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"Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
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Toimcrftafl freu 6. Mai
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Des heil. .VHiiiiiulfabittflflce wegen crfcbctiit die näckste Str. d. «l. Samftag^en^^Mav.
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Schweiz.
Dem „Echo Universel" zufolge hat der Prinz Napo-
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vinteljährlick 2 Mark »oPf MÜvnnßnlohn. T^nd) M Poft bezogen v»erreljährltch 1 ©art 60 Pfemwg.
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ral„ 5Eiearamm teil Dresbener glammarion über den Ballon Zenith in ter Salle des Capucins. Tie Gründe d e Mrlasienschait des'Kurfürsten'sind in ter Perordnunz nicht angegeben; doch ,°ll »lammar.on m .einem ersten . . ..rd..x;«. .-siiAer-. Aflftlirfcpti Rortraae Tinac gesagt Haden, die den Elericalen nicht
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Crtdirhit tunlich, mit He*» nähme Montags.
EMedttion Tänzle 1b er SIL B Nr. 1.
fammer im Werthe von 3 Millionen an Preußen als einzig erbberechtigt aus jultefein sei, weil dieselbe zum Fideicommiß gehöre.
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Strohhüte
nach den Anträgen der Commission genehmigt. .
Berlin, 4. Mai. Ter Kaiser von Rußland trifft am 11. oder 12. Juni zu einem 12tägigen Aufenthalt in Jugenheim ein. Don einer Reise seiner C^c mahlin verlautet noch nichts.
Dresden, 4. Mai. Nach einem Prager Telegramm des
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Berlin, 2. Mai. D.. >»., .....—o—, —7 » -
hier eintrifft, wird in den nächsten Tagen hauptsächlich militärische Besichtigungen vornehmen und dann bis natb der Abreise des Königs von Schweden m Berlin verbleiben. Das kronprinzliche Paar ist nach einem hier eingegangenen Privattelegramm heute Morgen W Uhr von Florenz obgereist; bat nächste Riel dieser Reise war nicht angegeben. Auch ist darüber hier nichts bekannt, daß die Frau Kronprinzessin in Italien einen längeren Aufenthalt nehmen und der Kronprinz allein hierher zurückkehren würde; Letzterer wird allerdings in
Paris, 2. Mai. Der offiriöse „Moniteur" schreibt: Das finanzielle Erposö des Finanz-Ministers ist bandet. Es überweist der nächsten Kammer die Aufgabe, die Mittel zu bewilligen, um das Budget in's Gleichgewicht zu srtzcn. deffen Deficit übrigens durch die Zunahme der Steuern vermindert werden würde. Die Auflösung der gegenwärtigen Kammer soll darin als nahe bevorstehend und als der Nothwendigkeit entsprechend dargeftellt sein.
-- Der Minister des Innern verbot die zweite Vorlesung von Camille
iräverHHH^ ' äst erlernen.
Kupferschmiedin^' Buhbach. _—
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$g,en, 3. Mai. Tie Melbung mehrerer Zeitungen, preußischerseits sei hier eine Trennung bet Breslauer Diöcese in einen österreichischen unt einen vreußiscken Theil beontragt, entbehrt wenigstens bis jetzt ter Begründung.
Wien, 4. Mai- Tie „Preffe" meldet: Gin Delegirter Oesterreich- Ungarns wird sich in der nächsten Zeit zu Derhandlungen wegen Abschlusses eines 'Handelsvertrages nach Italien begeben; die letzten Vereinbarungen sollen seiner Zeit in Wien getroffen werden.
Wien 2. Mai. Tie Nachricht. daß Don Alphonso gestern in Salzburg eing.lroffen fei, wird bementirt; boch sieht man bort der Ankunst des edlen Jnsanteu entgegen. In Graz haben keine weiteren Demonstrationen statt- gesunden, der Ausruf der Arbeitersührer hat somit gefruchtet. Die „D. Ztg.", welche in den letzten Tagen wieder zwei Goufiseationen zur größeren Ehre Don Alphonso's zu erdulden hatte, schreibt:
Tie Osfieiösen erwärmen sich heute ungeheuer für bas Asylrecht, sie schwärmen geraberu für bie poliliste Toleranz. G5 ist immer bas alte Manö- ver, gerabe bas Hauptmoment nicht zu beoebten und einen nebensächlichen Um- stanb herauszugreisen unb darauf losziipauken. Mit dem Asylrecht, mit ter politischen Tultung bat tie ganze Grazer Geschichte nicht» zu thun. Tie Ber- anlaffung zu ten Grazer Ex-iffen ist keine politische sieitenschast. Man haßt unt verabscheut ten spanisckten Prinzen nicht, weil er die earlistische Sache mit dem Degen in der Faust verlheibegte, sondern weil ihm — mit Recht oder Unrecht — vorgeworfen wird, Wehrlose verfolgt, Frauen geschändet zu haben. Tas ist etwas Anderes, als eine politische Gegnerschaft. Da kommt die politische Toleranz gar nickt in's Spiel, nur das subjektive Gefühl des Einzelnen."
Cattaro, 3. Mai. Der Fürst von Montenegro ist in ^Begleitung des
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1 Paris, 3. Mai.
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Bern, 3. Mai. Im Saale des Ständeraths erfolgte heute zwischen Abgeortneten der beteiligten Stacten ber Austausch bet Ratificationen Welt-Postvertrages.
/rankreich.
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—— Gießen, am 3. Mai 1875.
B etreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1875. , .
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all die Großbenoglichni Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lumda, Bettenhausen, Burkhardsfelden, Ettmgshaufen, Heuchelheim, Klein-Linden, Mainzlar, Rieder-Bessingen, Ronnenroth, Rabertshausen, Rodheim, ^teinheun, ^diefeck, Wumerod.
Ägir erinnern Sie an Einsendung der Voranschläge für 1^75 binnen acht Tagen.
v. Röder. _____________________
politischer Theii
München, 3. Mai. Morgen begeben sich ca. 100 Münchener Käthe- veutschtand. 'liken, an deren Spitze sich Graf Ludwig Arco-Zinneberg befindet, mit dem
Der Kaiser, welcher morgen früh gegen 9 Uhr Morgen-Schnellzuge nach Rom, um bern Papste bie bekannte Abreffe zu
- ~ ' ........ - r.L- m.r.j.»:...... überreichen. . , .
— Die Spionenriechcrel scheint nicht allein in Frankreich, sondern auch in Tyrol ihre Blüihen zu treiben. Wie nämlich das „Bayer. Vaterland" berichtet, ist in Scharnitz, an der bayerisch-tyrolischen Grenze ein Preuße, der dort seit einigen Wochen in einem Gasthause wohnte, verhaftet und in seinem Besitze eine Menge von Zeichnungen, Aufnahmen und Plänen gefunden worden, welche sich auf die Umgegend des Passes Scharnitz bezogen.
acht Tagen in Berlin erwartet. .
— Die Gerüchte übtT eine große Friedens-Demonstration während des Aufenthalts des Kaisers von Rußland in Deutschland erhalten sich; doch hört man, daß in Emö dieselbe sich vollziehen sollte, und damit taucht von Neuem die neulich bereits erwähnte Angabe von der Möglichkeit einer Reise des Kai' sers von Oesterreich nach Ems zur Begrüßung des Deutschen Kaisers und diS Kaisers von Rußland wieder ans. Fürst Bismarck wird wohl vorläufig von der Reise nach Lauenburg Abstand nehmen und wahrscheinlich Berlin bis zum Eintreffen des Kaisers von Rußland nicht Verlagen.
Berlin, 3. Mai. Nach übereinstimmenden Nachrichten österreichischer Blätter scheint in Graz die Ruhe völlig wieder hcrgestellt. Zunächst erweist sich die Nachricht, daß Don Alphonso und Donna Bianca nach Salzburg ab gereist uud dort eingetroffen wären, als Erfindung; ebenso unwahr sind die Angaben, das prinzlichc Paar wolle nach Preßburg übersiedeln oder habe ein Angebot dcS czeckischen AdelS erhalten, sich in Prag niederzulaffen. Tie „N. Fr. Pr." und das „Wiener Fremdcublatt" haben je einen ihrer Mitarbeiter zu dem prinzlichen Paar gesandt, und in erstgenanntem Blatte finden wir dann auch ein Interview „bei Don Alphonso" vollständig.nach amerikanischer Schablone, darin Ton Alphonso und Donna Bianca, oder wie sie eigentlich heißt, Donna Maria, im Gewände der reinsten Unschuld erscheinen und alle Nachrichten über ihre Kriegscrlcbniffe und angebliche Grausamkeiten als „Lug und Trug und spanische Erfindung" bezeichnen. BemerkenSwerth ist cm Gerücht, dcsien ein Correspondent der Bohemie erwähnt, ohne für dastelbe eine Bürgschaft zu übernehmen. Nach demselben hätten jene Mitglieder des kaiserlichen HauseS, die augenblicklich in Wien weilen, sich am 30. v. MlS. versammelt, um die beklageuswcrthen Austritte, die sich während der letzten Tage in Graz abgespielt, zum Gegenstände einer^ Besprechung zu ma en.k-, Anzahl ^on Senatoren und zahlreichen Leibgardisten Vor-
Tiese Dcrathung der Erzherzoge haue Angeblich dahm geführt, baß de I - * ' (troffen und von dem Commandanten, General Jocanowics,
santen Alpbons empfohlen wurde, die ^tadt Graz zu' verlaffen. u d ß E i- S ompagnie und einem die montenegrinische Hymne spielenden Musik- Herzog Karl Ludwig und der Herzog von Modena Jnsanteu ihre Palas nn,rvyren ^omp g yr^st stiea im Hause des Bürgermeisters ab,
in Wien zum Aufenthalte angeboren haben. Don Alphoiiso habe ^docb Aufstelluna der kaiserlichen Suite entgegennabm. Mittage machte
Wunsch ai.sgebrückt, nach Tyrol überzustebe n und- °uf ter Besitzung tes Herrn wo « d.. «u st llung k iser^ « Erzherzogs Albrecht in Arco ,einen Wohnsitz zu nehmen. yr o“qi
Berlin, 3. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Berathung daraus den Besuch erwwderte. den Gesetzentwurf über die Vcrfaffung der Verwaltungs-Gerichte und über das Streitverfahren vor den Verwaltungs-Gerichten fast unverändert nach den Bc schlöffen ter zweiten Lesung an. Als § 83 wurde der Antrag Miguel s angenommen, welcher tie Erhebung des Competenz-Eonflictes ausschließt und nähere Festsetzungen für den Fall, wo die Zuständigkeit des Verwaltungs-Gerichtes bestritten wird. enthält. Das ganze Gesetz wurde hierauf in der Lchlußav- stimmung genehmigt. Darauf folgte die zweite Deratbung des Gesetzentwurf- über die Rechte der alrkatholischeu Kirchengemernschasten an dem Kirchenver mögen. Sämmtliche Paragraphen wurden nach längerer Debatte unter fortwährenden Protesten und nach wiederholten Vertagungs Anträgen des Eentrums


