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^Marburg
1 Violon* ton L.
' Haydn.
Wohler.) olai.
ife™ Haubach.) e ’egleitung von R. scb(J.
eitung.
Wolff aus Marburg,) n Beethoven.
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)er »Figaros Hochzeit“ von
■Iler und Herrn Haubach.) eitung von Fr. Schubert lischen Gesangvereine.)
i Hempel, Fräulein For umen.
Bliithner in Leipzig sind dahier für dieses Concer
len Buchhandlung und Rw • nur bis 12 Uhr Sonntag
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Freitag, den 16. Februar
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ifac* vi-rtetjLHrlich t M°r? 20 Pf. nttt BringerloHn. ' Dw.'ch die Pott bezogen vierte jährlich 2 Mark SV Pf.
Erscheint LLgUch mit Ausnahme deS MonlagK.
Expoditionr Schulstr»8tt. V. Nr. IS.
A m i k i ch e r W ß § i k. Bekanntmachung.
Durchschnittspreise im Monat Januar 1877.
Hafer JL 19,32, Heu JL 10,50 und Stroh JL 10,50 per 100 Kilogramm.
Gießen, am 13. Februar 1877. _
Großherzogltches Kretsamt Gießen.
v. Röder.
Aestschlavd.
bar sein.
Krgerreich.
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waltung der österreichischen Staatsbahn sind von einem «n derselben angestellten Beamten Desraudationen in Verbindung mit Fälschungen verübt worden; die Höhe der veruntreuten Summe ist noch nicht bekannt. Die Untersuchung hat
ster-Krise beschleunigen. . .. M
Pesth, 13. Februar. Der König forderte Tisza auf, die Regierung wieder zu übernehmen. Letzterer stellte als Bedingung, daß der ungarische prin- cipielle Standpunkt in der Paritäts-Frage angenommen werde und die österreichische Regierung in dieser Frage eine principiell entsprechende Erklärung
London, 13. Februar. Gladstone's für Freitag angekündigte Inter- pellation bezweckt nicht den entscheidenden Parteikampf über di- »nentaluche Frage, wird aber eingehende Debatten über englisch-türkische Vertrags.Verbmd. lickkeiten veranlasien. Die „Times" gesteht heute zum ersten. Male ei», daß ein Krieg zwischen Rußland und der Türkei nahezu unvermeidlich erscheine; ste bekämpft den'gestern erwähnten Gedanken, das russische Rundschreiben unerwidert zu lasten, als unpaffend, weil Rußland dann das Recht besitzen würde, als unbeantwortbar darzustellen und demgemäß auszubeuten.
I London, 13- Februar. Das Gerücht von dem Uebertritt der Ex-
— Die „Prov.-Corresp." schreibt: Die zweite Lesung des Etats werde sich wohl bis zum Ende nächster Woche ausdehnen und die dritte kann vor Ende Februar beendigt sein. Das Abgeordnetenhaus werde daneben noch Zeit gewinnen muffen, um einige dringliche Vorlagen, namentlich die Theilung der Provinz Preußen und betreffs der Berlin-Dresdener Bahn, weiter zu berathen. Die Session des Landtags werde daher, wenn auch das^Herrenhaus zu einer hunlichst raschen Erledigung der Vorlagen bereit sei, sich jedenfalls in d,e erste Woche des Märzes hinein erstrecken und bedauerlicher Weise ein lan- geres gleichzeitiges Tagen des Reichstages und des Landtages ganz unvermeid-
abgcbe^ j4 Februar. Die Rückkehr der Studenten.Deputation aus Konstantinopel bracht- Tausend- auf die B-ine, die Straßen zur K-tt-nbrücke waren förmlich belagert. In der harrenden Menge waren haichtsächlich die arbeitenden Klaffen, die heute feierten, und «inber vertreten. Der Zug war ziemlich ärmlich. Das Banderium bestand zumeist aus Bauer».Reitern au« den Vorstädten, im Ganzen vierzig, dann ungefähr fünfzig Wagen und halb- leeren Omntbuffen und einigen hundert Fußgänger». Am Bahnhofe wurde eine Begrüßungsrede gehalten, der die Antwort eines Deputations-Mitgliedes mit Verhimmlunq der türkisch-ungarischen Freundschaft folgte. Dann fuhr die De. putation zum Hotel Hungaria, wo ein Banket stattfand. Die heimkehrenden
bereits begonnen. t ,
— Aus Petersburg wird die ernsteste Wendung gemeldet. Der Czar äußerte gegen die Diplomaten: er habe eine gebundene Marsch-Route. Die Mobilisiruna von wetteren sechs Armee-Corps ist bevorstehend. In Wien wird der Ernst der Situation bestätigt; deren Hochdruck dürfte das Ende der Mmt-
Berlitt. Die „Kreuz-Ztg." schreibt anscheinend autorisirt: „Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat sich, wie uns von unterrichteter Sette ange- - beutet wird. bei dem parlamentarischen Diner am letzten Donnerstag über 1 Fragen der auswärtigen Politik sehr zurückhaltend geäußert, und deshalb ist allen Mittheilungen über angebliche Sxcurse des Fürsten auf das Gebiet der orientalischen Wirren wenig oder gar nicht Glauben zu schenken. Es ist wohl erwarten, daß weiterhin von Aeußerungen des Kanzlers, die bei gleichen oder ähnlichen Anlässen laut werden, nur dann öffentliche Mittheilung gemacht wird, wenn der Fürst auf das Bekanntwerden seiner Andeutungen Werth legt oder sie gestattet. Der Unterredung wird alle Freiheit genommen, wenn Nachtisch-Bemerkungen ohne Weiteres in die Preffe geworfen und häufig crttrclos reproducirt werde»." t .. ~
Berlitt, 13. Februar. Es ist, wie dem „Hannov. Cour, aus Berlin geschrieben wird, im Werke, im Reichstage eine „äußerste Linke" zu bilden, welche Social-Demokraten, Volksparteiler und Elsäffer Protestler umfassen und etwa 22 bis 25 Mitglieder zählen soll. Der Abg. Most hat bereits den Versuch gemacht, für diese neue Fraktion im Reichstage die Plätze zu belegen. Die Fortschrittspartei will sich indeß nicht ohne Weiteres von ihren Plätzen aus der Linken depoffediren lasten. t ,£ .
Berlin, 14. Februar. Die Conserenz über die Eisenbahn. Tarifreform, welche alle deutschen Bahnverwaltungen beschickt haben, ist gestern im Saale des Architekten-Vereins eröffnet worden. Den Vorsitz führte der Mimsterial. Director Weishaupt. Außer ihm nahmen Seitens des preußischen Handls» Ministeriums noch Thetl die Herren Ministerial-Director Duddenhausen, Geh Ober-Regierungsrath d'Av'ts und Regterungs - Asseffor Fleck. Nachdem der Vorsitzende die Versammlung Namens des durch die Theilnahme an den Ver- Handlungen des Abgeordnetenhauses verhinderten Herrn Handels-Ministers be- grüßt und aus den Zweck der Conferenz hingewiesen hatte, wurde vor der Eröffnung der eigentlichen Verhandlungen von den Vertretern der preußischen Privatbahnen erklärt, sie könnten in die Berathungen nur mit dem Vorbehalt und dem Wunsch eintreten, daß über die allgemeinen mit dem neuen Tarif- system verbundenen und speciell die Privatbahnen betr. Fragen eine Verständigung herbeigeführt werden möge. Die Verwaltung der Reichsbahnen erklärte beim Beginn der Debatten, daß sie ihrerseits einer Beseitigung des ihrer lieber zeugung nach alherdipgs richtigen und den Jnteresten Elsaß-Lothringens entsprechende!' Systems im Jntereste der Herbeiführung der Einheitlichkeit des Tarifsystems nicht entgegen sein wolle. Die Berathung, welche heute nur bis zu ten Bestimmungen über die Bedeckung der Güter gedieh, zeigte von allen Seiten das Bestreben, der wünschenswerthen Einigung keine Schwierigkeiten zu bereiten, so daß an dem Zustandekommen der Tarisreform kein Zweifel mehr obwaltet. Die Verhandlungen werden heute fortgesetzt.
— Das sog. Submissions-Verfahren ist in neuerer Zeit mehrfach, auch von berufener Stelle her, all erhebliche Mitursache des behaupteten Verfalls der deutschen Industrie angeklagt worben. Die Budget-Commission des Abge- ordnetenhauses hat demzufolge an die Regierung die Anfrage gerichtet, ob es etwa angereigt erscheine, den Behörden noch mehr als bisher die Auswahl unter ten Bieter» nach der Leistungsfähigkeit zu empfehlen? Auf^die Anfrage erklärten die Vertreter der Staatlregierung, eine Klage, daß das L-ubmisfions- Verfahren einen Verfall der deutschen Industrie zur Mitursache diene, sei bet dem Handelsminister nicht eingebracht worden. Auch möchte die neuerdings den Behörden gewährte Befugntß, in weiterem Umfange als bisher ein beschränktes Submissions-Verfahren (zu welchem nur besonders zuverlässige Bauhandwerker zugezogen werden) oder freihändige Verdingung eintreten zu lasten, bei verständiger Handhabung dieser Ermächtigung zu genügen. Es sei nicht außer Acht zu lasten, wie auch eine zu weit gehende Freiheit auf diesem Gebiete zu Mißbräuchen oder wenigstens zu einem Verdacht des Mißbranchs führen könne.
Berlin, 14. Februar. Dr. Rudolph Meyer ist wegen Verläumdung des Reichskanzlers zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Antrag des Staats-Anwalts aus sofortige Verhaftung wurde abgelehnt. ,
— Die Annahme der Vorlage wegen einer Zins-Garantie für Berlin- Dresden durch die Budget-Commission ist zweifelhaft; dagegen sind Centrum, Fortschritt und mehrere Frei-Conservative.
Wien, 13. Februar, Abends. Die „Preste' melbet: Morgen werden di- osfici-ll-n Eonferenzen zwischen den Mitgliedern der Minister.-,, Tisza und Auersperg über die Bank-Frage unter Zuziehung von Vertretern der Nationalbank wieder ausgenommen. - Di- Credit-Anstalt hat auf die Tagesordnung ihrer General-Versammlung, welche auf den 4. April anberaumt ist, die üblichen
Studenten trugen Fez.
Arankrcich.
Paris, 14. Februar. Hier sind Nacbrichten aus Jaffv vom 11. Febr. verbreitet, wonach bereits mehrere Tausend Rusten üb-r den Pruth gegangen sein sollen und die russischen Truppen fast alle ihr- Lebensmittel aus der Mol. dan beziehen. Die aus Serbien heimkehrenden russischen Freiwilligen, wird ferner behauptet, werden der Mehrzahl nach in Ungheni migehalten und ,n d,e Festung Bender abgesührt, da man fürchte, sie könnten Nachrichten verbreiten, die auf den Geist der russischen Armee nachtheilig wirkten.
England.


