Einzelbild herunterladen

N""«

ct7T*<S2t«b ?

^mce in «

1U

*** n!

*S* auf^. ' $ anderweit p-!

H,e« eler!eljöl)Tig 1 fL 11 fr. mit Bringer lohn. Durch die Dost bezogen vierteljährig 1 fL 29 fr.

GitßmwAlyeigtr.

Erscheint täglich, mit »ul« nab Montag-.

Expedition.. Tanzletberg, *tt. B. 9fr. i.

Anzeige- und Amtsötatt jur den Kreis Kiessen.

*W 8im£ ««i Wen nr " M Offn er

Aeibt, sucht BE- ^au, oder au4 £ ««tm. ju

H ». ÄKt». Mittwoch den 18. November

Amtlicher Theil.

Gießen, den 14. November 1874.

Betreffend: Die Feststellung und Erhaltung drr inneren Grenzen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

wK^r- wb

diejenigen Großberzogl. Bürgermeistereien des Kreises, welche den vormaligen Kreisen Nidda und Grünberg zugetheilt^-waren.

' Unser AmtLblatt Nr. 9 vom 13. August 1867 lassen wir Ihnen dieser Tage mit der Post unter dem Anfügen zugehen, daß dasselbe auch für Sie 'Uvp fernerhin Wirksamkeit haben soll und wir daher demnächstiger Einsendung des Grenzbegehungö-Protokolls der Feldgeschworenen aus 1874 entgegensetzen.

lte nach den w v. Röder.

's Gail

politischer Th eil.

ibauin

Brust-ud

Stadtver-

Dl

fti

-AA

ein neuer vorgelegt

öohMNgM^ Stock.

ibernderM

»fette, die

betreffend;

13) die Erwerbung, Erhaltung und Wiederherstellung der Kapelle auf

1874 betreffend.

Sämmtliche Gegenstände wurden in Uebereinstimmung mit den Beschlüffen

14) die Petition der pensionirten Schullehrer Joh. PH. Ackermann und Genoffen um Erhöhung Ihrer Pensionen betreffend;

15) den Antrag der Abgeordneten Matty und Schröder, die Erhöhung der Wittwen- und Waisengehalte der Volksschullehrer für die Jahre 1873 und

haben sich hier persönlich vorgcstelll, und zwar der von Bayern aus eigenem Antrieb, die beiden andern auf Einladung der Stadtverordneten, bezw. der von diesen zur näheren Prüfung der ihr überwiesenen elf Bewerbungen, welche aus den mehr als 40 eingelaufenen vorher bereits ausgeschieden waren, einge­setzten Siebener-Commission. Nachdem nun die Wahlen der Gemeindpyertretun- gen im ganzen Großherzogthum Hessen vollzogen sind, rucken die zu den Kreis­tagen heran, und publicirre die hiesige Zeitung kürzlich bereits die Liste der hundert hiesigen Höchstbesteuerten, welche persönlich oder durch Vertreter an der Theilnabme dazu berufen sind.

Berlin, 16. November. Lasker, unterstützt von sämmtlichen Fractio- neu, beantragt zum Bankgesetz: Ter Reichstag wolle beschließen, das Bank- aesetz an eine Commission zu verweisen mit dem Bemerken, daß zur Regulirung des Bankgesetzes nothwendig sei, die Bestimmungen des Gesetzes durch Bestim­mungen über gleichzeitiae Errichtung einer Centralbank zu ergänzen.

Berlin, 16. November. Reichstag. Nachdem ein Antrag des preußi­schen Justizministers wegen strafrechtlicher Verfolgung des Advocaten Fischer in

ordneten rntschied man sich einstimmig gegen die Einführung einer Magistrats- Verfassung und schritt sofort zur Wahl zweier unbesoldeter Beigeordneten. Gewählt wurden die seitherigen Beigeordneten Apvfel und Lauteschläger mit 32 , bezw. 20 Stimmen. Ter in der Minderheit gebliebene Oberstudien-Rath Kuchler, von national-liberaler Seite in beiden Wahlgängen in Vorschlag ge­bracht, erhielt nut 14, bezw. 13 Stimmen.

Offenbach, 15. November. In den nächsten Tagen wird nun endlich die hiesige Bürgermeisterwahl vollzogen werden- Derengeren" Candidaten sind setzt vier: eine hiesige Persönlichkeit und drei auswärtige Bürgermeister aus Mecklenburg, Hannover und Bayern. Tie drei letztgenannten Bewerber

sprechen, die für den Bau weiter erforderliche Summe bis zu einem betrage von 150,000 ß. zu bewilligen, sobald von der Regierung Plan und Voranschlag unter Berücksichtigung möglicher Ersparnisse werde.

Die Kammer vertagte sich hierauf auf unbestimmte Zeit.

Darwstadt, 14. November. In der heutigen Sitzung der

bi i W>\

Lw

Wc'

Deutschland.

t AuÄ Oberheffen, 17. Nov. XII. In der Kammerdebatte vom 24 und 25. März 1868 finden wir erstens bestätigt, daß an der Intention, btn Oberhessischen Eisenbahnactieu einen Bezug von mindestens 3^/, Procent ju gewähren, Niemand gezweifelt hat. Diese Intention hatte schon vorher U)H geführt, daß für den Fall des Ankaufs der Bahnen für den Staat in § 18 der Concession auf Antrag der ConcessionSbewerber bestimmt worden Var, daß als Grundlage der Preisberechnungdie von der Großherzoglichen Staatsregierung garantuten 3*/2 Procent als Minimal-Reiuertrag angenommen werben sollen." Dies Preisverhältniß der Actien beleuchtend, äußert Finanz- mmijtcr Frhr. v. Schenck in der Kammer:denn 3y2 Proeent ertragen sie

m.

te Abonnenten^.' richt pattpnbfli , AbenSS 6 k mn Hugo t bie vereHr/ichkf!' e (gefangen

Directorialwohnung zu entfallen habe, nicht beigetreten wurde, vielmehr in Uebereinstimmung mit der Regierung beschlossen wurde: für alsbaldige Erwer­

bung eines Bauplatzes 8000 fi. zu bewilligen und die Bereilwilligkell auszu- ~ Gesammt-

ieseiii^

m Beweis, daß auf Seiten der Factoren des Staates (Regierung und turnet) an die Möglichkeit, es könnte je die Einnahme zur Deckung der Betriebskosten nicht hinreichen, nicht im Entferntesten gedacht, also auch die: Möglichkeit nach ihren Folgen nicht in Betracht gezogen worden ist. Tie - Nutzanwendung, daß, wenn die Einnahmen die Betriebskosten nicht deckten, das Deficit aus dem Staatszuschuß (dieser auf 9940013/4 st. beschränkt verstanden) fteeft werden müsse und die Actionäre weniger Zinsen erhielten, hat auf jener -Seite Niemand gezogen, ebensowenig wie die, daß in einem solchen Falle der Staat das Fehlende ganz zuzufchießen habe. Daß eine Spur des Gedankens, v könne jemals an den Betriebskosten fehlen, absolut nicht vorkommt. ist um je befremdender, als von mehreren Abgeordneten (Dumont und Zentgraf) tr Fall, daß etwa schlechte Verhältnisse des Betriebs eintreten können, daß das Geschäft schlecht gehe, ausdrücklich berührt, aber nur insofern erörtert »orten ist, als dadurch die Gesellschaft zur Creirung von Prioritäten genörhigt Verden könnte und die Zinsen dieser dem Staate nickt zur Last fallen sollten. Daß Prioritäten nicht zur Deckung eines Betriebsdeficits aufgenommen werden tonnen und dürfen, bedarf keiner näheren Begründung. Auf Seiten des Staates tyt man sich nicht klar gemacht, was es bedeutet, eine Garantie für einen Hemertag zu übernehmen; man hat gerechnet, Bahnen von mittlerer Ertrags- Higkeit erheischen etwa halb so viel Kosten, als sie cinbringen, du andere hälfte ist der Reinertrag und dieser wird garantirt; daß aber nicht einmal Vt Kostenhälfte aufkommen könne, und welche Folge dann die Gewährleistung eines bestimmten Reinertrags habe, daran hat Niemand gedacht.

Darmstadt, 14. November. Die Tagesordnung der heutigen (26.) Sitzung der ersten Kammer der Stände umfaßte die Berathung und Ab-

6) die Bewilliguna einer Localzulage für den bermaligen Jnspector des zweiten Rheinschifffahrtsbezirks betreffend;

7) die Erhöhung der Gehalte der diesseitigen Beamten und Bediensteten bei der Main-Neckar-Eisenbahu für das Jahr 1874 und eventuell für das Jahr 1875 um ein Sechstheil betreffend;

8) die Verwendung des für das Jahr 1875 für den Staatsrath be­willigten Credits von 4369 fL für die Bedürfnisse des Verwaltungsgerichtshofs betreffend:

9) die baulichen Herstellungen und Ausführung einer Wafferleitung in dem Main-Neckar-Bahnhof zu Darmstadt betreffend;

10) den Neubau eines Gymnasiums zu Gießen betreffend;

11) dis Errichtung einer Remise bei der Veterinär-Anstalt zu Gießen

'l W

stiminung über:

1) den Gesetzesentwurf, das oberste Perwaltungsgericht betreffend;

2) den Gesetzesentwurf, die Einführung der Reichsmarkrechnung im Groß- ' herzogthmn betreffend;

3) die Rechenschaftsablage über die Großherzoglich Hessische Mlitärver- Wtung für das Jahr 1868 betreffend;

4) die Rechenschaftsablage über die Großherzoglich Hessische Müttarver-

valtung für das Jahr 1869 betreffend; ,

5) den Wiederaufbau des abgebrannten Hoftheaters, sowie die Erbauung.

Ms Magazins für Decorationen rc. betreffend;

wegen der Garantie wenigstens." Niemand war anderer Meinung, und

wie sehr man allgemein von dervollkommenen Sicherheit" der Actien über- V\x ^iwtiuuny, ^lyuuuny unv vv*- um

jtugt war, beweisen die veröffentlichten v. B e ch t o l d' scheu Schreiben, wonach'.dem Hofe Iben bei Fürfeld, im Kreise Alzey, aus Staatsmitteln betreffend; ül!e Ministerien nicht das mindeste Bedenken trugen, diesen Actien pupilla-' 13) dis Gewährung einer Subvention aus Staatsmitteln für die Gemeinde chche u. s. w. Sicherheit zuzuerkennen. Wir ersehen aus der Kammerdebatre Partenheim zur Restaurirung der evang. Kirche daselbst rc. betreffend;

chche u. s. w. Sicherheit zuzuerkennen. Wir ersehen aus der Kammerdebatre zveitens, daß sowohl bei dem Ministerium wie bei den Kammermitgliedem allgemein die Vorstellung verbreitet war, über den Betrag der garantirten Rcinerträgnisse, und zwar der Hessischen Ludwigsbahn ebenso wie die der Lberhessischen Bahnen, könne die Leistung des Staates nicht hinausgehen. Man rechnete die garantirten Reinertragösummen beider Eisenbahngesellschaften zusammen, um die Totalhöhe der Last des Staates zu ermeffen; der Abg. vmwuuh«;» ...

Mernher meinte,die volle größte Summe in der ungünstigsten Lage ifhfcer zweiten Kammer erledigt. Eine Ausnahme bildete die Vorlage, betreffend 1,794,000 Gulden"; und der Berichterstatter Zentgraf erklärte:es stehtchen Neubau eines Gymnasiums zu Gießen, bei welcher oem Beschluß der zwei- diernach schon fest, daß keinenfalls direct unser Staatsbeitrag mehr role;ten Kammer, eine Summe bis zu 115,000 fl. alsbald zu bewilligen, jedoch 1)94000 Gulden betragen Fann/ Aber drittens liefert die Kammerdebatte!vorbehaltlich späterer Rechenschaftsablage und mir der Maßgabe, daß eine