Von Eduard von
Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise Widerstander bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Mevictn und ohne Kosten bc-
und
drich,
Wilhelmine, geb. den 14. Juni.
Dem Porzellanmaler, Ernst Gebhardt, ein Sohn, Adolf Hermann,
Dem Etsenbahnarbeiter, Wilhelm Rinn, eine Sohn, Julius Karl,
Dem Kaufmann, Friedrich Schaaf, eine Tochter, Emilie August,
Dem Schneidemüller, Karl Heinrich Oskar Müller, ein Sohn, Karl
den
und
und
Mk.
In Gießen zu haben bet Müller * Schwager.
Aesondere Bekanntmachungen
Aufgebot
klagten
1.
(4255
A. B r a m m.
2.
Dem Küfer, Georg Friedrich, eine Tochter, Marie, geb. den 1. Aug. Dem Lehrer, Heinrich Schmidt, eine Sohn, Theodor August Johann,
Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß
27. Mai.
Denselben Dem Bremser, Johannes Luh, ein Sohn, Heinrich, ged- den 30. Juli.
Den 21. Aug. Dem Bremser, Karl Julius Bohn, ein Sohn, Rudolf Karl,
der Grubensteiger I a c o b M u t h, wohnhaft zu Nentershausen (Richelsdorfer- Gebirge), Sohn des Joseph Muth, und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Diefenbach,
und die ledige Clara Maria Kil- binger, wohnhaft zu Lollar, Groß- herzogth. Hessen-Damstadt, Tochter des Bergverwalters Johann Wilhelm
Denselben, geb. den 12. Juli.
Denselben, geb. den 12. Juli Denselben. Denselben, geb. den 26. Juli.
Denselben, geb. den 21. Juli.
Denselben.
wegen böswilliger Verlassung
— lieber den Zustand der Exkaiserin Charlotte von Mexiko schreibt das Londoner medicinische Fachblatt „Lancet": Sie ist in tiefen Wahnsinn gesunken und die -erzte haben olle Hoffnung auf Heilung aufgegeben. Wie in ähnlichen Fällen zu geschehen pflegt, kehrt sie zu den Neigungen der Kindheit zurück, namentlich zu einer leidenschaftlichen Vorliebe für Blumen, und, wie Ophelia, bringt sie die meiste Zeil bei denselben zu, da sie ihrer einst lebhaften, jetzt aber kranken Phantasie Nahrung geben. Welche Anziehungskraft Blumen auf sie ausüben, das trat unlängst in rührender Weise zu Tage: die Aufmerksamkeit ihrer Wärter tauschend, war sie aus dem Schlosse entflohen, und als man sie einholte, war es unmöglich, sie zur Rückkehr zu bewegen, außer durch Anwendung von Mitteln, die sich gewiß als schädlich bewiesen haben würden. Einer ihrer Aerzte erinnerte sich an ihre krankhafte Vorliebe für Blumen, man streute solche vor ihr her und so wurde sie allmählig ins Schloß zurückgelockt und eine aufmerksamere Ueberwachung ist seitdem angeordnet worden.
In Gemäßheit der SS 1 und 7 der in Nr. 230 des Gießener Anzeigers von 1875 veröffentlichten Friedhoforbnung ergeht zufolge gestrigen Beschlusses der Stadtver- vrdneten-Versammlung an die Eigenthümer der hauptsächlich durch den Orkan vom 12. März d. I. beschädigten Gradeinfriedigungen, Grabkreuze, Denkmäler u- s. w. die Aufforderung, binnen 4 Wochen die nöthigen Herstellungen vorzunehmen, widrigenfalls He Entfernung auf ihre Kosten eriolat.
Binnen gleicher Frist sind Pflanzen und Bäume, deren Anpflanzung nach § 7 erster Absatz untersagt ist, zu entfernen, widrigenfalls auch hier die Entfernung auf Soften der Eigenthümer verfügt werden wird.
Gießen, den 11. August 1876
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Hartmann. (Schluß). — Kritische Plauderei. Von Alexis Aar. — Das Buch aus der Leihbibliothek. Von Anton Becker. — Vermischte Mittheilungen. — Sympathy von
bringt in ihrer 16. Nummer folgenden interessanten Inhalt:
Gedichte von Max Kalbeck, Wilhelm Henzen, G. Seuffer, Julius Sturm, Mar-
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allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-. Leber- Drüsen-, Schleimbaut-, Athem-, Blasen- uni Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulickkeit, Verstopfung
Getaufte.
Den 20. Aug. Dem Schreiner, Georg Friedrich Lind, ein Sohn, Theodor Frie- geb. den 8. Aug.
Denselben. Dem Bergmann, Georg Schad, eine Tochter, Auguste Katharine
RevaJesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf.
Zn beziehen durch Du Barry & Go. in Berlin, W. 28—29 Passage (Kaiser-Galleries und 163—164 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei- uni Deltcateffenhändlern im ganzen Lande.
I8B einem die & lbolischer Steifer, üs weiter üerbra lnb für ein faurt m beherrschte jnr Gifadr im Bau i selbst." Morgen botM ipiel. Etwas n.'cj' innen, daß es ijfe, e BlüIhenM tr ir NachksA7-4»: Dieselbe G^hut)
^Kilbinger und dessen verst. Ehefrau Margret ha, geb. Späth, die Ehe mit einander eingehen wollen.
Dem unterzeichneten Standesbeamten ist ein Hinderniß dieser Ebe nicht bekannt. Etwaige auf Ehehindernisse sich stützende Einsprachen sind bei dem unterzeichneten Standesbeamten anzubringen.
Die Bekanntmachung des Aufgebots hat in der Gemeinde Nentershausen und Lollar zu geschehen. (4460
Nentershausen, am 21. August 1876.
Der Standesbeamte:
Fleischer.
Arbeitsversteigerung
zu Ruttershausen.
Montag den 28. Auaust, Morgens um 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Ruttershausen
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 19. Aug Christian Gunschmann, Feldwebelim Großh. II Infanterie-Regiment Nr. 116 dahier, ein Wittwer; und Margarethe Kern, des verst. Landwirths in Nieder-Florstadt, Karl Kern, ehel. Tochter.
Den 23. Aug. Heinrich Gries, Gensd'arm zu Pferd dahier, ein Wittwer; und Emilie Wilhelmine Karolinc Schaumburg, des Bürgers und Schuhmachers in Nidda, Wilhelm Schaumberg, ehel. Tochter.
wird dem unbekannt wo ? abwesenden Beklagten eröffnet, daß seine Ehefrau gegen ihn auf Grund böslicher Verlassung eine auf Rückkehr zu ihr, eventuell auf Ehescheidung gerichtete Klage, bereit Einsicht ihm im Actuanate deS unterzeichneten Gerichts zu nehmen freiftehe, erhoben habe, und wird ihm aufgegeben, sogewiß
binnen 90 Tagen
von beute an gerechnet, auf diese Klage sich zu erklären und etwaige Einreden vorzubringen, auch dem Gericht einen Jnsinua- tionsmandatar namhaft zu machen, als sonst er der Klage für geständig erachtet, mit Einreden ausgeschlossen und gemäß der Klagbitte werde verurtheilt werden.
Zugleich wird dem Beklagten eröffnet, daß ihm alle in der Sache weiter ergehenden Decrete und Erkenntnisse nur mittelst Anschlags an die Gerichtsthüre bekannt gegeben würden.
Grünberg, den 24. August 1876. (4453 Großherzogliches Landgericht Grünberg.
S e l l h e i m.
Abmagerung.
Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjäbriger Lähmung an Händen und Füßen x.
Die Revalescitre ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erfpart bei Erwachsenen Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.
Preise der Revalescifcre ’/z Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Vom 18. bis 25. August 1876.
Eheschließungen.
19 August. Friedrich Heinrich Christian Gunschmann, Feldwebel im Großh. 2. Infanterie-Regiment Nr. 116, mit Margarethe Dorothea Kern. — 23. Aug. Heinrich Gries, Gendarm zu Pferd, mit Emilie Wilhelmine Karoline Schaumburg. — 25. Aug. Johannes Muhl, Barbier, mit Marie Katharine Sophie Karoline Seligmüller.
Geborene.
17. Aug. Hermann, S. des Bäckermeisters Ludwig Schneider. — 18-Aug. Georg Heinrich, S- des Weichenstellers Heinrich Wenderoth. — 17 Aug. Georg Karl, S- deS Kaminfegers Karl Zwesch. — Wilhelm, S. des Schuhmachermetsters Ludwig Rinn. — 19. Aug. Mina Katharine, T. des Locomotivheizers Heinrich Amend- — 21. Aug. Wilhelm Friedrich, S. des Heizers Karl Wilhelm Groß — 19. Aug. August, S- des Dienstknechts Heinrich Pfannkuchen- — 22. Aug. Johanna Katharine, T- deS Tag- lohners Heinrich Zahrt
Gestorbene.
20. Aug Konrad Langsdorf, S des Ackermanns Anton Langsdorf zu Pohl- gons, 8 Jahre alt. — Georg, S. des Bürgermeistereigehülfen Ernst Euler, alt 5 M- 17 T — 19. Aug. Gustav, S- des Feilenhauers Gustav Rögener, alt 4 Monate. — 22. Aug. Steinhauer Johannes Wolf aus Wetzlar, alt 52 I. — Holzsetzer Johann Daniel Bremer, alt 82 I. 7 M- 29 T. — 23. Aug. Der Arbeiter an der Oberheff. Eisenbahn Johannes Hahn aus Großen-Bufeck, alt 18 I.__________________________
Edictalladung.
In Sachen der Philipp Wellers Ehefrau Margaretha geb- Burk von Climbach, Klägerin gegen
ihren Ehemann Philipp Weller von Climbach, unbekannt wo? abwesend, Be-
Felix Dabn. — Offener Sprechsaal. — Briefkasten.
Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandclS-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Bruftübel und Ncrvenzrrrüttung.
Nr. 65,715. Fräulein de Montlouiß von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit
Heinrich Martin, geb. den 1. Aug.
Denselben. Dem Taglohner, Heinrich Schultheiß, ein Sohn, Heinrich Anton, geb. den 24. Juli.
Denselben. Dem Eisenbahnarbeiter, Johann Conrad Schweitzer, eine Tochter, Elisabeth, geb. den 28. Juli.
Denselben. Dem Heizer, Philipp Mank, eine Tochter, Karoline Marie, geb.
Literarisches.
Die von Ernst Eckstein redigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende
„D eutfcke Dichterhalle"
geb. den 3. Aug.
Denselben. Dem Photographen, Franz Gerbode, eine Tochter, Anna Elisabeth, geb- den 20. Juli.
Den 22. Aug. Dem Hülfsbremser, Ludwig Schnell, ein Sohn, Heinrich Karl Jakob, geb. den 19. Juli.
Den 23. Aug. Dem städtischen Arbeiter, Christian Wagner, eine Tochter, Antonie, geb. den 18. Juli.
Beerdigte.
Den 23. Aug- Johann Daniel Bremer, städtischer Holzsetzer, des verstorbenen Sergeanten, Jakob Bremer, ehel- lediger Sohn, alt 83 I. 8 M- 4 T-, gestorben den 22. Aug. _________ __________
Bekanntmachung.
Vom 16. d. Mts. ab ist an dem Kreuzungspunkte der Laubach -Grüu- ierger und Laubach-Sicher Poststraßeu — Heffenbrücker-Hammer — eine Haltestelle zur Aufnahme von Post-Reisenden errichtet worden.
Die für die Beförderung nach und von diesem Punkte zu erhebenden Personengeldsähe sind aus den bei den Kurs-Postanstalten befindlichen Tarifen zu ersehen.
Darmstadt, den 22. August 1876.
Der Kaiserliche Ober-Postdirector:
Deininger.
ton Lnierefa M Mem un$ W gelegenen Ollr $ jdjaann von M t der Elbe als ; ba§ diesseitig einem dnpgmc
I 5,70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf.
Revalesciöre Chocolatee 12 Tasten Mk. 1,80 Pf, 24 Tasten Mk. 3,50 Pf., 48 Tasten
das Ausgraben und Aufmauern eines
Brunnens in Accord gegeben werden:
Der Ueberscblag beträgt 180 Mark.
Gießen, den 23. August 1876. (4439
I. 91.:
Korner, Bezirksbauaufseher.
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Aecht kölnisches Wasser
von Jean Maria Farina.
Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeiger- empfehlet ich zu M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Pfg. gehorsamst.
Johann Maria Karina in Köln.
Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrboiden, Wasteriucht, Fieber, Schwindel, Blutauf steigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wäbrend der Schwangerschaft, Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie alS Nahrung füi Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszuc aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Mediein widerstanden, worunter Certificat, vom Profestor Dr. Wurzer, Geb. Meoicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor be: Medictn an der Universität Marburg, Medieinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell Profestor Dr. Dede, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.
Abgekürzter AuSrug aus 80,000 Certificaten.
Brief von der hochedlen Marquise de Brshan.
Neapel, 17. April 1862.
Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jabren in einem furcht iftn-n Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder zu schreibe, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fort' währende Schlaflosigkeit dnb war in einer steten Neivenaufrequng, die mich hin und her trieb tntb mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viel, Aerzte, sowobl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung babe ich Ihre Revalescifere versucht, und setzt, nachdem ich drei Monate davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das höchste Lob, sie hat mir die Gesundbcü völlig bergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine zesellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Die, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.
Marquise de Bröhan.
Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftrühren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicm und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: ■■ "n 1l.
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Meinung eines t 1 Mk. 5,70 Pf. u. s. w. mnttn SNin: I —:A-" D:
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■hf i* Df'ei 5® ^°n über n ?Bn,,'i v Gedichte von Max Kalbeck, Wilhelm Henzen, G. Seuffer, I s plijbijl ,en'^ ” garethe Halm, Rudolf Gensichen. — Aus der ästhetischen Moral.


