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meine langjäkrigea nd Sühn liche l'tibm. en Fällen, grünbll* heitsberichtc werbn ofeffor V. ©IHN aerstraße Nr. 16- ft ffnung aufgtbtn pp 11 fii non mdna obt überzeugt^
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Gießener Anzeiger.
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S chuitzraße, ist. B. 9?t 1fr
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
(Sonntiifl den 14. November
Veutschtaav.
daß von den hiesigen den Markenschutz so
beantragt worden. e ■ „
Berlin, 10. November. Die preußischen Staatskassen sind setzt angewiesen worden, die bei ihnen eingegangencn im Gepräge durch den Umlauf undeutlich gewordenen Einzwölftel- irnb Einsünfzehntel-Thalerstücke, die auf der Zehntheilung des Groschens beruhenden Zweipfennigstücke und die nach der Zehn« oder Zwölftheilung des Groschens ausgeprägten Einpfennigstücke nicht wieder ausgeben, sondern schließlich an die Münzmetall-Niederlage des Reichs bei der Münzdirection in Berlin abführen zu lasten. Wie man sieht, handelt es sich dabei auch um Münzstückc sächsischen Gepräges und lediglich um solche Münzen, deren Gepräge durch den Umlauf undeutlich geworden, da es keineswegs in der Absicht liegt, schon jetzt die 25-RcichSpfennige geltenden Zweiund- einenhalben-Groschen- und die 20-Reichspfenmge geltenden Zwei-(Neu-)Groschen- stücke aus dem Verkehr zu ziehen.
Berlin, 11. November. Der Reichstag genehmigte in zweiter Lesung den Gesetzentwurf, betr. die Desinfection der Eisenbahnwagen mit Anträgen von Zinn und Richter, wonach auch die Rampen der Ein- und Auslade-Plätze der Desmsection unterliegen, sowie mit einer Resolution auf^Vorlegung emeS Viehseuchen.Gesetzes und einer Viehseuchen Statistik. Nächste Sitzung Mittwoch. Den Vorstand der Muster-Gesetz-Eommission bilden Braun, Sönneritz, Sonne-
für das Jahr 1874.
(Fortsetzung auS Nr. 265 d. Bltts.)
6) Gewerbegesetzgebung, insbesondere Arbeiterverhältnisse.
Hier constatiren wir mit Freuden den Beschluß des BundeSraihs vom 19. Februar l. I., wonach derselbe eine Enqnöte über die gejammten Arbeiter- verbält..iste im deutschen Reiche veranstaltet hat, welche einer demnächstigen, nunmehr allseits für nothwendtg eruchteten gesetzlichen Revision der Bestimmung des Titel VII der Reicksgewerbeortnun- zu Grunde gelegt werden soll; dieselbe findet nach gleichmäßigen Grundsätzen im ganzen deutschen Reiche statt und sollen überall Sachverständige und Jnterestenten sowohl aus dem Stande der Arbeitgeber, wie dem der Arbeiter über ihre thatsäcklichen Erfahrungen, sowie ihre Ansichten und Wünsche in Bezug auf ganz bestimmte ihnen vorgelegte Fragen, sowohl über die Fabrikarbeiter-, wie auch über die Gesellen- und LehrlingSverbältniste vernommen werden.
7) Verkehrsanstalten.
a. Postwesen.
Berlin, 12. November. Der Justiz-Ausschuß des vnndesraths. be- schloß bestem Vernehmen nach die Entfernung sämmtlicher Bestimmungen üb« Strafgesetz-Novelle.
... Gemäß § 6 deS Gesetzes über die Verwaltung erledigter Bisthümer erfolgte gestern die Beschlagnahme des BreSlauer Diöcesan - Vermögens. Die Ausführung derselben ist dem Regierungsraty v. Schuckmann übertragen worden.
München, H. November. Die von dem bayerischen Episkopat an den König gerichtete Vorstellung, betr. Altkatholiken, Schulwesen und Klostererhaltung , ist ohne eine Verfügung an das Eultus-Ministerium gelangt.
Stuttgart, 12. November. Laut dem „Staats-Anz." ist gestern Abend bei dem hiesigen Hofe ein Telegramm auS dem Haag eingetroffen, dem zufolge die Königin von Holland sich außer Gefahr befindet.
Darmstadt, 10. November. Auffallend ist eS, Gewerbetreibenden die Vortheile des Reichsgesetzcs über wenig gewürdigt werden. Bis jetzt haben nur zwei Fabrikanten ihre Fabrikmarke in das vom Stadtgericht geführte Register eintragen lasten und hierdurch fich die alleinige Führring destelbeii gesichert. Von allen übrigen Fabrikanten dagegen ist, sei es auS Unkenntniß der gesetzlichen Bestimmungen oder aus Rücksicht auf die zu entrichtende Gebühr, ein Eintrag ihrer Fabrikmarke nicht
ben b ®ki* ber ©emeinbeoertretung unser» Stabt welche in anerkennen«, wertber Weise btt Initiative in bieser Richtung ergriff, wandt» »n un« unter Sauna der durch bie bestebenbe Einrichtung herbetgefuhrten Mißstände, ba b-sfallsige Schritte bei ber Dtrectivn ber Main-Weser-Bahn ohne Ersvlg V
mann und Lingens.
Berlin, 11. November. Dr. StrouSberg genießt im Schuldgefängmtz zu Moskau, was Kost und Wohnung anbelangt, eine bevorzugte Stellung. ES wurden sogar ihm zu Ehren an der Außenseite deS Gesängnistes einige neue Laternen angebracht, da, wie die „Mosk. Ztg." hinzusetzt, hochgestellte Personen den Eisenbahn-König Abends besuchen. Dr. Strousberg wird nur als Zeuge der Commerz-Letbbank vernommen. Einem Verhör vor dem Untersuchungsrichter ist er bis jetzt nicht unterworfen worden. Gerüchtweise verlautet, er habe sich an einen der gefeiertsten Moskauer Rechtsanwälte, Herrn Plewaks, gewandt und ihn um die Führung seiner Sache vor Gericht gebeten, was dieser aber rundweg abgeschlagen hat. Strousberg soll, einem weiteren Gerücht zufolge, erklärt haben, daß er von dem Gelde, daS er aus der Commerz-Leih- 'banf erhalten, 40 Procent den Moskauer Unterhändlern hab« bewilltgen
die Direktion der Main-Weser-Dahn anweisen zu wollen, den Zug 20 des nepen Fahrplans, welcher um 7 Uhr 20 Min. Abends in Kastel abgeht unb 10 Uhr 40 Min. in Marburg ankommt, bis nach Eichen zu führen. Von dieser Behörde ist in entgegenkommender Weise unseren Wünschen Rechnung getragen worden unb wird nach deren Verfügung vom 23. September l. I. mit Beginn deS Winterfahrplans die frühere, bis zum November 1874 bestandene Einrichtung wieder hergestellt werden.
Was endlich unsere Ansichten und Wünsche bezüglich der hiesigen Bahn» hossanlagen und insbesondere auch wegen des Rangirens der oberhessischen Bahn über die Frankfurter Straße betrifft, Wünsche, deren Erfüllung wir bis jetzt noch, wie eS scheint, ohne Aussicht auf baldige Verwirklichung harren, so erlauben wir unS dieserhalb lediglich auf das in unseren beiden früheren Iah»
pofitirdjer CfjetL
, , . , . ... ^->^ i^e^...„.^!bltrbrn waren, an das Reichseisenbahnamt in Berlin mit der Bitte, den berech-
Jahresbericht der st)rostderzoglicven «yandelsrammer^ Interesten der gesammten Bevölkerung unserer Stadt Rechnung tragend, in (Hießen bi« Direction der Main-Weser-Dahn anweisen zu wollen, den Zug 20 des
reöberichten zu verweisen.
(Fortsetzung folgt.)
Hi» ist »or Allem al« eine« btt größten unb epochemachenden Ereignisse in ber Geschichte be« Verkehr«leben« aller Zeiten unb aller Völker der Abschluß eines allgemeinen PostvereinS, welcher alle europäischen und einen großen ^heil der außereuropäischen Länder umfaßt, zu registriren.
Sodann ist bezüglich deS inneren Verkehr- im Gebiete der deutschen ReichSordnung der Erlaß der neuen Postordnung für das deutsche Reich vom 18. December v. I. zu verzeichnen. Dieselbe enthält ans der einen freite verschiedene Portoermäßigungen, die mit Dank anerkannt werden müsten, dagegen sind durch dieselben mit Wirkung vom 1 Januar l. I. bezüglich der Verien- drmg der Waarenproben im Gewicht von weniger als 100 Gramm, sowie auch bezüglich der Versicherungsgebühr bei Postvorschußsendungen, bezüglich ersterer durch Einführung des einheitlichen Portosatzes ohne Rücksicht auf Entfernung unb das Gewicht, nicht unwesentliche Erhöhungen eingeführt worden. Wrr kötrnen diese Erhöhungen, insbesondere die erstere derselben, nicht für gerechtfertigt erachten und müsten deren Beseitigung umsomehr im Jntereste del Han- belfftanbe« Wünfcfcen, al« nach Art. 4 be« Weltpostverirag« für Waarenproben- und Mustersendungen bis zum Gewicht von 50 Gramm im internauonalen Verkehr ein geringerer Portosatz festgesetzt ist.
Neben dieser allgemein stattgehabten Erhöhung »st der Dkztrk der laifcr* licken Dberpostdirection zu Darmstadt, bezw. das ganze Großh. Hest. Eebtek durch eine besondere Portoerhöhung unangenehm überrascht worden, nämlich burch ben Ausschlag für bie Beförderung ton Etabtpostsendungen von d au 5 Pfennige, welcher in Folge Verordnung be« Lberpostbirector« ju Darmstabt mit dem 1. Juli l. I. in Kraft getreten ist. Da biese Erhöhung einen für ba« gestimmte geschäftstreibenbe Publikum, namentlich aber für bie kleineren Gewerbtreibenlen unb Kaufleute sehr fühlbaren Mehraufwand von Kosten verursacht, indem gerade diese die Stadtpost bei der billigen Taxe jiw Beforde- rung von Rechnungen, gaeturen u. dgl. periodisch wiederkehrender Sendungen in br,ruhen »(legten, aber bei der höheren °vrau«sich«,ch davon Mehen wer. den wodurtb fich eine Mindereinnahme auf diesem Gebiet de« Briefverkebr« trotz der Portoerböhung ergeben dürfte, glaubten wir wenigstens einen Versuch machen zu sollen, dieselbe für unseren Bezirk wieder zu beseittgen unb sind mir deshalb bei der kaiserlichen Dberpostdirection vorstellig geworden. Hterau wurde uns jedoch eine abschlägige Antwort von Seiten des kaiserlichen Ober- postdirectorS zu Theil.
b. Eisenbahnwesen. Speciell Gießen berührende Eisenbahnen.
Die unseren Bejirk berührenden Eisenbahnen betreffend, bedauern wir hier wiederholen zu müsten, daß die neue Staatseisei.bahn Berlin-Wetzlar um
s-re Stadt direkt nicht berühren wird und b-^änken ww un« hier nur darauf, mu November. Die Telegraphen-Verbindung mit Frankreich,
wiederholt der Hoffnung Raum zu ge en, 6 eine Ueberhrüdung des Belgien unb Bayern ist burch ben Sturm vollstänbig unterbrochen. Viele
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und richten wir gleich dem Vorjahre auch dieses Mal an di-Grotzh. Regierung erreichbar, bie ergebenste Ditte, in dieser Richtung geneigtest bei der Königlich Preutzi,chen , SRegierung elnnjirteu gu »o^n. (fl b„ Periode nur die ,F^eden«-Bürgfchaft" au« ber S
ber bLhrige Sommerfahrplan der MaimWeser Bahn Anlaß, in welchen die Bre-l-u, 10. November ® im November v. I. vorgenommene, für ba« gesummte Publikum, inöbelmibere ober den Handelsstand unserer Stadt sehr,empfindliche Neuerung wonach de während em er Reibe von Jahren von Kastel nach G.eßen durchfahtenbeZug Nr. 20 nur noch bi« Marburg abgelaffen würbe, wieberum Aufnahme gefun-


