Einzelbild herunterladen

fentliche Umtriebe

Bahn- ®onau

lgen

Vertreter i^angene Rumänien rung der

n 29. d. !nze Ver-

Erzerum beim Er- i die Be- Mehemed z densel- : Bureau lenwärtig jt Penek; i Voisan; ei Ukcha- ^avrüerie i nehme» Dili, ein trum und verlassen, ist staffel-

Größere Zeit nicht

i, stets des ßiiiiialjme nmen. as durch >tt wV

en, welche ixtet- Die

'asns-Armee Ävantqarde ne Positiv

Operation onne unter on der tür- )lvierizkeiten Der Verlust ter Letzteren

ysgeMtcke, V ist der w Wf« 1 f Iraenb e.» i»", 'Ä jfc die si eln i bi.®»«" Jb unb l"

I»

Ä!

: tu ! lbt haltr

en ^dntr®* nfltl (M rfüf i-'üÄ Ws »Ä

Weidenhammer.

I. V. Iaup.

stenspreu versucht werden. r c, f 1U , .

Zur Sicherstellung vor der Verwüstung der Feldmark durch die Kleesetde wird es nothwendig sein, dag in denjenigen Gemeinden, auf deren Fluren sich die Kleesetde gezeigt hat, von Seiten des Ortsvorstandes zur Ueberwachung der Felder eine, bezw. zwei oder drei Commissionen (je nach dem Umsang der Gemarkung) von je drei Mit­gliedern ernannt werden und wird diese Bildung von Commissionen unter Nennung der Mitglieder derselben in der Gemeinde zu publiciren sein.

Zur Erfüllung ihrer Aufgabe werden die Commissionen von Anfang Mai an die alten und nach allgemeiner Beendigung der Getreideernte auch die neuen Klee- und Luzerne-Felder, so wie die Wiesen, Raine, Gräben, Böschungen, Eisenbahndämme rc. in Zwischenräumen von etwa 14 Tagen bis zu Ende October zu untersuchen haben, lieber jeden Rundgang dürfte von der Commission ein kurzes Protocoll aufzunehmen sein.

Hat die Commission irgendwo in der Gemarkung Kleeseide entdeckt, so macht sie fofort dem Bürgermeister Anzeige davon, indem sie zugleich die zur Einschränkung bezw. Ausrottung der Kleeseide erforderlich scheinenden Matzregeln vorschlägt.

Der Bürgermeister gibt dem Inhaber der betreffenden Grundstücke (Eigenthümer, Pachter oder sonstigen Besitzer), entweder speciell oder bei einer größeren Zahl von Bctheiltgten durch ortsübUche Bekanntmachung auf, innerhalb 6 Tagen die von der Commission vorgeschlagenen, bezw- von ihm festzusetzenden Maßregeln in Anwendung zu bringen und läßt dieselben, falls der Verfügung nicht innerhalb der genannten Frist entsprochen ist, auf Kosten des Betreffenden ausführen. Die Commission wacht darüber, daß die bezüglichen Maßregeln richtig und ordnungsmäßig befolgt werden.

Von dem Auftreten der Kleeseide in der Gemarkung und den zur Vertilgung derselben vorgenommenen Maßregeln macht außerdem der Bürgermeister Anzeige bet dem Kreisamt, indem er zugleich die erforderlichen Strafanträge gegen die Säumigen veranlagt sind von Seiten des Bürgermeisters anzuweifen, auf das Vor­

kommen der Kleesetde zu achten, die Commissionen in allen Beziehungen zu unterstützen und bei den Maßregeln zur Vertilgung der Kleesetde mitzuwirken.

Gegenwärtige Anleitung wird mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern unter Hinweis auf das Ausschreiben desselben vom 20 April L I. zu Nr- M- b. I. 5974 hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht.

Darmstadt, den 8. Mat 1877.

Gr- Centralstelle f. d. Landwirthschaft u. d. L Vereine.

Frischbäcker ?u Gießen.

Sonntag, den 3. Mai. Daniel Rühl am Rathhaus. Herrn. Spies am Wallthor. Karl Plank in der Wolkengasse.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen

Gottesdienst.

Sonntag, den 3. Juni.

Morgens: Pfaarvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. (Beginn der KatechiSmuslehre mit den Knaben.)

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 3. bis 9. Juni besorgt Pfarrvicar Schöner.

Landwirthschastliches.

Anleitung ?ur Vertilgung der Kleeseide.

Die Kleeseide gehört zu den Phanerogamen-Schmarotzern der Gattung Cuscuta. von deren in Europa vsrkommenden vier Arten vornehmlich die Klee- oder Quendel- | fetbe (Cuscuta Epithymum) gefährlich ist, wie sie auf Klee und allen kleeartigen Pflanzen, also auch auf Luzerne rc., so wie auf Quendel, Ginster und Heidekraut schmarotzt.

Die Kleesetde pflanzt sich durch Samen fort, welcher im Boden keimt und mehrere Jahre keimfähig zu bleiben scheint, sich auch wohl durch den Stallmist zu Übertragen vermag. Der Samen ist etwas abgeflacht und eckig, rauh an der Ober­fläche und matt gelblich bis graubraun von Farbe; er ist im Durchschnitt etwas kleiner als der Samen des Wctßklee, ist jedoch in seiner Größe so häufig abweichend, daß sein Durchmesser von 0,75 bis 1,75 Millimeter wechselt und da Überdies die Samen- läschchen mn ihrem Inhalt öfters in dem Kleesamen verbleiben, so ist die vollständige Reinigung des letzteren von dem Samen der Kleeseide äußerst schwierig oder ganz un­möglich. Außerdem kann der Samen auch durch die Luft auf die Felder Übertragen werden^^ ersten Periode nach der Keimung wächst die Pflanze selbstständig für sich und zwar sehr rasch, so daß sich schon etwa vier Wochen nach der Keimung die weiße bis röthliche Btüthe einstellt und sechs Wochen nach Beginn der Keimung eine neue Besamung erfolgt- Während der Btüthe stirbt die Pflanze von der Wurzel aus allmälig ab, lehnt sich aber zugleich an die ihr benachbarte Nährpflanze (Klee rc.) an, umschlingt dieselbe und lebt nunmehr auf letzterer fort, indem sie an ihren Spitzen unausgesetzt neue fadenförmige gelb oder röthlich gefärbte Stengelgebilde treibt, welche immer neue Blüthen heivoibringen. Aus diesen Gründen ist die Vernichtung der Klee­seide auf dem Felde ebenso schwierig wie ihre Ausscheidung aus dem Kleesamen- Die Gefahr für die Nährpflanze beginnt schon kurze Zeit nach der Aussaat und dauert für alle Zeit fort; das einzige ganz zuverlässige Mittel ist das Ausgraben ober Um- uflügen der mit Seide behafteten Stellen.

Zeigt sich die Kleeseide nur an einer oder an sehr vereinzelten kleinen, nicht über ein Meter im Durchmesser betragenden Stellen und in einer durchschnittlichen Ent- semung derselben von etwa 15 bis 20 Metern, so werden die betreffenden Stellen in einem etwas größeren Umkreise auf etwa 20 bis 25 Zentimeter tief sorgfältig umge­graben, so daß nirgends eine Spur von Klee auf der Oberfläche sichtbar bleibt. Finden sich im weiteren Verlaufe nach Ausführung dieser Maßregel wieder neue Stellen mit Kleefeide oder zeigt sich letztere überhaupt bald in größerer Ausdehnung und Menge als oben angeführt, so daß eine Einschränkung derselben durch bloßes Umgraben der einzelnen Stellen von sehr zweifelhaftem Erfolge zu bleiben verspricht, so ist das ganze Feld in einer Tiefe von mindestens 12 bis 15 Zentimeter umzupflügen bezw. umzu- graben.

Bei sehr unbedeutendem und beschränktem Auftreten der Kleefeide in noch ganz jungem Klee kann das Verbrennen der Kleeseidestellen, nach vorherigem Absicheln, mit Stroh, welches in Petroleum getränkt ist ober das dichte Bedecken derselben mit Ger-

Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung:

Revalesciere

«eit 30 fahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheits. speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Äthern-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose Schwindsucht, Asthma Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhoen, Schlaflosigkeit, Schwache Hamor- r hoch en, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, UebelFcit und Erbrechen se bst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerun , Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von i er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. Ein Auszug aus 80 000 Cert-- ficatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Camvbei:, Professor Dr. D6d6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise be Bröhan, imb oirl.n (ioberen hochgestellten Personen, wirb franco auf Verlangen eingefanbt.

Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certrsicaten.

Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescibre ^at meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . , T1

I. Zomparet, Pfarrer, Samte Romaine des lies.

Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre unb leibe feitbem nicht mehr an ben Schmerzen in den Lenden, die mich wahrend langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten- In meinem 93. Jahre stehend, er­freue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer.

Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich hergestellt.

62845. Pfarrer Boilet von E-rainville. Von Asthma mit häufigen Erstickungen 3011,0 80406^Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenttiden^bergesttllt^u^se D£m sgr<^an öon 7 jähriger Leberkrankhett, Schlaflosigkeit Sittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie.

3 Nr 75877. Florian Köller, K. K. Mitttarverwatter, Großwardein, von Lungen- unb Luströbren-Katarrh., Kopsschwindel unb Brustbeklemmung.

Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer ber öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grabe von Brustübel und Nervenzerrüttung.

Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und

Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revaiescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachseneu und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speism.

Preise der Revalescibre 1/r Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 JC '0

12 28 50 A

Revalescifcre Chocolatte 12 Tassen 1 JL 80 24 Taffen 3 80 H, 48 Tassen

5 70 xi. f. xd

Revalescifere Bisouites 1 Pfd. 3 «M» 50 H, 2 Pfd. 5 70

Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28-29 Paffage (Kaiser- Gallerie) und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicateffenhündlern tm ganzen Lande, in Gießen bei Müller A Schwager.(632

Besondere Bekanntmachung.

Edictalladung.

Die Mehrzahl der gerichtsbekannten un- bevorzugten Gläubiger des Peter Heyer von Birklar hat mit demselben unterm Heutigen ein- Arrangement abgeschlossen, dessen Einsicht in unsrer Registratur zu nehmen verstattet ist. Unbekannte Gläubiger des Genannten werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen Ansprüche jeder Art an denselben, sowie Einwendungen gegen das Arrangement sogensiß dahier geltend zu machen, als sonst sie mit solchen ausge­schlossen werden und das Arrangement vollstreckt wird.

Lich, den 25. Mai 1877.

Großherzogliches Landgericht Lich.

Weyer. (3004

Versteigerungen.

Montag den 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause der Frau Fritz Fürst Wittwe in ber Neustabt dahier ein im Beiten Zustand befindliches Billard mit «ollem Zugehör, angefertigt von Dorfelder in Mainz, und ein Pissoir öffentlich gegen Daarzahlung versteigert.

Gießen, den 30. Mai 1877.

GroßherzoglicheS Ortsgericht Gießen.

Müller. (3027

Allgemeine Versteigerungs - Anzeige.

Dienstag den 3. Juni l. I.,

Vormittags 10 Uhr anfangend, laste ich in meiner Hofraithe zu Ullen­dorf a. d. Lda. zur öffentlichen Ver­steigerung bringen:

Haus- und Oeconomiegeräthe aller Art, als: 2 Oeconomiewagen, 2 Schaufel­pflüge, 1 Hinterpflug, 1 Egge, 1 Kar­toffelpflug, 1 Fruchtfegmühle, 1 Dick- wurzmuhle, 1 Pfuhlfaß, 1 Flachsraffe, 1 Waschöütte, 1 Kelter, 2 Spinnräder, Sicheln, Sensen, Mistgabeln, Hemm-, Spann-u. Bindeketten, sowie 1 großer Glasschrank, 1 Kleiderschrank, 18 St. Stühle, 1 Bett, 1 Bettlade, 2 Ma­tratzen, 3 Züber und sonstigen Haus- ralh. (3065

Allendors a. d. Lda., am 30. Mai 1877.

Heinrich Rothenberger Wtw.

Holzversteigerung.

Mittwoch den 6. Juni L I., Vormittags V29 Uhr anfangend, soll im Rüddingshäuser Gemeindewald, Distrikten Katzenberg u. Bergereihen, naqr verzeichnetes Holz versteigert werden:

r Anzeiger.

6 Eicken-Siärnme bis 42 Ztmtr. Durch­messer und 11 Meter Länge,

5 Buchen-Stämme bis 42 Ztmtr. Durch­messer und 7 Meter Länge,

207 Fickten-Stämme bis 36 Ztmtr. Durch­messer unb 16 Meter Länge,

290 Fichten-Stangen bis 12 Ztmtr. Durch­messer unb 12 Meter Länge,

172 Rmtr. Buchen- unb Nabel-Scheitholz,

107 begleichen Prügelholz,

92 Stockholz,

184 Reisholz.

Die Zusammenkunft ist im District Katzen­berg am Weg nach Homberg unb beginnt die Versteigerung mit dem Stammholz.

Rüddingshausen, am 28. Mai 1877.

Großherzogl. Orisgericht Rüddingshausen- Loth. (3011

Kirschen-Versteigerung.

Donnerstag den 7. Juni l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1200 Kirschbäumen, in der Obstanlage Steincken und Georgenwaldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Kirschen aus verschiedenen Sorten bestehen. Gegen genügende Bürgschaft wird den Steigern entsprechender Credit gewährt.

Himbach, den 30. Mai 1877.

Srotzherzogliche Bürgermeisterei Himbach. 3061) Tugend.

Unterzeichneter beabsichtigt, seine Mühle auf dem Bureau der Bürgermeisterei Großen- Buseck am 7. Juni, Vormittags 10 Uhr, zu versteigern. Die Genehmigung folgt 2 Stunden darauf bei einem annehmbaren Gebot. Die Mühle hat 2 Mahlgänge, 1213 Morgen Wiesen- u. Ackerland I. unb II. Zlasse. Wiesen können alle überflutbet werden. Sämmtliches Land liegt angrenzend an der Mühle. Der Fall beträgt 24 Fuß. Gebäude sind in ganz gutem Zustande in wunderschöner Lage, in ber Umgebung 8 ber besten Dörfer, wovon bas weiteste 1 Stunde, bas nächste 8 Minuten entfernt ist. Die Mühle liegt 10 Minuten von ber Bahnstation Großen-Buscck entfernt unb kann also das Geschäft sowohl auf Mahlen für Kunden als auf Handel betrieben werden.

3057) Jacob Inderthal,

auf ber Spitzmühle bei Großen-Buseck.

2062) Maserwalzen unb Schablonen für Weißbinber, achtes Blattgold, citron unb orange, Blattsilber, Broneen in allen Farben, alle Sorten Pinsel, als deutsche Borst, geschliffene Borst-, Maser-, Vertreiber, (in Borsten und Dachshaar), Zacken-, Strich- und Weißvinsel, empfiehlt

L Müller, Mäusburg B. 48.

Backsteine

billigst zu verkaufen.

3072)______________ Chr. Petri V.

3032) Kornstroh zu verkaufen bei I Karl Sack, Metzger.