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Lager der billigen

W wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Bezirksbauaufseher Hahn mit unserer Genehmigungfeinen Wohnsitz »on Rödgen

politischer Theil.

auszugeben sind.

Frankfurt, 18. Juli. I» der hiesigen Gold- und Silber-Scheidean-

,dcn Umstand hervor, daß zur Herstellung derselben drei Jahre nöthig seien, daß mtthin da- Erforderinß auf eben so viele Budgets sich werde vertheilen lasten. Jndesten scheinen diese Mittheilungen weniger auf Informationen als auf Combinauonen zu beruhen.

Berlin, 19. Juli. DerReichs-Anz." schreibt: Der Kaiser wird der Einladung des Vereins für das Hermanns-Denkmal, zur Einweihung des Denk- mals am 16. Äugust zu erscheinen, sowie der Einladung des Fürsten von Lippe, in dessen Schloß zu wohnen, Folge leisten. Ter Kaiser hat dem Fürsten Bismarck anläßlich des Jahrestages des Kissinger Attentats ein Telegramm ge­sandt, worin er in ten gnädigsten Ausdrücken seine Glückwünsche ausspncht.

Kassel, 19. Juli. Wie bereits mitgethellt, hat eine Conferenz höherer Eisenbahn-Betriebs-Beamten zu Berlin sich über die Modalitäten schlüssig ge­macht, unter denen die allgemeine Beschränkung der Gültigkeit der Retour- Blllete auf den Tag der Ausgabe erfolgen kann. Zunächst hat man es ganz richtig für geboten erklärt, in diesem Falle die Ausgabe von Retour-Billeten auf den 'bloßen Local-Verkehr zu beschränken. Es ist dies um so selbstverständ­licher, als die Dcrbands-Retour-Billete schwerlich noch verlangt werden dürften, wenn ihre Gültigkeit nur von Mittags bis Nachis währt und außerdem nicht auf die Schnellzüge ausgedehnt wird. Tie Herstellungs-Kosten würden dabei schwerlich herauskommen. Ferner ist man so gütig gewesen, für eine verlän­gerte Gültigkeits-Dauer der Sonntags-Retour-Billete zu plaidiren, weil man roch eingesehen haben mag, daß sonst die ganzeVergünstigung", die dem ; Publikum, namentlich den Vergnügungs-Reisenden, gewährt werden soll, völlig illusorisch bleibt. Jetzt fehlte eigentlich nur noch, darüber zu berathen, unter welchen weiteren Beschränkungen Retour-Blllete ohne jegliche Preis-Ermäßigung, wie solche z. B. auf der Homburger Bahn und den Reichs-Bahnen bestehen,

gratis.

sikliaiiilliiD!?

Deutschland.

Gießen, 20. Juli. Am gestrigen Tage wurde im fünften Wahlbezirk ter Provinz Oberbessen Hüttenbesitzer Georg Buderus von Lollar zum Abge-

nach Groß-Buseck verlegt hat. Gießen, den 19. Juli 1875.

[fe von o// 3000, 1. October 1876 an hing anwitifirt; sie baren Zins-Coupons ,n für die Anlegung

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ordneten gewählt.

AuS dem Großherzogthum Hessen. Der Entwurf der deut­schen Civilproceß-Ordnnng gibt demjenigen einen Anspruch auf Bewilligung des Armen-Rcchrcs, welcher außer Stand ist, ebne Beeinträchtigung des für ihn nöthigcn Lebens - Unterhaltes die Kosten eines Protestes zu bezahlen. Tas Proceß-Gericht entscheidet über em Gesuch um Zulassung zum Armen-Rechte nach Prüfung der Familien- und Vermögenö-Verhältniste der betreffenden Partei. Hierdurch wird in Heffen künftig eine Bestimmung in Wegfall kommen, die im einzelnen Falle oft zil Härten geführt hat. In den beiden rechtsrheinischen Provinzen waren nämlich die Gerichte angewiesen, Armenrechts-Gesuche zuruck- zuwcisen, falls der Nachsiichende sich im Besitz von Erund-Eigenthum befand, ebne Rücksicht darauf, ob dastelbe nur einen geringen Werth hatte oder nm Schulden belastet war, welche Vorschrift manche Partei außer Stand setzte, ihre Rechte vor Gericht durchzuführen. (Frkftr. Journ.)

Darmstadt, 19. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben olleranädigst geruht: am 21. Juni den ordentlichen Profestor an der Unwer- sität Bern. Dr. Carl Gareis, zum ordentlichen Profestor in der juristischen gafultät der Landes-Universität mit Wirkung vom 1. August d. I. zu ernennen.

Darmstadt, 19. Juli. Bei der heutigen Wahl eines LandtagS-Ab- geordneten für den zwölften oberhessischen Bezirk (Nidda) ist Hofgerichts-Advocat H. Jöckel in Friedberg mit 25 Stimmen gewählt worden.

Berlin, 19. JuU. Betreffs des österreichischen Kriegsbudgets erklärt die .Dohemia" die Angabe, daß das für die neuen Geschütze anzusprechende ^^orderniß acht ' ber'artillerie sich^beziffere, das ^zu stalt sind, seit dieselbe für die Reichsregierung arbeitet, 445,000 Pfund alte

ba§ Erforderniß für die .c st Nnllemia" nickt in der Lage Terselbe preußische Tbaler und 206,000 Pfund Sechs-Kreuzerstücke aufgelöst worden. Lift'^'V -Äre" 2 Veit Ä« - letzteren jetzt jeden Tag Beträge von 30,000 st. än der Ober­

sten für Änaben t zu sehr billigen samen.

Gießeli, am 19. Juli 1875.

Betreffend: Aufsicht über das Fastelaieh. , . r

Das Großherzog!lche Kreisamt Gießen

an die Großherioqlicben Bürqermeistereien der nachbenannten Orte.

Auch in diesem Jahre soll eine Besichtigung der Gemciude-Zuchtstiere und -Zuchteber des Kreises durch die vom landwirthschastlichen Bezirks- verein gewählte Commission stattfinden.

£ut Vornahme dieses Geschäfts ist Termin anberanmt worden auf

Freitag den 23. Juli

für Lich, Eberstadt, Ober-Hörgen, Holzheim, Dorf-Gill, Grüningen, Watzenborn Steinberg, Hausen und Garbenteich,

Samstag den 24. Juli

für Steinbach, Albach, Annerod, Oppenrod, Burkhardsfelden, Hattenrod, Eltingshansen, Münster, Ober-Bessingen und Nieder-Besstngen.

Sie wollen die Bullen und Eberhaltcr anweisen, zu Hause zu bleiben und die Thiere der Commission bei deren Eintreffen vorzuführen, auch sich selbst bereit halten, um der Commission etwaige Auskunft zu ertheilen.

v. Röder.

Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder.

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"I(nzeige- und Mntslrlali für den Kreis Hießen

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zum Kostenpreis

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auf den Menschen.

der Lupine in hiesiger Gegend gemacht worden?

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Mitglieder des Vereins und alle Freunde der Land-

flhiu »!»* tu.ili*, mtt h mc Montags.

Expedition i G a 8tL v Nr. 1.

Der landwirthsckaftliche Bezirksverein des Kreises Gießen wird

Donnerstag den 29. Juli, Vormittags

zu Gießen in dem Saale des Lonv'schm Arlsenkellers eine Generalversammlung halten, zu welcher wirthschaft eingeladen werden.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände:

1) Vorlage der-Rechnung für 1874.

2) Verwendung der dem Verein zustehenden Mittel pro 1875.

3) Vortrag des Herrn Prof. Dr. Pflug über die Uebertragbarkeit der Perlsucht

4) Welche Erfahrungen sind in der letzten Zeit mit der Gründüngung, namentlich

5) Warum findet die Zusammenlegiing der Grundstücke noch immer so wenig Anklang?

6) Wie schützt man sich am Besten gegen das Ueberhandnehmen der Kleeseide?

7) Neuwahl des Vorstandes und des Ausschuffcs des Vereins.

Sollten einzelne Mitglieder noch weitere Gegenstände zur Berathung in Vorschlag bringen wollen, so wird gebeten, dies dem Unterzeichneten vor

IlillS, Harmoniums Steinweg Nachf.,

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:ri Gschwindl etc. sen und unter

Beginn der Versammlung mitzuthellen.

Die Herren Bürgermeister werden erstickt, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben. Gießen, den 19. Juli 1875. Der Direktor des landwirtbschaftlichen B.zlrksvereinS Gießen.

v. Röder.