Worte aufs Neue einen schlagenden Beweis dafür geliefert, daß sie — un- fläthig zn schimpfen versteht!
bessere Kost als den eigenen Soldaten verabreichen ließ. (?) Endlich, damit nach damaligem Zuschnitt war. Run beabsichtigte rer damalige Schauspiel-Unternehmer Butene, die Gefangenen besser ruhen könnten, machte er in einem ziemlich bedeutenden^'". Tempel wieber zu beleben, mußte aber zuvor von hoher Regierung"Gtntt:
Tori- ganz in der Nähe einer feindlichen Kolonne Halt; hier wurde er »onLn R-,-e,p. funk, aj' 1"“^ l 6mSang"
den Republikanern überfallen; die Gefangenen entwischten und der Commandant die Zahl cer Gründe höchlichst erstaunt und wagte an die Regierung die Bitte au rid>tm a der sie begleitenden Colonne fiel in die Hände der Feinde; er wurde Iiad) ™d?tc ihm doch einen dieser zahlreichen Gründe angeben, da er uck ke,nen c.NAiaen vorstebn Saragossa geführt, wo er zum Lohn äiißerst schlecht behandelt wird. cev"di Vm'ü^uim^.u^va"bcr dteses Geiuw tzngcinein erstaunt, nimmt das Ger,
Endlich famen auch noch teilte, die sich Carlisles nennen, aber zugleich d.deum, welchen bim ?n um pu”“' t^n s'a'n.^un VÄtV'
nut den Republikanern und „Liberalen" liebäugeln, um Fürsprache für die Ge- Iournalnummcr, sondern als die von hoher Qbrigscil sorgsam zusammenaczäblte' Summer fangencn einznlegen und Klage darüber zu führen, daß man die republikanischen Ablehnungsgründcn in seine Reinschrift gewisienhaft aufzuncbmen. Tao Resultat war daß B CipayoS erschosien habe. Diesen bedeuteten wir, daß es nicht mehr als eine 'Mn^d.7« ^e®t*te9eZÄttdÄ **" “* l’Tla“b"i» »u ,LtlUlal,'id,m ■* Forderung der Gerecht,gtett.gewesen su, jene zu erschießen, die unsere Solda- A-rlin, «. Cct. Tn Glaub« °» bi« Effenbanmq i«Knannt«T k
teil hinterlistig 'N ihsen Betten ermordet hätten, und daß unsere Soldaten alles bttrügcri'ches Treiben id'cn so häufig von ter Presie morde», »st, bai wieder em"^ Recht hätlen. sich zü b rlagen, wenn man Jene ungestraft ließe, die an ihren Uber ime Lamilie großes Unglück gebracht, txin junger Ma chinciibaucr i’vn bin bcabsichtiau Kameraden zu Meuchelmördern geworden. Uebrigens sei es nicht unsere Ge- ' ' le Et- Z-^ vor emtgen Tagen mit der Toller eineö Havelberger Bürgers zu vci wohnlwit, Gcsangone ohne Grund.. Pi erschießen, und brauchten sie .deshalb T.adt leiste. L-oV-AiiMi" u, .Steift's»wb^.''2>a"a^'ch'7, nicht das Geringste für dieselben zu befürchten Zudem hätten sich unsere Frei- (Stauern Klägerin) und diese tbeiltc ihr mit, daß sie aus der Fahrt nut einer alten Frau .mar willigen bei Einnahme der Stadt so gilt gehalten, daß auch nicht der gcriugste *nen rc0cn werde, vor der sie sich hüten müße, denn diese werde'ihr „etwas anthun " Der Grund zur Klage vorlicge; wohl selten sei eine Stadt, die im Sturm habt tcnc^,""" V-a'** h>hflld' c,nc ou® Havelberg gebürtige alte Frau mit dem jungen genommen werden müssen, so glimpflich behandelt worden, rote Cuenca von Versehen betastete, oa war dasselbe überzeugt, dab die Proph«7eihV
Seiten der carlistischen Armee. (??) Den Angehörigen gelang es zwar, das Mädchen einiger Maßen zu beruhigen, so daß der Poltn.
Und so war es auch. Die feindlichen Officiere selbst, der General ^bcnd ohne jede Ltöning verlief, als aber nach der Trauung, während die Hochzeitsgaste fröb: Jalesia nicht ausgenommen, rounderten sich über die freundliche Behandlung, 'L/'"' jun^c p® ^9^ ■aUc'bUT* fin«
C' < o-c t v v t . < r l v, , w : "adel an dem tone em wenig zu verletzen, brachte die er kleine Unfall feine Sdnvtüti- ii- ,,,
die ihnen zu Thctl wurde, und sprachen ihre Befremden darüber aus, daft man „9Ung, daß f.« in Schr.ikrämxs« verfiel nnb mm völlig ftrstamg qeu-°lb« stT Dn ft, to« so viele Grauelgejchichtcn und Grausamkcilsbenchte allenthalben über uns zn teinte Arzt hat bis jetzt wenig Hoffnung auf Witderberstellung des unglücklichen Mädchens, erzählen roisie. — Der Hamburger „Adler vmie" (Deuiichen Tiansatiantischen Dampfschifffahrt^ St'
d- ”?■ “» - -k” «'» W-MW W 5»
Nichts als eine gewalilste Luge. N«w-N°rk k >«., »«lebe nnt b«m Dampf«, „Seffing", LapUän Soobbu», am 6 Otto tob n
Ob sich die „liberalen Vubeli" durch obige Schilderung der Vorgänge die Reise von Newport nach Hamburg antraten, neuerdings eine Anerkennung hinsichtlich der'.' in Cuenca wirklich werden überzeugen lasten, daß die bisher davon gemachte ^uglicher Schiffskinrichtungkn, guter Verpflegung und ausmerkiamer Behandlung geworden. Tie «•»m ■”»« •««•; --« . sfäää rr» r»
Jedenfalls aber hat die „Germania" durch ihre den Bries emleitenden beschränken müsien, UN Jrneresti des seer.isenden Publikumsder Wahrheit ge.^äß auf die vtr merkte Thatsacke hinzuweisen und die Benutzung der herrlichen großen Seedampfer der L.m.' burger „Aoler-Linie" angelegentlichst zu empfehlen. *
TelegiiiMsche Depeschen.
Würzburg, 28. Oct. Die unbefugte Mittheilung der Anklageschrift ist troj) der strengsten Geheimhaltung Seitens der betheiligten Behörden durch einen Subaltern - Beamten erfolgt. Derselbe wurde sofort entlassen und ist gegen ihn die Untersuchung eingeleitet.
Stutari, 28. Oct. Die türkische Commission zur Untersuchlmg der Vorfälle in Podgoricza hat daselbst mehrere Verhaftungen vorgenommen. Die Pforte hat eine Verstärkung der dort stehenden Truppen behufs Aufrechterhaltung der Ruhe angeordnet.
Pest, 28. Oct. Im Unterhause entwickelte der Minister-Präsident das Programm für die Session; die Rothwendigkeit sofortiger Regelung der Finanzen bedinge die vorläufige Vertagung der sonstigen Vorlagen. Anßer den rein finanziellen würden auf die Organisation der Verwaltung und der Justiz abzielende Vorlagen demnächst eingebracht werden. Durch die letzte Anleibe sei die nothwendige Zeit zur Reform-Arbeit gewonnen. Bei einem Zusammen wirken aller Kräfte könne das Gleichgewicht ohne Gefährdung der wirthschast lichen Interessen in zwei Jahren hergestellt sein. (Beifall.) Der Finanz- Minister giebt hierauf in längerer Rede ein finanzielles Exposö.
Vermischtes.
Watzenborn-Steinberg, 29. Oct. Bet der am verflogenen Freitag stattgefundenen Bürgermeisterwakl wurde der vorletzte Bürgermeister Johannes Schäfer III. gewählt, und zwar erhielt derselbe sämmtlicke abgegebene Stimmen von Watzenborn und Steinberg, — ein erfreuliches Zeugnis« für die ILintracht dieser Gemeinde.
Düren, 23. Oct. Eine possirliche Klage wurde jüngsthin bei dem diesigen Friedens- gerichte eingereicht. Fine Bauersfrau hatte ihrem Nachbar eine junge Geis geschenkt unter der Bedingung, daß sie, falls die Geis geschlachtet würde, das Fell derselben zurückerhalten solle. Nun hatte aber der Nachbar die Ziege fett gemacht und zu einem hübschen Preise verkauft. Jetzt verlangte die Bäuerin entweder das Ziegenfell in natura zurück oder Entschädigung seines Werthes. Nach längerem Hin- und Herstreiten vor dem Tribunal des Friedensrichters fällte der letztere den salomonischen Spruch -. „Da die Rückgabe des Ziegenfelles erst nach dem Tode der Ziege erfolgen soll, dieselbe sich aber einstweilen noch ihre- Daseins freut und offenbar obne Fell nicht herumlaufen kann, so wird der Ziege das Fell eigenthümlick zugesprochen von Rechts wegen, und Klägerin mit ihrer Klage als zur Zeit unbegründet abgewiesen."
— Unter den vier Millionen (Sintiebnem, welche London jetzt ungefähr besitzt, giebt es mein- Juden alS in Palästina, mehr Schotten als in Edinburg, rnebr Irländer als in Dublin, mehr Katboliken als in Rom. Auf alle fünf Minuten kommt eine Geburt und auf alle acht Minuten ein Sterbefall.
— Ein sehr hübscher Zug von weiblichem Zartsinn kam vorigen Samstag in der Mairie des neunten Arrondissements von Paris vor. Ein jungeS Paar stellt sich dem Maire vor, um vereinigt zu werden. Der Ehemann, ein einfacher Arbeiter, wußte leider seinen Namen nicht zu schreiben und machte, als ihm das Register gereicht wurde, mit verlegener Miene ein Kreuz Die junge Frau, welche, obgleich ebenfalls nur eine Arbeiterin, dennoch eine bessere Erziehung genossen bat und der Schreibekunst wohl mächtig ist, zeichnete auch ihrerseits bloß ein Kreuz in daS Register ein Als ibr eine Verwandte deßbalb Bemerkungen machte, erwiderte die Neuvermählte mit flüsternder Stimme: „Du willst also, daß ich meinen Mann in einem solchen Augenbl'cke demütbige- Soll ich ihn öffentlich seiner Frau nachstehen lasten? Laß es nur gut sein, ehe drei Monate vergeben, wird er schreiben können."
— (tfbelid'e Zärtlichkeit!) „Meinen liebenswürdigen, fneblieben und gebildeten Mann, in der schönsten Blüthe seines Alters, bin ich gesonnen, für sechs Pfennige zu verkaufen. Hier auf Nesteetirende, welche die Eourage baden, am Hungertuche nagen zu wollen, bitte ich, sich direct an mich zu wenden. Frau Lina Frevberg in Stolberg." Dies steht wörtlich im „Stol berget Anzeiger" auf ein Inserat ibreß ManneS, welcher das Publikum gewarnt hatte, feiner fortgelaufenen Frau etwaS zu borgen.
— Eine New Dörfer Zeitung stimmte kürzlich folgendes Klagelied an, daS audt in Deutschland ganz passeivd sein dürfte: Die Jagd auf den Hippopotamus an den Ufern des Nil, auf den Alligator in der Bai von Louisiana, auf den Löwen in Numidien, auf den Gorilla in Afrika, auf den Tiger in Bengalen, den Bären in Schweden und den Wolf in den Steppen Rußlands — solche Jagd ist ein retneS Kinderspiel gegen eine Jagd nach einem treuen, fleißigen und bescheidenen Dienstmädchen!
— ^Schriftsteller und GenSd'arm ) Als Gozlan, der bekannte französische Schriftsteller, einmal nackt Belgien reiste, nahm ibn em Gensd arm an der Grenze in s Eramen. „Ihre' Profession?" fragte der wißbegierige Wächter der Grenze Gozlan — „Schriftsteller", erwiderte! dieser. — „Ihre EMenzmittel?" — „Die Feder." — „Sehr wohl", und der Gmsd'arm schrieb im Rapport: „M Gozlan, Federbändler."
Anläßlich einer ähnlichen Angelegenheit wird an einen euriosen Fall erinnert, der sich vor vielleicht vierzig Jahren mit der liegnitzer Regierung thatsächlick begeben hat. Zu jener Zeit war ein Graf Stolberg Ebes-Präsident dieser Regierung. Gin guter GbriQ, aber ein schlechter Musikant — wie Heine sagen würde —, der unter der Herrschaft seiner weiblichen Familie sich mehr mit Bibel und Gesangbuch als mit RegierungSgefchäften abgab, mit Einem Dort „Pietist"
(»Deutsche Landwirthschaftlichc Pressc"). Nummer 9 der bei Wieaan^ Hempel und Parev in Berlin wöchentlich zweimal erscheinenden „Deutschen Lantwirthschaftlick.n Preste" liegt vor mit folgendem Inhalt:
Die landwirthschaftliche Unterrichtsfrage und die Konferenz im preußischen landwirthschaftlichrn Ministerium. - Scheunenbauten. Von Baurath Vmgel in ProSkau. - Jaadbetrieb»- Einrichtungen. Von A. Goedde in Dobrau. (Mit Abbildungen) — Der Jäger in ter Versenkung. — HauSwtrthschaft. — Eonstellation de» Getreidemarktetz in Oesterreich - Bauausstelluna. - Rundschau. Mitzcelle. - Aus der 3. Plenarsitzung des Deutschen Landwirthschaftsrathes. - Vom Präsidium des Eongrestes Deutscher Landwirthe Agrargesetzgebung. - Versammlungen. — Literatur. - Handel und Verkehr. (Run: schau auf den Getreide-, DcU und Spirttusbandel.) — Sprechsaal.
Der AbonnementSpreis der in jeder Beziehung gut ausgestatteten „Deutschen Landwirthschafl lichen Preste" beträgt vierteljährlich Via Thlr.
Bekanntmachung
Die Stadtpost-Localiläten befinden sich von Freitag den 30. b. M. ab ui dem in der Walltborstraße gelegenen ö ro e n st e i n - S t r a u ß'fchcn Hanie.
Gießen, den 27. October 1874.
Kaiserliches Post Amt.
Lochmann
Bekanntmachung.
Vom 1.^November d. I. ab wird das Privat - Personen - Fuhnverk von , Gießen nach Steinbach
aus (fiepen 12 Uhr Borm. abgefertigt und kommt dasselbe tu Steinbach l30 Jtachln. an.
Gießen, den 29. Octobcr 1874.
Kaiserliches Postamt.
h d) in a n n.
Versteigerung Anzeige.
Dienstag den 3. und Mittwoch den /i. November, von Morgens 10 Ul)r an, läßt Unterzeichneter im Saale des GastwirthS .Bramm in der Neustadt solgcnde^Artikel, sämmtlich neu und ohne gebier, bedeutend unter dem Fabrik- preis, öffentlich versteigern:
200 Stück wollene Ltinder- und Damen-^apttzen,
150 „ Stoff-Copottes für Kinder m.t Mädchen,
100 „ BashlikS für Damen,
300 „ Kopf-Skawls für Damen,
500 „ wollene Shawls, klein und groß,
300 „ wollene Shawls für Herren,
200 „ Seclenwarmer,
200 „ wollene Tücher für Damen und Mädchen,
50 „ wollene Kleidchen für Mädchen und Kinder,
100 Paar C^nmafcbfii für Kinder und Damen,
500 „ Pulswärmer, Stauchen und Fausthandschuh,
300 „ wollen gesütterti Buckskinhandschube für Herren und Damen,
50 Stück wollene Zinaben-Mützen und -Jäckchen,
100 Ivollene 5iinder-Jackchen.
Gleichzeitig werden mit versteigert eine große Parthie guterhaltene Winter-Uebcrzieker, sowie stlbcrne Uhren und sonstige Gegenstände.
Gießen, den 28. October 1874.
______________ K. Grihiehaum.
Aecht coliriscyetz Gaffer von Jean Maria Darina.
Meine Niederlage davon in der Expedition des Gietzmer Anzeigers empfehle ich zu 8 st. per Tupend, 4 fl. per halbes Dnpend und 45 fr. per GlaS gehorfomß
Johann Maria Darina in Köln-
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Zur Ucb fluar 1875 s-tzllche M jstzi ab nb Ta;en in ' Silberigen img nach db gültige L janiiar her Thaler Ling, und uur die 5 toben.
Kassel, c § bei
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