschaft. Der russische Verlust übersteigt an Todten und Ver­wundeten nickt 100 Mann.

Fourntre lösen sich in feuchter Luft nicht ob.

Auf der Insel Sumatra wimmelt es seit einiger Zeit wieder von Tigern welche unter der dortigen Bevölkerung gehörig aufräumen. So wurden neulich in einem Bezirke daselbst binnen 6 Wochen 42 Menschen von diesen Bestien gefressen. Die Bewohner der Insel mager, es nicht, auf diese Raubihiere Jagd zu machen, da sie in denselben nur eine Strafe Gottes sehen, die man daher gern ruhig ertragen mutz.

Als vor .etlichen Jahren in China eine Bank fauirte, lieft her Kaiser als Anfang der Untersuchung dem Präsidenten und sämmtlichen Directoren die Köpfe ab­schlagen. Seitdem ist in China feine Bank .gebrochen.-

In Bezug auf die Folgen der Verurthcilungen Solcher, die sich dem Mili­tärdienste entzogen haben, herrschen noch mannichfache falsche Ansichten und glauben Viele, daß mit Bezahlung der stets in erster Vinte erkannten Geldbuße und der Konen ober mit Abbüßung der im Unvermögen ausgesprochenen Gefangnitzstrafe Alle« av ie- than sei. Da dies aber durchaus nicht richtig ist, so wird es nicht übetflüfftg fein.

Vermischtes.

Karlsruhe.*) Ein ebenso schönes, wie für den industriellen Aufschwung unserer Vaterstadt bedeutungsvolles Fest wurde am 28. Juli in der kürzlich durch eine Eisen- aießerei noch wesentlich erweiterten Nähmaschtnenfabrik der Herren Junker (einem Gießener Kinde) und Ruh vom gesummten, gegen 280 Mann zählenden Geschäftsper­sonale feierlich begangen. Die in reichem Flaggenschmuck prangenden Fabrikgebäude und ein hoher Triumphbogen vor denselben mit der Inschrift: »Seid gegrüßt zum Jubeltage der 50,000. Maschine!" ließen die Vorübergehenden darauf schließen, daß heute ein besonderes Ereigniß in den Annalen der Fabrik zu verzeichnen sei; und so war es auch. 25,000 Nähmaschinen waren daselbst seit Jahresfrist angefertigt und da­mit die Jubiläumsziffer 50,000 als ehrendes Zeugniß emsigen Gewerbefleißes erreicht worden- Noch herrschte regeS Leben in den verschiedenen Werkstätten, als wir Mittags gegen 3 Uhr das Etablissement betraten; bald wurden die Dampfmaschinen abgeftellt, und Stille herrschte plötzlich in den weiten Arbeitsräulnen. Einzelne Gruppen bildeten sich im Fabrikhofe, die Feuerwehrmusik sowie die Sänger des VereinsRhenanta" nahmen Aufstellung unter den Äomplotrfenftern und eine weithin donnernde Bolle, - saloe gab das Zeichen zum Beginne der Festlichkeit, welche mit dem ChoralNun danket Alle Gott" in erhebender Weise eingeleitet wurde. Im Komptoir waren d e Herren Junker und Ruh mit ihren Familienangehörigen und dem Komptoirpersonal versammelt. Ein Abgesandter des Arbeitspersonals überbrachte den Prinzipalen die wunderschön in elegantester Ausstattung gearbeitete reich mit Blumengewinden gezierte Maschine mit der Nummer 50 000, daran das Gelöbniß knüpfend, er und feine Sta*

Der orientalische Krieg.

Konstantinopel, 15. October. Ein Telegramm Chefket Pascha's meldet aus Plewna, 14. Octbr.: 5 Bataillone russische Infanterie und ein Regiment Kosaken, welche bei Litliche Schaase und Rinder zusammengetrieben hatten, wurden von türkischer Kavallerie angegriffen und nach mehrere Stunden dauerndem Kampfe mit Verlusten von 150 Todten, sowie vielen Verwundeten in die Flucht geschlagen. Das zusammengetrtebene Vieh wurde von den Ruffen zurückgelaffen; ein Theil desselben ist bereits nach Plewna gebracht. Im Schipka-Paß sind von den Ruffen neue Befestigungen angelegt worden.

Petersburg, 15. October. Eine Depesche desGolos" aus Karajal vom 13. d. meldet: Ein Theil der russischen Truppen befindet sich auf dem Marsche nach der türkischen Rückzugs-Linie auf Erzerum. Heute versuchten die Türken einen Angriff auf den Berg Jagna (Ianilar?), wurden aber mit großen Verlusten, eine große Menge Todter, Verwundeter und Waffen hinter- laffend, zurückgeschlagen und ergriffen hierauf die Flucht. Drei türkische Offi­ciere wurden gefangen. Unsere Verluste sind unbedeutend.

Petersburg, 15. October. Amtlich wird aus Karajal von gestern gemeldet: Nach dem am 9. d. ausgeführten Rückzüge ihres rechten Flügels und Centrums lagerten die Truppen Mukhtar Pascha's in vorher befestigten Positionen an den nördlichen Ausläufern des Aldashi, den Höhen von Awlias Wisinkoi und Klein-Jagny. Die Russen, auf der Verfolgung begriffen, besetzten am 10. d. Kisiltepe vor den Dörfern Lubbotan und Chadjiwali, sowie den Berg Groß-Jagny. Am 13. d., Morgens, griffen die Türken, vom Berge Klein-Jagny und den Wistnkoi-Höhen herabsteigend, plötzlich die von den Ruffen vor dem Groß-Jagny errichtete Redoute an. Ungeachtet des concentrirten Feuers, welches die Redoute auszuhalten hatte, und der wiederholten Angriffe der in der Stärke von 11 Bataillonen heranstürmenden Türken wurden diesel-

die Meinung aus, es werde dem Marschall nunmehr erleichtert werden, Mittel zur Erzielung der Versöhnung aufzufinden.

Paris, 16, October, Vormittags 11 Uhr 15 Mm. Es sind nunmehr säm artliche Wahlrejultate, mit Ausnahme derjenigen auS den Colonien, bekannt: Gewählt sind 201 konservative und 314 Republikaner. 14 Stichwahlen sind erforderlich. Die Conservaliven behielten 142 von ihren früheren 158, die Republikaner 297 von ihren früheren 363 Sitzen. Erstere verloren 17, Letztere 54 von ihren früheren Sitzen.

Unter den 15 nicht wiedergewählten Konservativen der aufgelösten Kammer zählt man 11 Bonapartisten; unter diesen Raoul Duval Herzog von Mouchy. Die den Republikanern entriffenen Sitze gingen Bonapartisten verloren. Unter den gewählten Conjervatioen befinden wenige Klerikale. Bisher ist der Ausfall von 494 Wahlen genau unter denselben sind zwölf Stichwahlen.

Lyon, 15. October. Im zweiten Wahlbizirk der Stadt ist Bonnet- Duverdier mit 15,193 Stimmen gewählt; der Regierungs-Candidat erhielt nur 2765 Stimmen, der von den Republikanern ausgestoßene Candidat Ordinaire

London, 16. October. Durch einen äußerst heftigen Sturm, welcher an der britischen Küste wülhetr, sind viele Schiffbrüche und zahlreiche Verluste an Menschenleben herbeigesührt worden.

Amerika.

Washington, 15. October. Der Congreß ist heute zu einer außer­ordentlichen Session zusammengetreten; das Repräsentantenhaus hat alsbald seine Constituirung vorgenommen. Morgen gelangt voraussichtlich die Botschaft des Präsidenten an den Congreß.

meraben wollten allezeit treu zum Hause stehen, stets gerne und willig ihre Pflicht erfüllen, damit der Arbeit «egen immerdar bet treuem gegenseitigen Hand in Hand gehen aus dem Etablissement ruhen möge. Tiesoewegt dunkle mit kernigen Worten Herr Junker, auch seinerseits die ernsten Pflichten der Prinzipale betonend und mit warmem Händedruck zu fernerem Ausharren im begonnenen Tage­werke auffordernd. Richt minder herzlich sprach Herr Ruh den Arbeitern seinen innig­sten Dank aus; den größten Antheil der Erfolge hätten sie ja nur den fleißigen Ar­beitern zu danken und wisse er wohl und bekenne es hier off.n, daß sie selber es seien, denen die Ehre des heutigen Tages gebühre. Einer der Herren Komptoiristen überreichte nach Vortrag des deutschen Liedes durch den Sängerchor den Leitern des Etablissements ein von Herrn Lithograph Dobmanns Meisterhand wunderbar schön und sinnig aus- gesührtes, elegant emgerahmtcs Gedenkblatt. Die Hauplinschrift desselben lautet: Zur Jubelfeier der Vollendung der 50,000. Nähmaschine aus der Fabrik der Herren Junker und Ruh in Karlsruhe, (Gründung des Geschäfts 1868), achtungsvoll dargebracht vom gesummten Geschäftspersonale In Mitte des Blattes ist ein Widmungsgedicht, au? den Reihen der Geschäftsgenossen hervorgegangen. Nun nahten sich die Damen des Geschäfts mit Kränzen und großen silbernen Pokalen, gewidmet den Herren Prinzipalen

in Liebe und Verehrung vom gesummten Fabrikpersonale, besten Sänger noch dad Lied: Im Pokale deutscher ifflein- anstimmten. Bei jedem Lebehoch, das vom Komptoir auS in Gingen und Hof lebhaftes Echo fand, erdröhnten die Salven der von kundiger Hund bedienten Geschütze Inzwischen hatten hinter der Fabrik die Arbeiter zu ei- em Festzuge Aufstellung genommen und die Gcschästsherren mit ihren Familien sich nach oem Hofe unter eine eigens für sie von Tannenreis errichtete Laube begeben. An ihnen vorüber bewegte sich sodann unter Geschützdonner und Hochrusen der ebenso originelle, als ansehnliche Festzug, voran die Musikkapelle, bann der Portier mit einem riesigen Schlüssel als Zeichen seines Amtes; ihm folgten die Damen mit Riesenbouquets, Kränzen und Pokalen, sodann die Arbeitergruppen der Gießerei, Werkz.ugmacherei, Dreherei, Schlosserei, Schleiferei, Montirung, Lickrrerei und Packerei, .sammllich tm Arbeitskostüme, mit rußgeschwärztem Gesicht und Händen, treuem fröhlichen Herzen und freudeslluhlendem Auge. Jede einzelne Arbeitergruppe hatte in sinniger Weise die Attribute ihrer Berufsthätigkeit originell zusummengestellt und al« Trophäe mit sich getragen. Auch eines der Pferde durfte im Festzuge nicht fehlen und wurde mit Gutr- lanben umwunden gleichfalls mitgesührt. Den Schluß bildete das Komptoirpersonal mit der Merkurstatue, Kisten und Päcken, getragen von munteren Jungen, deren einer ein Schiff aus Papier sich angefertigt und aufgesetzt hatte, um Damit den Überseeischen Export anjubeuten. Es bot in der Thal dieser Festzug einen obwohl sehr erheiternden, doch aber auch recht ergreifenden And.ick- Urwüchsiger Humor und offene« herzliches Entgegenkommen, fern allem gekünstelten steifen Zeremoniell sand darin seinen gerade deßwegen so tief zu Herzen sprechenden Ausdruck- Wahrlich hier konnte man deutlich sehen, wie geliebt und verehrt bte Herren Junker und Ruh von ihrem Arbeitspersonale sind und sie dürfen sich dieser Liebe von Herzen freuen, denn sie haben sie seit Jahren redlich erworben- Abends 8 Uhr marschtrte in langem Zuge unter Borantrüt der Musik das gesummte Geschastspersonal nach Mühlburg in die Pfeiffer'sche Bierhalle; vor derselben wurde unterm Knall der Boller Front gebildet und die inzwischen ange­langten Familien der Prinzipale mit lebhaften Hochrufen begrüßt. Von dem strebsamen Geiste, welcher das wackere Geschaftspersonal der Fabrik beseelt, zeugte insbesondere Die Rede eines schlichten fleißigen Arbeiters, der als Festredner den Wünschen und Ge­fühlen seiner Mitarbeiter in nachstehenden Worten Ausdruck gab.

Erlauben Sie mir, Ihre Aufmerksamkeit für einige Augenblicke in Anspruch zu nehmen. Der heutige Tag ist für das Etablissement der Herren Junker und Rah von hoher Bedeutung und es geziemt sich, daß jeder im Geschäft Thätige daran den innig* : st en Aniheil nimmt. Blicken wir nun zurück auf die Stunden, die vom heutigen Tage Ichon verflossen sind und sehen wir auch auf die, welche wir noch vor un« haben, so muß jeder Unparteiische un§ die Gerechtigkeit zukommen lassen, daß wir unse e Pflicht, als uns die Gerechtigkeit zukommen lassen, daß wir unsere Pflicht, als eine so che er­achte ich es, erfüllt, daß die Sympatoie eine allgemeine und daß die Stimmu tg eine wahre Feststimmung ist. Ja, meine Herren, ein Fest ist es, welches unsere Prinzipale, vereint mit ihrem ganzen Personale, feiern. Ein Fest ist es von doppelter Bedeutung, denn einmal zeigt es uns, daß unser Geschäft, trotz der gegenwärtig schlechten Zett, noch iin Schwünge ist und in Blüthe steht und dann zeigt es uns, daß unsere Her en Prinzipale nicht nur unsere Fabrik-Herren sind, sondern, daß sie es auch nicht ver­schmähen, nach vollbrachtem Tagewerk in heiterer Zusammenkunst unter uns zu ver­westen und daß sie den schönen Spruch zu würdigen wissen: .Arbeit ehrt den Mann. Die nächsten Tage werden uns zeigen, wie die Arbeit dem Manne Ehre macht und ich kann es nicht unterlassen, hier den Herzenswunsch zu äußern, daß auch die Arbeiten, die aus dem Hause Junker und Ruh hervorgegangen sind, dort mit Preisen gekrönt würden. Ja, Arbeit ehrt den Mann, und was ist es. das heute die Veranlassung zu solchen Festlichkeiten gibt? Nichts anders, als ein fertiggestelltes Siück Arbeit, das in einer so kurzen Zeit eine so hohe Jubiläumsnummer erreicht hat und gerade diese« letz­tere zeigt, daß das Geschäft in Blüthe steht und jeder im Geschäft Thätige mag sich glücklich schätzen, unter solchen Verhältnissen arbeiten zu können. Freilich blüht keine Rose ohne Dornen und wenn es auf der einen Seite die Herren Prinzipale sind, so tnb es auf der andern Sette auch wohl die Arbeiter, die sich an diesen Dornen stechen und weh thun müffen. Doch auch diesen Wehen kann man trotzen, wenn man sich mit Zufriedenheit wappnet und mit dem Gedanken vertraut macht, daß ja einmal in der Welt, in Der wir existiren, nichts oostkommen ist. Betrachtet man eine Anstalt, ein Ge­schäft, ober was es sonst immer auti sein mag, an dessen Spitze ein tüchtiger Mann steht, so wird man die Wahrnehmung machen, daß Alles das, was sich unter feiner Leitung befindet, in schönster Ordnung vor sich geht. Auch wir, meine Herren, können mit Stolz auf unsere Spitzen, auf unsere Herren sehen, auch sie stehen Jedem als Vor­bild da in Arbeitsamkeit und Gerechtigkeit. Achtung vor solchen Prinzipalen, und schon ist, wenn auch andere bedeutungsvolle Männer sie in diesem ihrem gemeinsamen Streben unterstützen. Wenn ich nun zum Schluß jedem Einzelnen von uns zu diesem Feste gratuliren möchte, so sind es doch vorzugsweise unsere Herren Prinzipate, denen ich hiemit meine Glückwünsche und die aller Anwesend.m ausspreche; ich thue diese« mit freudigem Herzen, weil ich überzeugt bin, daß Sie, meine beiden verehrten Herren, es auch mit freudigem Herzen aufnchmen. Ich wünsche, daß sich die JubiläunSnummer oertausendfältigen, daß Ihr Geschäft zu Ihrem und unferm Nutzen auf alle Zeiten fortbestehen möchte. Und nun, meine Herren, bitte ich Sie, sich zu erheben und mit mir auszurufen:Es blühe Handel und Gewerbe, es leben unsere Prinzipale Herren Junker und Ruh- Sie leben hoch!"

Bis zum frühen Morgen war man bet Musik, Gesangsoorträgen und urkostlichen humoristischen Aufführungen noch fröhlich beisammen, und schloß die Festfeier der Fabrik mit einem am Montag Mittag stattgehabten Ausfluge des Personals nach derselben Bierhalle. Auch die Kranken der Fabrik durften an diesem Feste nicht vergessen werden und hatten zu diesem Zwecke die für die Wohlfahrt ihres Personals treu sorgenden Herren die Güte, jedem kranken unoerheiratheten Arbeiter 10 den verheirateten 15 zu übersenden, damit auch sie sich de« Feste« mitfreuen möchten. Werfen wir noch einen Blick auf die Leistungen der Fabrik in ben vergangenen Jahren, so tonnen wir nicht umhin, ben Herren Junker unb Ruh, welche was sie geworben sind, ihrem eigenen Fleiß, Geschicklichkeit unb Ausdauer zu danken haben, bte vollste Anerkennung unb bte wärmsten Segenswünsche für bie Zukunft auszusprechen. ES wurden ange­fertigt im Jahre 1869 103 Maschinen, 1870 231 M, 1871 1072 M, 1872 1933 M, 1873 2504 M-, 1874 4456 M-, 1875 11,274 M-, 1876 16,572 M-, bi« Ende Juli 1877 12,140 Nähmaschinen, was eine Jahresproduktion von etwa 21,000 ober pro Arbeits­tag 70 Stück Maschinen ergibt. Die jetzige Fabrik würbe nach sehr beschetbenen An­sängen im December 1872 eröffnet unb feitbem unausgesetzt vergrößert unb in ihren Einrichtungen veroollstänbigt. Die neu erbaute Gießerei begann im April b. I ihre Thätigkett. Sie ist im Stanbe, Dank ber vorzüglichen Einrichtungen, Maschinen rc., allen Anforberungen einer preiswürbtgen Massenprobuktton wie sie die Neuzeit bedingt, glänzend zu entsprechen und darf in der That als eine wirkliche Musteranstalt auf dem Gebiete der Nähmaschineninbustrie bezeichnet werden. Möge denn zur Ehre der Indu­strie unseres Heimathlandes und insbesondere unserer aufstrebenden Vaterstadt über diesem Etablissement immerbar ein gütiges Geschick walten unb ber Segen redlicher Arbeit als lohnender Erfolg des Fleißes dem strebsamen Arbeiter ber Junker und Ruh'ichen Fabrik daselbst fortwährend eine angenehme dauernde Heimstätte bereiten-

Melsungen, 10 Oct- Heute Nachmittag stürzte ein Pfeiler der Brücke, welche die Berlin-Coblenzer Bahn unweit Malsfeld über die Fulda führt, plötzlich mit großem Getose zusammen- Leider ist dabei ein Menschenleben verloren gegangen. Verwun­dungen sind mehrere oorgekommen- Schon am Vormittag wäre, Senkungen des Pfeiler« wahrgenommen worden. . _ _

Leim wasserdicht zu machen. Man erweicht den Leim in kaltem Wasser bi« er eine weiche, gallertartige Masse bildet und lost diese dann vollend« bet gelinder Wärme in Leinölfirniß auf. Dieser Leim trocknet sehr bald und damit aufgekimte