Eichorik und „n .
110 Wen d,i
•feste« ■
te mid> in einer gpofo
Evnrad,
»aplcinszasse.
rndrechslcr
Seftidjt.
ißc Drechsler finden angk) ig und sehr lohnende» dein Unteqeicbneten. Reise- !d> vierwöchentlicher Arbeit und jede Auskunft vorher
*’«Än 5üÄH? obe.
vierteljährig 1 fl 12 tx. mH Brürgerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint t-aglich, mit Aus nähme SonntagS
Expedition: Canz lei berg, 8it. B Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Messen.
Nr. 2Ä Donnerstag den 29. Januar Z8V«.
W»WWWM«,MWWWBBB>MB«WWW«UWW»W»UMWWM««»BMWMHWII^Ii IN Fl111II» 11IHII MB—WB— ■JiWWUU JWBRtdl&lEf kkJWlgMIBBWgMMBWBBWBBBMBBBMBBMBMBMMMi amtlicher T f) e > (.
Einladung
zur Wabl des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in Gemäßheit der §. 1 der Wahlordnung vom 4. August 1871, die Wahl zweier Vorstandsmitglieder der israelitischen Neligionsgemeinde Gießen an Stelle der Herren Isaac Hanau und Simon Flörsheim, deren Dienstzeit abgelaufen ist,
Montag den 2. Februar 1874
in dem Rathhause dahier stattfinden soll.
Sämmtliche nach §. 2 der Wahlordnung stimmberechtigte Mitglieder der israelitischen Neligionsgemeinde dahier, werden zur Thcilnahme au dieser Wahl mit dem D-merken eiugeladcu, daß die Abstimmung Vormittags von 9—12 Uhr und Nachmittags von 3— 5 Uhr stattfinden wird und daß die austretendcn Vorstandsmitglieder wieder wählbar sind.
Gießen, den 26. Januar 1874. Der Negierungs - Commifsär:
Spamer, Kreisassessor.
Lobuung von
M gesucht, wo möglich m m Ms und am liebmn gleiche ^der Exped. d- Bl^ er Geschäftsstraße zu wi^kN
•ib«
nsberg, Aachen.
Rheinprovinz. <H- 4208.)
möblirk Zimmer werden in der Stadl baldigst zu miethn res bei der Exped. d. Bl-
)ausbursche wird gesucht.
?r Srpeb. D. Bl.
Jungen such- in die Lehre nbardt, Säreinermeister,
Neuftadt 97.
Gineatmen von Bildern it bete flauen, sowie in , besorgt zu billigen PrW
J. P. Ritsert.
llltzvldrr. WaAhar 156-
[i Junge kann in die Lehn
P. Gerhard, Schreiner.
über-
L-M
politischer Theil.
seher Johann Philipp Haas in Groß-Gerau, mit Wirkung vom 1. Januar
sich die Streichung einzelner dieser Herren bestätigt. Auch soll außer an
1874 ab, am 27. December den Steueraufseher Johann Kaiser zu Lollar mit Wirkung vom 1. Januar 1874 ab und am 31. December den Districtsein- uehmer der Districtseinnehmerei Birkenau, Georg Balthasar Habich, in den Mihestand zu versetzen.
3. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste evang. Mädchenschule zu Michelstadt, im Kreise Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 800 st.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die dritte evang. Sckmlstelle zu Nierstein, im Kreise Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalt von 550 st.; die erste evang. Schulstelle zu Neustadt, im Kreise Neustadt, mit einem jährlichen Gehalt von 450 st.; dem Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Nosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach Schönberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die dritte evang. Schulstelle zu Echzell, im Kreise Nidda, mit einem jährlichen Gehalt von 400 st.; die zweite evang. Schulstclle zu Lützel-Wiebelsbach, im Kreise Neustadt , mit einem jährlichen Gehalt von 400 st. -y dem Herrn Fürsten zu Löwen- stein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg stebt das Präscntationsreckt zu dieser Stelle zu; die dritte evang. Schulstelle zu Nidda im Kreise Nidda, mit einem jährlichen Gehalt von 500 st. und gesetzlicher'
Nachsuchen, — den Steueraufseher Heinrich Eckhardt in Mainz, unter Auer- weilende bekannte Germanist Professor Dr. Heinrich Brunner, bis dahin in
heute eine von gestern datirte Verfügung folgenden Inhalts zugegangen, welche schon vorher angekündigt, nunmehr vollendete Thatsache ist: „Nach einem Bundesraths-Beschlüsse sind die niederländischen Halbguldenstückc und die österreichischen und ungarischen Viertelguldenstücke von der Annahme bei den Staatsund sonstigen öffentlichen Kassen von jetzt ab auszuschließen. Tie Postanstalten werden deshalb veranlaßt, die gedachten Müuzsorten von dem Publikum nicht mehr in Zahlung zu nehmeu und die etwa vorhandenen Bestände mi österreichischen und ungarischen Viertelguldenstücken sofort an die Bezirks-Oberpost- kaffen abzuführen. Letztere haben die eingegangencn Beträge uuverweilt an die Oberpostkaffe in Berlin abzusühren."
Posen, 26. Januar. Das hiesige Kreisgericht forderte den Erzbischof Ledochowski auf, seine weitere Strafe von 9500 Thalern zu zahlen, und hat ihn für den Fall der Nichtzahlung mit sofortiger Pfändung bedroht. Da Pfandobjecte nicht mehr vorhanden sind, so steht die Abführung nach Frankfurt a. d. O. in kürzester Zeit bevor.
Aus Kurhessen, 24. Januar. Wie dem „Fuld. Anz.' von „com- peteuter Seite" versichert wird, wäre bis jetzt weder die Candidatenliste für den erledigten Bischofssitz in Fulda an das Domcapitel zurückgelaugt, noch habe
kennung seiner mehr als 50jährigen treugeleisteten Dienste, — den Steuerauf- Straßburg, ist ernstlich erkrankt, so daß der außerordentliche Professor der ' Rechte, Dr. Lewis, die Vertretung des Haltens der Vorlesungen übernommen
hat. — Den Postanstalten (und folgeweise auch den anderen Behörden) ist
Wohmmasvergütung.
Worms, 25. Januar. Gestern, am Tage der engeren Wahl im
Wahlkreise Mainz-Oppenheim, kam es in Oppenheim zu derartigen Thätlich- Dechantpfarrer Kleespies in Orb an keinen der anderen Candidaten eine An- keiten, daß die dortige Polizeibehörde fick veranlaßt sah, um weitere Ausschrei-'frage bezüglich der Leistung des Homagialeidcs gestellt worden sein.
hingen zu verhüten, militärische Hülfe zu requiriren. Ein Detachemement des- Stuttgart, 28. Januar. Abgeordnetenhaus. Auf die Interpellation hier garnisonircnden Bataillons war schon bereit, per Bahn dorthin abzngehen,-. Pfeiffer's, belr. die Einführung der obligatorischen Civilehe in Württemberg, als noch in der letzten Stunde Contreordre eintraf. Ueber die Vorgänge in'antwortet der Kultusminister v. Geßler: Die Stellung der württcmbergischen Oppenbeim geben nachfolgende Berichte unseren Leserrn weiteren Aufschluß. !Regierung hänge von dem Ergebniß der preußischen Gesetzgebung und von der Oppenheim, 25. Januar. Gestern große Aufregung bei der Wahl, künftigen Stellung der Reicbsorgane zur Angelegenheit ab. Uebrigens^ lägen Mittags colossaler Streit auf dem Marktplatze, viele Verwundungen durch die Verhältnisse in Württemberg anders als für Preußen, indem in Württem- Knüttel und Steinwürfe, Hunderte gerietheu an einander. Gensd'armeric und berg die Einführung der Civilehe mit der Neu-Rcgeluug des gcsammten mate- Polizei machten von dem Säbel Gebrauch und sollen tüchtig eingehauen haben, riellen Eherechts und der Ueberweisung aller Ehesachen an die Civilgerichte Der Herr Kreisrath erschien selbst auf dem Kampfplatze und konnte erst uack verbunden sein müßte. Tieie Regelung würde in die Reichscivilprozeß-.Ord'- Vielfacheu Versuchen den Platz räumen lassen. Einige Verhaftnngcn wurden nung und die deutsche Gerichtsorganisation eingreifeu, deshalb erscheint es nicht vorgenommen und sollen noch weitere bevorsteheu. Die Schlägerei soll von bc- angemessen, mit solcher durchgreifenden Aenderung im Wege der Landesgesetztrunkenen Ultrarnontanen veranlaßt worden sein, der Wein floß aber auch in gebung jetzt noch vorzugebcn, zumal ein dringendes praktisches Bedürfniß nicht
Strömen und wurden die Köpfe sehr heiß. bestehe. Vom Justizministcr v. Mittnacht wurde ein Staatsvertrag mi Baden,
— In dem benachbarten Dienheim hat die gestrige Reichstagswahl ein betr. die Eiienbahn-Anschlüsse an badisches Gebiet auf den Strecken Heilbronn-
Opfer gefordert, indem ein 23jähriger Maurer im Wortwechsel durch einen Neckarelz, Heilbronn-Eppingen und Freudenstadt-Schiltach, vorgelegt. Messerstich in's Herz seinen Tod fand. Der Thäter ist bereits sestgenommen.
Auch hier in Oppenheim kam es zu^ blutigen Excessen, so daß mehrere Ver- - ScfjUlCiß.
Haftungen vorgenommen werden mußten. Es war dieses im wahren Sinne
des Wortes eine „Stichwahl." Während bei der ersten Wahl von ultramon- Bern, 27. Januar. In Fahv, einem nirassischen Greuzort, hat stch taner Seite nur im Stillen agitirt worden war, batte man sich gestern Zuzug die Bevölkerung der Verhaftung des abgesetzten Prarrers widersetzt. Eine Com- von Mainz verschrieben, der die ulrramontane Masse mehr in Flnß bringen pagnie ist dorthin abgegangen.
sollte. Wo Reden nicht verfingen, mußte reichlich in einem Privathause
DciltfcSfonÖ, gespendeter Wein das Seinige thun, so daß cs am gestrigen Nachmittage
vielfach zu Thätlichkeiten kam, und die Polizei 'einschreiten mußte. Dem ge- Darmstadt, 27. Januar. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 2 sunden Sinne der hiesigen Wirthe, welche sämmtlich nach der Wahl ihre
enthalt: Locale schlossen, ist es zu verdanken, daß diesem Unfug am Abend gesteuert
1. Allerhöchstes Edict, die Verfassung der evangelischen Kirche des Groß- wurde. Das Resultat der Wahl ergab 468 Stimmen für Herrn Görz (2 mehr
Herzogtums betreffend. als früher) und 116 Stimmen für Herrn Moufang (20 mehr als früher.)
2. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog Wo, wie hier, fortwährend Haß und Zwietracht gesäet wird, da kann man haben allergnädigst geruht: am 23. December 1873 den Schullehrer an der > keine Liebe erndten (W. Ztg.)
israelitischen Elementarschule zu Münzenberg, Isaak Jacab Fürth, auf sein? Berlin, 25. Januar. Der an hiesiger Universität noch nicht lange


