März: G-
Karoline, V
49 I. alt
6
Exposö vorlegen.
Kngland.
Afrika.
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4.
5.
^cr bisherige Pächter des Steinbruchs an der Steinrutsche im Stadtwald Heinrich Dörr von Annerod ist gestorben, und sein Sohn Heinrich Dörr iv' von da, hat gebeten, ihn als Pächter an Stelle seines Vaters eintreten zu lassen. Nachdem deshalb mit Großh. Oberförsterei Gießen ind Benehmen getreten worden mar, wurde dem gestellten Gesuche nach Antrag dieser Behörde bis 1. Huli 1877 stattgeaeben.
Zur Anschaffung eines geogr.-statist. Lexikons für Großh. Poltzeioerwaltung für den Preis von 27 Mark ist Genehmigung ertheilt worden.
Für Ausführung der im linksseitigen Wachthaus am Wallthor nöthtgen zu 240 Mark veranschlagten Arbeiten wurde sich ausgesprochen.
dieser Gelegenheit wurde der Antrag der Baudeputation angenommen, ntj welchem über das Bauquartier in den Schießgärten ein Plan anzufertigen ist, der sich bis zum Launspacher — Leufertsröder — und Holz-Weg — Flur II. VII. ur) XVI. - erstreckt.
8. Genehmigt wurde die Ausführung der zur Herstellung des Ludwigsplatzes cr- . forderlichen Arbeiten, veranschlagt zu 711 Mark.
9. Die von Herrn Heinrich Cap eller projectirte Errichtung eines Nebenbauei bei seinem Wohndause am Schlffenbergerweg wird nicht beanstandet
--Gestern Abend gegen 9 Uhr prügelten sich zwei weibliche Insassen dki hiesigen Hospitals derart, daß dec Einen der Kopf ärztlich verbunden werden mujti Auffallend ist, daß bre Hausverwaltung derartige Excesse, welche schon öfter vorgv kommen sein sollen, nicht unterdrückt. Jedenfalls passen solche Vorfälle nicht für tu Hospital.
•--Morgen Abend begeht unsere freiw. städt. Feuerwehr die Feier ihres 2'1
Stiftungstages. Es gilt nicht, dem Wirthe ein volles Haus zn schaffen, wenn nm darauf aufmerksam macht, daß die Einwohnerschaft doch wohl diesen Anlaß benutz« dürfte, durch lebhaften Besuch des Festes ein gewünschtes Zeichen der Theilnahme ur) Anerkennung zu geben. Die Feuerwehr weiß wohl, daß sie die stille Werthschätzur< und das ausgesprochene Vertrauen der Einwohnerschaft besitzt, aber die freundlsit Aufmerksamkeit einer Theilnaüme an ihrem Ehren-Tage thut auch den im Feuer uti Wasser gehärteten Herzen wohl.
gebeten haben, ist nicht zugestimmt worden, weil diese Wohnungen außerbotk der Baulinie im Felde hcrgerichtet worden find.
2. Bei der Entfernung des äußeren Verputzes an der Stadtkirche im vorigen Jahre hatten sich für die Uebernahrne der Maurer- und Steinbauerarbett Mehrarbeiten ergeben und für die hierdurch entstandenen Mehrkosten ist der erforderliche Credit bewilligt worden.
eine Tochter, Caroline Elisabeth, geb. den 9. Febr.
Denselben. Dem Bürger zu Rodau und Postunterbeamten dahier, Slbawr müller, eine Tochter. Louise Katharine, geb. d^n 27 Jan. .
. c Denselben. Dem Elsenbahnarbeiter dahier, Heinrich Schmidt von Angelst'
tsl in Den ejnc Tochter, Margarethe, geb. den 26. Dec. v. I J
' • Den 16 März Dem Bürger und Tapetenhändler, Philipp Heinrich Hochstali^
----------- eine Tochter, Marie Henriette Elisabeth, geb. den 5. Febr.
Hesterrcich.
Wien, 14. März. Das „Wiener Tagblatt" meldet, daß Don Carlos der österreichischen Regierung mitgetheilt habe, seinen ständigen Aufenthalt in
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Havannah, 15. März. Das Freibeuterschiff „Octavta" i Gewässern der Antillen von spanischen Kriegsschiffen genommen worden.
Landwirthsehaftlickes.
(Häcksel-Maschinen.) Die durch ihre vorzüglichen Dresch-Moschim rühmlichst bekannte Firma PH. M a y f a r t h <t C o m p. in Frankfurt a. M- hat eine neue Häcksel-Maschine für Hand- und Göpelbetrieb construirt, welche alle bisherig Systeme bedeutend übertrifft. Diese Maschine, die größte und leistungsfähigste Häckst!« Maschine für Handbetrieb, hat eine Schnittfläche von 32 (Zentimeter breit und 8'j (Zentimeter hoch, eine Breite und Höhe, wie sie bei einer Häcksel-Maschine für Hand betrieb bisher nie erreicht worden ist, dabet geht sie so leicht, daß ein Knabe sie ar; haltend drehen kann Das Schwungrad, an welchem 2 Messer angeschraubt sind, h:t [05 (Zentimeter im Durchmesser und wiegt 112 Pfund. Durch äußerst einfache Vei- stellung schneidet sie 5 verschiedene Längen Häcksel, ohne Unterschied ob Heu, Klee obff Gras. Leistung per Stunde ca. 600 Pfund Häcksel Die Maschine ist mit Ausnahme der Einlagelade ganz aus Stahl und Eisen gebaut, das Fußgestell aus Schmiedekisff
Mehrere Tausend Exemplare wurden von obiger Firma abgesetzt, welches geiö gender Beweis für vorzügliche Qualität und Preismürdigkeit.
Die Fabrikanten Ph. Mayfarth & Comp. in Frankfurt a. M. ertheilen D weitere Auskunft gerne, man schreibe nur dahin.
Johann Georg Junq, Wirth, 9 M- 14 T- alt. — 14. März: Emma
Adolf Mitzenius, Mltprediger, 9*/2 M- alt. — 16. März: Martin Otto, S- v.
Marx, Schuhmacher, 1 I. 3 M. alt. — 16. März: Marianne Hartmann aus
Suk8 Ermächtigung brr Staatkregierung zu Verhandlungen mit dem Deutschen Rnch.w"a-nU-bergang- der preußischen Staatsbahnen und der Hoheit-rechte des Staats über die Privatbahnen an das Reich zu erwarten ist.
_ Der zu einer eventuellen Action in den chinesischen Gewässern bestimmte Tbeil der deutschen Kriegsflotte, welcher bei Hongkong concentrirt wird und eiwa Mitte Mai dort vereinigt sein kann, besteht aus den gedeckten Corvetten Ninela" und Hertha", den Glattbecks-Eoivettcn „^eiadne und „Louise , dem Kanonenboot „Nautilus", den „Altbatroß" und dem Kanonenboot t. Klaffe Cvelnv " Den Befehl über die 6 Kriegsfahrzeuge übernimmt der >m Range älteite Ofstcier Capitän zur See Graf Monts, Commandant der „Vineta."
— Ucber eine entsetzliche Säbel-Affaire wird der „Fr. Z.« aus München nnm iß b Mts. aeschrieben: Ein Sergeant und drei Soldaten kamen in der vergangenen Nacht zwischen 11 und 12 Uhr in das Gasthaus zur T-ub° an der Tberestenstraße und verlangten Stet; nachdem ihnen bedeutet wurde, dasselbe sei zu Ende, und zu dieser späten Stunde würde frisches Bier nicht mehr anaerapft zogen die Soldaten vom Leder und wollten unter fortgesetzten Drobuiigen das Frischanzapfen von Bier erzwingen. Der Wirth und einige verspätet Anwesende mahnten sie zur Ruhe und verwiesen ihnen ihr tumultua- risches Benehmen; als Antwort hieb der Sergeant mit dem Aatagan den Wirth in den Hal«, daß er getroffen sofort entseelt zu Boden stürzte; d,e Soldaten spalteten einem Wirth beispringenden Metzgerburschen den Schädel und verwundeten einen Dritten lebensgefährlich, so daß man an dem Aufkommen der Beiden zweifelt. , t
Berlin, 16. März. Das Abgeordnetenhaus setzte beute dte Berathung des Cultus-Etats fort und genehmigte bis Capitel 127 Titel 3 alle Positionen. Ein auf Vereinfachung und Decentralisirung in der Verwaltung der Museen abzielender Antrag Mommsen's wurde angenommen. Fortsetzung morgen.
Berlin 16 März. Eine neuerdings erschienene Verfügung des Gene- ralvostamt« erklärt es für unstatthaft, daß Postanstalten eine Auskunft darüber ertheilen, ob bestimmte Personen eine Zeitung durch di- Post beziehen.
Karlsruhe, 16. März, lieber die Antwort der badischen Regierung aeaenüber der Eisenbahn-Interpellation und über die Haltung der badischen National-Liberalen bezüglich der Reichs-Eisenbahnfrage spricht sich das Organ derselben die „Bad. Corresp.", wie folgt aus: „Das Reich soll diese Fragen lösen in der einen oder in der anderen Weise. Das ist sein und unser Vor- theil ' Werden künftige Erschwerungen dem leichteren und schonender-» Wege der Eisenbahn-Gesetzgebung ohne Berechtigung entgegengesetzt, so haben die Ur hebet tiefet Hindernisse es selbst zu vciantwotten, wenn bet für sie unangenehmere Weg des Erwerbs der Bahnen für das Reich al« allein ausführbar erklärt und praktisch dann auch allein eingeschlagen wird. Wir Badener werden uns keinesfalls an einem mittel- und kieinstaatlicheu, natürlich nur diplomatischen Feldzüge, betheiligen, der etwa von München und Dresden aus fleflen die einheitlichen Gewalten des Reiches bei dieser Gelegenheit versucht werden sollte. Dieser bundesrechtlich- Krieg hätte für uns schlechthin keinen praktischen Nutzen. Möge die Regierung ihre Politik in diesen Dingen streng nach den realen Vortheilen des Landes einrichten und keinen Vortheil ohne ebenbürtigen Entgelt ausgeben, aber noch viel weniger Vortheile zurückweisen, bie vielleicht später nicht mehr zu erreichen fiitb. Wir wollen keine Landes- iutereffen preisgeben oder wegwerfen und keine Rechte anfgeben, wo dies ohne Nutzen und ohne Ersatz geschehen müßte. Noch viel weniger aber wären wir gewillt, jetzt ober späterhin für die „föderativen" Liebhabereien des Herrn v. Pfretzschner und gewisser Kreise in Sachsen und anderwärts eine particular- rechtliche Eisenbahnsteuer zu bezahlen."
Stuttgart, 17. März. Die Stände-Versammlung ist für den 28. Marz einberufen.
Graz zu nehmen. Marqarethe Christiane Louise, T. v. Peter Emil Karl Neuling, Stirer. — 6.-M
16 März Das Teleqraphen-Correspsndenz-Bureau" meldet Maria, T. v. Justus Walther, Hülfsarbeiter. — 13. März: Heinrich, S. v. Heiniii . r/v; < ' R sro/hn- (Kuftprn Abend fanb ciroße Minister - Conferem Repp, Weißbinder. — 12. März: Helene, T. v. Karl Reiber, Tapezirer. — 12. Mäh
aus Belgrad vom 15 Marz Gestern Aveno sano !^cimner ^vn,e em unebeL Don abwärts - 14. März: Karl, ein unehel. S. oon od
statt, welche bis Nachts 3 Uhr wahrte; betreffs der Kriegs-Frage wurde märts. — 14. März: Valentin, ein unedel. S. von auswärts.
Beschluß gefaßt. Geftorbene.
11. März: Anna Elisabethe Schäfer, Wittwe des Taglöhners Johs.
Älalien. Lohne, Reg.-Bezirk Kassel, 75 I. 11 M. alt. — 12. März: Johanna Louise
~ , ,,, , t . cv. Dorothea, T. v. Theodor Alth ff, Waagemeister, 8 I. 9 M. alt. — 11
Rom, 15. März. Morgen wird Minghetti der Kammer fein Finanz- Beckcr, Kunst- und Handelsgältner, 40 I. alt. — 13. März: Louise
Auszug aus den Standesamlsregistcrn der Stadt Gießt».
Vom 11. bis 17. März 1876. Eheschließung e n.
15. Marz: Jacob Büttner, Schneider, mit Johanne Pfaff.— 15. März: W stian Friedrich Ferdinand Flory, Obertelegraphist, mit Anna Margarethe Eichelmau. — 15. März: Andreas Lauber, Kreisamtsgehülfe, mit Friederike Karoline Euler.
Geborene.
8. März: Ernst Curt, S. v. Prof. Dr. Etienne Laspeyres. — 11. März:
London, 15. März. Der Sturm, der in den letzten Tagen zu Land und S-e den großen Schaden angerichtet hat, scheint sich noch nicht ausgetobt zu haben; die continentale Post würbe heute verspätet ausgegeben unb _ Ute Telegraphenverbindung mit dem Innern des Landes ist noch immer so sehr unterbrochen, daß die heute Morgen in Liverpool, Manchester und anderen C o p u l i r t e.
Städten des Nordens ansgegebenen Blätter ohne telegraphischen Bericht über Den 15. März. Christian Friedrich Ferdinand Flory kaiserl. Ob-rtelegr«^ öiuvitH » » „ex.!,,.,, nrnfefPH c>n <T\pnr rrvei dahier, ein Wittwer; und Anna Margaretbe Eichelmann, ehel. Tochter des verftorbl^ri
die gestrige Parlamentssttznng erscheinen mußten. - Zn Deal wurden zwei ^ein^ zu Münzenberg, Wilbelm Eichelmaun.
Leichen an das Ufer gespult, deren eine von dem verunglückten „t^tratyclyoe Denselben. Andreas Lauber, Kreisamtsgehülfe dahier, ehe!. Sohn des zu berzurühren scheint. berg verstorbenen Schuhmachers Andreas Lauber; und Friederike Caroline Euler, tH-
London, 15. März. Die darniederliegende englische Eisenindustrie hat Tochter des Schneidmüllers dahier, Balthasar Euler.
soeben eine neue empfindliche Demüthigung erlitten. Bel Submission für £en 12. März. Dem Schrestrer ^dahstr/ Karl Schäfer von Watzenbarn, -i< Nägel zu dem Bedarf der Admiralität hat em belgisches Haus das niedrigste <£Ot^eri Marie Sophie, geb. den 2. Febr.
Gebot gemacht und den Preis davongetragen. Denselben. Dem Bürger zu Röogen und Bahnarbeiter dahier, Heinrich
London 16. März. Die Regierung ist bei der heute muthmaßlichen eine Tochter, Elisabethe Friederike, geb. den 27. Jan
Port-Abstimmung über bie Kais-rtit-l si-g-«g-wiß; ^ Jrlänb-r werb-n ong-b- fiQr( Dh'^'b-n. ^D-m^Bür»» »«8#rafmcbt und M°lch.n-nfahr-r ° lich für sie stimmen. Die Königin reift am 2b. d. AJct». nach Deutschland av- Denselben. Dem Bürger zu Queckdorn u. Bremser dahier, Heinrich Herzbersei^' Die Post vom Festlande kam heute rechtzeitig an.
Nach einer im vorigen Jahre getroffenen Bestimmung sollen bei Vergebung btr ß Zinsen aus der Lony'scheu und der v. Krug'schen Stiftungen die 48 bedün- f tigften Bewerber berücksichtigt werden. Infolge dieser Bestimmung fand beult L die Zutheilung der diesjährigen Zinsen statt und es beziehen die 155 M. 15 Ps. I Zinsen aus der Louy'scheu Stiftung 18 und die 240 M. Zinsen aus den doh Krug'schen Stiftungen 30 von den aufgetretenen Bewerbern
7. Das Baugesuch des Herrn Zimmermeisters Friedrich Pfaff fall auf Grund | einer in den Situationsplan eingezeichneten rothen Linie, wonach die gegenseili.- II gen Häuser 11 Meter von einander zu stehen kämen, befürwortet werden. B« !
wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht: <T^rnt„ar.nHf.»r Denselben- Anna Elisabethe Schäfer, geb. Schreiner, Wittwe des oerff JO
1. Dem Gesuche der Hrn- W. Schmoll N. und I. Dammshauser, welche im (öbner§ So^anne§ Schäfer zu Lohne, Regierungsbezirk Cassel, alt 75 I. 11 M- 5- I Neustädterfeld am alten Heuchelheimer Weg Wohnungen besitzen und um An- 11. März. __I. i
(egung einer Verbindung zwischen diesem Weg und der Heuchelheimer Chaussee 11 i 1111111
Beerdigte. J i
n mrx.. nrhnpf«nm q wörj Den 13. März. Johann Georg Becker, Bürger zu Alt-Buseck, Kunst- 1
Gießen, 18. Marz. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 9. Marz §nnt.e[§(18l.tner babi£* glt 40 I. 6 T, aest. den 11. März. . 1
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