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X. 14—16 je nach Qualität. Reps, Prima-Waare, steigend, X 33—34, hinsichtlich der Saat-Ernte in Ungarn bat man sich sehr getäuscht. Nüböl steigt, es fehlt an Ver­käufern zu den notirten Preisen. Hülsenfrückle tobt. Mehlmarkt fest, namentlich Brod- mcble gefragt. Futterstoffe flau. Heutige Preise.

Mehl Nr 1 xWx. 2^L 38, Nr. 3 XM, Nr. 4 x 30, Nr. 5^24, Roggen­mehl o/, (Berliner Marke) X 27, bo. IL (Berliner Marke) X 22, Weizen, effectiv htes., ab Bahnhof hier X 28.50, ab unserer Umgegenb X 28.—, bo. frember je nach Qual. X 22—26.75, Roggen je nach Qual. X 16.—21.50, Gerste X 19—21.—, Hafer x 14—17.75, Kohlsamen 33—34, Erbsen X 21—24, Wicken X 17.50, Linsen X 21 bis 30, Rüböl, betail, X 76—77. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war Prima- Weizen; dringenb offerirt ruh'. Roggen unb geringer Hafer. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfunb Zallgewicht —100 Kilo.)

Friedberg, 12. Juli. (Fruchtbericht.) In dieser Woche machte der Consum an das Getreide-Geschäft größere Ansprüche und waren alle Fruchtgattungen, besonders Weizen, sehr gesucht, auch der Mehlabsatz ist ein lebhafterer als seither. Wir notiren: Weizen X 28, Roggen X 22—22.50, Gerste X 18.50—19, Hafer 14.50—19.

Äecht kölnisches Wasser

von Jean Maria Farina.

Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle iü zu M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Pfg. gehorsamst.

Johann Maria Karina in Köln.

Gültige Privat Banknoten.

Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Reichsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Nolenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb des­jenigen Staates, welcher benselben bte Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werben: 1. Babische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Noten­bank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. — 4. Breslauer Bank in Breslau. — 5. Chemnitzer etabtbanf in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cöln. — 7. Danziger Privatbank in Danzig. — 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.— 9. Hannoversche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenverein in Leipzig. — 11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. — 12. Magbeburger Privatbank in Magbeburg. — 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Korporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.

SS* Seitens der Nationalbank für das Großherzoathum Luxemburg sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach § 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 ver­boten und wild mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Ver­wendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft.

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

3973) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der für 1877 zur Abtragung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind fol­gende Nummern gezogen worden, nämlich:

I. Von dem 3V2procen1igen Anlehen:

Lit. A. Nr. 146. 136. 83. u. 102 a 1714^. 29 H • 6857 16H

Lit. B. Nr. 125. 17. 122. 123. 40 u. 15 ä 857 ^.14^ 5142 „ 84 „

Lit. C. Nr. 376. 59. 25. 338. 348 u. 11 ä 171 43 H 1028 „ 58 „

Lit. D. Nr. 52. 31. 38 u. 34 ä 85 71 . . . 342 „ 84 „

II. Von dem 4procentigen Anlehen:

Lit. A. Nr. 7..............1714 „ 29 „

Lit. C. Nr. 91 u. 55 L 171 42 H..... 342 „ 86 „

15428 JL. 57^

Die Besitzer dieser Schuldverschreibungen werden eingeladen, ihre Capi­talien bis zum Schlüsse dieses Jahres bei der hiesigen Stadtkasie in Empfang zu nehmen, weil die Verzinsung nur bis Ende December 1877 stattfindet.

Gießen, den 13. Juli 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Versteigerungen.

Bekanntmachung.

3967) In Folge Auftrags Groß­herzoglichen Landgerichts Homberg sollen

Montag den 23. Juli I. I.,

Vormittags 9 Uhr, auf dem Hofgut zur Sorge bei Burg- Gemünden öffentlich gegen baare Zahlung versteigert werden:

1 Dreschmaschine mit Transmission, 1 Häckselschneidmaschine, 1 Brenn­apparat, 7 Oeconomiewagen, 8 Pflüge, 4 Eggen, Schmied- und Hufbeschlag- Geschirr, Pferde- u. Ochsen-Geschirre sodann Schränke, Komoden, Tische, Stühle und verschiedene andere Haus-, Küchen- u. Oeconomie-Geräthschasten, sowie Betten und Weißzeug.

Homberg, am 12. Juli 1877.

Der Massecurator:

I. Engel. *

Holzversteigerung.

Freitag den 20. Juli L I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in ber Freiherrlich von Rabenauischen Oberfösterei Rabenau, District Hörnes: 428 Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ -Prügelholz, 238 „ „ -Stockholz,

362 „ „ -Reisholz,

an ben Meistbietenden öffentlich versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist im District Hörnes bei Holznummer 1.

Kesselbach, am 14. Juli 1877.

Die Freiherrlich von Rabenauische Ober­försterei Rabenau.

Hopp 6. (3966

Donnerstag den 19. Juli, Nachmittags 5 Uhr, Versteigerung von

2000 Stück la. Schreinerdielen

auf dem Festplatz zu Wieseck.

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Meine Frau litt längere Zeit an starker Heiserkeit und Verschleimung. Durch den Gebrauch von nur drei Ve s Fläschchen pfälz. Traubenbrusthonig aus Ihrer Fabrik bezogen, hat sich das Leiden schnell wieder verloren, was ich hiermit gerne bezeuge.

G a u-O d e r n h e i m, den 14. Dec. 1876.

Hochachtungsvoll

Joh. Debober.

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