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etntel|fi^Tli(h 2 Maik LO Pf. mffvrtngcrlohn. Durch K: Post bezogen oterkeljäheltch L Mark 60 Pfennig.

Gitßmcr Anztigcr.

örfcbdnt tiiflHd), mit Hai* nahmt Montag».

Expedition. vonzleibeig, Ltt. v. Nr. 1.

"Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.

Hrcilag den 5. Acbnmr

Ülo. 30.

Amtlicher WfjeiL

Gießen, am 1. Februar 1875

Betreffe nd : Ten Wandkalender für das Großbeizogthum Hessen-

a» die Großhcr^oqlichen Bürgermeistereien Allendors a. d. Lda., Albach, Mendorf a. b. Juijn, Bcltersheim Bettenhausen, Birklar, Burklmrbsfelden, Daubringea, Eberstadt, Ettingshausen, Geilshausen, Gobelnrod, Groß- Linden, Grauingen, Hattenrod, Heuchelheim, Holzheim, Jnhechen, Keffelbach, Klein-Linden Lauter Lollar, Londorf, Muschen- heim Nieder Bessingen, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Odenhausen, Rabertshausen, Remhardöhmn, Rodheun, Röthges, Nnttcrshausen, Saasen, Steinbach, Steinheim, Trohe, P.Uingen, Watzenborn und Weickartsbaur.

Eie habcn binnen 8 Tagen ju berichten, an welchem Sagt, de« Jahre- 1876 in Ihrer betreffenden Gemeinde Markt (Vieh, oder Krämermarkt) ab-

gehalten wird.

Ifindenden Convenio geltend gemacht werden,, bezeichnet man derN. Ztg.", Ocutfdjfano. daß Don Cal los als Jnfant anerkannt werde, seinen Wohnsitz in Madrid

Januar. Die Nr. 4 des Großherzoglichen RegierungS-lmhmen darf und außer einer Rente von 10 Millionen Realen jährlich^ auch einen Titz im Staatsrath erhält. Für fnne Kinder verlangt man die Erbfolge

^.erbauar.ale der Cw.lbeamttn tetr.ffenb. auf den Thron für den Fall, daß Alphonse °h"- Nachkommen stirbt. Di-

Daruifiadt, 30.

DieGermania" kündigt an

werdeil soll.

Aus Thüringen. In Bezug auf die auch in Thüringen mit dem 1. Januar eingefübrie Markrechnung werden insofern zahlreiche Klagen laut, ole der Mangel an kleiner Reichsmünze von den größeren Kreisen schmerzlich empfunden wird. Die Reichsmünzen in Silber und Nickel sind noch immer

halte, um zu vermelden, bei dem Verstriche thätig sein zu müsien, so wurden auf Requisition des bestellten Commisiars einige Mann Militär zum Vorführen des Viehs 2C. verwandt. DieFuld. Ztg." hebt hervor, daß das Vieh ledig­lich vonauswärtigen Juden" und von hiesigenKatholiken", deren Namen sie denuncirr, erstanden worden fei. Die hiesigen Israeliten hätten auf besonderen Wunsch des Rabbiners an der Versteigerung keinen Antheil genommen. Wie derFuld. Änz." hört, sollen in den nächsten Tagen auch die barmherzigen Schwestern, welche seither den Haushalt und die Küche des Priester-Leminars besoraten, dasielbe verlassen und in daS Mutterhaus des Drdens zurückkehren.

Stuttgart, 3. Februar. Der Degmu des fünften deutschen Bun- ; in Stuttgart ist nunmehr auf Sonntag den 1- August d. Js.

dulden mußten.

Berlin, 2. Februar. Das junge Konigthum Don Alphonso s jchemt nach Mittbeilung eines spanischen Correspondenten der N. Zrg " ernstlich gr

heute veröffentlichen werde.

Analyse des Hirtenbriefes des Erzbischofs von Köln. L , darin die Leiden, Verfolgungen und Bedrängniffe der Kirche behandelt, und schließlich wird den Katholiken anempfohlen, sich der Carnevals-Lustbarkeiten zu enthalten r da die gegenwärtige Zeit für die Kirche eine Zeil der Trauer und Thränen sei. Ebenso hat der Weibblschof Kübel von Freiburg einen Hirtenbrief erlaffen, in welchem das Martyrium der Kirche geschildert und mit ucn Mar­tern und Qualen verglichen wird, welche die ersten christlichen Blutzeugen en

71 ^vcrlin, 2. Februar. Die brandenburgische Provinzial-Synode heute geschloffen worden, nachdem außer andern weniger erheblichen Beschlüssen em Antrag Kögcl's angenommen war, den König zu ersuchen, daß er die btvor- stehende General Snnode mit Äufstellung einer kirchlichen ^rauvrdnung beaus- tragen wolle, desgleichen ein Antrag Bethmann-Hollweg's, vom Dber-Kirchen- ratbe die vorläufige Suspendlrung seines Erlaffes vom 21. September betreffs

blatts hat folgenden Inhalt

1. Instruction, die Sterbquartale der Civilbeamten betreffend.

2. Dekamitmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Be- stätiguuq von Stiftungen und Bermächtniffen betreffend.

3' Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, das Land, gestüt, insbesondere die Umrechnung des Sprunggeldes, sowie der Gebühren der Laudgestütsd'ener in die Rcichswährung betreffend.

4. Bckan.ttmachriug Großherzoglicher Qber-Rcchnungskamn.er, die Ver­gütung für die in 1*75 in Geld zu berichtigenden Bcsoldungs- und PenstonS- Naturalien betreffend.

5 Uebersicht der im Jahre 1874 in den Irrenanstalten des Grotzherzog- thums verpflegten Kranken. Im Großherzoglichen Landes-Hospital war die Gesammtjumme der Pfleglinge in 1874: 404, der Bestand der Pfleglinge am Schluffe des Jahres 1874 : 356. In der Großherzoglichen Landes-Irrenanstalt war die Gcsammtsummc: 378, der Bestand Ende 1874: 270.

6. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial * Direktion Starkenburg, feie Pfleggelder in der Landes-Irrenanstalt und in dem Landes-Hospital betr.

7. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste evang. Psarrstelle zu Groß Linden mit einem jährlichen Gehalte von 3068 Mark; die evang. Pfarr­stelle ui Naunheim mit einem Gehalte von 2696 Mark ; die zweite evang. Schulstelle zu Neckar-Steinach mit einem Gehalte von 8d7 Mark 14 Pfg.; feie .weite Schulstelle zu Nieder. Weisel mit 857 Mark 14 Pfg. Gehalt; dem Herrn Fürsten zu Solms Braunfels steht das Präsentationsrecht zu ; die evang. Schulstelle zu Keffelbach mit 685 Mark 71 Pfg. Gehalt ; die evang. Schul stelle zu Atzenhain nut einem Gehalt von 685 Mark 7l Pfg.; die zweite evang. Schulstelle zu Hosheim (Bensheim) mit einem Gehalte von 68d Mark

Madrider Regierung soll die von den Carlisten contrahirten Schulden auf sich nehmen und gleichfalls allen carlistischen Qfficiereii den Eintritt in die Armee mit ihrem carlistischen Range gestatten. In den baskischen Provmzen dürfen die Fueros nicht beschränkt und in Navarra sollen sie wieder eingeführt werden. Inzwischen rücken dre königlichen Truppen weiter zum Entsatz von Pampelona vor, einige Scharmützel haben auch schon stattgkfrmdeii, von irgend einem be­deutenden militärischen Erfolge liegt aber noch keine Nachricht vor.

Berlin, 3. Februar. Tas Abgeordnetenhaus nahm in dritter Lesung feie Gesetze über die Schulzen in Kurhessen und über die Leinwand-Leggen, in zweiter Lesung die Gesetze über den Weser-Uferbau bei Nintelen, über Aufhe­bung der Hebammen-Abgaben bei Taufen und Trauungen, sowie wegen der Wirthschaste-Abgaben tn Hohenzvllern an; erledigte den Rechenschaftsbericht über die Ausführung der Consolidation der preußischen Anlehen und überwies endlich die Uebersicht der StaatS-Einnahmen und Ausgaben pro 1873 der Rechnungs-Commission. Im Laufe der Sitzung zeigte der Minister des Innern an, daß die Ersatzwahl für den verstorbenen Abg. v. Mallinckrodt auf den 17. Febr. anberaumt ist. Nach einem Schreiben deS Finanz-Ministers und des Ministers des Innern ist es den Gemeinden von Aachen, Burtscheid, Breslau, Eoblenz, Gntsrn, Posen und Potsdam gestattet worden, die Schlachtsteuer vorläufig fortzuerheben. Morgen Etatberathung.

Köln, 2. Februar. TieKöln. Ztg.- schreibt: Nachdem die sämmt-, lichen acht größeren Forts um unsere Stadt herum un Bau begriffen und die zu Bocklemünd, Müngersdorf und Dechstein bereits so weit fortgeschritten sind, daß dieselben noch in diesem Jahre fertiggestellt werden können, hat man auf der anderen Rheinseite die Grundstücke angekauft, auf welchen demnächst mit feer Errichtung von vier Werken zum Schutze von Deutz der Anfang gemacht

ratbe die vorläufige Suspendirung seines Erlaffes vom zi. ^ptemoer V Seltenheiten, ebenso das Reichepapiergeld in Fünf - Markschemen. Da-

der ^~;ung bet bayerisch" BifW W c.rculiren ,ur Zett noch in Menge d.e übe,bekannten Pnpeetthaler man-

gegen die Cwilche, welchen übrigens der König von Bauern telegraphffcher LUMlitger .L-ga e stutfe, flnA." schreibt: Bei dem gestrigen

Meldung zufolge ohne weitere Demerkurg Justizministermm u^rge en ha , 5 vcn^economie-Gegenständm des Priester-Seminars hatten sich viele

ff,.d jetzt d.e Fostem Hirtenbriefe verschiedener §'nnd answänrge KauflL. e eingestellt, und e« sollen rnsosern gute T-re.s-

DreGermania kündrgt an daß.sie den Bischofs Kettelcr worden se.n, als der Gesamntt-Eriö. den Ta;an°ns.B-tr°g überst.eg.

In rhem.schen Blattern st wert)en Ta das Dienstpersonal un Priester-Seminar heute früh den D.enst verlaffen

. .. l. ......... thrttifl Inn iu muffen. io wurden

fandet us-in: Die Liberale", drohen, un Falle sich d.e R-g.erung .u einem Ltu schimpflichen Abkommen mit den Carlisten, welch- unannehmbare Forderungen,des!ch eßeno machen, verleiten lasten sollt-, sofort die Fahne deS Canto,.allsmus zu -ntfal- sestg-,etzr. teu. Dieser Umstand hat jedenfalls den Marschall Lerrano veranlatzl, ,ch°n,

jetzt nach Madrid zu eilen, um dem unheilvollen Einfluß der ' o era os en - Bern. 3. Februar Der Bundesrath beantwortet das Thronbesteiaiings- gegenzuwirken. Als carlistische Forderungen, welche m dem zu Bayonne statt- Vern,

v. Röder.