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öatr. F. St. E. B. 333'/, Lombard. Bahn 144' , Ludwigsh. Bexbach 179 Max bahn 119 </» Bayer. Oatbahn 110'/. Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 1341 ,
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Die in der That stattgefundenen Unterhandlungen haben zu Differenzen in Madrid geführt, Serrano ist zum Ausgleich in der Hauptstadt gewesen, die drei Strömungen, die republikanische unter Mantos, die alfonistische unter Zabala und die „unbekannte" unter Serrano vertragen sich wieder, bis die Entscheidung vor Bilbao gefallen ist.
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Göttingen, 28. April. Der Professor Jhering hat die Berufung nach Leipzig abgelehnt und verbleibt in Güttingen.
AugSbnrg, 25. April. Bezüglich der zuerst von der Wiener „Presse" publicirten, das vaticanische Concil betreffenden Schreiben des Grasen v. Arnim
verlässigen und wandelbaren Staatsmannes läßt es an sich nicht unglaubhaft erscheinen, daß er ein ..Convenio" angestrebt hat; innere Gründe machen es noch wahrscheinlicher: Serrano vor Bilbao geschlagen, hat Alles verloren, während Don Carlos freilich um eine Hoffnung, doch nicht um die letzte, ärmer wird.
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München, 27. April. In militärischen Kreisen verlautet, daß der Kriegsminister neuerdings Vorschlägen werde, den Raupenhelm in der bayeri scheu Armee abzuschaffen und anstatt desselben Pickelhauben, wie jetzt bereits von der Gensd'armerie getragen werden, einzuführen.
überreich.
Wien, 28. April. Das Abgeordnetenhaus erledigte beute das Kloster- gesetz bis § 16. Angenommen wurden die Amendements, daß zur Errichtung eines Ordens oder zur Ansiedlung eines Klosters ein Reichsgesetz erforderlich rst; ferner, daß in die inländischen Klöster nur österreichische Staatsbürger eintreten und Vorsteher sein dürfen. Im Lause der Debatte erklärte der Cul. tusminister, die Regierung könne diesen Abänderungen ihre Zustimmung nicht ertheilen.
OeuUcßCanö.
Berlin, 27. April. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses widmete Löwe dem verstorbenen Oberbürgermeister Grabow einen warmen Nachruf. Das Haus erhob sich zu Ehren des Verstorbenen von den Sitzen. — Dem Abgeordnetenhause gehen demnächst noch Vorlagen des Ha idelsministers zn über Bewilligung von 10 Millionen für Vermehrung der Eisenbahn-Betriebs- Mittel, darunter 7 Millionen für die Ostbahn, ferner 60,000 Thaler für Förderung der Pferdezucht, 50,000 Thaler für Schauprämien (statt der Staats- Rennpreise), 10,000 Thaler für Beschickung der Bremer Pferde-Ansstellung. — Fürst Clodwig Hohenlohe tritt Mitte Mai seinen Pariser Botschafter-Pasten an; derselbe geht von hier zunächst nach München.
Posen, 25. April. Das Domcapitel in G iesen scheint schon seit längerer Zeit vor der Verhaftung des Osficials Woyciechowski seine Vorsichtsmaßregeln getroffen zu haben, denn es steht fest, daß der Prälat Korytkowöki schon seit dem 14. d. Mts. die Pflichten des Osficials ausübt. Aber sicherlich wird die Regierung nach der gesetzlich ausgesprochenen Amtsentsetzung des Grafen Ledochowöki einen ohne ihre Mitwirkung gewählten Stellvertreter nicht anerkennen. — Ans Gnesen erfahre ich, daß der dortige Bürgnmeister den Weihbischok'Cybichowski befragt habe, ob er wirklich 17 Clerikern die Weihe ertheilt habe. Der Bischof erteilte nicht nur eine bestätigende Antwort, sondern erklärte noch außerdem, daß die Namen sämmtlich/r Ausgeweihter in der Rubrikrolle zu finden sind. Nur einem hat er die Weihe nicht ertheilt, weil er nicht das canonische Alter hat, und einem zweiten, weil er sich im Militärdienst befindet.
Actleii.
Krankf. Bank 147
Frankf. Vereins-Kasse 84V, Darmat. BaukacL 377 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankaclieu 1011
Oeet. Creditact. 224'/,
Elisabeth.-Prior. 90'/, do. 11. EmUs. —
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— ®on einem durchgegangenen Lourde« Wasser.Händler erzählt die »Posenn Zeitung": Vor Kurzem verjchlvand au8 un erer Stadt mit Hintrrlaffung beoeutender Schulde, ein Polnischer W inhänoler, Der neben diesem auch ein ichwunghaftes A.-fchäft mit rounta thätigem Äusser au8 LourdeS trieb. Der Posener Lorresponsent d<4 ^Dziennik Poldki- bruu: über vas Treiben dieses „frommen Schwindlers" folgende iLmzelhetten: Vor ungefähr 1', Jahren legte in unserer Stadt ein junger Mann, angeblich Emigrant, eine W inhondlung an. Dieser Jüngling lenkte sofort die Aufmerksamkeit der ganzen Saertst:i W'lt auf sich, denn m allen Kirch-n war er anzutreffen, alle Tage sah man ihn andächtig der Messe beiwohnen, sich die Brust zerschla ien und aus einem dicken, safffanzebundenen Brevier beten. Dank diese« Eigenschaften fand dieser Jüngling Zutritt in den ersten hiesigen Hauiern, da man an de« jungen Manne seine in dem Zeitalter der Häresie und der Lonfessionsiosizkeit ungewöhnliche!, christlichen Tugenden zu schätzen wußte. Urner Jüngling begann, nachdem er sich gehörig um- geieben hatte, außer Wein auch Wasser au» LourveS kommen zu lassen, erst in kleinen Quantitäten, später in Tönnchen und zuletzt tonnenweise. DaS Geschäft blühte. Untere Dame, waren in den jungen Weinhändler an der Wildelmsstraße förmlich vernarrt. Sem Wti, wurde an den Tuchen der hiesigen Prälaten wie der Dorfgeistlichkeit getrunken. Da »erbrech sich eines schönen Tage« die Nachricht, daß der fromme Verkäufer von Wein und wunder' thätigem Lourdes.Wasser verduftet sei und einen sehr reipectabeln Swß von Wechseln hinlerlafier. habe, welche diejenigen Personen zu bezahlen beben werden, die für ihn cavirten und diese Per- sonen sind zum größten Theil Abnehmer deS Wasser« au« Lourdes. In frommen Krei en herrscht aus diesem Grunde eine große Panik.
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Darmstädter fl. 50Loose — . 25 . 57
Kurh. 40 Thlr. Loose 72Ve Nassau 25 fl. 45 Braunschweiger 22'/, 3° 0 Oldenburg, k 4OThlr. 397/.
4°,0 bayr. Präm.-Anl. — 4°/u badische Loose 112'/g Badische fl. 35 l^uoae 697 ,
Der Erzbischof von Paris hat jetzt eine neue Art von Wallfahrt be- fohlen. Alle Sauber, bic zum erstcnmale zum Abenbmahl geben, müssen nach
^on ^epal wirb großes Elend gemeldet, eine beträchtliche Menge geht über bie Grenze "
Frankreich.
Pari» , 26. April. Man kennt jetzt bie Höhe bes Ein- unb Ausfubr- banbels währenb bes ersten Trimesters von 1874 Die Einfuhr betrug 925 ' ^6 Mill, weniger als in ben brei entsprechenben Monaten des Jahres 18 l belief sich auf 856 Mill., was im Vergleiche zu 1873
eine Abnahme von 115 Mill, ausmacht. Die inbirecten Steuern warfen wäh- ^Nd der ersten drei Monate 161 Mill, ab, 7 Mill, mehr als 1873, und 63 Mill, mehr als 1872. '
«ine Part« Mac Mahoniancr zu bilden. siebt es in Spanien fest, daß Per. London, 27. April. Aus Kalkutta wird der „Times" unterrn 24 Avr-l Handlungen zwischen der Regierung und Don Carlos staltgefnnden haben, die- telegrapbirt: .Die Aussaat, welcke nach dem Februar Regen gemach, wurde
selben sind abgebrochen, vielleicht verunglückt. Es ist natürlich, daß Serrano ist fast gänzlich verloren. Die Hülssleistungen sind genügend. Geachtete G,n'
nunmehr nicht das ^bium auf sich laden will, den ersten Impuls zu den quä- geborene unterstützen die Beamten mit dem besten Erfolg? Die Falle äußerster
stionirlen Verhandlungen gegeben zu haben Di« Vergangenheit dieses unzu- Roth sind sehr selten und d,e Aussichten im Allgemeinen ganz hoffnungsvoll.
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wo eine Reliquie von Sauet TbarsiciuS verehrt wird. Tharsicius wurde nämlich als junger Mann von römischen Soldaten erschlagen, weil er ihnen die Gesäße, welche zum Abendmahl dienen, nicht herausgebe» wollte.
Paris, 28. April. Die „Rdpublique Franpaise" meldet, sie sei setzt in der Lage, zu versichern, daß Graf Chambord in Versailles bei den, Dcpu- tirten für bie untere Loire, de la Röchelte, angekommen ist.
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20 Frankenst. 9 24'/, —2)'/, Engi. Borer. 11 50 -52 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Geld 2 25—26
. auc , r* ZUM erstcnmale zum Abenbmahl geben, müssen nach 322) DaS Annoncen Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B- der auf bem Bonlevarb Montparnasse gelegenen Capelle von Razareth pilaern H"dingsfclder, Walltborslraße 96 in («testen, ist für die Beförderung -'N *'"<• hon ------- . v r. . ® ö- * Inseraten jeden Inhalts, als SmpfehlunflSanietflen, Kauf- und VerkaufgeiuchL
Stellengesuche, ^amtltennaLrichten u. f w al« besonders luverläfftg ,u emofeblen
London, 28. April. Man versickert, daß ein Agent des Don Gar los hier angekommen sei, welcher besten Juteresten bei bet britischen Rcaiermia vertreten unb eine Anleihe abschließen soll.
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Nom, 28. April. Die Mittheilung ber „Agence Havas", die italie- uische Regierung habe sich über bie in Nizza gehaltene Rebe des Deputirten Piccon ausgesprochen, ist vorsichtig aufzunehmen', bejonberd bie tendenziöse An spielung betreffs des Plebiscits.
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2t. Jean de Lnz, 28. April. Die spanische Regierungsflotte ankerte auf ber Rhede von Santanber. Die Formirung eine» dritten Armee Corps ii Laredo, unter^ General Concha, ist fast vollendet. Concha begab sich Sonn abend nach Santona. Die Carlisten haben W iffenvorräthe zur See über Bermeo erhalten und ihre Streitkräfte an der französischen Grenze bedeutend vermehrt.
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— Au« einem Sterischen Städtchen wird unS yeschrieben: Mit dem 9teHqlonl Untrn richte in der biesiqen Volksschule ist der Lavlan Herr Georg B betraut, der sich als ultra« . / - - -----II------- ------- — X=Z...|V.. ^....... montaner Fanatiker und namentlich durch seine jedes Maß entbehrenden Wühlereien bei Dahle,
hat Letzterer eine aus Paris vom 21. b. bahrte Zuschrift an Döllinger fleridv'einen ^wissen Ruf erworben hat. Wie zartsinniq die,er Herr mit Kindern zu verfahren refii tet, welche heute von ber „Augsb. Alla. Zta " veröffentlicht wird Grat ^vo'l lieferte er jüngst wieder eine Probe. Er hatte der Klaffe soeben in möglichst schreckhastw b 91 rHim crFlört ^irin — >.• J . *' Farben die Martern der Hoste ausgemalt und fragte nun em kleine- Mädchen, dessen Votn
m «? " I' V ba! n; ,ba\Ct- b'c Veröffentlichung der Doeumente UI bir^rfl „or »ent-jen gTflorben ,^un, wohin fommi wohl o«. welch» stte», °hn< „45re||e mcht beivtrrt habe, daß es indessen nur L-ilbenstecherei sein werbe, veriehen worden zu sein, in den Himmel oder in die Hölle?^ — „31 die Hölle^, erwiderte daß wenn er bie Urkunden für apokryph erklären wolle. Der Brief schließt. Am zaghaft und getreu den erhaltenen Erläuterungen — .(Sanz richtig, IN die Höste-, schloß meisten bedauere ich, daß durch die vom Fürsten Hohenlohe anaereaten B-ra- bk' “eift i'»1 “'i» wohin »ein ®net g.komm-n ist. h>. auch ilori,
if,..,,,,., .vi o J / 7_ B -utia ohne daß er verleben worden wäre " — Man kann sich denken, welchen Eindruck die beuloien
thungen zu eingehenderen Verhandlungen gegeben worden ist. Wenn es gelun- Worte auf das Mädchen hervorbrachten.
gen wäre, die Wucherpflanzen, welche auf bem Concile großgezogen sind, im Keime zu ersticken, würben wir uns heute nicht in unbegreiflichen Wirren befinden , die so ziemlich Alles in Frage stellen, was seit Langem Gemeingut der Ebristeu zu sein scheinen.
, Loudon, 26. April. Die „Times" hat folgenbes Telegramm aus Kal- wtta, 22. April, empfangen: Die Roth in Dnrbimgah dauert fort, in Bu-
Ä4ÄÄTSÄ5btr «rpkd."d. Bl.'st « fr. pr.
Geringes erhöbt. Die sublichen Dinnenlanbzölle |mb anfgehoben. ^flUT ^11 bllbCll-
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2*. April 1874
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