Hauptstraße zu stehen komme:
2) La» Örlänt« von tn städtischen Wine daselbst, soweit solches zur peojeetirten 6inj« nicht nöthig ist. für denselhen Pen» adzuged«,
3) daß tie laut Beschluß bcr Stadtverordneten. Versammlung vom 4. d Miß i* £t«to bauplan piojectiete Straße vor dem Iustnqedöude zur «u»sührung gebracht »erbte soll, soweit nicht die Ünverdung fremden «äigerthum» erforderlich werde;
4) daß re md)t im Plan der Sradt liege, ftnt verdindung«ftraße nach dem Braadtzlatz ari'ulcarn.
Tal tztlher vorgekommen, Cmxnrnaif« des «r,Platzes jenieits Kr e«U — tH sog Schwnaemarktrlah's — hat dre Sradtverard-re.-en - ver'Z«»Ua»a maeleft, td «:'*•<- von Schure auf kemielb« nicht zu gestatt«, durch tu Eerwalturiß «oflni adee ■ ■ :ir«cta Hwerf bestimmt und iolch« von Zeit zu Zeit zur Äerutf-iti des PudUeums zedr.chr »erde» Weg« Be^.-ng der durch die Orentruej res Karl KliRgelmeper als e^ueiiwett vacant oewctCe.i« Stelle ernes Schulmannes soll Lo»e»rree; ausge?chn«den »erde»
Bezüglich des Gesuchs der » n. Hartman, tn G^e» um tt.?erlan,n, .»es Bau. r.atzes an t.t Grirndergerstra», wurde dem Antrag der Bauderutairon ve-gerreteTv. nach »elchE für den Neubau der Petent« du link, Seit, bestimmt, der don vorhandene ©•• »«<« r\ dem Lnrb hm ver.egt und der 8t*n Ldaustee fcrt|H*jn wird. Ms Peers hurfsr wurden 4 Mark pro GÄlar'ter dis zu 100 ^Llafier und v O.d für jedes wertere CÄUh« sestgesegt.
ta in der Sihung vom I d Äii beschloßene »nkaui der Xrgterungsrath Pb, l sch«, 'Besitzung auf drm Astenreg, bestehend in zwn Wohnhäusern und tn Oeronemiegebäukm, Iceie in l'iou JÄieftn Saite, ist zur Ausführung gekommen. tu heur» vvrg,legte RautnUil wurde sowohl bezüglich des Kaufpreises au 57000 Mark als auch we««n'der Bedmaimanr genehmigt
Zur besseren BeleuLtung der Anlage von tn Plcstsstraße btl a, bte S ch ülr r jche Besthung >oU noch <m« katerne, an die durch die Baudepukation zu bist mm,ne, Stelle, der,,, rredtet werden
Schlosser Hirmann Ulrich dahur beabstchtigl an seine, »chon vorichrifiawrdrrg errichtet« Werksiarredau in der Schwarzlach auch noch einen Anbau für Wa'chküch« re herzuttell«. das dessall» r-orgelegt, Gesuch ioÜ aber nicht b^ürrvorrer weroen. weil dann noch mere Mi'ßstautz geschafft werde, es dürfte aber dem Butfteller anzufinnen fern, ein auf dem Plan nach ichraffirrn Figur angrdeutetes Vorderhaus zu errichten, wann sodann auch 8a chküch« :e. en: ..acht werden könne.
Der jetzige Bcffzer der Lönigichn B erbeaueret am Wallthor, A Pö schel, will avs dem Keller, an der S elle des abaebro unrn Schornstein». <uu Trinkhalle aufführcn und 'acht um die Smehmtzunq hierzu nach, welch, aber mir Rücksicht auf di» unmittelbare 'Kühe der Schoor und weil das Prsject ,ichi zur Z erde gereicht, nicht ßetürwrrtet wer-en tod
Wegen des Ge'uchs von Wilhelm Faber dahier um Errichtung eines Hinterhanfe» auf dem Seltersweg hat di, Stadtverord»,ten • Vn'ammlung in UebereimhaimuRg Mit ;<m Anteag der Vaueevutatton sich dahin auLg^sproche», daß sie dasselbe nicht befürworten könn,.
B.züglich des städtischen Geländes hinter der ehemals öast ichen |,|: A da milch« Besitzung und wegen des Gelände» am Liegelpfad ist der Herr Bürgermeister ermächtigt word«, dasselbe aus der Hand zu verpachten.
Bei der zum zweitenmal abgehaltenen Versteigerung von Wegbauarb^ten t« Sich»,,, Stadtwald sind nur bei drei Posten Mehrfordrrungen über den veranschlagten Betrag vor,«, kommen und da daS Prgebniß der ganzen Versteigerung bai Voranschlag nicht über'chreiret, i, wurde für diese drei Posten Senibmigung ertheiU, da vorausstchtlich ein, nschmaliz, Versteiretunz kc»n besseres Resultak geliefert haben würde.
Von Setten der Stadt waren tu ihr gehörig« Wirken an der Schoor vom Wallthor nach dem N'uenweg als Bauplatz für da» Iustizgebäuve in Vorschlag gebracht worden und auf die nun durch Grolh Kreitzdauamt bei der Stadt gestellt« Anfeag« bezüglich des Preise» für '.das hierzu und eventuell für ein neues Provinzial Arresthaus nöthig werdenden Gtlünee», sowi, I'wegen Ausführung von Straßen daselbst, soll folgende» geantwortet werd« :
1) das Velände vom früher Seyfried ich« Garten.^sownt dasselb« nicht zu der dort projectiet« Straß, nöthig werd«, für d« Selbstkostenpreis mit Zins« vom 44 Iuut d. I an, von welchem Lag« an auch di« Stadt d« Aaufprds mit 5% zu verzmi« had., obzutret«, wob« da»l«ige hinter cnn Gart« des Heinrich Becker ausg^ schlossen bleibe, weil vasielb, zum Austausch mu bemtelben für di« Stadt nötLig werde, «s aber auch nickt wümchenswerth erschein,, wenn bas Arresthaus ae tu
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L o k a l > sr o t i z. Beschlüsse
auS der Sitzung der Stadtverordneten.Persammlung vom 13. Mai 1875. dl""^D,r" G«ßherzoglich, Bürgermeister vramm, die Sroßh. Beigeordneten H,ß und Kelle« unt> tit H<ir,n SiobtonoTbnrlcn ®aifi, ßerbit, ® all, H» nft >1», %o6), Homd«r,«r, Rauf, Rlrbit, Sübeting, Ma,, August Noll, S-hrrl, Echopdach W,n,,I. _____
Spniiini.
2an Sebastian. 16. Mai Tie Surlisten babtn Ihren Plan, Sue- taria Ju nehmen. aufgegeben und ihre «rlillerie zurückgezogen, bereuen -her
" 2tuS der Provinz.
Au» Obcrbtffen. 16. «iat Schon itit Deeenaien wurre auf Brr- j fammlunatn und in der Presse, so oft die Ltjung der Aufgabe der Bolkefchule , jur Erörterung gelangte, die Forderung einer befielen und genügenderen Aus- ( bilbuna der Lehrer betont und waren es besonders die Lehrer selbst, welche dieser Forderung bn der Bevölkerung Eingang und Geltung ju verschaffen ■ fuibten. Wenn auch zugegeben werden muh, daß in früherer Zelt viel jur, üebunfl de« Lehrerstandes geschah, so ist doch nicht ju verkennen. daß man, erst in der neuesten Zeit die hohe Ledeutung einer gediegenen Bildung der ( DoIkSichullehrer e,kannte und daß man demgemäß auch bereit war. die Mittel, .u gewähren welche zur Eireichung dieser Ausgabe erforderlich waren. Neben der Einführung eine« dreijährigen LeminarcursuS wurden die BejvldnngSver- : bütnifie gesetzlich geregelt und dem strebsamen Lehrer ist eS jetzt möglich, sich । eine heffere und lohnendere Stellung zu verschaffen. Noch aber fehlte eS bislang ‘ an einer Lehranstalt, in welcher junge Leute, welche sich dem Lehrerstande wid men wollten, sich genügend für das Seminar »orh,reiten konnten. Diesem Be> dnrfnih hat die Äroßh. StaaiSregiernng durch die Gründung von Präparanden. Anstalten abgeholfen und soll mit dem t. Znm die für Oberheffen «u Llch ( eröffnet werden. Nach den jetzt schon vorliegenden Anmeldungen dürste tonfhtitt fein daß sie einem Bedürsniß entspricht und daß sie der Unterstützung Aller, i welche e» mit der Volksschule und dem Lehrerstande wohlmeinen. werth ist. ' Außer den UnterrichtSgegenständen, welche in jeder gehobenen Volksschule ge. , lehrt werden, ist auch der Unterricht in der sraiijösischen Sprache obligatorisch, und wird dem Unterricht in der Musik besondere Aufmerksamkeit geschenkt; überhaupt ist der Unterrichtsplan ein solcher, der und ju den besten Hvffnun. ■ gen für die Anstalt berechtigt Junge Leute, welche nicht Lehrer werden wollen, , aber doch eine allgemeine Bildung anstreben, können ebenfalls in die Anstalt, ausgenommen werden und dürste auch in dieser Begehung die Anstalt die Beachtung der Bevölkerung verdienen. Die Stadt Sich hat ihr ein freundliches Asyl geboten und sind die localen Verhältnisse für die Anstalt so günstig, w,e sie nicht leicht andenvärts getroffen werden dürsten. Darum Dank Allen, welche für die Errichtung der Anstalt thätig waren; Dank der Großh. Staat«- regierung, den Ständen des Landes und dem Stadtvorstande zu Lich! Möchte I die Schule blühen und gedeihen zum Segen der Bevölkerung.
11 f ( (] c tu r i ii f t fl n 4 e i fl e r.
Bekannt m a ch n n t|.
Da« Reichsgesetz vorn 30. November 1874 ist mit dem 1 laufenden Monat« in straft getreten und kann von diesem Zeitpunkte an dte Eintragunj von Waarenieichrn bei den Handelsgerichten erfolgen, welche Eintragungen nach dem Gesetz sämmtlich in dem Deutschen Neichsanzeiger veröffentlich! otrCe» müffen Da nach S 8 des genannten Gesetze« nur diejenigen sich de» detreffende» Zeichens bedienen dürfen, welche da«selbe zuerst angemeldet haben, io ist es ielbstverständlich für jeden Oeirerbelreibenten. welcher feine Waare durch ein Zeichen schützen will, von dem größten Jntereffe sich über die publiarten Waaren- »11-1)011 seines Geschäslskreise« eine genaue Senntnlß zu verschaffen, intern er -fonft leicht ein bereit« anderweit angemelcete« Zeichen wählen könnte, deffen Ein- traauna und Löschung ihm unnütze Kosten verursachen würde
Wir machen den Handels- und Gewerbestand de« hiesigen Platzes daraus aufnierttam, daß das «entralbandel-regtster de» beutfifcen <Hei(b» in iveich.ni eben jene Pubsieatlonen erfolgen, nicht nur als 'Beiblatt ves Deutschen Reich«an,etzer«, sondern aut als selbstständige» B at, erscheint, und ils 'solches durch alle Postaiistalten und Bachhaiidlungen zu einem vierteljährigen Abonnementspreis von Mark I. 50 Pfz zu beziehen ist.
-zugleich weise» wir daraus hin, daß m dem Eentralhandeloregister für da« Deutsche Reich unter dem Diel .AuSfübr ing de« Markenschutzgesetze» vom 30 November 1874" eine Reihe von Erläuterungen der Bestimmungen de« sraglichen G.-tetzes erschienen, welche bei Jlnmelbung einer Marke zui <Sm ttagnng von großer Wichtigkeit sind, indem darin genauer als tn dem Gesetz angegeben ist, welche Zeichen eingetragen werden können, so daß die Anmeldung aeienlich unzulässiger Zeichen und hiermit auch deren Zurückweisung vermieden wird. ~
8 * Die »enntnißnadme von obigen Erläuterungen, welche uns von der Redactivn des Deutschen Reichsanzeigers m drei ^eparatabdrückeii mitgetbetll würben ist den Betheiligten dringend anziiempsedlen und liegen dieselben auf dem Bureau unsere« secretatr«, bee Herrn Hosgerichtsadvvcaten «e tz. Frank- snrterstraße, im Müllerlchen Hause zur Einsicht offen. * -
Gießen, ben 10 Ma, 1878 <2723
Grohberzoglicbe ^antclefdmmrr.
M. «Honibcrqcr.
Lckauntlnacvunq.
2719) Tic Ausloofunq der Haupt« und Srauntun-Sscsckworenen für das Schwur- glicht bcr Provinz Cbetret!en vom dritten Cuflrtnl 1875 soll
Dienstag den 2*5 Mai 1 I-, Llormitta^s 11 llbr, in öffentlicher S'vuna ^roßd H.fgerichlS in dein Hofgerichtsgcdäude vor genommen werden.
trieften, den 17 Mai 18/5.
Der Präsident v*rofcb Hofgenchts der Provinz Cberbcffcn.
Ur Buff ____________________ d.lr. & l w( r t Cfffentlute Aufforderung 27i)6i Yhrrfrtan Hermes dadicr dar um ^ufaminenbcnifun.i feiner iSläubiger bebufe Adfchlufies eines Anangemenrs beten. <5% werden baber alle Ttejeniijen. die vermögcnsrecht.iche Ansprüche an ben selben zu bilden daven. aufgeforverr. solche nebft ekwaiaen Porzugsrechren im Icmnn Areitag ben 11. Juni.
Bormnroas 9 Uhr.
ar ruiiiclbcn und deiüaltck cine^ Arranaemenrs Pc chluß zu fassen Die nicht ersch inenden gläubiger werden bezüglich des Ad'chlusses eines Arrangemeis als den Beschlüssen der Mehrheit bei erscheinenden Gläubiger bei» tretend an eschen
uMefecn, ben 13. Mai 1875
(9tofcbeuoaU*Cl Stadtgericht ließen Bötticher. Oppermann
Bekinintmachllnst
Betreff: Ten Voranschlag der «c mcinbe pichen pro 1875.
27S4) Ter von der Ltadtverordne en- verfam rlung tn der Sitzung vom 14. b Mts feftflenedte Voranschlag über Ütnnabmcn unb Aui gaben b<r Gemeinde Milizen wnd wäbrcnb acht Tagen jur ^tniicht jedes Betheiltgten auf dem -iatbdause zur Z^r- heduig etwaiger Einwendungen während bte-n «trift onen gelegt.
(Bienen, den 15. Mat 1875 kiroBber|Ofllid)e Bürgermeifterei Oietzen Ä Bram m.
;2ierlteigerunt3en.
Arbcltovcrstcigcruliq
Btrfteigerung.
2723) »rbrertbftlunaebalbn soll.trcttai den 21 b iMr» m Zömoerod der Aachlatz der oerftorbenen Pächter Güngerich vhe« leute daielbst öffentlich meirtbidenb unter den alsdann besannt gemacht werdenden Bedingungen. oerneigert werden, altz:
1 Sopha.
mehrere vollitändige Bett n, Bettdecken und Pfüble mit Zugehör
mehrere Luche und Nachttische.
1 ($dnn’d)ranr und mehrere Eommoben.
1 Banhie geflochtene und gepolftene Stühle.
1 kupferner befiel. I
mehrere Äletber und ^üchenichränke. | Haus- und Ltüchengerattzc venchicdener-
An-
Ter Anfang tft Bormitta s 9 Uhr im Hoi Winnerod
Bersrod, den 17. Mai 1875t In Ausnag: Bocher, Ortsgcnchtsoorfteher-
ju Äroß-^llldcu.
2713) Samftag den 22 Mai, z vormittags um 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus |u OroN Vtnbei nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteiocrung tn Accord gegede wer ben. als: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 39 Mark 90 Pig..
2) HnnmcrarbdL Veranschlagt ju 6*- Mark 25 VfL .
3) Schloncrarbeit, »eranschtagl zu 1Ä Man Pia.
4) Brunnengräbcra.deit. veranschlagt z> 3(X‘ Warf.
3) Pfla'tcrarbeit. veranschlagt zu 31 Mark 60 Pfg.
26) Ste .trrechen. fahren. Aufntze« und Zerschlagen per rIben, veranschlagt zu tzl8 Mark 7'> Pfg.
«fetzen, den 18. Mal 1875
Äirner, vezirfsdauausseher.
«Mffaiuitf ?«r^: {
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8^ ' a r ‘ N<1r >-;M r - «terber
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Die juiammtr K m Statiim Vhr t K r-cnsitta»» < 13i I onnerft IVr ;'.aut ein Äii iämmiii 1 $:i3?e Hl der ( lf# F<lt l\aulld(6, an
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