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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen.
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Sonntag den 21. November
Mo. 272.
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amtfidjer Theil.
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Bekannt in a ch n n g.
man hiermit, um das Publikum vor NaLtbcil zu
Darmstadt, den 25. September 1875.
Michell
Politischer Theil
Deutfchtanv.
Absicht, wie wir hören,
hausen zu begeben. In den folgenden Wochen gedenkt Se. Majestät bezw. bet
mehr zur
Wer hat von jeher der Kirche und der Religion mehr Schaden gebracht, der Stand der Laien oder der der Geistlichen? (D- Ztg)
Berlin, 17. November. In ReichLlagskreisen wird erzählt, „bie ultramontane Partei habe durch das Medium eines hocharistokratischen Geistlichen, der früher Mitglied des Landtags war, den Versuch gemacht, zu erfahren, ob nicht später bei einem Regierungswechsel Aussicht vorhanden sei, unter günstigen Bedingungen einen Compromiß zu schließen." Hieraus wäre dem Fragenden aus bohem Munde die Antwort zu Theil geworden, „die Pietät gegen die katho- lijche Kircbe entspreche den Traditionen des Hohenzollernhauses; aber ebenso entspreche demselben, daß der katholische KleruS sich den Lqndesgesetzen zu fügen habe. Von dieser Forderung, sowie von dem bestehenden gesetzlichen Recht werde niemals etivaS aufgegeben werden." Die Bedeutung dieses Vorgangs liegt auf der Hand und wird dazu beitragen, die bereits wankende Zähigkeit dcS katholischen Klerus rascher zu brechen und zu dem einzigen Entschluß zu bringen, der übrig bleibt: Unterwerfung unter das gcmeine Recht des Landes und zum wenigsten zum thatsächlichen Verzicht auf die Prätrnsion einer über
|,nb,t Die «»nahm- der Preußischen Banknoten d 50 THIr., 100 Thlr. und 500 Thlr. unterliegt vorerst und bi« auf Weitere, keinem Anstand. Sie wollen sich hiernach bemessen. F e i d e l.
[t w„ Berlin, 19. November. (Reichstag.) In der heutigen Sitzung wurde
Nr. 34 von der Gesetz-Entwurf, betr. die Beseitigung von Ansteckungsstoffen bei Vieh-Beförderungen auf Eisenbahnen, angenommen. Bei der Fortsetzung der ersten Be-
Gießen, 20. November. Wegen Fortführung der Linie Gießen-Fulda (Oberhessische Dahnen) nach Neustadt an der Saale sind Verhandlungen zwi^ scheu der bayerischen und der preußischen Regierung im Gange , ohne daß bis ur Stunde ein Resultat erzielt worden wäre Preußen verweigert jede finan- zielle Unterstützung des Unternehmens und soll sogar bezüglich der eventuellen Anschluß«Verhältnisse in Fulda Schwierigkeiten machen. Das Vorhandensein der kostspieligen Elm. Gemündener Bahn läßt diese Zurückhaltun^^srttlich be-
Darmstadt, 18. November. Die Beschlüsse der Darmstädter Kirchen- aemeinde.Vertretuug baben, wie zu erwarten stand m den hochkirchlichen Kreisen aroßen Zorn und Entrüstung erregt. DaS hochchristliche ^Hessische Ki^heN' blatt", das bekannte Organ wahrhaft chnftlicher^Liebe und Demuth^stützt^ln
Betreffend: Die Eiusührimg brr RetchSmarkrechnuna hier die Bestimmung über SlaaiSgeld und Banknoten der Gulden» und Thalcrwährung.
Nachstehende Verfügung der Großherzoglichen Haupt-StaatS-Kasie.Dircctton an die fiscaltschen Kasten bringt bewahren, zur öffentlichen Kenntntß.
Gießen, den 11. October 1875. _ .
Großherzogliches KreiSamt Gießen.
v. Röder.
Die Großherzoglicbe H?aupt»StaatS-Kaffe»Directt0lr
an sämmiliche stökalifche Kasten im Großherzogthum.
Q.lr oieichmößiaen Durchführung der auf die Einziehung de4 StaattzpapiergeldeS unb der Banknoten erlassenen Anordnungen the len wir, auf die mehrfach an uns die wesentlichen B«stimmuugen über die Einziehung dir bisher bei den fiScalifchen Kasten im Großherzogthum zulässigen Slaatspapiergeldscheine und tmn^olrn brrÄilden-'unbTbattrwihrungEtt^und setzen bab,i'f,ft, b«6 jeher «nbtermin fk bie im öffentlirben feerer aber bei b.n off-niiichm Voeairaffen
gwei Gulden lautenden Kassenanweisungen vom 5. September 1866 mit dem December d J. auf ZahlungSmitt« z s .
2) Nach Verfügung de» Königlichen Finanzministeriums zu Stuttgart vom 7. Mai 1875 ord ert das auf Giund der Gesetze vom L Juli io. nat 3) März 1849. 20. April .854 unb 21. April .866 nusge.
4) ffÄ rs^^Ä'NÄKrn 1874 verlieren die Kafsen-Anweisun.en oom2. Januar 1885
bk Darlehntzkassenschdne von 1849, 1866, 1868 am 31. December ihre Gültigkeit und ist eS rathsam, diese Scheine bei Un Grsßherzoglichen Konen nur n.m । December d <Y. anzunehmen und solche längstens bis zum 15. December an uns abzulicfern. » m r n <> imx..
mehr angenomnen werden darf. <=.„♦,$»r a fr 4620 ift bereit« die Annahme der Preußischen Banknoten ä 10 Thaler und 25 rhaler verboten.
Durch unsere Verfügung Septemberu HmkderBank n o te n l) derBabischen Bonk, 2) der Bayerischen Hypothek- und Wechselbank, 3) ber
41 b0er ^nfhJTter eanfb ä It^Gulden, von welchen nach einer Bekanntmachung der Bankdireclion Nachahmungen im Aerkehr vorkommen, Württemberg.schen Notenbank 4) der Frankfur evanr io z uiven Banken mit dem weiteren Bemerken zu verbieten, daß Noten anderer als ber untcr 1-7
amann^n Ban’tfn'mi? Wu4na6me1brr^BanhroUn btr'^ttu^ibu Bank « 50*100 unb 500 IM«, unb her Bank für SübaeutWanb in Darmstabi, auf «ulben unb rhal.r laut.nb, bei uns überhaupt rüe»*_ mb?n1note,nnber'®ant für Sübbeuischlanb unb bie Noten ber Frankfurter Bank, mit Ausnahme ber Scheine » fl. 10.
anbtiQnflt»,*' ?,7nen f°7che nöch bi« zum°l"iecX L 3 an aam @ro6ber!o8U<ben fieealifet.cn Kaffen angenommen unb bis längstens 15. December an uns e.nge
Dian , vur vnumi v fSn/fimufh ,1N?N lauten bringen der übrig bleibt : Unterweisung unrer VLV grmeinr arrcyr lco <u|1vw
Nr. 12 in unglaublicher Anmaßung und phanfätlch m ^och th m / wenigsten <um thatsächlichen Verzicht auf die PrLtenfion einer über
Schmer.ensfchret aus ob der - .unter ei m t Darmstadt und s7ht »der neben den Gesetzen stehenden fouperänen Priesterschaft
- Anträge der 38 stirchengememde-Lertteter der Ltodt Liarmiravt uno n, Berlit,. 17. No ember. Der ftaifer bat die Absicht, rote wir hören, schon die „Rirdje" an der ^Zuchtlosigkeit unb an den „»ich. f. d) * . a^ltunfl Bon H,fjagden sich in der nächstem Woche nach KLtugjwuster-
segneten Ehen zu Grunde gehen • bauffn zu begeben. In den solge'.iden Wochen gedenkt Se. Majestät bezw. bei
Arme« Blättchen! — Arme Kirche. wichtige Springe, bei Hubertusstock und im Grünewald Jagden abzuhalten.
Die 38 Unter,etchner der qu. «nttäge haben sich erlaub^ ü^r wtG g «Berlin, 18. November. Gutem Vernehmen nach steht die Sinlettung religtiseu Fragen der (Be,jenwart, wdld>e a f Se f^ i fc„ b(g Verfahrens auf «mtsentsetzung gegen den Er;bis»of Melchers von Mn
schon vielfach besprochen worden, auck ihrers ' ö . r rc.,n xfT ^»or. — Der Dundesrath hat gestern die Strafgesetz-Novelle bereits durchbe- Gemeinde in religiösen Dingen ’*« Welche ratben unb im Wesentlichen nach der Fasiung seiner Justistvrnmission anqenom-
hohen Sandessynode auf dem Petitivtismege »orjulegen ,ra9 _ $ctl ber ursprünglichen Liste der königlichen Ernennungen zur General-
w ' r Wehrenpfennig, v. Wintzingerode, zusammen, wie es heißt, 13
nur das Beste ber Kirche unb der Gemeinde tm Auge b . 3 schlichen Personen. Der Eultus-Mtnister und Lber^Strchenrath haben diese Aenderung Gemeinde wie ber Stnjelne «nihetl nimmt "nd nehmen t b ^n‘, ' t„*t veranlaßt. Die Sache macht großes Aussehen unb schwächt den guten unb religiösen Entwickelung unfete ■ & t b fier « unb GinbrU({ t,r Vorlage. - Graf Wend zu Eulenburg hat leider einen gefähr-
Der Weg des.Ktrchenblattes und sem« Genofien $alen lichen Nuckfall in sein Typhusleiden- Comtefse Marie, seine Braut, pflegt ihn.
völligen Sntfremdung der rtMWm« «J fMan glaubt, baß auch Fürst Bismarck feine Rückkehr beschleunigen, wird.
scheuwelt befinde'; „an die Erlösung der unreinen Th'^e -e. in Nr.
1874 be« christlichen Blattes! Wir fragen das „edle Blättchen .
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