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<*n Genf ist eben an den Secretär des Bischofs Mermillod, Abbs hat Pächter zu tragen und den Platz in demselben Zustande zurückzultefern, wie er ihm von der hur Aufruf au die Stadt übergeben wird. . . _ , _ _____

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Zu Doctoren der Philosophie wurden ernannt:

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1. Ein mit Philipp Kolb II. in Wicscck abgeschlossener Vertrag über Erdtransport zur Auffüllung der Ludwigsstraßc erhielt die Zustimmung des Gcmeinderaths.

2. Damit die in dem Voranschlag für das Jahr 1874 vorgesehenen Arbeiten jetzt schon versteigert und die Löhne dafür angewiesen und bezahlt werden können, beschloß der Gemeinde- rath, die hierzu erforderliche Genehmigung Großhcczogl. Kreisamts zu beantragen.

3. Auf ein von Heinrich Schmall an den Gemeinderath gerichtetes Gesuch uni lieber laffung eines städtischen Platzes zur Aufstellung einer Eishalle wurde beschlossen, demselben bier- für den unteren, zunächst der Lahn gelegenen Tbcil des Platzes, weld>er für das aufgetriebcn werdende Vieh an Markttagen nicht nöthig erscheint, auf unbestimmte Zeit, mit gegenseitiger vierteljähriger Kündigung pachtweise zu überlassen, wenn Bittsteller jährlich 100 Reicksmark oder 58 fl. 20 fr. Pacht entrichtet und sich in einem abzugcbenden Revers verpflichtet, die Halle zu keinem andern Zweck als -ur Aufbewahrung von Eis zu verwenden, auch keinerlei Entschädigung beansprucht, wenn die Stadt auS irgend einem Grunde zur Kündigung deS Vertrags veranlaßt werden sollte.

Die Kosten, welche durch Versetzung deS an der Lahn befindlichen Spaliers entstehen

Eigenbrodt zu Gießen.

Wilhelin Theodor Berchelmann aus Darmstadt.

Johannes Räder aus Schimsheim.

Johannes Cambouroglou aus Konstantinopel.

Gustav Ludwig Karl Johann Ernst Freiherr von Schenk Sckweinsberg aus Casiel.

Wilhelm Israel aus Berlin.

Jacob Kohnstamm aus München.

Rcchtsconcipient Siegfried Marx aus München.

Mcdicin, Chirurgie und Gebnrtshiilfe wurden ernannt:

Leonhard Wilhelm Theodor Oliaß aus Oletzko.

Karl Feldhofen aus Lampertheim.

Robert Trainer aus Hilchenbach.

Karl Baas aus Bechtheim.

Wiemar Kleudgcn aus Koblenz.

Karl Georg Scharfenberg aus Michelstadt.

Hermann Mekh aus Lemberg.

Gustav Adolph Müller aus Oppenheim.

Leopold Weiß aus Gießen.

Karl Neuschäfer auS Laubach.

Hugo Nodemcr aus Hopfmannsfeld.

Ignaz Blum aus Seligenstadt.

Oscar Spiegel aus St. Petersburg.

Friedrich Haupt aus Gronau.

Karl Koehl aus Meisenheim.

Arthur Hartmann aus Heidenheim.

John N. S. Hayward aus London.

Ludwig Lehr aus Michelstadt.

Dr. phil. Aristomcnes Stavrides aus Cydonien -

Michael Steinbach aus Weismcs.

Alexander Chosiainoff aus Jelez.

Nicolai Bernhard Müller aus St. Petersburg.

August BrusiS aus Arnsberg.

John Ed. Dyer aus London.

Sollet, adressirtes Ballot eines in Bar-le-duc gedruckten Ausrufs au die Mächte zur Intervention zu Gunsten der unterdrückten schweizerischen Katholi­ken mit Beschlag belegt worden.

Bern, 25. Januar. Einem heute in Bern und Pruntrut emgetroffe- nen Telcgranim zufolge ist der dortige ehemalige Decan Hornstein neben dem Decan Pautrey in Delsberg und dem Pfarrer Janqnenard in Bonfol, einer der Hauptwühler im Jura, nun auch in Haft genoinmen worden.

raths erthcilt.

5. Wegen Anlage einer Wafferleitung in der Stadt Gießen hatte sich die Deutsche Wafferwerksgesellschaft in Frankfurt a. M. an den Gemeiuderath gewendet und auf Vorlage des dcsfaüsigen Schreibens wurde beschloffen darauf zu antworten, daß die Stadt ohne irgend welches Oblige nicht abgeneigt sei, mit derselben in Verhandlung zu treten, weshalb man wegen der Ausführbarkeit einer Wafferleitung und des Kostenpunktes weiterer Vorschläge ent­gegen sehe.

Auf die Nachricht, daß der Abends 10 Uhr 50 Minuten von Frankfurt abgehende Courierzug beseitigt werden solle, hatte sich auch die Stadt Gießen an die Dtrection der Main- Wcscr-Bahn gewendet und um Beibehaltung dieses Zugs event. um Einsetzung eines Personen­zugs nachgesucht. Von der hierauf erfolgten Antwort dieser Behörde, daß an die Stelle des ausfallenden Courterzugs ein um dieselbe Zeit von Frankfurt abgehender, auf allen Stationen haltender Personenzug eingelegt werden solle, erhielt der Gemcindcrath Kenntniß.

Gymnasiallehrer Wilhelm Klingelhöffer zu Darmstadt.

Ernst Rettig aus König.

Ordentl. Professor Eduard Schmitt zu Gießen, honoris causa.

Gymnasiallehrer Karl Ernst Wilhelm Schmidt zu Bunzlau.

Gymnasiallehrer Anselm Karl Braun zu Dillenburg.

Felix Meyer aus Hamburg.

Ferdinand Litt aus Michelstadt.

Wilhelm Mangold aus Darmstadt.

Wilhelm Nehmeyer aus Gießen.

Karl Philipp Germann aus Heimersheim.

Wilhelm v. Kopp aus Darmstadt.

Franz Kncll aus Ucberau.

William Morgan aus Swansea.

Demetrius Panajotidcs aus Giurgcwo.

Wilhelm Freiherr v. Diepenbrotck aus Gießen.

Oscar Sackacl Lipschütz auS Landsbcrg.

Ascher Steingut aus Hamburg.

Maximilian Cohn aus Posen.

Gustav Eduard Alexander Schnacke aus Gera.

Reallehrer Friedrich Karl Kaiser zu Köln.

Athanasios Matsas aus Arkanien.

Ernst Dahl auS Barmen.

Georg Otto Dersck aus Ortcnberg.

Emil Römer aus Gießen.

Ferdinand Turin aus Alexandrien.

Wilhelm Heinrich Johann Heller auS Boitzenburg.

Karl Nieß auö Gießen.

Theodor Friedrich Schweisgut aus Burkhards.

Theodor Wciffenbach aus SteinBockenheim.

Hermann Oescr aus Gießen.

Ebrtstoph Gottlieb Carl Albrecht aus Ragnit.

Moritz Venetianer aus Szmrecsany.

Leopold Weigert aus Klosterneuburg.

Franz Ludorff auS Münster.

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1873:

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29) Tie mit un flbwtftnbtn Söbne t Rlbofrn I. in Lieh, oder btrtn Rtchlsnac hrbtrl, binnen brd 3 d ich einen dieser $ Wallern aiMrechne Kbti der jenomme Sußminj entroeber durch gehörig Bevs! aB sonst ein Gural l^iglich mit diesem derhandelt werden.

Lich, den 17. 3lo Großherjogli §

NerurifchteS.

Promotionen

an der Großherzogl. Landes-Universität zu Gießen.

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Zu Doctoren der Rechte wurden ernannt:

Gerichts-Acccssist Franz Linkenheld aus Seligenstadt.

Henry Gaston Wagon aus Paris.

Landgerichts-Referendar Gustav Hüffen auS Köln.

Karl Kleinschmidt aus Darmstadt.

Wilhelm Wagner aus Worms.

Johann Maria Bernhard St erteil aus Mainz.

Bezirksstrafgerichts - Secretär Karl Andreas Friedrich Ferdinand

4. Zur Veräußerung einer durch die Niederlegung eines Grabmals auf dem Friedhof überflüssig gewordenen eisernen Thüre aus der Hand für 15 fl. wurde Zustimmung des Gemeinde-

Januar 1874.

Großherzoglicke Landes - Universität.

Dr. C. Eckhard.

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seine Entlassung verlangt. , ,

In Lyon sind neue Verhaftungen wegen des von der Polizei erfun­denen Complots vorgenommen worden. \

glatten.

Rom, 25. <Januar. Die Thätigkeit der neuen Cardmäle, schreibt der Popolo Nom.", läßt sich schon in den Kongregationen verspüren. Vor Allem dringen die Cardinäle Oreglia und Targuini darauf, daß gewisse Angelegen­heiten, welche schon seit Monaten und Jahren ihrer Erledigung entgegensehen, rasch und energisch zu Ende geführt werden. Das gefällt aber den alten Ear- dinälen nicht, welche Anhänger des alten Systems sind, die Geschäfte langsam und wohlbedächtig zu Ende zu führen, und die überdies noch fürchten, daß die Jesuiten dahinter stecken und ihre Macht vernichten wollen. Denn mächtig, wie sie bereits im Vatican sind, suchen sie auch ihren Einfluß in den Congre- gationen zu erhöhe« und Mitglieder der Gesellschaft Jesu oder Anhänger der­selben in die Secretariate zu bringen. Ja, sie denken sogar schon daran, im nächsten Conclave den Cardinal Tarquini durchzusetzen. Uebrigens verdient be­merkt zu werden, daß die Idee, einen Jesuiten auf den Stuhl des heiligen Petrus zu setzen, bisher nur wenige Anhänger im Cardinals - Collegium ge­funden hat.

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London, 27. Januar. Das protestantische Meeting in St. James Hall hat bei sehr zahlreicher Vetheiligung unter dem Vorsitze Sir John Mur- ray's stattgefnnden. Die Versammlung nahm die nach dem Programme festge- stellte Resolution einstimmig an. Die Redner bezeichneten es als eine Pflicht Deutschlands, den Kamps gegen die Vergewaltigung Roms sortzusetzeu. Die Namen des Kaisers und des Fürsten Bismarck wurden jedesmal ethusiastisch begrüßt. Viele Zustimmung- - Telegramme deutscher Städte wurden verlesen. Unter den Rednern sind bemerkeuswerth Sir Robert Peel, Sir Thomas Cham­bers und Ncwdegate. Alle sprachen gegen den Ultramontanismus, welcher sich aller materiellen und moralischen Rechte der Gesellschaft bemächtigen wolle und England mit denselben Gefahren bedrohe. Die angenommenen Resolutionen sollen dem Kaiser Wilhelm mitgctheilt werden. Das heute Abend abgehal­tene zweite protestantische Meeting in Exeter Hall verlief in gleicher Weise wie in St. James Hall.

Beschlüsse

des Gcmeinderaths aus der Sitzung vom 18. Decembcr 1873. Anwesend waren: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Gcmcinderathsmitglteder Bücking, Diery, Felsing, Gail, Heß, Hornberger, Steller, Körber, Nagel, Silbereisen, Wallenfels und Wenzel.

KeCflten.

Brüssel, 27. Januar. In der heutigen Sitzung der Nepräsentanten- kammer richtete der Deputirte Berge die Anfrage an das Ministerium, ob die Nachricht desDaily Telegraph", wonach die deutsche Regierung bei der dies­seitigen Vorstellungen wegen der Haltung der katholischen Presse Belgiens ge­macht hatte, richtig sei und welche Antwort die Regierung eventuell ertheilt habe.Die belgische Verfassung sagt der Redner verbürgt die nach langen Kämpfen errungene Preßfreiheit. Wir können nicht gestatten, daß man daran rühre. Man kann die wenig maßvolle Sprache gewisser katholischer Journale tadeln, man kann es beklagen, daß der belgische Episcopat sich nicht hinlänglich patriotisch gezeigt hat, um sich passiv zu verhalten, aber die Regie­rung kann nicht für Artikel des Journals verantwortlich gemacht werden." Der Minister des Aeußern erwiderte: die Mittheilungen der auswärtigen Presse seien unrichtig. Deutschland habe keine Note bezüglich der Presse und des Clerus an die belgische Regierung gerichtet. Vor nicht langer Zeit habe das damals im Amte befindliche Ministerium für angezeigt gehalten, einen Apell an die Mäßigung und Unparteilichkeit der Presse zu machen..Ich glaube den Interessen des Landes zu dienen, wenn ich diese Nathschläge erneuere. Ich habe das Vertrauen, daß sie sich nicht als vergeblich erweisen werden. Ich zögere umsoweniger, so zu sprechen, als ich es ohne Zwang thue, nur den Gefühlen der gerechten Rücksicht entsprechend, welche wir loyalen und befreun­deten Machten schulden, sowie von dem Wunsche geleitet, ihre vortresflichen Beziehungen mit Belgien zu befestigen."

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Zu Doctoren

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Während deS Rectoratjahres von Michaeli 1872 bis dahin 1873 sind folgende Promo­tionen erfolgt:

Wetzlar. Die Cöln-Mindener Eisenbahn hat unterm 29. Decembcr v. I. an sämmt- licke Betriebs Jnspeetoren der gen. Babn eine Verfügung erlassen, zufolge welcher sie beschloffen bat, vom 1. April 1874 ab für die Zuführung und Abholung der Wagen nach resp. von den innerhalb der Bahnhöfe gelegenen Lagerplätzen eine Rangir Gebühr von 5 Sgr. pro 100 Etr. Tragkraft der betr. Wagen zu erbeben und mit Kündigung der Lagerplätze droht, wenn die Pächter derselben die schriftliche Erklärung nicht abgeben, daß sie diese Gebühr zu zahlen bereit sind.

Der Verein für die bcrgbaulickcn Jntereffen im Revier Wetzlar hat in seiner General- Versammlung am 20. d. Mts diesen Gegenstand in Derathung gezogen und ist zu der Ansicht

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Paris, 26. Januar. Den Präfekten, die in großer Zahl hier ankom­men, erklärte Broglie, daß sein Erlaß betreffs der Anssührnng des Bürger- meister-Ernennnngs-Gesctzes als Negierungs-Programm zu betrachten sei.

Der Gemeinderath von Nantes hat wegen des Bürgermeister-Gesetzes

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