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yiet- blrrtflj^Ttlcf) 2 Wed N« mttBrin-rrlohn. D-» M Potz btjegen etnicljäLrltti 1 «ort M) Pfennig.

Giekaicr Anzeiger.

ifcriä'Hi-* tnfllidi, mit 'Äwfc* h>nit Montag-.

(tX^tihon:

eit » Nr. 1.

(3608

IS95.

A m t f i (1) e r Th eil.

Gießen, am IO. Juli '875.

,tte Nrnm^,, Dorftand wir -

Mzeige- und "ZLmtsk'satt für den Kreis Hießen.

Ko. 1.5V. Dicnst., i Kn~3iili

yto*'" k-Theater ließen.

's ©orten) b,l> H. Juli 1875 'n0 im Abonnement: 'stm Male: vag

Ae Gck, !sang in 3 Acten und 7 V Berg und Jacobson, on Lehnhardt- Herr Ludwig.

'enmaler a(§ Philosoph, hinter Tenor.

einer Frau duich. ihrem Mann durch. Verdienst.

öhnung.

er Sünder. Vorstellung:

c e r t,

?r hiesigen Wil-MM 'apdk.

!hr. Anfang de-Soncrt« oistellung >/r8 Ubr- t finden 2 Eoncett eru statt-

endbillels für reservirti 6 rum ersten Platz firl inzel, sowie imTheatev Garten, 1 Treppe Ho­sen zu haben.

: n pr e i f e:

Mk., I. Platz 50 W

vom Feldwebel -i" sa­iger Witterung stellvng jedeSwal lale statt.

mich entschlossen M reii pro Dutzend resm tiSStg Betheilrgung am

&»5Sk t ®(el"n?hib ei«« ^^iÄllekkna-v- Stf *w!a

Mahnen ost "'' find di<

milchen o- sbänder 6* St&Ni

Hessen

deutsche Kronprinz reifte Abends nach Coblenz ab.

Oesterreich.

Brünn, 7. Juli. Die Arbeiter-Deputation schildert ihren Empfang

daß es unmöglich sei, unter den alten Be

spricht man mcht vom Strick." ,

Kastel, 10. Juli. Mit Bestimmtheit verlautet letzt, Regierungs-Prasi-

im, Schwetzingen, Bruchsal. Durlach. Rastatt und Ettlingen. uuvv .oohnten bet der deutsche Kronprinz, die Prinzen Ludwig von Ludwig von Baden und Hermann von Weimar, Fürst Hohenlohe-

Berliri, 9- Juli. Der amtliche Wiener Bericht über den Zusammen- ' stoß des Zuges, auf dem unser Kronprinz fuhr, lautet: In , der Station Haag eianete sich gestern (Mittwoch) Nacht nm 10 Uhr 15 Mm. em beklagens- werthrr Unfall. Der Kourierzng Nr 1, welcher um 7 Uhr Abends von -vien obgegangen war, auf dem sich auch der Kronprinz von Den fchland b, a nd, ge rieth durch unrichtige Stellung des Einfahrtwechsels m ein falfd»e« Ge etfe nnd fuhr auf den daselbst stehenden Lastzug Nr. 6a. Die 'ufsische GeueraUn Frau r. Aprclew und der Leibjäger des Kronprinzen erlitten durch herabfalleude Ge­päckstück- leichte Verletzungen. Durch den Lastzug Nr. 65 der m Folge des Stoßes in Bewegung g-rieth, ist ein Slattonsarbetter getödtet worden. Cm weiterer Unglücksfall ist nicht zu beklagen. D>e Wage» blieben famm Ich lauffähig. Eine strenge Untersuchung wurde sofort an Ort und S>telle

B,treffend: Di- Ableistung des Venaifunqskidesim II. Quartal 1875 , r

Das Grvßhirroglichk KrciSamt Gießen . c

an die Großherroatichen Büraermeistereien Göbelnrod, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenitrnth, Pondorf, Udenhausen, Oueckborn, Reinhardshain, Laasen und -Ltanaenrod.

Mit Bezug auf unsere Verfüg.,»g vom 29. Dec.mber v I. - Anzeiger Nr. 5 d. I. - sehen wir Ihrer umgehenden Berichterstattung entgegen.

Politischer Theil.

" Berlin, 10. Juli. DieAugsb. Allg- Ztg." bringt unter der lieber-

Deutschland. fchristSd)am= und Ehrgefühl» einen überaus scharfen Artikel gegen die deut-

. .. a ,,, bi-, jcbeii Bischöfe- In dem Pastoralblatt für München und Freising fand sich die

BcrltN, 9. Juli. Der heutigeReichs-rinz. meldet.Da die 1 Bemerkuna Auf forischrittlicher und natioiialliberaler Seite ist Scham- uhb finger Kur, welche der Herr Reichekanzler in Varzin gebra»d), an^if »b f ^kannte Sache geworden." Dieser «eußernng gegenüber

wirkt und die Aerzte ihm eine völlige Enthaltung von ^Eschästen zur Pflicht CH g f h er Ausführung auf die Haltung der Bischöfe

gemacht haben, so müffen diejenigen Personen, welche ungeachtet der Beur au oatieanischeu Concil hin. Während des 6oncil8 hätte das

buiig des Fürsten fortfahren, sich an denselben zu wenden, darauf gefaßt se , I Bischöfe sich zusan>mei,fasten solle», wenn sie ächte Männer

ohne Antwort zu bleiben. , t._ k. waten, sie hätten sich schämen sollen, nach Deutschland keine andere Helden-

tbat nirütfbrüigcn, als einen papiernen Protest. Nachdem dann im Einzelnen ter Weder,prnch der Bischöfe zwischen ihren früheren Äußerungen und chrcr späteren Haltung nachgewiesen ist, heißt es zum Schluß:

Wahrhaftig, jeder arme Mann, der seinen Beschützer in Ehren halt, jeder Bauer, der draußen aus dem Felde steht und einst bei Wörth, bei Sedan, bei Orleans im gelier stand, kann stolz sein Haupt erheben neben euch, ihr Fürsten" der deutschen Kirche. Denn er war tapfer und ihr wäret feig; er war dem Schwure treu, den er geleistet, ihr habt ihn vergeften. Die Zeit, Le als der glanzende Höhepunkt 'inseres Vaterlandes erscheint, ist sur den deutschen Episcopat die Zeit der tiefsten Erniedrigung, und ob auch Tausende vor euch aus den Knieen liegen, die Geschichte hat den Stab über euch ge­brochen. Kein Purpur, wenn ihr ihn je erreicht, vermag die Schuld zu ver­hüllen, daß ihr mitten in die edelste Erhebung unseres Volkes den Ertsapfel religiöser Zwietracht geworfen. Wohl mag mancher der hohen Prälaten m emsamer Stunde selbst den glühenden Stachel fühlen, den solches Thun tm Herzen des Mannes zurückläßr, und wir besäßen Rücksicht genug, um fogar an diewö verschuldete Leid nicht weiter zu rühren, wäre uns das Wort nicht auf* gezwungen worden. Allein wenn em amtliches Organ aus jenen Kreisen es wagt, eben jetzt der nationalen und liberalen Partei seines LandesEhr- und Schamgefühl" abzusprechen, dann gebührt ihm eine Züchtigung, bei der man sich nur durch Nachsicht, nicht durch Härte verfehlen kann. Macht aus der Notd eine Tugend, winselt dem Volke von eurem Martyrium vor, spielt mit Worten und mit Herzen so viel ihr wollt, ihr Bischöfe des Deutschen Reiches aber mit Einem Worte spielt nun und nimmermehr m;tScham- und Ehrgefühl." Ihr, die ihr so tief in den Schlingen der Romer hangt , daß euch das eigene Bewußtsein säst vergangen ist, sollt nicht dieses Wort heraus- beichwören und die Erinnerungen, die es von euch weckt. Es ist ein niedriges Bild, aber vielleicht eben dadurch am treffendsten:Im Hause des Gehenkten

cmßeleuet^er Handelsminister hat die Beschleunigung des Baues der BerliwCoblenzer Bahn angeordnet. .

Berlin, 10. Juli. Sowohl in der Presie, als auch ui den Kreisen der Eisenbahn-Verwaltungen ist in neuerer Zeit mehrfach die Frage erörtej irorten ob cs sich empfehlen möchte, neben, bezw. an oteile der erfolgten Erhöhung der Gütertarissätze eine generelle Erhöhung der izahrpreife für Pe^ souen und Reisegepäck eintreten zu lassen. Wie wir vernehmen hat man sich nunmehr in Betreff der unter StaatS-Verwaltung stehenden Bahnen dafür ent­schieden, es im Allgemeinen bei den bisherigen Billet- und^Gepacktaxen zu lassen, und nur insoweit eine Aenderung m den Sätzen und den einsch agendei tarisarischen Bestimmungen vorzunehmen, als die Herbeiführung einer thunli - sten Gleichmäßigkeit auf sämmtlichen vom Staate verwalteten EOeubahnstrecken solches erforderlich oder angemessen ericheinen latzt.^ Dagegen soll es in de Absicht liegen, die Institution des Freigepäcks zu beseitigen und dre Eultigknis- dauer der Rctourbillets (Doppelbilletö) auf Einen Tag zu bkfchr^ken w e oeUfercd tn neuerer Zen bereits von weiten verschiedener Privatbahnen ge­schehen ist. Man ist zur Ueberzeugung gelangt, daß mir hierdurch den TM am ,v. .... . ,

den mit allen ihren nachtheiligen Folgen und tiefen Schädigungen m bfnt H^^.iberg dahier sei zum Nachfolger LeS Oberpräsidenten v. Bodel-

tzchärfst7?C?ntr^^ tt6 ®c^cl|l(1'18 m,r unweit,d)n?l"^ofen/^lO. Juli. Wi-Kury-r" zuv-rläfsig bkstälisst ist beu r-tho-

Bitl-ls fahrplanmäßig augetreteu werbe» kaun. Die Mvsslich -H ber 1 10. Juli. Em Erlaß bes Knegs-Mmrstetiums spricht aus,

duua wirb hierdurch allerbiugs große Eufferuuvge» ouslchl--u und Vorzugs J Wahlberechltgung bet Offi-iere außer Diensten keinem Anstande unter-

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AWZKLZWZL.'Äkr säxä mtrb dem Reifenden »ack wie vor bre Möglichkeit belasten bleW - bk Deputation erklärte. daß es unmöglich fei, unter den alten Be.

.® . Handgepäck zu sich tn das Coupö zu nehmen, ohne für dessen Beford weiterzuarbeiten. Es kam zu ziemlich lebhaften Erörterungen, bis

- eine Vergütung leisten zu müffen.