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reich ihre Besorguiffe für die spanischen Freunde nicht verhehlen.
Amerika.
rnppcn -Abtbeilungen und Tie Carlisten ihrerseits hätten, um fei«
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kündeten. Dieses Gefühl gibt mir Muth zur Ausdauer auch jetzt, denn nicht um Kriege herbeizuführen, sondern um den europäischen Frieden zu sichern, halte ich an dem Bewährten fest. Leisten Sie mir dazu auch weiter wie bis her Beistand durch Ihre so pflichtgetreue Thätigkeit."
Berlin, 23. März. Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat die vergangene Nacht in Folge der genommenen Mittel den ersten wirklich erquickenden Schlaf gehabt. Die Schmerzen sind nur noch geringe und treten bei jeder Bewegung hervor. Der Appetit hat sich gebessert, die Kräfte nehmen langsam
Urne BörsrnMung in Berlin.
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thung der confessionellen Gesetze gebildete Commission des Herrenhauses nahm mit geringen Modifikationen die Gesetzvorlage über die Außenrechte der katholischen Kirche in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Zum Berichterstatter wurde Hasner erwählt. Möglicher Weise wird diese Gesetzvorlage bereits Donnerstag im H^rrenhause zur Verhandlung kommen.
Dollarn).
Haag, 21. März. In der zweiten Kammer intcrpellirte der Abg. Meschert die Negierung betreffs des atschinesischen Krieges. Der Minister für Colonien antwortete: Die Regierung könne die Bedürfuiffe des Krieges bestreiten, es seien 28 Millionen disponibel von den für 1874 bewilligten Beträgen. Die Fortsetzung des Krieges sei nothwendig, bis Holland ein befriedigendes Resultat erlangt habe. Die Absichten der Regierung seien, sich dauernd in Atschin fcstzusetzen und die Vasallenstaaten zu zwingen, die niederländische Oberhoheit anzuerkennen, die gegenwärtigen Verträge seien unzureichend. Der Minister legte sodann die als geheim bezeichneten Actenstücke der Kammer vor und wurde die Discussion der Interpellation auf unbestimmte Zeit vertagt.
Frankreich.
Bayonne, 22. März. Pfarrer Santa Cruz ist au der Grenze durch die französische Behörde verhaftet und hierher gebracht worden.
atalien.
Rom, 22 März.ss. Der König empfängt heute anläßlich der Jubelfeier das diplomatische Corps und nimmt eigenhändig Beglückwünschungs - Schreiben der Königin Victoria, der Kaiser von Oesterreich, Deutschland und Rußland und des Dcarschall - Präsidenten Mac Mahon, sowie eine Depesche Grant's entgegen. Zahlreiche Glückwnnsch-Deputationcn sind hier eingetroffen.
Spanten.
Aecht kölnisches Wasser
von Jean Maria Darina.
Meine Niederlage davon in der Expedition de6 Giestener Anzeigers tr pfeble ich zu 8 st. per Dutzend, i fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst.
Johann Maria Farina in Köln.
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der Direction ist bevorstehend.
ßellerretcQ.
Wien , 23. März. Die „Montags - Revue" meldet:
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und Zinsen berechneten Interessen jener Wucherer sind geradezu unglaublich, nirgend unter 50 4Jrocent und oft über 200 Procent im Jahre, und es gelingt ihnen trotzdem, fortwährend noch eine große Menge Unerfahrener in ihre Netze »u locken. Namentlich ist es die vereinigte Artillerie, und Ingenieurschule, zu welcher im jährlichen Turnus mehrer« Hundert ganz junger Ofsiciere Die zur Bera- oornrnandirt sind und hier unter der doppelten Versuchung, wie sie die bisher unbekannten Lockungen der Hauptstadt und das vcrhältnißmäßig ungebundene, dem akademischen ähnliche Leben, fern von ocm moralischen Halt des eigenen Ofsiciercorps, bieten, am leichtesten erliegen Alljährlich haben eine Menge junger, hoffnungsvoller, in jener Anstalt commandirter Ofsiciere sich sinanziel durch jene Halsabschneider ruinirt und entweder den Ihrigen schwere Opfer auf* erlegt oder die ganze Saniere sich für immer zerstört. Seit der Abschaffung der Wuchergeseye ist mit gerichtlichen Mitteln jenem Unwesen nicht zu steuern. Das Kriegs Ministerium hat sich deßhalb an daS königliche Polizei-Präsidium mit der Bitte gewandt, ihm eine Liste jener Industriellen Behufs Warnung der Offieiere zugehen zu lasten. DaS Polizei - Präsidium hat dem Wunsche auf das Bereitwilligste entsprochen und nicht nur ein über hundert Namen zählendes Verzeichniß der Industriellen selbst, in welchem auch eine der ersten hiesigen Militäreffecten- Handlungen, mehrere höhere Beamten a. D. und ein Graf figurfren, eingesandt, sondern außer» dem auch ein sehr ausführliches Verzeichniß der Schlepper, von denen einer sogar den Xitel dneS Obersten führt, so wie Angabe über die von diesen besonders freguentirten Locale — Tattersall, GircuS, verschiedene Tanzlocale (speciell eines in der Dorotheenstraße) In der letzteren Liste befanden sich auch mehrere nicht der eigentlichen Demimonde angehörige Damen von scheinbar vollständiger Achtbarkeit. Das Kriegs-Ministerium hat aus dem gebotenen Material jetzt dnen Auszug machen lasten und ihn an alle Truppentheile zur vertraulichen Kenntnißnahme gesandt."
höchstens die Mitglieder der Commifsioiicn ihre Arbeiten sortjetzen.
— Der erste Erlaß des Ministers des Innern zur Ausführung des Gesetzes über die Civilehe ist an die Provinzialbehörden ergangen. Derselbe bezieht sich in erster Linie aus die vorbereitenden Maßregeln für die Abgrenzung der Cwilstands - Pezirke und auf die Stellung der Civilstands-Beamren. Nach den Bestimmungen Mes Gesetzes sind die Geschäfte dieser Beamten in den Stadtgemeinden von den Bürgermeistern wahrzunehmen; doch ist dieser befugt, die Geschäfte widerruflich einem Mngliede des Gemeinde-Vorstandes zu übertragen. Auch können die Gemeinde-Behörden die Anstellung eines besonderen Civilstands- Beamteu beschließen Es handelt sich also nun darum, zu entscheiden, welche Form gewählt werden wird; ferner um die Entscheidung darüber, ob die Stadtgemeiuden in Bezug aus die Beurkundung des Personenstandes in mehrere Bezirke getheilt werden sollen.
Berlin, 22. März. Auf die Anrede des General-Feldmarschalls Gra-. Lokal« Noti
fen v. Wrangel beim Empfang der Gratulation der Generalität erwiderte ber ■ s * 1
Kaiser . „Nehmen Sie meinen Dank für die Wünsche, welche Sie für diel .. ^eßen, 24. Marz. Gestern Vormittag wurde ein Bursche von Wicseck hier dngebracht, Kräftigung meiner Gesundheit ai.sgesprochen. Ich nehme sie in diesem Sabrejbic (SingewciTcCßcrX^Ueri.“eß’M besonders gern an und glaube auf ihre Erfüllung hoffen zu dürfen/ Zu alleni --Don dem s. Z. als verschwunden bezeichneten jungen Mann von hier, welcher in
Generalen gewendet, sagte sodann der Kaiser: „Auch Ihnen sage ich für als Einjähriger canfcitirte, fehlt bis Dato noch jeve Spur.
Gesinnungen meinen Dank, welche der General-Feldmarschall soeben in Ihrem ...... .
New-Aork, 4. März Der Kreuzzug der Weiber gegen die alkoholhaltigen Getränke tauen fort, ist aber schon in der Abnahme begriffen. In großen Städten, wie Chicago, schlug jeder Angriff fehl; man lachte die Betenden einfach aus, und diese fühlten sich in ihrer Eitelkeit zu gekränkt, um Uch noch länger zn opfern. Uebrigens treten jetzt auch Frauen gegen die Bewegung aus und erklären das Gebühren ihrer Gescklechtsgenossiunen als albern, unweiblich und nutzlos. Man tröstet sich mit der profanen Hoffnung,' daß die Gekntsenche, wie im Jahre lb72 die Pferdeseuche, nur sechs Wochen an jedem Orte dauern werde.
9^elv-^ork, 23. Dtärz. Ans Mexico wird gemeldet, daß in Puebla eine Volksmeuge die proltstantische Kirche angegriffen und die Geistlichen mißhandelt hat.
zu und ist dauernde Ruhe im Bett noch nöthig.
Pofen, 21. März. Im hiesigen katholischen Lehrer-Seminar findet seit
gestern eine ailßerordentliche Revision durch den Geheimenrath Wetzel aus dem, ° — —, W|IIVIVU unv unter »n
Cilltils-Ministerium Statt. Ein allgemeiner Wechsel des Lehrerpersona.ls und ^ske der Kameradschaft Ihren Lohngebern zuzuschieppen wissen. Die als Spesen, Provision
— Als Curiosum wird uns aus der Mailänder Zeitung „II Sole" folgende telegraphische Depesche der „Agenzia Stefani" mitgetheilt: „Berlin, 12 März 1H74. Der Reichstag ver» warf in heutiger Sitzung den Antrag auf Freilassung des Abgeordneten Liebknecht Bebel, Lecretärs des Bischofs Ermeland, welcher sich in Foige seiner Weigerung, alS Zeuge vor Gericht zu erscheinen, in Haft befindet."
Greifswald, lt<. März. Der Hofgänger Fritz Schütt, wegen MordeS an der Anna Böckler zu 15 Jahren Gefängniß verurtheilt, batte gegen daS Erkenntniß deS diesigen Kreisgerichts vom 6. Deeember v I. das Rechtsmittel der Appellation eingelegt. Jetzt ist durch Erkenntniß des hiesigen AppellationSgericdtS daS erste Urtheil unter Verurtheilung des Appellanten in die Kosten der II. Instanz bestätigt.
London, 20. März. Auf ganz eigenthümliche Art brachte gestern ein alter indischer Major seine Beschwerden gegen die undankbare Regierung zum AuSdruck. Wie so mancher ausgedienter Ofsieier siebt er sich schon lange vergeblich nach Versorgung um, zumal er nicht Cfftcier der königlichen Armee war, sondern im Sold der Indischen Compagnie stand. A2e seine Gesuche sind indeffen vergeblich gewesen. In seiner Verzwdflung zog er sich gestern eine neue Uniform an, geschmückt mit drei Ehrenzeichen aus den indischen Kriegen, schulterte einen — Bden und zog so vor das Unterhaus. In London pstegt das Straßenkehren als letzte Za- iluckt eines ratb- und hülflosen Menschen zu gelten. Major Iobnkon, einst von der bengalischen Armee, fegte flottweg den schmutzigen Uebergang von Parlament Street nach Palais Aard. Narürlich bildete sich em Auflauf und schließlich wurde der Maior von einem Polizisten abgeführt, ta der Sergeant al Arms die Parlaments Privilegien durch ihn für verletzt erachtete, indem er sich mit seinem Fegen den Blicken der Parlaments-Mitglieder aufzuvrängen wünschte.
Madrid, 18. März. Der Civllgouverneur der Hauptstadt hat auf Befehl des Ministers des Innern den Zeitungen strengstens untersagt, Nach richten über Truppen-Bewegungeu, über Stärke und Stellung ter Streitkräfte zu bringen oder den Feldzngsplan gegen die Carlisten zu erörtern. An Nach druck fehlt cs diesem Verbote nicht; den zuwiderhandelnden Blättern kann so- fort das Lebenslicht ausgeblasen werden Einer der angesehensten und ältesten Zeitungen, dem Diario de Barcelona, tfl dies Mißgeschick kürzlich widerfahren; , *r catalvmsche General - Capitän Izquierdo hat sie unterdrückt. Möglich ist jedoch, daß der erwartete Nachfolger Irquierdo's dem Blatte noch einmal am Auferstehung verhilft.
Madrid, 21. März In Madrid hat man sich eines Gerüchtes ex freut, das; die Carlisten sich j vx zu schwach fühlen, dem Angriffe des Marschalls Lerrano zn widerstehen und deshalb die Belagerung Bilbaos aufgehoben
ihren Beschwerden Ausdruck zu geben. Nach dem Feste werden dann die hätten. Aus Santander aber hört man ungefähr das Gegentheil: übrigen noch vorliegenden Gegenstände zur Berathung gelangen; die hervor-.habe erkannt, daß die carttstischen Stellungen vor Somcrrostro zu starkU ragendsten von ihnen sind das Militär-Gesetz und die Gewerbe-Novelle. Es ihn seien, und versuche sich deshalb auf dem Wege über Valmaseda der umist selbstverständlich, daß alle diese Arbeiten noch nicht beendet sein können bis zmgclten Stadt zu nähern; schon sende er große T ----- '
zu dem Tage, an welchem das Abgeordnetenhaus wieder zusammen tritt; ja viele Artillerie in dieser Richtung ab. Ci. 2. ___
man macht sich jetzt in Reichstagskreijen schon mit der Ansicht vertraut, daß neu Plan zu vereiteln, sechs frische Bataillone mit Artillerie entgegen' geschickt, die gegenwärtige Session sich bis gegen Ende April hinziehen werde. Dadurch Das Wahre an der Sachlage ist, daß beide kriegführende Parteien den ä'-»aupt- wird allerdings ein gleichzeitiges Tagen von Reichstag unt) Landtag unver- schlag vorbeieiten, in den letzten Tagen haben sich vor Bilbao kleine Erfolge meidlich, es soll jedoch, wie wir höien, möglichst vermieden weiden, daß durch und kleine Schlappen auf beiden Setten die Waage gehalten. Als cm unginu die Sitzungen des Landtages die Thätigkeit der Abgeordneten zu sehr angestrengt^stjges Zeichen für die Carlisten dürfte es gelten, daß die Legitimisten in Frank- werde und beabsichtigt deshalb der Präsident des Abgeordnetenhauses Herr —iu— m-r-----:fr- £A- w-- -• j
v. Bennigsen in der am 13. April stattfindenden ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses die Arbeiten des Plenums auf unbestimmte Zeit zu vertagen, so daß
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Namen ausgesprochen. Da Sie als Repräsentanten meiner Armee vor mir, Verwischte-.
erscheinen, darf ich Ihnen nicht verschweigen, daß abermals eine Krisis über! ~ n 17 o _ * . , r
berfelben zu schweben scheint. Was ich damals vier Jahre lang aus W-WW, gehör, auch ricani^e °ch-V"°h"S»,uß"' Ngm°r°gJ
fühl und Ueberzeugung etstrebte, ausrechterhielt und erreichte, sand feinen Lohn nach dem Anatvmiegebäude gebracht, dort wurde er geöffnet Behufs der durch Profeffo, in den über alle Erwartung großen Erfolgen der Armee und der meiner Ber-I^^^^.'^ein vorzunehmenden Untersuchung der Eingeweide, und sind focann alle Biutg.fäße ' ~ ' mit gefärbtem Gyps ausgefüllt worden, da man beabsichtigt, den Leichnam in conserviitem
Zustande neben dem im anatomischen Museum schon vorhandenen Bären aufzubewabren. Neuerdings sind noch andere werthvolle Thiere des Gartens erkrankt. Diesmal ist e8 nicht das bereits hart mitgenommene Naubthierhaus, sondern das noch reicher auSgestattete Antilopen. Haus, welches von einem schlimmen, vielleicht noch abzuwendenven Verluste bedroht ist.
~ Man schreibt der Ostsee-Ztg. aus Berlin: „Der Wucher mit Offieierwechsekn und lLhrenichclnen hat in der letzten Zeit in Berlin sehr überhand genommen und wird gegenwärtig von einer großen Zahl zum Thell scheinbar ganz respcetabler Firmen völlig ungescheut getrieben, ^id)! nur daß fortwährend in fast allen Zeitungen durch Inserate Officieren in diScreter Weise (Seit offerirt wird, neuerdings senden and) die meisten jener Geschäfte, ähnlich zudringlichen Lotterie-Colleeteurcn, ihre Adressen, ja, selbst unausgefüllte Wechselformulare, genau nach der Rangliste, allen jüngeren Officieren per Post zu. Außerdem unterhalten die schwunghaftesten Geschäfte einige Commis Voyageurs, fast durchweg ehemalige Offieiere und heruntergekommene Herren vom Adel, welche fid) an junge, unerfahrene Offieiere heranzumachen und unter der


