Mittwoch, den 12. September
No. 911
182».
'1877
Anzeige- unii Amtsblatt fit bei Kreis Gießen
Bekanntmachung
inneren Einbruchs gestohlen:
Fabrik-Nr. 4381
1. eingravirt B
n
6r sind an der Kass;
desgl. ohne Goldrand auf 4
Goldrand,
und Neues liißn
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Glas,
Remontoir,
Anker,
glattes
II. Getragene Uhren:
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B
1293
1.
Reparaturnummer
B 133
60273
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B
1268
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B 135
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B 137
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43. Fabrik.-Nr. 43663 goldene Rem.-Ankeruhr, Spiral
B 146
9276
18.
B
1006
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ß 148
9386
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III.
Circa
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B 168
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B 150
B 154
B 164
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B
20.
21.
22.
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55.
83.
85.
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102.
106.
107.
4379 62501 62519 19302 15585 62315 51669 51546 51547 51548
9201
9203 39103
6039
8509
18179
desgl. desgl., desgl., desgl., desgl., desgl.,
3.
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Erscheint tLglich mit Ausnahme de» Montags Grp»dittortr Schulstraße, LU. B. Nr. 18.
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B 108.
B 126.
B 128.
B 132
goldene Eylinder-Herrnuhr, Cüvette vergoldet, auf 8 Steinen,
Fabrik-Nr. 11665- gallonirte silberne Ankeruhv mit Goldrand, vergoldete Cüvette, goldene Damen-Cylinderuhr auf 8 Steinen,
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brequet,
goldene Damencylinderuhr, vergoldete Cüvette, 8 Steine,
goldene Cylinderuhr, ciselirter Rand, silbernes Zifferblatt, Goldcüvette, 4 Steine, desgleichen.
desgl. desgl. desgl.
B
80
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Anker, Goldrand, desgl.,
Cylinder Goldrand, aus 4 Steinen,
Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius.
In der Nacht vom 8./9. l. Mts. wurden dahier mittelst äußeren und
I. 36 silberne neue Uhren mit nachfolgender Beschreibung:
Preis vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
silberne Cüvette,
Remontoir, Goldrand, Cüvette vergoldet,
Anker, gallonirt, flaches Glas, Goldrand,
Anker, flaches Glas, breites Zifferblatt, Goldrand,
Cylinder, Goldrand, gallonirt, auf 4 Steinen,
Cylinder, Goldrand, gallonirt, auf 4 Steinen,
Anker, flaches Glas, silberne Cüvette Cylinder, Goldrand, aus 8 Steinen, Cylinder, ohne Goldrand, aus 4 Steinen,
Cylinder, Goldrand, flaches Glas, aus 8 Steinen,
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Deutschland.
Darmstadt, 8. September. Zum feierlichen Empfang Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin hatten die Straßen unserer Stadt heute Festesschmuck angelegt. Die Bahnhöfe waren festlich beflaggt und der Bahnhofsplatz mit Wimpeln bestellt worden. Ihre Königlichen Hoheiten nebst des Erbgroßherzogs Königlicher Hoheit und den Prinzessinnen kamen um 12 Uhr 30 Min. mittelst Extrazugs von Mainz hier an und wurden am Bahnhof durch den Stadtvorstand begrüßt und beglückwünscht. Die Großh. Familie, der Minister des Großh. Hauses, die Spitzen der Civil- und die hier anwesenden der Militär-Behörden waren bei dem Empfang zugegen. Auf dem Perron des Hessischen Ludwigs-Bahnhofs und dem Bahnhossplatz waren die oberen Klaffen der städtische!'. Schulen aufgestellt; auf letzterem Platz hatten auch die hiesigen Vereine Aufstellung genommen. Als die Allerhöchsten Herrschaften den Perron betraten, wurden Allerhöchstdieselben von Schülerinnen mit Blumenspenden bewillkommnet; auf dem Bahnhofsplatz wurde die Volks- Hymne intonirt. Ein ungemein zahlreiches Publikum hatte sich auf dem Bahnhossplatz, sowie in den Straßen der Stadt versammelt, unter deffen lebhaften Ovationen und unter dem Geläute aller Glocken die Einfahrt in die Stadt durch die Rhein- und Wtlhelminen-Straße nach dem neuen Palais erfolgte. Heute Abend halb 9 Uhr findet vor dem Palais eine Serenade der sämmtlichen hiesigen Gesangvereine statt.
Berlin, 8. September. Für die nächste Session des Reichstages wird der Entwurf eines Gesetzes, betr. den Schutz nützlicher Vogelarten, vorbereitet. Der Abg. Fürst zu Hohenlohe-Langenburg brachte im November v. Js. einen auf diese Angelegenheit bezüglichen Gesetz-Entwurf ein, welcher 10 Paragraphen umfaßte und den Fang, sowie das Tödten von 17 Vogelarten verbot, auch den Bundesrath ermächtigte, Fang und Tödtung anderer für die Bodencultur nützlicher Vögel zu verbieten. Dieser Entwurf wurde einer besonderen Corn- miffion zur Vorberathung überwiesen, welche denselben in mehrfach amendirter Weise nach umfangreichen Vorberathungen zur Annahme empfahl und durch Or. Dohrn Bericht erstatten ließ. Der Antragsteller zog indessen Angesichts
des nahen Sessionsschluffes seinen Antrag zurück. Die Reichsregierung hat die durch den Antrag und die Commissions-Berathung gewonnene Anregung benutzt, um nunmehr mit einem betreffenden Entwurf die Initiative zu ergreifen, zumal, da das Gesetz schon deshalb erforderlich ist, um auf Grund desselben der Neichsregierung den Abschluß von internationalen Verträgen zum Schutz nützlicher Vogelarten zu erleichtern; wie denn bekanntlich Ende Januar d. I. die österreichisch - ungarische und die italienische Regierung eine Einladung an die deutsche Regierung ergehen ließen, sich der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarung zum Schutze nützlicher Vogelarten anzuschließen. In Bezug hierauf hatte die Regierung bereits in der Reichstags-Commission erklären laffen, daß es für sie wünschenswerh sei, eine gesetzliche Umschreibung ihrer Befugniffe als Grundlage für den Abschluß derartiger Verträge zu erhalten. Hierauf gestützt, wird sich der jetzt vorzubereitende Entwurf in seinen wesentlichsten Bestimmungen den Commissions-Beschlüssen zuneigen.
— Die russische „St. Petersb. Ztg." stellt folgende Betrachtungen über den Gang des Krieges an:
„Seitens der Türken hat der Krieg offenbar einen nationalen Charakter angenommen. Sie kämpfen mit einer besonderen Erbitterung, ohne ihre Verluste zu zählen, als ob hinter ihrem Rücken Millionen neuer Kämpfer bereit ständen. Und wir sehen in der That, daß ihre Kräfte nicht schwächer, sondern nach Maßgabe dessen, wie sich der Kriegsschauplatz erweitert, immer mehr und mehr wachsen. Eine solche Erscheinung kann nur dann Platz greifen, wenn das Volk selbst unmittelbaren Antheil am Kampfe nimmt. — In Rußland hat man das von den Türken nicht erwartet. Wir glaubten es mit Armeen zu thun zu haben, die weder an Zahl, noch an sittlichem Geiste, weder an militärischer Bildung, noch an guter Bewaffnung sonderlich reich seien. Wir haben wenig beobachtet, was in der Türkei vorging, die sich inzwischen soweit gerüstet hat, daß sie nicht nur mit Monitors und weittragenden Krupp'schen Kanonen, sondern auch mit Flinten des besten Systems bewaffnet ist. Der Mangel an Bildung bei ihren Officieren hat sie durch Aufnahme zahlreicher Ausländer ergänzt. Die Officiere und Soldaten sind seit zwei Jahren ohne Gage, ver- laffen aber ihre Fahnen dennoch nicht und sterben zu Tausenden, die Ehre
Stück Talmiketten (Hals- und kurze Ketten), Herren- und Damenketten verschiedener Facon.
Indem man dieses zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird vor dem Ankauf der gestohlenen Gegenstände gewarnt und gebeten, etwaige Mittheilungen Ober den oder die Thäter und den Verbleib der Uhren und Ketten sofort der unterzeichneten Behörde zugehen zu lassen.
Gießen, am 11. September 1877.
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Cylinder, ohne Goldrand, auf 4 Steinen,
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B 173
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10201
desgl.,
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B 174
10202
desgl.,
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B 175
10203
desgl.,
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B 176
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20205
desgl.,
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B 177
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Fabrik-Nr. 53309
Remontoir mit Goldrand,
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2948
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49475
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