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frrt» vierteljährlich 2 Mark S0Pf.mUVrlng<rloh>. Durch K Post bezogen vierrrljährUch 1 Mark 60 Pfennig.
Gichtner Anztiger.
Orfdirlnf tärtlicb, mit Wa#U naLirtt Mrnetag-.
Expedition Lanzleidrrg, Vtt. v. Rr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis (Ließen.
><>. SS.
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??tittwotl) Den 3. Mär; rMMJ—L-W—WB1IM 1111 11 । !■■■■—■—■———
Amtlicher T 0 e i L
B c f a n n t m a ch u n g.
Betreffend: Die Ausführung von Neubauten in der Stadt Gießen.
Die Uebcrtretungen der allgemeinen und fpccieUen Bauvorschriften haben in der Stadt (Ließen in einer Weise überhand genommen, daß die strengste Handhabung der Polizeigewalt zur Äbhülfe erforderlich erscheint. Der Startvorstand, welcher ebenfalls einmüthig seinem Unwillen über diese Nichtbeachtung der betreffenden Vorschriften Ausdruck gegeben, hat die bestimmte Absicht ausgesprochen, soweit an ihm, dazu beizutragen, daß diesem Mißbrauch begegnet werde.
Frivole Kontravenienten werden daher nicht von dieser Seite auf Befürwortung rechnen können und wir sind genöihigt, erforderlichen Falls mit aller
Strenge vorzugeben. . „ . , r . r
Wir warnen daher nachdrücklichst vor Uebertretungen der fraglichen Art mit dem Anfugcn, daß wir bei unseren Anträgen wegen Niederrerßung etwa dennoch vorschriftswidrig aufgesührtcr Bauten, die dadurch erwachsenden schweren Vermögensbeschädigungen nicht ferner in Betracht ziehen können, solche die betreffenden Contravenienten sich vielmehr lediglich selbst zuzuschreiben haben werden.
Gießen, am 25. Februar 1875 Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. N ö d e r.
Bekannt m a ch u 11 q.
Verordnung vom 16. Januar I. I., da« Einhalten der Hunde in der Stadt Gießen betreffend, (Nr. 15 des Anzeigers) setzen wir hierdurch wieder außer Kraft. #-jr 3 x ,
Gießen, den 2. März 1875. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. N ö d e r.
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dann weiter von „revolutionärer Anmaßung" deS Papstes gesprochen, und ein
Deuifchiaiik).
Desterreich.
Tie heutige Morgen-Nummer der „Neuen freie»
(Scklußverhandlung im Proceß Ofenheim.) Die 6 Uhr Abends im Saale. Ter Obmann Lörl Die ersten drei
in der „Prov. Corresi.." ganz gesperrtes Alinea lautet:
llv ;v;üvn;v, „Tas Schreiben des Papstes ist ein Ausruf und eine Aufmunterung rcvo-
Bei der bevorstehenden lutionärer Leidenschaft; das von katholischer Seite so gefliffemlich in Zweifel gezogene Wort des päpstlichen Nuntius Meglia, daß die katholische Kirche sich nöthigenfalls auf die Revolution stützen muffe, findet jetzt in dem Auftreten des Papstes selbst thatsächliche Bestätigung."
Es ist unter unserer Würde, gegen solche Vorwürfe uns und den heil- Vater zu verthcidigen. Nur das mögen die Inspiratoren der „Prov.-Corresp." sich merken: Betriebe der päpstliche Stuhl wirklich die Revolution, wären wir
Darmstadt, 1. März. Von Berlin ans wird folgende, auch für unser Land nicht unintereffante Nachricht geschrlebcii:
Etatsberathung über die Eisenbahn Verwaltung wird von mehreren Abgeordneten die Beschwerde vorgebracht werden, daß die CtaatSregierung von den im von acn Jahre bewilligten Summen für den Ban der Bahn Berlin-Wetzlar und der westpreußischen Bahne» noch Nichts für die Ausführung der Routen verwendet habe. Dies erregt in Abgeordiirtenkreisen um so mehr Verwunderung, als neulich erst der Handelsminister Achenbach versichert hat, daß bei dem
Berlin, 27. Februar. Die beständig wachsenden Umtriebe Ultramoir- ..." taner und Französichgesiunter in Elsaß-Lothringen veranlaßten angeblich mehr-
Scheidemünzen der bis- fach Erörterungen des Ober-Präsidenten maßgebenden Orts.
Berlin, 28. Februar. Hiesige Morgen-Zeitungen veröffentlichen eine
Viiväte zu leistenden Zahlungen vom 5. d Mis., worin sie entschieden bestreiten, daß die kirchenpolltischeu Ge- !ietze die Verfaffung umstürzen und die Gerechtsame der Bischöfe vernichten. Die
die Gemeinde-Einnehmer Zahlnngen an Private in L-cheidemunzen der bisheri acn Währung, Fälle absoluter Nothwcndigkeit ausgenommen, nickt mehr leisten, daß sie vielmehr die in die Gcmeindekaffen fließenden Sch-'d-m,der bts hörigen Währung, so '^^eidemünum" umlauscheu mid led^gllch Erklärung mehrerer katholischer Abgeordneten gegen die päpstliche Encykliea
der neuen Währung eiitsprichende Scheidemünzen umlaiitcv <. - a k cn>4« fi» hn6 die kirckeuvolitilcken Ge-
die letzteren zu den in Scheidemünze an
b,< Darmffadt .^S?i. Da» Grvßh. Minist-riu.n des Innern d-.|S°-ial-Dem«kr-.i«, conspirirten wir wirklich, wie man «nr vorwirst, mit dem kolaendes Äri^t an die Großh. itreieänu.r -rUffen i „Um die Eireulation Anelande - dann weh- dem de.ttschen Reiche, wehe Preußen unb wehe der de/Scheid-müL der neuen Wahrunz, bezw. der dieser entsprechenden Sche.-iLm.Bi- der Hohenzvllern: ,hre Taz. waren gezahlt und s.e wurden -... End-
28 Kebrnar. Di- biesiae Handel-ka.nn.er hat einen Bericht | Erklärung protestiert serner gegen di- Autorität und di- E;ist-n, M Staates k. ^vr Raute« Über d°S Pros er in es Biuuen-H-stns nebst Plan gesäbrdeud.u Priucipieu, wAede der päpstlich- Erlast ausspncht, und gegen dw des Hebrn vr. Rauten «ver oas P l „cnelirten »estungS- Bcreckiiguug des Papstes, Staats-G-ictze ur ungültig zu erklären, denen nach
von Mamz v-rSffEl>chd Eu> Hafen-Bassin h.m-r der -r-nel.r^ ^^athol.sFer^dre Geborsam zu l.iste« sei. Tie Unterzeichner ford.ru schließ- ,ch7-m.wn Evaug!li,chen Blätter' für beide Hcffen, herau-gezebeu in. AuftrazUich säwmtlich- gleichgesinnten P-tr.ot.schen Katholiken auf, dem Protest zu- dcr vereinigten evangelischen Conserenzen, werden vom nächsten ^.uartal au lu14 I Berlin, 28. Februar. Ter Kriegsmiuister hat den General-Commandos hiesiger L-adt gedruckt und v-U-g-- ... { x 8cut, ^Hcbe'tin Rundschreiben zugcsandt, Jnbalts besten der Kaiser seine Will-nsmemung
-r *CrH“' , ' B'■ HnC“en8 «fÄ 2«^ hinsichtlich der FeieVse.nes b.esjäbr.gen Geburtvsestes dahin zu erkennen zege-
o>t7f.?Ra"9u a d^^freche.t kla^c . ch belehrt. Di- heutige „Ger- beu bat, daß tu dem Heere die amtliche Feier dieses Tazes, welche Ui diesem Pröbchen ultramontaner ürechhelt cu£ ' ' «„ssall der ,,Pr°v.- Jabre, eben so wie 1869, in die Eharwoche fällt, wiederum au, -inen anderen
man,-" schreib, unter dem T.t-l Dn mch Swurv g^ , „V daher am 22. März nur der gebräuch-
Corresp. g-gen Papst P,us und gg-' d.. d°utfch n , @tQfce Militär-Gottesdienst stattfinden.
„Unserer officwsen ^^ffe fehlt seit Jahre V S H München, 27. Februar. Das Schwurgericht verurtheilte den Redac-
nicht blos Maßhaltting unb d ° l tz ^p n Polks-Zeitung", Joseph Forster, wegen Beleidigung des
lichkeit .st chr verloren gegangen. T'eser The °er b-„t,che.^Hr-t,^ st in conlumaci^m z„ 10 Monaten Gefängniß.
Schande für den deutschen Namen. In k-wem L sittlichen Cor- München, 28. Februar. Der bekannte Julius Lanz ist vom Schwur-
wärtig solche Hohe der G-m-mhctt, der Lcideusch gcri^t wcgen B-l-idigmig des dentichen Kaisers zu sechs Monat-n Gefangmß
stlichi diej-liigen blos sind Mörder, durch^d'i'e Lüg-^"es ^'""Tübchgen, 1. März. Profeffor Luschka, hervorragender Lebrer der
SÄ Unschuld Mö^d» von Eb« und gutem Namen .brer' Mit- Anatom.e au der hiesigen Universität, ist heute Morgen nach längerer Krank- mcnschcii. Gar Mancher, der den Mordstahl führte, oder das tödtliche Blei b-.t gestorben.
entsandte üfbt sittlich reiner da und wird vor Gottes Rlchtcrstuhl besser bd'
§ s£ra^T,-«Äm-.. “ti b. . .


