H.
Girßcnrr Anztigcr
,erber’schen Buch.
Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen
50
Srcitiifl ben 21. Mai
(2741 I
6. d. M. sanft
»vrizen.
m
politischer KljeiL
Nachdem treten zu
ober out
gtti» 2 Mark
mit Brw.gcrkohn. Dvch tzt Voß bezogen oieneljährlech I Maik 60 Pfennig.
n
können.
Künftig werben wieder die Eltern, deren Kinder Frevel begehen, und die Dienstboten, welche die ihnen zur Beaufsichtigung übergebenen Kinder auf den Nasen den Berten d<, Anlagen heruininufen lassen, bestraft werden
Jede« Einwohnri, dem nn Erhaltung der wohlthäkigen und zierlichen Alleen und Anlagen gelegen ist, wird ersucht, srine Dienstboten und Kinder auf die angeordnete
aus u ver-
verschärfte Aussicht oufmerflnm zu machen Riefeln, den 21. Mai 1875.
meldet, daß das dortige gesammte Tomcapitel demnächst feine staatSsrcnndliche Gesinnung zu versichern gedenkt.
Leipzig, 16. Mai. Der Ausschuß des deutschen Journalistentages bat beschlossen, datz der diesjährige Jourualisteutag in'Bremen in den Tagen vom 21. bis 23. August stattfinden soll. Der erste Gegenstand der Tagesordnung ist der Antrag, betr. eine die Straffreiheit wahrheitsgetreuer Berichte über öffentliche Gerichts-Verhandlungen sichernde Declaration des Preß Gesetzes, und sodann die Frage wegen des Zeugnißzwanges gegen Redacteure und Herausgeber von Zeitungen.
Ucberzeuzung geäußert, daß die Kurie niemals abgeneigt sein werde, allen billigen Ansprüchen der Etaarsregierung zu entsprechen-
Fulda, 17. Mai. Der dahier bestebende „Verein christlicher Mütter', welcher von dem zur extrem-ultramontanen Partei gehörigen Seminariums- Ziegens Dr Kamp geleitet wird bat es übernommen, Sammlungen zu Gun- sten der durch das „Brodkorb"- Gesetz betroffenen Geistlichkeit zu veranstalten.
ttrldxftht t.lqlicd, mit A* h<Lmt Montag-.
tt;prtnicn Lanzleiber», eit v g?t. i.
l-r '
Eiroßherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial- Hauptstadt Gießen.
Nover.
Die Bcsctradigungeu der Änlagen und das Abdrectien der Blumen und Blütlren in demselben betreffend.
Es gibt nur wenig Städte in Deutfll , die so schöne Alleen und Anlagen besitzen wie die Stadt (Außen; aber es giebt auch feine Stadt, in welcher dieselben
Dculfdjlanik
Darmstadt, 19. Mai. Die erste Kammer der Stände berieth in ibrer heutigen (32 ) Sitzung zunächst die Recommunication der zweiten Kammer, bitr. den Entwurf eines Berggesetzes; aus der dessallsigen Berathung ist hervorzubeben, daß nunmehr nur noch zwei Disiense gegenüber den Beschlüffen der zelten Kammer bestehen, und zwar einmal bezüglich der Ausübung des Schür- ß.iS in der Nähe von Gebäuden, sodann bezüglich der Urbernahme von dem Besitzer einzelner Gemarkungen durch die Anlage d.s Bergwerks entstehenden Ersten Seitens des Bergwerks»Eigenthümers. Sodann wurde Beitritt zu den Beschlüff-:' der zweiten Kammer beschlosien in Beziehung auf die Gesetzentwürfe
6 unser innigil ?n
lichen Erlöser" auf dem Neubau eingekleidet. Fünf derselben legten Proscß ab und erhielten den schwarzen Schleier; die vierzehn anderen mit dem weißen Schleier beginnen ein dreijähriges Noviciat.
/ranäreidj.
Paris, 17. Mai. Marschall Mac Mahou wohnte heute dem Pferderennen tu Fauleutlle bei. Kundgebungen sanden dabei nicht statt. Dufaure legt morgen dte Gesetze, welche die Verfassung betreffen, auf den Tisch der NationabPersammlung nieder. Er wird beantragen, dieselben der ehemaligen Commission für die Staatsgesetze zu überweisen, jedoch die C'abinetsfrage nicht aufstellen.
— Es bestätigt sich, daß Prinz Napoleon ein Manifest erlassen wird, in welchem er sich gegen die Toctrtn von der Berufung ans Volk und gegen jeden
78-j
Uks^ w 16 ' 16 ' 16 9 . 16 . 16 . 20 16 ' 4
so fd)onunflc'lo6 bcbanbdi werben, wie hier Nicht allein viele ^abrtfarbeirer, Tienstboten und ungezogene Jungen fallen über Blumen und Blüthen her Ziersträucher her um sich em Bouquet zu pflücken, sondern daS lbun auch Frauen, die sich zu den Gebildeten zählen.
Iabre lang ko-nte man die schönen Anlagen nickt genügend schützen, weil es an einem Gesetz gefehlt, daS die Eltern für die Frevel ihrer Kinder haftbar machte, aber am 31. August o. I ein solches (Äesetz erschienen ist, hofft man der rohen und rücksichtsloien Zerstörung der Anlagen wieder mit mehr Erfolg entgegen
^lehnen .h”aeausFr^ /h Gassner Vere*ns mit
»•
in Madrid mit großem Ungestüm dte Wiederherstellung der religiösen Einheit in Spanien verlange, die spanische Regierung jedoch sest entschlossen fei, die Freiheit der Culre aufreckt zu erhalten.
Paris, 18. Mai. Dem „Echo" zufolge Hat Mmtfter Dufaure vor dem heutigen Votum gegenüber mehreren Deputirten formell erklärt, daß er keine Cabi.ietssraqe aus der Ueberweisung der Gesetzcntwürse an die constitu-
in
nieff ehren.
Berlin, 18. Mai. Die „Germania" enthält eine Erwiderung des bpiscopats auf das Ministerial-Rescript vom 9. April. Dieselbe sucht nackzu- weifen, daß die vom Ministerium getadelten Behauptungen des Episcopats keineswegs in der betr. Eingabe gestanden hätten. Der Grundsatz, daß Gott mchr zu gehorchen sei, als den Menschen wird entschieden gewahrt. Bezüglich her Haltung der Bischöfe auf dem Coucil bebt das Schriftstück hervor, daß die 8iicktunterwerfuug unter die Entscheidungen des Concils gleichbedeutend mit brm Abfall von dem katholischen Glauben gewesen wäre. Schließlich wird die
tienelle Commusivn zu macken beabsichtige.
Versailles, 18. Mai. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung sand die Verlesung der ergänzenden constituttonellen Gesetzentwürfe statt. Tufatrre hielt dafür, daß dieselben der constitutionellen Comnuisiou zu- zuwelsen seien. Tie Versammlung beschloß dagegen mit 320 gegen 301 Stimmen die Ueberweisung an eine Special - Commission. Die Legitimisten und die Bonapaitisteu stimmten mit der Linken für die Special - Commission. Batbie, Präsident der constitutionellen Commission, erklärte daraus, die ganze coustitu- uonelle Commission trete zurück un' lege die Vorberalhung des Wahlgesetzes nieder. Laboulaye protestirre Namens der Mmontat der Commission und er- Tie bezüglichen Listen werden von den Ehefrauen einiger hochgestellten Beamten klärte, dieselbe^ werde das Wahlgesetz ihrerseits in die Hand nehmen. A,er nub angesehenen Bürgern colportirt. Bis jetzt ist indeffen der Ertrag der Präsident Audiffret erklärte den Zwischenfall für geschloffen ; ^^ Konstitutionelle Kollecte noch kein besonders großer. Commission könne seines Dafürhaltens die Vorberathung des Wahlgesetzes i.i
Münster, 18. Mai. Der „Wests. Prov.^Ztg." wird aus Köln ge- Händen behalten; daffelbe habe f inen constitutionellen Charakter.
fl8‘®t0» w1*' äw»“1*!«
Oesterreich.
»(gen Änssühruug des Rcichsuupsgesetzes, wegen des Bauplans und der Er-, Wien, 17. Mai. „Der freie Staat", das S?rga.' der Altkatholikeu, Weiterung der Stadl Mainz, sowie wegen der Taggelder der Ständemiiglieder. wurde auch ui dieser Woche confiscirt. Urfaa.c der Consiscatiou dürfte ein 3ii Beziehung auf den Antrag Dumow'S wegen Aushebung der Dienstcautionen!Artikel über das „Blut des Heiligen Januarius" fein. Tie „W. Ztg." bringt der Notare. Anwälte, Gcnchtssckreiber und GerichtsoolUicHer, und IN Beziehung! heute dreizehn Confiscatiouen von Zeitungen.
auf den Antrag Hemzerling's wegen Erlasfcs einer für das ganze Großherzog-l — Neunzehn Nonnen wurden vor wenigen Tagen im Klostcr „Ziim gött- tbinn gültig-u Bauordnung wurde in Uebereinstimmnng mit der zweiten Kammer ein zustimmender Beschluß gefaßt. Eine Petition verschiedener nicht pro« movirter Kreiswundärzte um fernere Gestaltung des Impfens oder Zubilligung (incr Entschädigung wurde vor der Hand aus sich beruhen gelaffen. Das Gleiche erfolgte mit den verschiedenen Propositionen und Anträgen in Betreff d o StraßenbauwescnS. Die Regierungsvorlage bezüglich der darlehensweifen Cubventionirung derjenigen Gemeinden ui Starkenburg und Rheinbeffen, die an bic hessische Ludwigsbahn ui Folge des Gesetzes vom 14. August 1867 Beiträge ju den Kosten für das zum Eisenbahnbau nölhige Geläiide zu leisten haben, wurde zustimmend erledigt.
Betreffs der Petitionen der Civilpensionäre um Pensionserhöhung wurde hr frühere Beschluß, die Regierung zu ermächtigen, die vor 1874 pensionirten
psjungtn geiuch! inki ieftaurfllion LLü;
;es Müdchtn, in aQt en, gegen hoben tijj Fobrikanl Löbci.
Neuenweflelibor ^knecht gesucht Näbnki ltts._____________________
sucht
4 Mädchen für hat Anlage Vit. C. Sh •’
/ / v i
Beamten im Zille individueller Bedürftigkeit eine Pensionsaufbefferuiig um ein . w . , . - . -
Leckst-l mit der Mißgabe zu gewähren, daß die erhöhte Pension nicht mckr!Versuch zur Wiederherstellung des Kaiserreichs anssprechen unb sich osten zur Betragen dürfe, als wenn die Pensionlrung erst feit 1864 nngetreten wäre, in! Republik bekennen will.
Uebereiiisti unung mit der zweiten Kammer auf das Jabr 1875 beschränkt.! — Heilte sand die große Procession in^ 4-0iiai stall; man verehrt dort bezüglich der Petition der katholischen Bürger vop Bicbelnhemi urp Unterstützung:eine Hostie, die einst zur Erde gefallen und sich in einen lebende.; Chrisiuskops t r tätigen kleinen katholischen Confessio::sschule beharrte die erste Kammer auf umgewandelt haben soll. Tie Zahl der Pilger war groß und die Stadt fest- ihrein früheren willfahrenden Beschluß auch gegenüber dem ablehnenden Votum lick geschmückt. Ter Cardinal-Erzbischof von Cambrai und 6 andere Bischöfe, t r zweiten Kammer. Eine Petition des Fabrikanten Pollmar ui Kempten beifdarunter der von New Drleans, betheiligtcn sich an der Feierlichkeit. Eine ■fingen um Perwilllgung von Zinsen aus den ihm gegebenen Brandentsckädi- große Zahl von Deputirten machte die Processton mit.
aimgs-Geldern wurde abscklaalick befckieden. ' —Tic vfficiöjen Blätter widerlegen die Nachricht, daß Cardinal Anto-
' Berlin, 17 Mai. Während dcs Landaufenthaltes des Fürsten Bis- nelli den Papst bei der Festlichkeit am 29. Juni, nämlich der Grundsteinlegung tnrrck im Lauenburgiscken können dahin an ibn gerichtete Briefe oder andere der Kircke a f Montmartre, vertreten soll.
Zitsendiingen weder ans Annahme nock auf Beantwortung rechnen. Der Fürst — Aus officieUer spanlichcr Quelle verlautet, daß der päpstliche N^tncius v'ird zur Zeil der Anwesenheit des Königs von Schweden nach Berlin zu-
gksürbl und rtt ‘r latänberl.
i (Sa/1, »9br;_
>rn gesucht J
MtTÄHänn !( txlmun.
; Kupferschmiedmri''r Vutzbock.____
nfleTÄrf41;'.'
[ bei mir In die j- Martin Stinri" :
Sichere uni F ,r Krankheiten »uf M"1
Dr.Türd)!)11^


