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ZlinenRii.

$orf, 13. O<to(xr. Bei bet Goiorrnnni'fBiM in Dbio un»

perftdrhrn jXjjprifät.

d Ich sind acht Mann von brr Feuerwehr Iricht brkchäbtat

»n41 <3 , 12. Cctobrr.

Scfjmrii

Serbien.

nrf1crrc(rfi.

Der ufigarischen Regierung nahestehende Blätter Ungarischen Lloyd", betr. die Conversion der die Konversion der 6proc. Schatz - Bonds in

^nfltinb.

Die Nachricht derMorntng Poft", daß bic

Pesth, 13 Oktober, dementiren die Meldung des Staats«Schuld; speciell sei 6proc. Rente unmöglich.

Basel, 12. Oktober. DenBaseler Rachr

12. Oktober gemeldet: P. Eerrsole ist im Pimdesrath zum Direktor der

Betraue vo» Mark 312«43,665 bearünbet D»c (MqanünQabl der <fnbt 1H74 bet önu» sct en Anstalten versichert gnrcfcnai Prisonen brlitf sich uui 676135; die C*f1 nnoik

....-h x Qwlflii.1# nnm'^t sitbensve sichelungs rnstall, tat ju birftc Su I»me 5,uW,7Uj Mark deigeNeuert, all» wirt) au» rauianne vom mfbr nHt b(|1 kd) ,fn Xbrl üa,r ^^unae.r .-leister

verliest bei der Adreß'Debatte zum Schluß seiner Rede nachstehende von den 76 liberalen Abgeordneten unterschriebene Erklärung:Gegenüber dem Adreß- Ent.rurf, desien Annahme ihnen angesonuen wird, halten sich die unterzeichneten Mitglieder der Abgeordnetenkammer N mienS ihrer Wähler }u nachsolgender Erklärung verpflichtet In dem Adr Entwurf werden die Anschauungen der und entgegenstehenden kirchlich politischen Partei. die allein darin zum Ausdruck gelangen, für die Ueberzeugung des gesainmtcn bayerischen Volkes. zu dim unsere Wähler und wir nicht minder gehören, als unsere Gegner, ousgegeben. Wir verwahren uns gegen diese Entstellung des wahren Sachverhalt- auf das Entschiedenste und legen Protest ein gegen den mit berechneter Redewendung unternommenen Versuch, nur einen Theil der Bevölkerung als denjenigen zu bezeichnen, welcher allein Treue und Anhänglichkeit bewahrt hat, und dadurch die andere Hälfte des bayerischen Volkes zu verdächtigen, eine Verdächtigung, welche, wenn an die Stufen des Throne- gebracht, doppelt verwerflich ist. Wenn uns schließlich zugemuthet wird, Se. Majestät zu bitten, daß er Frieden mache mit seinem Volke, so erscheint und ein solches Herabziehen der geheiligten Person de- Königs in den Streit der Parteien um so unerhörter, als wir von keinem Unfrieden wissen, der das Band zwischen Fürst und Volt gelockert bar oder zu lockern droht. Wir bauen fest daraus, daß Se. Majestät, desien weiser und gerechter Regierung und desien hochherzigen Entschlüssen Bayern und Deutsch« land schon so großen Segen verdankten, wie bisher jo auch ferner, getragen von der Liebe und dem Vertrauen des Volkes, Recht, Gesetz und Frieden auf« rechterkalten wird.

reden frei und etz gelang, die Dreisalligkesttzkiche und die übrigen nahenebentzen Se» taube vor b»m »vaier ,u schützen Einen imposanten Anblick bot die Deckung bei hölzernen ThurmeS der DreifaltiakeitSkirche duich tic Feuerwehr McnvOeniebm sind nicht verloren gegangen.

urt jranfenbauä gebracht gen es:Die Hoffnung, erwies sich als hügerifdb erneuerter Heftigkeit au«

worden.* Man meldet und von anderer Seite noch Hol» das Feuer im -akferhof auf d.n Da Hst ihl zu beschränken. Da« Feuer brach In den gestrigen Nachmittaggstunben mit Erst um 3 Uhr Nachts unirbe man se ner Herr Die vierte Sta, e «st auvgibiünnt, die bnth, er prachtvolle Sjeiieiaal und ici Lichthof find

e r iu i f d) t e «.

Berlin, 11 Oct Während man gestern Abend den Brand d<4 »a feribofei fast al« gelöscht betrachten konnte, baden in der Nacht vie angebrannten Balken durch oen Zugwind au«« Neue Feuer gelangen und noch jetzt raucht bi« Gebäude und ist die iteucrroebr eifrig beschäftigt derber ift die Zistörang ith Innern de« gewaltigen Gebäude« falt vollständig Äa« man über den Verlauf bei Braube« au« guter Quelle vernimmt, ft Folgende«: .«eitern Morgen war der -aiferbof zum ersten Male voll» »tändig besetzt, so daß die Reisenden, die m t ben falaer ttauri«r|iigiilingtm und im Jtaiterbor abün. en wollten abgeroteien werben mutzten dhgen V . Uhr »ui»e durch einen am fkaiserhoj postirten Dienst nann bemerkt, baß Feuer fm falferbal aus« gebrochen fei, doch sand er Mühe, sich «tauben zu oerschaffen Dai Fr«er wurde der Polizei so wie dem nahegelegenen Depjt der Feuerwehr in der vkaue.itratze gemeldet: unglücklicher Weise war<n aber zu gleicher Zeit zwei andere groNe .Heuer au« leScoch'n unb in »ein Depot har eine Reseroe Adtheilung anwesend, die sofort mrdil gemacht wurde. E« dauerte auch nicht lange. Io firn bie F uerwedr mit ihren Apoaraten io wie auch mit der Dampiipntze zur Stelle, runb aber da« «edSude schon an aUai vier tfrfen In flammen fteuenv vor Al« U,fache de« Brande» wird bald da« Platzen bei tampffeffel« itne« ouf oem Boden auf «e'tellten A-Ich ippurate«. bald da« Springen eine« SaSrobre« angegeben, doch ist bi« jetzt nicht« Sichere« ermittelt «Segen II Uhr ereit« stand da« ganie Dach De« Äaiferbofe« in dellen Flammen An allen Ecken ,unb Enden der Dochb üstimg züngelten sie empor. Da« Ztnkuelä >der, die B >len, bie Kaiserkrone, die Fubne, AU<« oe-zehrend, bi« da« impMonte iWebflnbe an allen vier liefen zu gleicher Zeit brannte Die Berzieriin,en itürzten mit donierndem «ekrach auf die «trotze hinab, bie beim Wachsen der Sefahr vollständig geräumt und gegen 2 Uhr durch einen JJZ'htärcorbon ibaelperrt wu de Die Veitu übernahm zuerst o-r Branddirector. ^eb Natd Scadell. der ebn so wie der Prinz Hassun von Aegypten im Xtiferbafe Wohnung genommen hatte ketzterer be»ahlk 6OUU Thaler Mi et de Al« Scabell's N ichiolaer, Herr Wtte, anlangte, übergab er iöm die Veitung tmb fluchtete sich ww alle Anwohner de« Hntel« mit seinem Gepäck Die i n Paitcrre.ieschob de« HoteN befindliche Postespedit on bewerkstelligte «oren Au«» zug. Möbel und Seiäthschuften der noch unberührten unteren Stockwerke wurden durch Militärniannschajt^n in ben bereitwillig zur Bersüzung geueUlen Sarten bei Palai« de« P inzen rtirl tran^portirt Veiber z-igte sich hol'», daß bie Dampispritze sich nicht in brauebbarrm Zustande befanh, da der Schlauch bei dem ersten Anlegen platzte. Die ir It Seide übe' zozenen kostbaren Betten rounen bei dem Wer'en au« den Fenstern von dem durch die Feuertzgluth aufgelösten beeabtiiefenbrn Zink cm Naud der Flammen, worauf' Seiten« der Feuerwehr der Befehl erging, mH dieser Art von Nettnn; Der Mobilien auszuböien Die beiden Hauptfronien sind in bet Mitte de« Gebäude«, im Innern oo n Dachstuhl bi« zum Futzdoden De« so kostbar eingerichtet gewesenen Speisesaals ein Raub der Flammen geworden unb sind nammtlib die kost' bnieu Malereien und Decorationen zerstört Sie beiden Seitenflügel sind bi« zu n dritten Stock unbewohnbar geworden Glücklicher Wstse siebt der Zkaiierhof von allen

wohl dn nalezu unerhörter Fall. Unb die Ultramontanen mit chrer straffen^ Partetd,Sctplm werden den Vortbetl, den ihnen mehr ein Zufall, als die wahre Meinung der Majorität til Volkes verschaffte, auszunützen wiffen, daran läßt , ____________

sich nicht zweifeln. D'.e Situation in Bayern ist und bleibt eine so gespannte, terlagen die Demokraten entschieden Der republikanische Eandtdat HaveS ist bap jeder Tag wichtige Ereigntffe von politischer Bedeutung in München zur mit überwiegender Majorität zum (Htöremenr gewählt worden. In Iiva Reife bringen kann. Der deutsche Ultramontanismu- hat gegenwänig seinen ^siegte bie republikanische Partei ebenfalls mit einer im Vergleich zu früher lehr Schwerpunkt nach Süddeutsckland, nach Bauern verlegt. Im deutschen Reichs tage, in Preußen aus dem Felde geschlagen, zog er sich dorthin zurück, inn ben, im Norden aussichtslosen Sampf, tort aufzunehmen. Er nahm ihn auf und vor der Hand mit Erfolg. Noch kann man nicht wissen, ob man in , Bayern nicht in emer Auflösung der Sammern das einzige Mittel sehen wirb, durch diesen äußersten Nothbehelf eine unheilvolle Zwitterstellung zwischen Reich«- unb Landespolitik zu vermeiden E'ne Majorität von zwei Stimmen ist keine Majorität Man kann mit ihr kein neues Ministerium constituiren, auf die Gesabr hin, daß die ersten beiden Ersatzwahlen den Spieß yrnkchren. 2ßie sich d,e Regierung Bayerns aus diesem unheilvollen Dilemma retten wird wer kann es wiffen. Nur Eine« kann man mit voller Gewißheit sagen, daß die clericale Majorität ihr, so lange sie nicht nach ihrer Pfeife tanzt, jedes erdenkliche Hemmniß, jede erdenkliche Schwierigkeit bereite., muß.

Reben den bayerischen Ultramontanen ist, wie wir oben sagten, bie Äai» ferreife ultra montes gegenwärtig der Brennpunkt des politischen Interesses.

Eisenach, 11 October. Gestern Abend nach dem Schluß der Haupt Versammlung vereinigten sich die Teilnehmer zu einem gemeinschaftliche!, Mahle im Rantenkranz. Die gedruckte Präsenz Liste weist 66 Namen auf; darunter befinben sich 14 Professoren, 12 Redacteure unb Schriftsteller, 9 Beamte^ Bürgermeister rc., 6 Handelskammer-Secrrläre 4 Gutsbesitzer. Pächter, 3 Vertreter von Gewcrkvereinen, 3 Kaufleute, 1 Fabrikant, 1 Fabrikinspecter ic.

Manche«, 13. October. Abgeordnetenkammer. Frhr. v. Stauffenberg

Simplon Bahn gewählt worden.

DtllfiCIL

Mailand, 12. October. DaS Programm der Festlichkeiten während deS Beinche« des Deutschen Kaiser« ist folgendermaßen sestaestellt: Am 1*. Oc» tober findet der feierliche Einzug statt, dann ffamil,en»Diner «nd Iilnminatlon deS DvmS, am 19 d. aroße Truppen > Parade, Empfang und 2torstellnng im königl. Ächlvsie. Gala Diner, Illumination der Plätze unb deS Stadtdause« und Gala»Vorstellungn Scala Ibeater, am 20. d. Hofjagb bri Monza, Abends ThMlre p*, am 21. d. Besichtigung der städtischen SedenSwürdig» feiten und Hosbott, am 22 d. Ausflug nach dem Eomer-See Abends erfolgt bann die Rückkehr de« Kaisers.

Spanten.

Madrid, 11 October. Die amtlicheGaceta* meldet: Die Bewe­gungen der Division Delatre nach den Süd Pyrenäen in Arragomen haben eine 562 Mann starke EarlistervAbtheilung genötdigt, auf französisches Gebiet über» zutreten. Das Feuer der Garliften gegen San Sebastian läßt nach; der bis» der verursachte Schaden ist unerheblich. Dagegen haben Hemani unb Ouetatia schwer gelitten

urfiSrt Das Webfiube kostete 10 P/iCionrn Mark Versichert Ist bflffelbt mit 75O,UUO Lhlr bei der Berliner »teuervcrsichrrung und da« Mobiliar mit L50,<O> lhlr brt der Gesellschaft Union Die Feuerwehr Ist noch heute lin Hauie des tzäfiigt "

" -7-T-=.... - ---1 li r- I"BSe»36.

Fortschritte Der Vebenftocrftdierungbantcn in Deut Ich» land, l'vtz der andauernben, fast in alle tSt|(f)5fi«i»dge tief eingreifenden Jf-ni«, unter welcher unfer wi thschafkliche« Veb<n leit länger al« 2 Jahren zu leiden bat. bat sich in Deutschland ,n Benutzung er d'edenvyerfich rung doch auch Im Jebre IK74 wi der ei» erfreuliche« WachSihum bemerklich gemacht ^toch ben w'ssenfchastiichen Arllkel, welchen, wie feit 3'ibren, Io auch jetzt wieder da« .Bremer Handelsblatt übe den Zicktand unb die Fonschrine rrr deut, hen Vebeng^nfiterung«» onftdlten an offen,lidit b t. sind im Fabre 1871: 956b7 Personen den veuk'chen sieben , vcrsicherungoanstalken biueirrtm und hoben bannt nie i Angehör, ren Erb'choften ,m

. 7,. ' t. ; iT,nqn,,ail'n verziwerr geweienen Bk, fönen DcUef U4> Lurh.hi.i,; Dte i"e'. I.mt»

holländischc Regierung fünf Kr,egs|chiffe nart) dem faraibifcben ^»e re aogefe ,wmen non i,nen für Dittwen unb Wa'fen boirit begründeten bichafteu auf habe, entbehrt jeder Begrüubung. Die Regierung beabfichtigte schon lange oor itr7u.72b>i4 Mark Innerhalb «ii etz Menschen Iter« w< De Mele->rbfd)o<rm d f 'llig, dem letzten Zwischenfall mit Venezuela, ein gewöhnlich es llebungo - Geschwader komm, diese Summe, weiche sich au« regehnäbip foiigesetzten, zum gioBtrn Z xtl fiel» in bk amenLinif<h<n (»tivifier abjufmbm. Duft» ticfcfawabtr ift ,u, ilbfnbrt w tic ibdlun, jnD i.D<n fl.u ipar.mUun »,id><

" 1 l*<74 bl 625.794 Mark ouSmachten, zinstragend aingelubrn. un6 u lUrfluten Vanb-

voidereitet. wutdich^t unb Industrie in Ihrem Betriebe. Im Jahre 1^71 ftn»» 29,1X7.992 Mark

ui die Hinterbliebenen non mehr al« II,»M) versichert gemdenen Personen anSbezuhlt worden Die Lebensversicherungsdank für Deutschland iu iüokda allein. Die ölteste deut»

(Eingesandt.

üi r ü n b e r g. im Oct Bor nahe an M) Jahren buben bie B wahner H ün bcr. S einen ?lr nenverein geg> ündct. welcher sich zar Ausgabe ge tellt Hit, der baaial« sebr über anb genommenen Bettelei Schranken zu letzen und Io.4» ckichlt zu delei» trgen, dageien aber au« freiwilligen Beiträgen fe ner Berein«mck^lieder. ben notorischen Ar i en angemessene Unterstützungen zuftießen zu lassen. Dieser Herein bet sich auf Di« Beste dewähit und die Betteln fast ganz prrbiänit

Ansang« stoffen Die freiwilligen Beiträge der Perein-nut^lieber Io reichlich, ratz nicht nur hie nothwendigen Ar nenu iterstützuu ,en ge^ebm, londrru auch noch Erspar» niste zurücke,legt werden konnten

Mit dielen ^dparniffm loll der Borstand de« Berein« feiner Zeit eine <®ro6b- Helft che 4 , ctaa,«obltganon im Rennwerld pon !*>» fl anaefauf, baben. wevan. wie gegenwärtig im lli.heimen verlautet, bie Zinsen für dar Jabr i u Betrage von 40 st auf unerklärliche Seife für ben Pe em m Verlust nekommcn fein sollen

Da indeisen ein Armen-erem, wo bi? Beitriae der Mstalled^r mst einzelnen

e: tragen venn ig, so wäre Au'klärunß über >ie Ä drooder die ll^mibebe-t dreie« eiwünrcht tebenfafl« aber auch diese Aufklärung zu geben, <ür d n V-reinloorston'» br nzend aebjt'rt.

tiFm Beretn«mitg1ieb

Zn anigru Wochen w»rd die Verloolunq znm Veftou des Fenne iVereins abgedalten und sind sioose i 20 Pf. bet allen Vorftandsdamen iu b iben. Dte Domen bitten ein gütige« Pub,kum, sich recht zadlrerch au dtes.r Berloosaag zu bethelltgen, um kommendrn 23mter dte Noth der bedürftig «rfirbigeo Armen, besonders der verschämten, allen und kranken, wenn auch nicht gänzlich briet».

_ . . __ _ _ , w . Ngen. doch lindern zu können.

Belgrad, 12 October. Hier emgelangten Meldungen zufolge verletz»- ------- . , r . i

ten die Türken abermals die serbische Grenze im Kreise Uzitze an der Drinna Bibufö Verminderung von Schre,ber<ien und Z icastoko'r , t»

und zündeten daselbst ein serbisches Eordon»HauS an. Die Skupscht,na> suchen wir die geehrten Zajer nten tringend. rlrinrrt

wählte ihren bisherigen Vice »Präsidenten Iovanovits zum Präsidenten. Die srrate bet der Aufgabe gefälligst baar bezahlen ui wollen.

Wahl ift von dem Fürsten Milan bestätigt worden. (^rpedition des (Liepener Anzeigers.

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