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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
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Eonmust den IS, April
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Deutschland.
Third Street Nr. 185.
Frankreich.
Daris 15. Avril. In der heutigen Sitzung der Permanenz-Eommisiwn
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Dffenbad). Der Fürst Karl zu Pfenburg-Birstein hat die vor einiger Zeit auS der „Magdcb. Ztg." auch in unser Blatt übergegangenen Milthei lungen hinsichtlich der Organisation einer konfessionellen Äuewandnung als un wahr binznstellen gesucht, indem er behauptete, daß das vc» 'hm gdeitete Comit^ zum Schutze dcuischei AuSwauder.r keinerlei politische oder coi.sessioneUe Ujele versolge und zu den Jesuiten ui keinerlei Beziel ui g stehe, vielmehr ledig hd) den materiellen und sittlichen Interesien der Auswanderer jeder Eoiifcssioi. zu dienen bestimmt sei. Diesem Zwecke und dieser ConfcssionSlcsigtnt soll dak (Scmitö nach der weiteren Angabe des Herrn Fürsten nie ungetreu genorden fein. — Dieser Berichtigung wird folgende, von dem Fürsten selbst unterschrie , bene Bekanntmachung entgegengestellt:
Für Auswanderer.
Die vom Comit6 zum Schutze der katholischen Auswanderer ernann-
Nitt zur Entscheidung vorzulegen.
Paris, 15. April. Den Zeitungen „Gironde" und „Petttt Grronde ist der Straßenrcrkaus >urückzegkben worden. Alle Präfekten sind nach Paris berufen worden, um mündliche Instructionen zu erhalten.
Paris, 16. April. Das „Journal officiel" veröffentlicht einen Erlaß
teil Vertrauensmänner sind:
1) In Hamburg : Herr Theodor Meynberg, Dornbusch Nr. 3; derselbe trägt als Legitimation Kreuz und Anker aus der Brust. Er gibt aus briefliche Anfrage schnellste Auskunft und hat in jeder Beziehung nach besten Kräften und Ermesien für das materielle und religiös - sitiliche Wohl der Auswanderer in Hamburg zu sorgen. Seine durchaiis unentgeltliche Dieiistlcistungen erstrecken sich aus alle Angelegenheiten der Reise: — Angabe der besten und billigsten Reiseroute nach Hamburg — Empsang bei Ankunft in Hamburg — Eiujpre chendes Logement — Geldwechsel und Einkäufe bet soliden, ihm als reell bc kannten Geschäftshäusern — Auskunft über Ort und Zeit teS katholischen Gottesdienstes — Vertheilung von unterhaltenden und belehrenden katholischen Schriften für die Seereise, soweit der Vorrath reicht — Enipsehlungskarten an die katholischen Vertrauensmänner in Nordamerika — Geleit an Bord des Schiff.s. Ter Veitrauenemann kann vollkommen Lchutz und Fürsorge mn bann garantiren, wenn die betr. Angelegenheiten der Reise von Haus aus mH ihm brieflich berathen und demgemäß behaiidelt werden.
2) In Bremen: Ter jpeciell für die Auswanderer bestimmte katholische Geistliche. Herr Pastor Peter Lchlöffer, Buchtstraße Mr. 15, in der Nähe der Post, welcher zu jeder Zeit zu sprechen ist. Testen Assistent Herr Jacob Eardell, Marterberg Nr. 27, tragt als Leg l.mation ein goldenes Kreuz unt Anker aus der Brust. Derselbe leistet alle Tienste unentgeltlich und erstreckt sich seine Wirksamkeit auf alle Angelegenheiten der Reise in ähnlicher Weise, wie für Hamburg oben angegeben ist ; man wolle sich schon von HauS, - •gftÄÄ "T S ÄT ’■ SSSäm. 'ÄäM***. ■ ■ m t* m*
Eingriff in die staatlichen Rechte enthalte, behauptet, daß die StaatSrcchtek in .das do^.mat,sde Gebiet der Kirche emgriffen und erklärt, die CentrumSpartei werde nicht Gewehr bei Fuß stebeu bleiben, so large die Krone dieses Mini- stein m b'halte. Sck mitr und Richter sprechen für, Brühl gegen die Vorlage. Fürst Bikmarck, der inzwischen emgktreten ist, erklärt: Tie Regierung ging in gern an die VersastungS Aenderuug, konnte jedoch d,r Nothwei digk.it einer solchen rächt entgehen. Wären die heutigen Zustände 1850 eingctret.n, so hätten nir damals schwerlich solche Verfe.stunge -Bcsimimnngen ausgenommen. Wir glaubten damals Bürgschaften zu haben, daß tie katholische Bürgerschaft und die katholischen Bischöse den Gehorsam gegen daS Gesetz und ihre dlnterthai'.n- Pflichten niemals außer Acht lasten würden. Tas ist seit dem Vaticanum anders geworden. (Lärm im Gentruni.) Der Papst ist seit dem Vaticanum die katboli)che Kirche. Er steht an der Spitze einer geschloffenen Partei, hat eine gni organisirte osficiösk Prestr und ein Heer von gehorsamen Priestern; er hat uns überdies mit einem Netze von Congregatioien üb er spönnen, — kurz, Niemand hat einen so großen Einfluß, wie dieser italienische Prälat. Selbst wenn er ein Inländer wäre, so uäre diese Macht bedenklich. Hi»r aber besitzt sie ein ausländischer Monarch, welcher, wenn er'die Diacht hätte, sein feierlich verkündetes Programm in Preuß.n durch.nsübr.n. tonnt beginnen müßte, die Majoriiät der Preußen zu vern chten. Diese wüßten sofort entweder ibicii Glauben abschwören oder riSkiren, Hab und Gut zu verlieren. Einem solchen Machthaber können wir die Gewalt nicht ferner zugestehen, wie sic ibm die Verfasjui g bisher emräumte; wir müsten dtijelbe etnlchränkeu. Wir könn-n nicht Frieden suchen, ehe wir die Verhältnisse jn Tenjenigen nicht klar gestellt haben, denen meu in übel angebrachtem, schlecht bdebThm Vertrauen nur zuviel Reckte eingeräumt hat. Dieses Vertrauen hat in das feste Bollwerk des Staates Brcscken gemacht. Sind diese einmal ausgefüllt, dann können wir Frieden schließen mit dem Ceutrum und der katholischen Kirche; dann werde'- wir uns ui gedeckter Defensiv Stellung sicher fühlen und die Agresstve mehr der Schulbildung als der Politik überlasten können; dann werden wir den Frieden nieder haben, in welchem wir in Preußen Jahrhunderte lang gelebt haben. (Lebhafter Beifall.)
München, 16. April. Der Landtag wurde heute durch den Prinzen Luitpold im Auftrage des Königs gcschlosteu. Tec Landtags - Alschied betagt zunächst, daß sämmiliche vereinbarten Gesetze fanctionirt, sämmtlichen Wünschen und Anträgen Gewährung zugesagt sei, tpricht sodann Dank und Anerkennung aus, daß für daS ideale Leben, Gewährung der Mittel für das Akademie- Gebäude gesorgt, bedauert dagegen lebhaft, daß das Gesetz über die Recht-- !verhältniste der Militär-Beamten abgelehi.t worden sei. Schließlich wird die .......... « = ------------1 „uns treu
- für Rew-Bork Joses Kölble, tzur Seite stehen werde für das Wohl Bayerns und das Gedeihen des deutschen Reiches."
D» Präsident des Comi.ss: Karlsruhe, 16. Krr.L T'° „Bad. Landes-Z,g." meldet aus Bern,
Fürst Karl zu Äsen bürg in Birstein, daß der Verwaltungsrath der Gotthard-Bahn Herrn Wellwag als Ober-In ö Offenbach a. M. genieur der Bahn bestätigt hat.
Lellerreich.
Wien, 15. April. Ein vollständiges Bataillon türkischer Trupp u kommt von Trebinje nach der Suttonna, um dem Kaiser militärische Ehrenbezeigungen zu erweisen. „ , ... - . c.
Lemberg, 15. April. Nack der »Gazeta Narodova" beschloß der Lan- tesausschuß, gegen die beabsichtigte Fusion der Albrechts-Bahn, Ungarisch- Galiz,scheu, Dnikster-Babn und Galizischen Bahn Vorstellungen zu erheben.
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Brüffel, 16. April. Tie belgische Regierung hat eine neue deutsche Note erhaben. Tcr Minister-Ratb bcneth gestern darüber unter Betztehung Frere-Orbans. Es ist möglich, daß die TiScussion über die Interpellation Tumortier's in Folge desten noch vertagt wird.
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irabltn tabm, t.-.g tiefelbe, da si-d die Nalion-I-Derjammlung vor Eintritt der Serien für diese Wahlen wring günstig gezeigt habe, auch ihrcrjcitL diese Frage unbeiübrt lasten wolle. Sie werde successive und mnerhalb der gesetzlich vor- acickr,ebenen Forsten >ic vrcanlen Wableollegien ,u,ammenberusen, und behalte sich vor diese Frage der National-Versammlung nach deren Wrederzusammcn-
Darv'stadt, 14. April. Für die heutige Sitzung der ersten Kammer war nur das Berggesetz vorgesehen. Der Ausschuß hatte eure Reihe von «b- änterungs-Anträgcn gegenüber dsr Fassung der iweiten Kammer und bezw. des Entwurfs beantragt, die heute meisten» ohnc^cbatrc angenommen wurden. Bei der Bcrathnng de» Art. 116 ff. gibt die Regierung die Erklärung ab, datz f nc allgemein- S!-guliru..g de» gejammte» Srprop>.at.°n»-Versahren- beabsich- ligt werde; .er Rcserrnt Fürst Isenburg-Biisteln zieht seine j" den raglichen Abschnitten gestellten Anträge zurück. Sine längere Debatte »er--nlatzt nur Art. 197, an welcher sich Graf Solms-Laubach, M,n,sterialdirector v. Starck, « sVirnfinrA ui ’i'Tofeilcr Streua und Ministenaldireetor ^Lchleier- mächer"bech.ilig..n dem am Sude tes Aueschußbench.s gestellten Ersuchen bezüglich d-s Einfühlungstermins de» Gesetze» erklärt die Reglcruug, datz Einfüdruna in jeder Weise beschleunigt werden olle, bi» zum 1 _3uh d. I. kber jedenfall» mch. chunl.ch je!, weohalb dem deefallsigen Ersucherr .weiter Kammer nicht beigeircten wird. Hierauf »erlagt sich die Kammer augenblicklich fein fertiger Stoff vorlregt; sie wird zedoch in Kurze fchon w g des gkstrrn vorgelegten Zmpf^jetzes wieder zusammentret^. Varis, 15 Avril. In der deuttgen «Litzung cer vmuanni5'tovniiminv»
' Berlin, 15 April. Di« „Kreuz-Ztg.^ : ' * 7^„ (ii 5«antX.t( Buffet ein- m di. R-gi-rung g-richte.e Frag- beireffs der Ersatz-
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lcnder Beffcrnn'g begriffe,,. Gestern durfte der Kranke zum ersten Male s-m-n Bruder ivrecken der icit Wvcken bereits hier verweilt. .
Berlin16. April. Abgeordnetenhaus. Erste und zweite ^eumg a ___
Vorlage, b.-lr. die Abänderung der Vcrfastnng. D-chs Redner stn gezem awl .-n^fft'r» des" Innern . wodurch die Cbiffcrsprache in der ,-legrapbiich-n für d,e Vorlage en,geschrieben. Eor,nv^enz Pr.va.en wnd.r gestatte, ward. - Der Messager de Vartt"
„un an» di- Selbstständigkeit der ^che aLe. oll-, -r°n- „n-nfmelce- , I.» Unterhandlungen zwischen dem Vertreter des Baron ivfd) und
des Verhältniffes zwischen Staat und Ktrcye, oe^rcnei, vaP v


