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<rV* tHert-elji^dg 1 ft 12 h. r Brtngerlohn. Durch di« ^vst bezvqen vierteljährig 1 fL 29 fr.

Gießener Anzeiger.

^scheint tätlich, «it Au» n^hmr Sonntagö.

ürpedition: Qanzletbera, B. Rr. 1

Anzeige- und Amtsblatt für den Lreis Kiessen.

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dtr. M Snmstnll den 21. Februar ~

Brvdpreise vom 20. bis 27. Februar 1874,

nach eigener Erklärung der Backer:

2 Kilo gemischtes Brod 24 fr. 1 Kilo gemischtes Brod 12 fr. 2 Kilo Roggenbrot»: erste Sorte 21 fr., zweite Sorte 17 fr.

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Betreffend: Das Kreis-Ersatz-Geschäft pro 1874. ©legen, am 20. Februar 1874.

Das Großherzogllche Krcisamt Gießen

an die Groscher^oglichcn Bürgermeistereien.

n i- fordern diejenigen^ von Ihnen, welche noch mit Einsendung der Stammrollen im Rückstände sind, unter Hinweisung auf 57 nos. 4 der Ersak-

Instructron auf, dieselben ungseaumt, und zwar mit den Stammrollen für 1873 und 1872, an uns gelangen zu lassen. 1 p

I. V. d. K.:

Gros, Kreisassessor.

politischer Theis.

Die Unterzeichneten, welche für den Antrag Deutsch und Genossen ge­stimmt haben, aber nicht zu Wort kommen konnten, um ihre Abstimmung zu motiviren, sehen sich mit Berufung auf § 56 der Geschäfts-Ordnung zu fol­gender Begründung ihrer Abstimmung veranlaßt: Wir haben dem Anträge zugestimmt, weil derselbe einen Protest gegen die gewaltsamen, durch das Völkerrecht verurtheilten Annexionen in sich schließt und gleichzeitig der berech­tigten Forderung neuen Ausdruck gibt, daß die künftige Landes-Verfassung von Elsaß-Lothringen nicht ohne Znstimmnng der Bevölkerung festgestellt werde. Wir beabsichtigen in unserer Motivirung ferner, die Abgeordneten für Elsaß- Lothringen aufzufordern, im Reichstage auszuharren, ihre Beschwerden gegui die Negierung und Verwaltung selbst vorzubriugen und sich an der Berathurrg undBeschlußfassung ihrer eigenen Angelegenheiten zu betbeiligen. Der passive Widerstand hat nach unserer Ansicht keine ausschließliche Berechtigung, so lange die geringste Möglichkeit einer activen parlamentarischen Geltendmachung des Völkerrechtes auf Gruud des allgemeinen und directen Wahlrechts vorhanden ist. Berlin, 18. Februar. Vahlteich. Geib. Hasenclever. Reiner. Hassel- mann. Most. Motteler. Sonnemann."

theilt. Sie hatte Verkehr mit der Mutter Gottes unterhalten und war von einem wegen Meineids verdammten Verstorbenen, der ihr mit glühenden Ketten und Hörnern ausstaffirt erschien, gequält worden, denselben mit ihren Gebeten zu erlösen. Jn seiner Rede hatte der Staatsanwalt betont, wie beschämend es sei, sich noch in diesem Jahrhundert mit solchem Zeuge herumschlagen zu müssen und wie unsinnig, solchem Blödsinn Glauben beizumessen.

Berlin, 18. Februar. DieProv.-Corresp." schreibt: Der Kaiser erfreut sich einer stetigen sichtlichen Zunahme der Kräfte nnd betheiligt sich immer mehr an dem geselligen Verkehr des Hofes. Als er gestern beim Balle im Opernhause erschien, wurde er mit begeistertem Zurufe empfangen. Er verneigte sich von der Loge, dreimal grüßend und dankend, worauf die Ver­sammlung die Volkshymne anstimmte. Er blieb anderthalb Stunden. Sein frisches Aussehen erregte allgemeine Freude.

Berlin, 19. Februar. Die Social - Demokraten und der Abgeordnete Sonnemann haben ihre gestrige Abstimmung zu Gunsten des Tentsch'schen Plcbiscit-Antrags im Protokolle folgendermaßen motivirt, da sie durch den Schluß der Debatte verhindert worden waren, dies mündlich im Hause zu thun:

2lus Westfalen. Als Beweis, wie es mit dem Kohlengeschäfte steht, bringt dieHagener Ztg." einen Artikel, in dem es heißt: Die oftmals in öffentlichen und General-Versammlungen tendenziös gehaltenen Reden: eS

men der neuen Gemeinde-, Kreis- und Provinzial-Ordnung, dem Schulgesetz 2c. überall gab er den sachkundigen, mit den Volksinteressen vertrauten Volks- lribun zu erkennen, der gewohnt ist, nur der Stimme seiner Ueberzeugung zu solgen. Mit großer Spannung lauschten die Anwesenden dem eingehenden, nahezu zweistündigen Vortrag und gaben am Schluffe desselben durch ihre dar- gkbrachte Ovation zu erkennen, daß sie mit Herrn Schaum's Wirken vollstän- biz einverstanden waren. Herr Schanm dürfte darin einen neuen Sporn finden, a,lf der betretenen Bahn weiter zu gehen und auch bei der Berathung der noch in Aussicht stehenden sehr wichtigen Gesetzesvorlagen, wie über die Civilehe 2c., sich seine freie und unabhängige Stellung zu wahren. (R. Frkftr. Pr.)

Berlin, 17. Februar. Die zuständigen Ausschüsse des Bundesrathes bsichäfrigten sich heute mit der Vorlage, betr. die Einziehung der Kronenthaler, Lpecies- und Conventionsthaler 2c. Man beschloß nach Maßgabe des Präsi- llil-Antrages, die Einziehung der gedachten Münzsorten vom 1. April d. I. Finnen zu lassen und mit dem 1. Juli 1874 zu beenden, sowie den einzelnen Bundesstaaten zn überlassen, diejenigen Kassen zu bezeichnen, bei welchen die Miwechslung erfolgen kann. Eme Plenarsitzung des Bundesraths wird sofort Itnifindet:. Für die jetzige Session des Reichstages wird von belangreicheren Gegenständen nur noch vorbereitet werden: -das Gesetz über das Reichspapier- ßkld und das Gesetz über Jnternirung und Ausweisung renitenter Bischöfe.

Berlin, 18. Februar. Nach den testamentarischen Bcstimnutngen der rnstorbeuen Königin Elisabeth fielen an ibre Verwandten in Bayern und »E-ichsen nur ganz unbedeutende Legate. Durch das Testament ist auch, wie 8kMont.-Ztg." ntittbeilt, fast sämmtliches Vermögen an die preußische Fa- vulie gekommen, entweder als Legat für die einzelnen Glieder der Familie, oder den Kaiser, oder auch an das Kronfideicommiß, wie z. B. der ganze große 'Lchmuck von sehr hohem Werthe und namentlich jene berühmte Perlenschnur, mben der wichl, was Schönheit und Größe der einzelnen Stücke anbetrifft, 3iiiic zweite ähnliche existiren dürfte.

Berlin, 18. Februar. Der parlamentarische Feldzug der Elsaß-Lothrin- ftr ist sehr unglücklich ausgefallen, und sie selbst haben einen anderen Ausgang Mhl kaum envartet. Ihr Antrag auf Volksberufung nach napoleonischem Muster hat einige verlorene Stimmen der Socialisten und verwandter Parteien für sich gehabt, und damit war die Sache erledigt. Ueber ihr weiteres Ver­alten sollen bei ihnen verschiedene Ansichten herrschen. Die Lothringer sollen Leu Reichstag mit Protest verlassen, die Elsässer bleiben wollen. So heißt es, Md die Verschiedenheit zwischen den Reden des Herrn Teutsch und des Straß- turger Bischofs Räß zeigt jedenfalls, daß die Elsaß-Lothringer im Allgemeinen.... u,.vv.Tw vtvvvlt. vv

Ar die zu beobachtende Haltung nicht einig sind. Vielleicht werden sich die'sei für's ganze Jahr 1874 bereits contrahirt, beweisen sich heute als Fälschun-

Diffidenten noch besinnen und ihrerseits einsehen, daß sie die Interessen ihrer gen, um's Publikum auszubeuten, und während man im October noch für

Aftragqeber im Reichstage viel besser und wirksamer wahren können, als Gaskohlen 34 bis 36, für Puddel- und Schweißkohlen 30, für Kesselkohlen Jeuti sie sich mit einem unfruchtbaren Protest zurückziehen. Die ganze Schau- 26 a 28 Thlr. forderte, offerirt man heute willig zn 27 a 28, 20 a 22 und Wung sollte übrigens wohl nur die Chauvinisten zu Hause znftiedenstellcn. 16 a 18 Thlr. pr. 100 Ctr., und wir glauben, man geht, bevor der Som- W werden von der Wirkung nicht sehr erbaut sein. Der hiesige Boden ist mer da ist, noch 5 Thlr. im Preise herab, und aus Cassel wird geschrieben: für derartige eilige nichts weniger als günstig. Für den augenblicklichen Rückgang des Kohlenverkehrs von Westfalen ist wohl

Das Erscheinen des Kaisers auf dem gestrigen Subscriptions - Balle sehr bezeichnend, daß die Direction der Bergisch-Märkischen Eisenbahn jein ^at dw guten Nachrichten über den Gesundheitszustand Sr. Majestät bestätigt. Ausschreiben erlassen hat, wonach vorerst kein Wagen fremder Bahnen zum Mich) die englischen Gäste, die den Kaiser auf der Hinreise nach Petersburg Steinkohlen-Transporte benutzt werden, vielmehr die eigenen Lowrys ausschließ-

Dcutrditailö. Gd bei der Rückfehr gesehen, hatten schon das 'entschiedene bessere Befinden

f.,-I^'E^berg, 18. Februar. Es verdient gewiß alle Anerkennung, wenn- Berlin, 18. Februar. Der Bischof von Münster flagt in seinem iS;?n" ? finden, von Zett zu Zett ihren Mandatgebern über,Fasten-Hirtenbriefe über dieVerfolgung der Kirche" und sagt dann wörtlich: fc . Thatigkeit VeriH zu erstatten und zngle.ch zu constatiren,-Jch fürchte nicht den Verlust von Geld und Gut. Ich habe fein's nnd achte

das sie sich noch in vollem Einverstandmß mit ibren Wählern befinden. So^es wie Koth. Ich fürchte auch nicht den Verlust der Freiheit, nicht Kerfer, Mwettte neulich ter Abgeordnete des Wahlbezirks Friedberg - Nauheim, Herr u»chr Verbannung, selbst den Tod fürchte ich nicht."

Hevreuhaag, in unserer Mute und referirte vor einer sehr - Von dem Kreisgerichte zu Groltkau ist die Jungfrau Anna Offen/

(H)iieta.) besuchten Versammlung über ferne Mttwrrfung au dem Zustandekom-jbrück aus Ottmachau wegen Wunderthuns zu 4 Monaten Gefänaniß verur- DICH OCT 11P1IPH P711P111 PlP-i ÖTPlÄe 11 irS Q2rntrt intn f-vXhhiia knm (c^. ..7" if. .111. i . r . i , . tu p < - . c nrv. zr. . . . . V v