Gitßcntr Anzeiger
Euler.
Mzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen
onncistag den 13. dltai
><». 109
veutschtaiw.
heute Vie zweite Kammer Wcgcbau sei Sache tn KretS- und Provinzialbehörden, e« >et sehr interesiont. zu "fahren, obsten Woche einige weitere! bie ghpttTunfl zur Dotation der Provinzen und Kreise verwenden wove. Der nicht »er.
ahiiiiülli1
und Selten^.
ft-
। Dci
hthb, die Impfstoff abaebe, v. Schaum aesragt var, er —
Q^h n«Wtr' ’’ schädigt werden sollten, worauf der Re-ierun-ScommchLr erklärt bat bux frag, m rur..
3elt“n®tnbtr»‘‘ n.kdt entschieden, wird der Gesetzentwurf einstimmig angenommen. - W felgt tarau f Ne öt- iS—— l'idung über eine Reihe von Anträgen und Petitionen auf Erbauung und UnrnHaltung von
Staats. und Provtnztalstraßen und die damit zusamwenhangevde vewiMgunsI von 250,000fl.
.. d Ml Staatsmitteln zur Gewährung ven StaatSiubvennenrn an Communalverbande fur ürbauung ^nSb(b,n »on ckauisirten Strapen. Der «u-sckuß beantragt, auf keine der Vorl.g.n em»ugeben Mmmer-aU eneLfflffr61 y hnctOT v. Starck erläutert den Standpunkt der Regierung zu dreier Frage, sie habe^nur 'N
Zlnlagt Lil-
leit-
Berlin, 9. Mai. In welchem Style der Papst mit sich verkehren
inche, Welt tosten
£-
16 16 16
9 16 16 20 16
1
O.
en, wird bierntit von der $!obr
Ttahl-«.^^ iffau),
5r
60-
33-
<Hd>dh( täglich, mtt *et- nadme Montags.
Lrpeditton Lanzlriherg, tiL © Mr 1.
llNg'
HS5-
HmM uiarteifährlich 2 Mark WVf.nchvringerloh» D«ch MPpß hezogen viert elf ähr lich • 8hxf 60 Pf«n ig.
Well. Luzern.
Mcigdcbuif Manllbkiiil mN.
Münllien,: ;91tud)attl,: 1Mrnbtrg, \ I M :
ndluus
9» ' . ■
warmen Bad.. im^6 Ä Kadeer,.an. 8‘* für j< “
Rr 17 des Reichs . Gesetzblatts, ausgegeden den 5. Mai 1875, enthält:
«n»4 «•—». 6W bi. fttnterufung d.,
Gießen, den 4. Mai 1ö/d. v 8” !R ö b e r.
Darmstadt, 10. Mat. Nach längerer Unterbrechung trar s
»irder iu einiaen Sitzungen zusammen, denen voraussichtlich in der nächsten -
werden b worauf dann der vielmalige Landtag se.n ündc erreichen wird. El wurde zuerst eine lange Reihe von Recommunicationen der ersten Kammer verlrsen Eme "n dem » g. v Rabenau früher gestellte Interpellation, ob Verhandlungen über den Verkauf der Ma.n Liefer Batzn an Preußen ,m Gang gewesen seien, wird von der Regierung dahin beantwor , taq solche Verhandlungen nickt im Gang seien v. Rabenau knüpft daran dw Dcmerkung. de'! Oberhesien im Jahre 1866 verstümmelt und gesckadtgt worden sei und man nicht auch noch di« Hauptbahn wegg.ben dürfe. Er kommt auf die ungünstigen Fahrplane der Matn-WcKr V ahn lurüek lund wünscht Abhülse. Ministerialdirektor v. Starck erklärt el sei de, Ankauf der vratn-Weser-Bahn aslrgentlich von preußischer Sette zwar angeregt worden, ®^nr
siolqen gehabt zu haben. D.e Wahl t,fc anstatt del zum OberhanvelsgerichtSrathSb-sörd-r ,n »da vuff aewäblten Hüttenbesitzerl Georg Bude ruL wurde genehmigt und nahm Vieler darauf fein,i?Sitz in der Kammer an. Di. Gültigkeit der in SUIf.ld wiederholt "folgten Wahl deS Herrn I. Schulze in Mainz wird - dem «uSschußberick gegenub r - von dem Sbq. Edinger bestritten, da derselbe nicht seit zwei Jahren daß hessi cke Slaatlbürgeracht r^ uorben hab«, sondern erst vor kurzem nach seiner ersten Wahl tn «l«fdb Ab.. Frank fuhrt aub, daß dte Berufung auf die Retchlverfassung nicht passe, daS ^Zksthene allgrmcine
lndtgenat verleihe nur die Befähigung zum Erwerb del StaatlbürgerrechtS, könne aber knneS wenS^dies.S selbst ersetzen. K ü ch l er führt dagegen au», daß daS Indigenat unserer Berfasiung „leuttch durch d.e Sia.tSangehörigkrtt ersetz! sei. Dal Staatlbürgerrecht Hab, seinen haupt- silUchen Werth verloren; «b lägen genügende Gründ, vor, die Wal l für gültig zu erf arrn v. Rabenau glaub,, die Reich.verfassung bestärke nur! die Bestimmung!, unserer V r asiu^ di« Wahl set ungültig. Der Berichterstatter v. Wedekind dagegen halt die Gültigkeit der selben aufreckl; d.r »uSschuß habe die hessischen Sigenthumlichketten ,o wett all nur mcgl.ck berücksichtigt, man könne jedoch der ReickSvcrfasiung keine Gewalt anthun. Die ^ut astungs. vrfunbt t<» Herrn Schulze auS dem badischen Staatlverbande habe sich allerdings um einen L.q verzögen; an so unbedeutender formeller Anstand sollte jedoch billigerwe^e einer itranrn «mstimmtg erfolgten Wahl nickt hinderlich sein Die Wahl wurde darauf mit Stimmenmehrhett ..nedmtat und Hnr Schulze tn die Kammer eingrführt. DaS Voraus zur Beraihung gelangende KuSführungSgesetz drb Impfqesetzeü für da» deutsche Reich führt zu einigen Bemerkungen über tie rrans/ortkosten der Impfarzte. welch, nach der Aeuherung deS Reg.erungScommts arl der Staat in der Regel nicht trogen wird. Abg. Schröder frggt ob bit seitherigen KretSwund- int, das Impfen besorgen könnten, da di.seS nach dem RachSgeietz nur von a^ob,J‘,n .fch.h.7 fall. T.x Aim.nge.cmm.fi4T rrtlärt, .« k°n.. n.ck d.m G.ttp rncht gefck.h.^ di. frfaknma wolle jedock in Berlin den Versuch machen, ob dal Impfgeschaft den noch bc. uni »arhandtnen nicht approbtrlen wenigen Kre.Swundärzten belasienl werden könne, v. Radenau H'iakt daß daS RetchSqesetz dal Impfen nur approb.rten Aerzten uberwe.ien wolle, den Äbten', b.e eurd.Uebett.ogung ,».echten Imp,st°ff.s .n.stünden, tonn.en »uej «»»«.M«. 10* durch Nichtapprobirie Lerzte vorgebeugt w.rvcn, dagegen musie der Staats wenn «r den Impfzwang kinfüdre, Einrichtungen treffen, welche guten Impfstoff verbürgten. Nackvem Kttens . hl RegKrunoScominisiärS entgegnet, bit Abg- Sckröver. V. Ebenau noch einige Bemerkungen "macht und dec Reg'rrungScommisiär miig.theilt bat, daß tn Darmstadt eine ^utral-Impfstc l, f Jole^Äl iefi.be, tu Jmpsfieff abgeBe, Schaum gefragt bat, ob tu ".5"
' y ’lar Ü’u! k X » ► e > e ewYsewA IaÜMv*
, V-e bäbe fi» Lch mittlfttoeile geäntext, anber, Santa f.ten uni «erglommen
D6n. etaatSiub.enhcn tonten eule etrag. gor nicht gebaut »erben. 23atn man ffitUtonen fir «tmnoficn Uninerfttäten, Sbeater u. i. ». bewilligt Hube, kenne man auch etoa8 für etrobenLu^tbun. ür ipricht Infibeicntcre für tie Unterftugang ter »cmetnben. eetoe tu (inblntung ter Waltmichelback Hmchherner unt Fllrth Erbacher ^taatistraben b'rst.üen well.» front beteuert tafi auf eiug.bente t?eb.nblung ter einzelnen «ntrbge unt fiSetihonen n ckt mieaanaen fei -er lebe einen Stunt ein, warum tu Regierung tr.i Ströhen bnauigteife, Men^ boch 'wohl anbete Ansprüche ebenso begründ« seien. Minisiet,alroid Ja Up bewer t .» seien auch Über b,e unteren Ansprüche »egen neu« Bttogen Sxrtantlungen lm roch nickt so weit gedteben, alS bet dem vorgelegten. Spröder »nwendct ftch für dte Strane e.ebeim,®,tn8^eim Büchner glaubt, bi. Regierung wurde am Brfien It^un tnnen b< nmmt.n Btocenlfaf zu allen neuen Straßenanlagen, weiche tie Rret ag Ä ' s....
eeBärt sich für Vnwilligung an ter Staatäiuboentlcn für bt« 3 gemachten Belagen. S°i^
ta, : hWt c,lurB- l Stettin ;
.und
S«» .
3urid). I
n ®' «wischen Seehkim und Geinlhetm, abgelehnt würde.
StaatSsubvention würde hier nur ein mäßig.., , - u -
. vntraq sein Pfann stiel macht darauf aufmerksam, daß tn Dberbesien vtk.e Gemeinden Mit
■■krall <I,]W . mitn Kosten Straßen nach den Eisenbahnen bauen müßten; einzelne Lerwtlligung.n ikicn jcdock
eia Wick man -olle die Anträa, der Kre.ötaqe abwarten. Ellenberger glaubt, der Landtag
Qesclll'f1 'ß' i rt! -h nüsie für den Straßenbau etwas thun; d,e Kosten würden dem Staate wieder zu aut kommen.
’ Er wünscht auSgiebige Dotation der Provinzialverbande. ES wurde zu lange Zat »nloTer.
f ket .-^e. ist fl i üben wenn man auf Vie Initative der Kreil und Provinzial - Behörden warten wolle.
heid'enre.ch bemerkt, daß vor vierzig Jahren Hesi.n bezüglich V.S Straßen-BaurS• nn Muur "ft 1$^* *-oil Q ' ■ *-• r.x rt#anb«rt. ander, Lander seien unS vorgrkommen
ii
votilischer Theil.
WM
I»erbe, balle er ef für betenflteb, auf solche Bewilligungen einzugehen. R°b-N-U «Itiubt,
r.iai, cay bci s^iTagcncuu »wn vv.. ---- - X - t , . - <,,,,
tS könnten wobl die Mittel von diesen verwendet werden, VaS ,et aber nicht. ,6 bdb ju ex»a.. .. verhindern. Wenn ander- Wege wichtiger oder ebenso wichtig seien, so sei eS doch unprakwch. \ H
^machten Vorlagen abzuweisen; ,6 könnten die Straßen eben nur nach und nach gebaut werden.
herrscht-
Die nächste Sitzung findet morgen Vormittag 9 Uhr statt.
Berlin, 9. Mai. Die bei dem Bau der von Berlin nach Wetzlar zu erbauenden Eisenbahn beschästigfen polnischen Arbeiler hatten dieser Tage nahe „ „u, ....... ---------- bei Berlin einen Tumult erregt, indem ft« nach dem Genüsse vielen Brannt-
en^ängtnbe Bewilligung ton 250,000 fi. lv,jng sofoitige Ablöhnung vom Schachtmeister verlangten, die ihnen natürlich -----„-------'.„e.A.k, «fir Bebauung-■ n,ihrt „tlten konnte. Sie drangen nun auf diesen ihren Vorgesetzten " ’ welcher in hoher Gefahr war, aus welcher ihn eine eilig entbotene Poli-
müg.nte Rwl ^ünberg tob, auf |.h.7 flofien seine Biei.ahnege fsfiematfi* aulg.b.u.; id unbillig, untere Crte unb «reife zu berorzugen. Mlntsten^btree or arck erNorl e» tone erst bestimmt werten, »ticke Summen man ben neuen vm-oi'ungfiorganen überweilen wnbe wenn tteselbtn in rhitigteit getreten feien. Mattp will auch für ‘a« <> »"« L“"k '1 qrtban bahn ; dal B,dürsn,ß der armrn Gememdcn s,t auch em Lantz,*btdürfmß List v,r wendet sick sür di, Straß-Schlitz b.S zur Gr.nze bci SalzschUrf. Schulze glaubt nicht, daß man tu Selbstverwaltung von vornherein abschwachen lolle. Er 'st der Ansicht, »an baldigst schon nn n,u,S System veö Straßenbau,« entwerfen könne. Au« prokttsch-n Gründen ist er jedoch sür tie Regierungsvorlage. Stüber wendet sich gegen Ansicht, daß man wogen antcrer Gesuche di, vorgelegten Verwilligungen nickt machen dürfe. Der Aurschußreferent Martin rerthetv'gt darauf den Antrag auf Ablehnung der «emerungüdorlage. Der Antrag auf Bewilltqunq von 250,000 st wurde darauf mit 25 gegen 16 Strmmen und di, Regurunzb Vorlage auf Subvention drei b-steinter Straßen mit 23 gegen 21 ^""rm'n abgelehnt vwe Regierungsvorlage, welch, beantragt,, di- Diäten der Abgeordneten auf 10 Mark zu erhöhen, n uC an den zweiten Ausschuß verwiesen. Dor AuSlcosung der Abgeordneten, welche mir dem Schluß bcb llonb' agr. au. v.r«amrnn ir.ten, erheb, stck .In, T.batte Üb« bl. «r. unb W..u, wie eS a,lallen werden soll, wenn in den decken Städten, dte zwe, Abgeordnete haben, einer derselben ouSgelocst wird. Durch d.S Loo« werden darauf zum Austritt b'stimmt dte Sbge. ordneten Köbler, v. Wedekind sH'lterSklingen), Dornburg, Kuckler, (Seltmann, Schenk, Frank, Hktnzerlina. Wolz. Bückncr, Lheobald. Landmann, Lll.nbcraer. Wadsack, Sckaum, Sckuchardt Bud-'u-, Psannstiel, Stephan (Heßloch), Stephan (Osthofen), Hambe«, Mat Y Görtz^ und Becker. Rächst, Sitzung morgen den 11. d. M. v «c .
Darmstadt, H Mai. D'e zweite Rümmer der Stande lehnte in tbnr bcutiacn (89.) Sitzunfl zunächst den Gesetzentwurf der Negierung, die Daaaelder der Ständemitglieder von fünf Gulden auf zehn Mark zu erhöhen, ab und genehmigte einem Anträge deS Abg. Dumont gemäß eine Abrunkung in neun Mark. ' Sodann wurde em Antrag des Abg. Dumont, die Regierung um Abschaffung der in Rheinheffen für Notare, Advocaten, Gerichtsschrelber und Gerichtsvollzieher bestehenden (Sauhonen zu ersuchen, angenommen, ferner wurde die Gesetzesvorlage, betr. die Ausführung des Bauplans für die Erwei-- terung der Pwvn zialhauptstadt Mainz, fast ganz gemäß den Beschlüssen der ersten Kammer angenommen. Schließlich erfolgte die Erledigung der Recommu- mcation der ersten Kammer betreffs des Berggesetzentwurfs; aus der des- fallsiqeu Beraihung ist hervorzuheben, daß bezüglich des standesherrlichen Vorzugsrechts nunmehr zwischen beiden Kammern materielle Uebereinstimmung
Ipr Ferner
1 ; domlrllin in:
Ä X b7frtt.? Tw au- Gbarlottcnburg herb-.g«tl,-n bertmtten 2d>u6leute
Cf"1 . iau.e g.fft.b., »itjnnb t.r iluttckuh 11«. '““L'Xn " «b« bi“ brd 6«Hai - Trr von ultramontaner Seite in periodischer Wiederkehr ausgestreuten
e.üb.rmürb. .ö auf 8 e»mCrl; $cbaiiptun8, daß man sich an höchster Lttlle nur mtt Widerstreben m dte '^ ÄckcN Itckst,'brtaukrn totttn ttc Voilag, t<r $R,gt:rung, mödksondcr, tie Grbauwng tel $tanalwrg(6 Ajrchenpvlitik der Regierung füge, ist vom Kaiser selbst das entfchledenste ^e-
' ***'■ *' - ■ : ------9 - "HM mürb.. Sr MUbett b» Wickugtttt vi. ,r Straß.; enkaeaenattetzt worden. Bon unlerndfieter Seite wird bestätigt, das der
mäßiger. i^h^nminiftenatb fein Befremden darüber ausgesprochen hat. daß
jedock!ein Xbeil der Presse in nicht ganz loyaler Weise ihm eine gegen das Zustandekommen des Gesetzes gerichtete Abneigung untergeschoben habe, während er doch schon dem skizzirten Entwürfe grundsätzlich feine Zustimmung gegeben. Er erinnerte bei dieser Gelegenbeit daran, daß seine Jugend in die Zelt des EdictS von 1810 gefallen fei. Diese Nachricht wird hoffentlich jenem beliebten ultra- montanen Manöver ein- für allemal ein Ende machen
^Berlin, 9. Mai. Aus Pofen wird vom 7. Mai berichtet: Ter aus heute augesetzte Termin gegen sechs hiesige Domherren verlief dadurch resultat- los, daß das Gericht nicht im Stande ist, die Räumlichkeiten für die zu Jn- baftirenden zu beschaffen. Voraussichtlich wird in den_ nächsten Tagen das ÄppellationSzericht darüber Beschluß faffen, ob ein hiesiges Gefängniß einzu- richten oder ob die Haft von den Tomberren in Provinzialgefängniffen anzutreten fei. Während des Termins fand vor dem Kreisgericht ein Auflauf statt, welcher dadurch bervorgerufen worden fein soll, daß einzelne Geistliche sich am zenster zeigten' und das Volk segneten. Es mußten einige Verhaftungen vor- r°a” {'“’«■SrgJ'SXilK«™ - ZÄ''SÄ« «f; die'KrnSordnimg b-sttmme, genommen werden, und es werden m Folge deffen wohl Anordnungen getroffen richt daß der Straßenbau von den Kreis- und Prvvinzialtagen auSgrführt werden music.MÜsien. die im Stande sind, solche Vorsalle für die Zukunst ZU
• 0 .... „.. ........i nimf ifi Bült 111 ntoaTt'T*.. «
1


