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s ®flrtfn) Oen 20. Juli 1875 z im Abonnement: Der Wllichts. r 4 Auszügen, nzösischen von iopfn- err Freytag-

Zwischenaclen:

Thrun, Fräulein Burger-

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I Äfft! 60 Pfennig.

Giestenrr Anzeiger.

f. üi irb, mit **- t.mt Montag-.

ib rr» Ltt B Nr. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Jreis Hießen.

Mittwoch den 21. Juli

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Gieße«, am 19. Juli 1875.

Betreffend: Aussicht über da- Faffelvieh.

Das Gwßherzogliche KreiSamt Gießen

an die Großherioqlichen Büraermeistereien der nachdenannten Crtr.

Auch in diesem Jahre soll eine Besichtigung der Gemeinde Zuchtfticre und -Zuchteber des Kreises durch die vorn landwirtbschastlichen Bezirks- Verein gewählte Commission ftattsiuden.

Zur Vornahme dieses Gksckästs ist Termin anberaumt worden auf

Freitag den 23. Juli

für Lick, Eberstadt, Ober Hörgen, Holzheim, Dors-Gill, Grüningen, Watzenborn Steinberg. Hatlsen und Garbenteich,

Samstag den 24. Juli

für Steinbach, Albach, Annerod, Oppenrod, Burkhardsfelden, Hattenrod, Ettingshausen, Müiister, Ober-Bessingen und Nieder-Bessingen.

Sie wollen die Bullen und Ebirhalter auweisen, zu Hause zu bleiben und die Thicre der Commission bei deren Eintreffen vorziifübren, auch sich selbst bereit halten, um der Commission etwaige Auskunft zu ertheilen.

v. R ö d e r.

Politischer Theil.

veutschtauv.

lichst erbost, namentlich über ihre Riederlage in München. Das Sigl'sche

imische Bürgerrecht an der Kopenhagener Universität zu erwerben. Dieselben 'haben sich jedoch denselben vorhergehenden Prüfungen zu unterwerfen, wie die

Sturz deS Ministeriums und Einsetzung einer clcricalen Negieruiig, deren Aus­gabe die allmühlige Unterminirung des Deutschen Reiches gewesen wäre, sind

feierliches Glocken Geläute. Am zweiten Tage Gottesdienst und dann Gratu­lation der katholischen Bürgerschaft, d. h. der katholischen Vereine in zweiter Auflage und freier Auflösung; hierauf feierlicher Zug nut dem Bischof zum Dome, dann Gratulation deS Eomites, welches dies Alles in Scene setzte,

Statthaltereirath ist für seinen Verstoß gegen Knigge's Dogmen mit einem Orden belohnt worden. Doch sind, wie officiöse Prager Briefe kund und zu

wtffen gethan, die ministeriellen Entscheidungen erst erfolgt, nachdem der Mini­ster-Präsident, Fürst Adolph Auersperg, in Prag persönliche Informationen eingeholt hatte."

Vaterland" klagt:

Die bayerische Partei ist in München I geschlagen worden, geschlagen wie nie vorher. Ist München jüdisch geworden und sterben die Katholiken aus? Oder ist Meister Semmelschmarn wieder zu Hause geblieben? Nein, er gehört ja jetzt der Concordia an, welche die Katholiken sammelt und vereinigt, specicll für den Zweck der Wahlen. Ee sind schwere Fehler gemacht worden; die Herren waren des Sieges saft gewiß, so daß sie der Arbeiter Stimmen entbehren zu können glaubten; die Agitation, in neue, bisher unerprobte Hände gelegt, wurde mit einer Unruhe und Hast, mit einer geschäftigen Dielschrei­berei und trotzdem mit einer Lässigkeit betrüben, daß erst am Mittwoch um halb 1 Uhr die Wahlmänner in den Drncf gegeben werden konnten. Ehe es eineConcordia" in München gab, durften die Katholiken doch ihre Minorität hören lassen; heute zögern wir fast, zu gestehen, daß wir nur in 10 Bezirken von München I gesiegt und 56 Wahlmänner durchgebracht haben."

Jmmenstadt, 19. Juli. In einer gestern hier abgehaltenen Ver­sammlung der Wahlmänner für die Abgeordneten Wahlen sind als Abgeordnete für das Allgäu vorgeschlagen worden: Völk, Regierungs-Präsident Helemann, Justlzmimster Fäustle und Oeconom Stadler von Brugg.

Dänemnrd

Kopenhagen, 16. Juli. Unterm 25. Juni ist vom Cultus - Ministe­rium eine Verordnung erlassen worden, daß es Frauen gestattet tst, das akade-

Oesterreich.

Wien, 16. Juli. DieDeutsche Ztg." schreibt'Tie älteste deutsche

und der auswärtigen Deputationen. Fcst-Mahl, Fest-Predigt und Vesper, ge­sellige Unterhaltiing bilden den Rest des großen Tages. Am dritten Tage einige kirchliche Zufälle als besondere Decoration, wie Consecration eines Altars und Weihe deS Kreuzes für den östlichen Thurm des Domes, Gratulation der Decanate und Land Gemeinden, Fest-Mahl, Fest-Predigt, Fest Unterhaltung u s. w. In der Fest'Prcdigt, welche der Bischof von Limburg am ConsecrationS-Tage (25. Juli 1850) im Dome hielt, ist unter anderen für die innerste Geschichte des EpiscopatS höchst lehrreichen Stellen auch zu lesen: daß das deutsche Volk, wenn es den Tag der Gnade als letzte Buß-Frist unbenutzt laste,schon hier auf Erden einem schrecklichen Gericht nickt entgehen könne." Als der Special- Heiland zur Verhütung dieses Unglücks wird dann dasneue auserlesene Werk zeug der Bischof Wilhelm" bezeichnet- Dieser Bischof Wilhelm nun rief in seinem Hirtenbriefe von demselben Tage:Jedermann unterwerfe sich der obrigkeitlichen Gewalt - - - wer sich der obrigkeitlichen Gewalt widersetzt, der widersetzt sick der Anordnung Gottes . - - und zieht sich selbst Derdammniß zu" undbeide (hie obrigkeitliche Gewalt wie dic Anordnung Gottes) gehören aber der natürlichen Ordnung und ihren Gesetzen an" u. s. w. Die 25 Amts-

Verlin, 17. Juli. DerNeuen Fr. Pr." wird telegraphirt: Prag, 15 Juli Eine Deputation von Priestern und Nonnen richtete an den Fürsten Moritz Lobkowitz zu Naudnitz die Bitte, das Schloß Mühlhausen jenen 500 Nennen, welche aus Deutschland übersiedeln, einzuräumen. £er Fürst erklärte ftcb hierzu bereit und ordnete den sofortigen Umbau des Schlosses an. Gegen­wärtig befinden sich bereits 21 Nonnen in Mühlhausen. Die Bezirke Rauduitz, Melnik unb Rakonitz richten Petitionen an die Regierung, diese Ansiedlung nicht

zu 9e^e?nxett/ 19. Juli. Der Bezirks - Gericht Freising verurteilte drei Geistliche wegen Verletzung des Vereins- Gesetzes durch Abhaltung von Jubi- ILums-Proe-ssionen in E^rasm i 12ifl Gnbe. Di-!hoben sich jedoch denselben v-rhergeh-nden Prüfungen ju unterwerf« ausjchVZ Hoffnungen der Ulttamontan« auf eine große Majorität, auf männlichen Studir-nden. Durch die Erwerbung des ak,dem.,chen Bürgerrechts

Mainz, 17. Juli. Um den 25. Jahrestag der Einsetzung des Bischofs unerfüllt geblieben, ja sie haben nicht einmal ihre bisherige Stellnng behaupten Ketteler zu einer recht auffallenden Demonstration zu gestalten, werden von den können. In allen größeren Städten, mit einziger Ausnahme Bambergs, siegten Ultramontanen die möglichsten Anstrengungen gemacht,' und der im Verhältniß die Liberalen glänzend, eine Reihe zweifelhafter, bereits halb verloren gegebener zur Gesammt-Zahl der Katholiken sehr kleine Anhang ist bereits in Centurieii Bezirke wurde, Tank der Rührigkeit und Organisation der Partei, erobert, und Werb-Truppen getheilt, um den großen Moment mit aller Rührigkeit zu so daß sick im nächsten Landtage die Zahl der ultramontanen Abgeordneten begehen. Der officielle Apparat wird vollständig das Gepräge eines Hof- unb i auf j 9, bic der Liberalen auf 77 stellen wird. Tie^Ultramontanen sind Höck- Staats-Festes haben, wie man sie in der alten Reichsstadt zu den Zeiten knr- fmstlicher Gnaden erlebte. Gratuliren werden am elften Tage (24.) das Dom Capitel, die Geistlichkeit und die katholischen Vereine der Stadt; dann

............ .... _____ ______ Universität hat so eben zwei ihrer bedeutendsten Lehrer verloren: Prof. Henke, q.l,. t6 ->errn v Kettele? sind""sH Geschichte, aus dem "der Vaticanjein Zlnatcm ersten Ranges, hat einem von Tübingen an ihn ergangenen Rnse und -in Anbang wenig Freude schöpfen können, (Frkftr, Iourn,) Folge geleistet, und Prof. Herring, em Physiologe von -..ropä.schem Ruse, hat

Tttebbcra 19 Juli. Gegenüber von in Darmstadt circulirenden be- seine Entlaffung gesordert. Andere Profeporen der Prager niedtcinischen Facul- unrubiaenden Gerüchten'über das Befinden Sr. König!. Hobe.t des Großbcr- tat werden nur momentan noch m -bren j-tztgm Lt-llungen znrückgehalten; s°- toas freuen wir uns, eonstatiren zu können, daß jene Gerüchte ledigltch aus bald sich ihnen .n Dentich-nv eme Aussicht ostn.t, wollen sie dem Be.spt-l- Srfinbuna beruhen Der Großhcrzog, der zwar allerdings durch ein kleines ihrer scheidenden Collegen folgen. Pros. Huppert, welcher Chemie tcart, hat Fnßübel seither behelligt war, hat sidoch am Samstag sowohl wieder größere ein Gesuch nm Herst-llu.ig gewiger «mrichtungen m dem von ihm benutzten Audienzen ertbeilt, als auch am Nachmittag seine gewöhnlichen Spazierfahrten Laboratorium und nach längerem vergeblichen Warten be.m Statthattere.rath wttder -nfgenommen. All- Besucher Sr. König!. Hoheit sprechen sich sebr be- Kromer die Erledigung nrg,rr Ter Beamte hat dem Gelehrten die Thur ge- d lend über das gute Aussehen und die Rüstigkeit des hoben Herrn -ns, wiese» ; das mednimsche Prosessoren-CoU-gnim hat die einem s-.n-r Mitglieder

dem unsere Friedbergs Luft immer sebr gut zu bekommen scheint. angetbane B-leid,gnng für -'ne geg-n dw ganze Corporation gerichtete Ehrver-

oem nnicrc ° (CbeTb- Anz.) letzung angesehen und eine Besckwerveschrist an den Unterrichts-Minister ge-

gli. Der Neuen Fr. Pr.-' wird telegraphM: Prag, richtet. Letzterer hat d,e Beschwerde mit einer Rüge beantwortet und der