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frr1.1Minf t.olid), mit Wul» r.atmf Montags.

Srpeditivn L anzleiberg, Lit. B. Nr. 1.

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damit gebrochen. Bet der Gesetzgebung dürfen jedoch nicht allein, nicht ein­mal hervorragend Doctrinen maßgebend fein, cs nii 2 u*fc'4 ~n

Linie die Opportunität mitsprcchen. Von diesem Gesichtspunkte waren dings Befürchtungen nach Passirung des Gesetzes im höchsten Grade berechtigt. Wie wir schon bei anderer Gelegenheit gesagt haben, die katholische Kirche hat nicht allein einen großen Magen. sondern auch ein großes Portemonnaie, die Ultramontanen hatten, wie allgemein bekannt, große Geldsummen jiir Dispo­sition, so daß allerdings die Gefahr vorlag, die jungen Mediciner würden ihre Anatomie am allerheiligsten Herzen Jesu in Zukunft studiren müssen. Es be­mächtigte sich der freisinnigen Presse, namentlich auch der deutschen, eine Schwarzseherei, welche Frankreich bereits wieder in mittelalterlichen Banden

Rentamttzkasse bezahlt werden.

Homberg, am 22. Oktober 1875.

lNrostberzoglicbes Rentamt Homberg. In Beurlaubung des Remamimauns.

Neuß.

Finanz-Aspirant.

' und Ch. Le- großen Pariser f ersten Ranges' E) u. m. L für

unb Wrdücher, Narifium Pirism, b« ohneBmchnimg »nhalinissr, «osten, mco.

veulschtanv.

Darmstadt, 20. Octbr. Die Nr. 48 des Großherzoglichen Regierungs­blatts hat folgenden Inhalt:

1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Bestäti­gung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend.

2. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Post-Angelegenheiten, die Postverbind lug zwischen Frankfurt a. M. und Neu-Isenburg betreffend.

3. Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landes-Waisen-

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An sammtlicke Bürgermeistereien des Rentamrs-BezirkS.

Wir ersuchen Sie da« Nachstehende zweimal öffentlich bekannt'machen zu lassen. . k .. _ inr

Tie Vooeboljflflber. ständiges Weidgeld, sowie Forst- und Cameralzeitpacht pro 1875 müsien bei Meldung her Mahnung bis zum 15. November l. I- zur Yieugen

Anstalt zu Darmstadt für 1874.

4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Bingen, die Erhebung Umlage in der Gemeinde Griesheim betreffend.

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Potitischer Theil^

iversitätcn, wesentliche Dienste. Die Städte bieten ihre Hospitäler mit Dereit- . !Willigkeit für medicinische Kliniken an und in Paris selbst wird eine Akademie x I für Anthropologie aus Privatmitteln demnächst in's Leben treten.

Nach diesen Erfahrungen kann auch der liberale Theil der französischen

gefesselt erblickte.

Es wäre unbillig, wollte man in der reclamebedurftigen Jetztzeit, gerade die Ultramontanen allein von Der Berechtigung der Reclamemacherei ausschließen. - DochEhre, dem Ebre gebü.ret!" kaum ein anderer Concurrenzverein hat sich so vortrefflich auf die Reklame verstanden, als die allein selig machende Kirche. Wie wurde der legislatorische Erfolg der Ultra montanen in der Nationalver sammlung für die Reclame ausgebeutet l Das Geld für katholische Fakultäten lag förmlich, wenn man den ultramontanen Blättern glaubte, auf der römischen Heerstraße. In Lille, Orleans, Paris und anderen Orten stand die Errichtung wissenschaftlicher Lehrkanzeln in allernächster Aussicht von denen herab Die I Collegia über Dogmengeschichte und Naturwissenschaften in einem Athemzuze fldejen werden sollten. Man mußte glauben, daß Die katholischen Lehrer sich einen Kasten voll ägyptischer Finsterniß aus Der Bibel geliehen hätten, um diese Finsterniß auszugießen über Die öäupter einer zahlreich versammelten bi­gotten Zuhörerschaft. Es ist glücklicher Weise Alles anders gekommen, als Die ultramontanen Heißsporne vorausgesehen unD vorausgesagt. Bis jetzt ist nur die katholische Fakultät in Angers beinahe eine Tbatsache. während Die Prostete auf Gründung Der Hochschulen an den obengenannten Orten noch in weiter Ferne liegen, vielleicht überhaupt nur als Rcclame gedient haben.

Der Schaden, welchen die Uuterrichtsfreiheit bis jetzt in Frankreich an* gerichtet hat, ist in Der Tbat nur klein und kaum bemerkbar. Die Ultramon­tanen haben gegen eine doppelte Concurrenz zu kämpfen, die emestheils vom Staate und anderntheils von Der Nation erfolgreich gemacht wirD. Der Unterrichtsminister Wallon ist Der Vater des viel gefürchteten Unwersitätsge. sctzcs- man muß es ihm lassen, er scheint auch Die Opportunitäts-Frage nicht außer' Ächt gelassen zu haben, wenigstens war er vorbereitet auf Die Gefahren, welche von der ultramontanenPropaganda drohten, nachdem daS Unterrichts- Monopol des Staates gebrochen war. In Der katholischen Kirche spielt, wenn es gilt, Die Interessen Der Kirche zu förDern, das Geld keine Rolle der Unter« richtsminister Wallon beweist, Daß Der französische Staat, wenn es gilt, Der katholischen Kirche Concurrenz zu machen, auch heiDenmäßig viel^GelD hat. Eine große Änzahl von Staats-Fakultäten wurDe fast mit einem Schlage in allen beDeutenden Orten Frankreichs eröffnet, viele neue Lehrstühle werden in ben bereits bestehenden AkaDemien errichtet, unD vor allen gingen hat^ sich Herr Wallon Den Lehrstühlen Der Naturwissenschaft gegenüber nicht als iLtief- vater ^^^orhanDensein von Lehrstühlen thut es freilich allein nickt müssen auch Zuhörer Da fein. Wie nun mehrfache Berichte aus Frankreich con- statiren, ist Das intelligente, Das liberale Frankreich Angesichts Der von dem

ia Leidende

Ivoll an Bernhardt b 'dm, die einen Äräutn sihen, wodurch vir In der schriftliche Beupnim

(4939) D 7JU den toiffn ich misst langjähriger - und äußei licht litibtn gften Füllen, gründlich lnkbtilsbnichie untm )rofrsior L. Wund- ichanstiatze dir. 16. V'i Hoffnung aufoeben it obnt fii von mfir.T

Überzelts«

Satire", M oae inteutgen«, « brobenben ®tfabr<n erroadjt, na- hiesigen Anwesenheit vor ireti Jahren bei der U-beiieichnng ,'emes Bildes in

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ju ben ^kaatsfakultaten ^eite ft Wl J 9 all,in eaß die Lehrer Tage folgende wichtige Verfügung erlassen: .Die bisherige Bestimmung, wo- großerer, H die Privaten und nach Beamte der Post- und TelegrcPben-Verwaltung, welche schriftstellerische

der freien Wissenschaft Zuhörer b g Wiener Tages-Presse Arbeiten dem Drucke ju übergeben beabsichtigen, dazu die höhere Genehmigung

«uettdbmg katholifcber Uni- einzubolen haben, wird hiermit -ufgeboben."

5. OrDensverleihungen.

6. Dienst.ntlassnngen.

7. Versetzungen in den RuhestanD.

8 Concurrenzeröffnung. ErleDigt ist i Die Gemeinde - Schulftelle zu Ober- Klingen mit einem jährlichen Gehalt von 771 Mk. 43 Pfg.; Dem Herrn Für­sten zu Löwenstein Wertheim-Rofenberg steht Das Präsentationsreckt zu.

' Darmstadt, 21. October. Se. Königl. Hoheit Der Großherzog haben mittelst allerhöchster Entschließung vom 5. d. Mts. den seither mit Dersehung Der LanDrichterstelle zu Hirschhorn beauftragten Landgerichts-Assessor Philipp Becker zum Landrichter in Hirschhorn und Den seither mit Versetzung Der LanD- r.chtersteüe in Orteuberg beauftragten Landgerichts - Assessor Gustav Fresenius zum Landrichter in Ortenberg zu ernennen geruht.

Durch allerhöchste Tecrete vom 16. I. Mts. wurden ernannt: Der Ge- nchts-Accessist Reinhard Schober aus Friedberg zum Landgerichts Assessor in Butzbach und der Gerichts-Accessist Otto Jung aus Grünberg zum Landgerichts-

Als in der französischen Nationalversammlung das Gesetz über den höhe­ren Unterricht angenommen worden war, wurden mit Recht in Der freisinnigen Press- die lebhafteste» Befürchtungen laut, daß diejenige «chulc , welche für --7 ' a " « u fcem gactutn sxchcn, baß das Unterrichts-

fre.e Schule freie» Staates M°.'°°Id-s" Staates gebrochen 'ist ; die^Folze» 'des französischen Unterrich..-

machcn wurde Das Geseß über die Freiheit des höheren Unterricht» mutz, » «»fänalick liberalerseits so unendlich schwarz gemalt worden, haben wenn man sier, doktrinärer Frc,he,tSapostcl ist, ohne Zwe.^l für em- s«,he, . g^s tz » 9 . 8rejdJf , ti, ll6eral, ob,rpubiikanifche Partei

lid)t Lrrungenschast gelten, das Un.«r,ch.s-M°n°p°l de« Staa^'st unstreitig ß»£,tlbargie' ?mporgerüttelt die französische Regierung darf gewiß ick dabei vielmehr in erster nicht zu den liberalen gerechnet werden, sie nimmt aber die Conrurrciiz mit - - - aQet> der reichen Kirche auf, indem sic reiche Mlltel für Unterrichtszwecke bewilligt.

Keiner Der bciDen Factoren allein wäre im StanDe gewesen, Dem Klerus erfolg­reich Concurrenz zu machen, weDer Der Staat mit Dem Geld, noch Die Nation mit Dem guten Willen; DaDurch, Daß BeiDe Hand in HanD gingen, paßt auf Die Klerikalen mit ihrer heißersehnten Unterrichts-Freiheit Das alte Sprüchwort : /Wer AnDern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein " Frankreich wanDelt auf Diesem Felde andere Bahnen, als Deutschland. Während Deutschland Die Be­freiung Des Volkes vom römischen Ische Durch Zwangömaßregeln gegen Den ultramontanen Klerus erstrebt unb erreicht, eröffnet Frankreich eine freie Con- currenz. Bei Der bekannten Unzuverlässigkeit der französischen Nation können wir trotz Der augenblicklichen Genugthuung über Die Mißerfolge Der reichen Kirche Dock nicht alle BeDenken unterdrücken, ob das nothwendige Zusammen­wirken Der betDen Factoren auch auf Die Dauer von Bestand fein wird.

Assessor in Schotten.

Berlin, 21. October. Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat in einem eigenbänbigen Schreiben an ben König Victor Emanuel sein Bedauern Darüber es ausgeDrückt, Daß er wegen anhaltenDer Krankheit Die Reise nach Mailanb im Gefolge Des Kaisers nicht habe unternehmen können. Fürst Bismarck war zu Diesem Schritt um so berechtigter, als ihm König Victor Emanuel bei seiner