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Allgemeiner Anzeiger.

<1,52> Bekanntmachung.

Nach ven Bestimmungen des Octroireglements vom 21. Juli 1843 müssen alle octroipflichtigen Gegenstände, also auch Getränke, bei der Einfuhr am Eingangsthore declarirt werden. Bezüglich solcher Getränke, welche mit stcueramtlicher Bezettelung versehen waren, geschah solches früher gewöhnlich nicht, indem das städtische Interesse mittelst der steueramtlichen Bezettelung gewahrt wurde; nachdem nun aber beim Getränketransport die steueramtlichcn Bezettelunqen weg-j gefallen, ift zur Wahrung des städtischen Interesses die Anzeige der Einfuhr aller Getränke am Eingangsthor nöthig.

Indem wir die Bewohner Gießens hierauf aufmerksam machen, bemerken wir, daß bei der Einfuhr beziehungsweise bei der Anzeige am Thore von dem betreffenden Erheber den Declaranten Trans- portschcine ertheilt und diese von dem Empfänger derselben an Groß­herzogliches Haupt-Steueramt, bei welchem auch das Octroi zu zahlen ist, alsbald abgeliefert werden müssen.

Diese Einrichtung ist von Großherzoglichem Kreisamt provisorisch genehmigt und wird das demnächst erscheinende Regulativ im An­zeiger veröffentlicht werden.

Gießen, den 16. April 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Oeffentliche Aufforderung, j

1951) Die Jo Hannes Spöhrer' zweiter Eheleute von Allendorf an der Lumda haben ein Testament errichtet, in; welchem sie zwar ihre Kinder zu Erbens eingesetzt, aber denselben die Verpflichtung! auferlegt haben, dem Ueberlebenden der beiden Ehegatten die lebenslängliche Be-f Nutzung des Nachlasses des zuerst Verstor­benen zu belassen. Es werden hiernach die in Amerika abwes. nden beiden Kinder der Eheleute Spöhrer, Melchior und Balthasar Spöhrer, aufgefordert, binnen drei Monaten etwaige Einwen­dungen gegen das Testament vorzubringen, widrigenfalls dessen Rechtsverbindlichkert für sie angenommen würde.

Gießen, den 13. April 1874.

Grobherzogliches Landgericht Gießen.

I. V- d. V.:

________Bra m in, Landger.-Assessor._______

Bekanntmachung.

Alle verfallenen Pfänder müssen längstens bis zum 1 Mai ausgelöst oder prolongirt werden, widrigenfalls dieselben öffentlich ver steigert werden.

(1930) K. Grüneb aum.

Zier fieigerungen.

Arbeitsversteigerung.

Mittwoch den 22. d. M-, Nachmittags 3 Uhr, soll die Reparatur des Schul- und Syna­gogengebäudes zu Groß-Buseck, bestehend t Dackdeckerarbeit veranschl. zu 18 fl-18 fr 2. Glaserarbeit « 13 24

3. Weißbinderarbett 290 OU

in dem Gebäude selbst öffentlich an die Wcnigstnehmenden in Akkord gegeben wer- ^Rödgen, den 17. April 1874.

In Auftrag: L- Hahn, 11975] Bezirktzbauaufseber.

Heu- und Strohversteigerung, Freitag den 24. April I. I., von Morgens 10 Uhr an, laßt der Unterzeichnete circa 500 Centner «Utes Heu, sowie 100 Centner Sommer­stroh versteigern, und werden Liebhaber hierzu eingeladen.

Büßfeld, bei Homberg an der Ohm, den 19. April 1874.

[1989] Joh. D- Heß.

Ieilgebotenes.

Neuen Caviar,

Winter-Lachs, italienische Maccaroni, Lyoner Gemüsenudeln, Oporto-Birnen, ttal. Apfelspalten, franz. Brünellen, in frischer Waare, empfehlen

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Zu verkaufen:

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Gießen, den 10. April 1874.

[1772]_____________Georg Renzel.

1965) Einen einspännigen Wagen, so­wie gute Äartoffcln verkauft

Ka rl Steinberger, __________Löwengasse.

1967) Aechte Tüllshwals und Schleier werden billig verkauft bei

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[1787] Neuenweg._______________

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1935) Drei bis vier Wagen Pferdemist zu verkaufen bei

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1994) Ein gebrauchter Kinderwagen ist zu verkaufen. Waagenaasse 26

1991) Verschiedene Oeconomie-Gegen- stände, bestebend in 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Zuggeschirr u. dgl., bin ich willens zu verkaufen.

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Internationale

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