Gießener Anzeiger.
Anzeige- und Amisökatl für den Kreis Liessen.
fnHf.f »t«»etjähr1ß 1 (L 12 k. eU Vringerlohn. Durch 61t •teil bezogen dierteljährtg i |L 22 k.
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schäftigt und instruirt und kann denselben je nach Leistung dabei der ortsübliche Tagelohn vergütet werden. Man darf erwarten, daß die Bezirksvereine, Ge' meinden und andere Interessenten den Theilnehmern an diesem Cursus eine Unterstützung für die Bestreitung der Reisekosten, der Wohnung und der Beköstigung bewilligen, wofür bei entfernt Wohnenden em Betrag von 30—40 fl. genügen wird, während es keinem Anstand unterliegt, daß Theilnehmer aus der Nähe Friedbergs Abends nach Hause zurückkehren und hierdurch einen Aufwand für Wohnung vermeiden.
Wir machen Gemeinden, welche die weitere Ausbildung ihrer Wiesenwärter wünschen und junge Männer, welche sich diesem Dienste widmen wollen, auf die dargebotene Gelegenheit mit dem Bemerken aufmerksam, daß Anmeldungen um Zulassung zum Lehr-Cursus uuter Vorlegung eines Bürgermeiste- rcizeugnisses über seitherige Führung baldmöglichst bei dem unterzeichneten Cu- ratorimn einzureichen sind.
Friedberg, am 4. April 1874.
Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg.
______Trapp. Lindeck. Haas.
B e k a n n t m a ch u n g.
Mit Bezugnahme auf die nachstehende Bekanntmachung über Abhaltung eines Wiesenwärter-Cursus zu Friedberg, werden etwaige Jnter- rsienten darauf aufmerksam gemacht, daß aus den Mitteln des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen eine Subvention von 40 fl. an einen diesen Cursus besuchenden Zögling ans dem Kreis Gießen verwilligt werden kann, wenn bei dem Unterzeichneten innerhalb 8 Tagen deßfallsiqe Anmeldung erfolgt.
Gießen, am 13. April 1874.
Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen:
v. Röder.
Wiesenwärter-Cursus zu Friedberg.
Der Ausschuß des landwirthschastlichen Vereins für Oberhessen hat, auf Antrag der Unterzeichneten, in seiner Sitzung am 18. März d. I. zu Gießen den Beschluß gefaßt, daß auf Kosten dieses Vereins ein praktischer Lehrcnrsus für Wiesenwärter zu Friedberg unter Leitung des Culturtechnikers, Wiesenban- melsters Greb, abgehalten werden soll. Es ist dringend nothwendig Leute heranzubtlden, welche bei Ausführung größerer Wiesen-Cnlturen als Aufseher resp. Vorarbeiter, insbesoudete aber als Wiesenwärter für Gemeinden und Con- jvrtien Verwendung finden, damit die mit großen Kosten hergestellten künstlichen Wiesenanlagen nicht durch Mangel an Aufsicht und Pflege zu Grunde gehen.
Der Cursns ist auf die Dauer von 6 Wochen berechnet, beginnt am 21. April dieses Jahres und umfaßt eine gründliche Unterweisung in verschiedenen praktischen Verrichtungen im technischen Wiesenbau und in der Drainage, dem Gebrauch der Feldmeß- und Nivellir-Jnstrnmente, der Ausübung der Be- unb Entwässerung und der Instandhaltung und Pflege der Wässerungswiesen, zu diesem Behufe werden die Theilnehmer an den im Kreise Friedberg in Ausführung begriffenen Anlagen unter Leitung des Vereins-Culturtechmkers be-
hub.
fltung für bai äcdstkn Sonntag izel's Galten at- >r.
' Vorstand.
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»fest.
I April, .brau, mbebouies. igen 9 kr. Ä esührt werben. )rr Vorstand.
Samstag den 18. April
flffflemeiner Anzeiger
1874 können in den nächsten 8|nomniGIL
Braunfels, den 14. April 1874.
(1949)
Enders
(1872)
Es
268 fl. 51 fr.
48
[1975]
156
billigst
Bekanntmachung
Alle verfallenen Pfänder müssen längstens!^' ^bnL Schlackmsand zu s mm 1- Mai ausoelöst ob r nrnlnnnirfl lretern, veiamchlagt zu .
[1909]
20
(1627)
(1304)
Emil Fischbach.
24
50
Biessen adt,
2. Glaserarbeit
3. Weißbinderarbeit
13
295
In Auftrag: © em ui l er.
V. Wurmes
Buchbinder.
Versteigerungen. Arbeits-Vergebung zu Klein-Linden.
In Auftrag: L. Hahn, Bezn ksbauaufseher.
in dem Gebäude selbst öffentlich an die Wenigstnehmenden in Akkord gegeben werden.
Rödgen, den 17. April 1874.
I A. : Körner, Bezirksbauausseher.
Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadlkasse bezahlt werden.
Gießen, den 14. April 1874. Der Stadt-Rentmeister:
H. Rübsamen,
Mänsbnrg.
in Tischen, Stühlen, Betiladen, Kommoden, Schränken, Spiegeln, Nachttischen, 1 Waschtisch, 1 Sopha, 1 Klavier, 1 Uhr, 1 Küchenschrank, Bildern und sonstigem Hausgeräthe, meistbietend versteigert werde .
Gießen, den 17- April 1874.
Arbeitsversteigerung.
Mittwoch den 22. d. M-, Nachmittags 3 Uhr, soll die Reparatur des Schul- und Synagogengebäudes zu Grotz-Buseck, bestehend in :
1. Dachdeckerarbeit veranschl. zu 18 fl. 18 fr.
263
20
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Resnnntnmckiunir 0er- nunmehr ;u Griedel wohnhaft,
OrrUUttlMUU)UUZ. übertragen worden. Seit dem 7.Aprile., Die Schulgelder pro I. Quartal^hat derselbe die Geschäftsführung über-
Bekanntmachung.
Die Befanntmachung vom 6. d. Mts., den Verlust eines Geld-Fahrpostbeutels bei der Bahnhofs - Postexpedition in Görlitz betreffend, wird bezüglich des Inhalts jenes Beutels wie folgt ergänzt.
Außer den bereits bezeichneten Werth- gegenständen hat der gedachte Fahrpostbeutel noch enthalten:
400 Rthlr. in Geraer, Gothaer und Wei- mar'schen Banfnoten ä 10 Rthlr, 2 (Sobfronen, 1 Louisd'or,
3Vz Napoleonsd'or und
108 Rtblr., meist Königlich Sächsische Kassen-Anweisungen.
Liegnitz, 8. April 1874.
Der Kaiserliche Ober Postdirector. Rose.
43
31
Jeilgebotenes.
Papierkragen, -Manschetten Ui d -Chemisetten zu 16 ki? per Dutzend; bei Abnahme von einem Gros 3 fl.
*) zu haben bei:
(1900) Julius Wallach.
Sauarbeiten im Wege öffentlicher Submission
Dienstag den 21. April,
Nach niltags um 2 Uhr, auf dem Rathhaubsaale oergeb-n werden,
Northiirel^'
Stick, StadtbauE
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Fußüoden-Anstrich.
Dufibovenlack, sofort trocknend,
Vctnölficcatif, zum Einölen,
ADelfarbc, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend,
sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- streichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt
sollen zur Erbauung eines zweiten Schulsaals zu Klein-Linden nachstehende
Aechte Ncapolit. Maccaroni, Eiergemüsenudeln,
Türkische und Bamberger Zwetschen, Apfelspalten, Brünellen, Reineclauds,
Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischbach.
Montag den 20. d. M, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich auf dahiesigem Rathhaus mein Wohnhaus in der Sonnenstraße, Garten am Nahrungsberg einer dritten freiwilligen Versteige> ung aussetzen. Wenn ein annehmbares Gebot geschieht, fann sofort der Zuschlag ertheilt werden
[1961] Friedrich Will st rümpf.
1978) Die Verwaltung des Fürst-!
lichen Rentamts Griedel ist von Seiner»[1899]
Daiibilz-Llqueiir)
fabricirt
von Apotheker K. F. Dauliitz, in Berlin, Neuenburgerstrafie 28.
Dieser fiiqueur zum Nachtisch nach schweren Speisen, bei Blutandrang oder Störungen in ben Functionen bes Unterleibes je nach Bedürfnis) genossen, befördert ben Stoffwechsel in ausgezeichneter Weise, und entfernt bei nachhaltiger Anwendung alle ungesunden Theile aus dem Blut.
Fürstliche Nentkammer- (1978) Stau dinge r.
Liehig’s l St. Antonio Fleisch-Extract,
3 bestes und billigstes Product, empfiehlt
l in »A, i/4, »2 und Vi-Pfd-Töpfen m | Gießen L. Kalkhof. <1495)
Für Coufirmanden.
Gesangbücher in reicher Auswahl empfiehlt
in Giessen
jlnrtl 1874' ।
Sn* ®aie;i, . Kcli^
gj?aU: l'H-
5) an
bis zum 1 Mai ausgelöst oder prolongirt'
werden, widrigenfalls dieselben öffentlich oer-> Die Offerten sind portofrei und versie- stkigert werden. ! aelt mit der Auischrift „Submission auf die
(1930) K. l^rünebaum. ; betreff Arbeit" bei Großh Bürgermeisterei
—---— Klein-Linden längstens bis zu obigem Ter-
als:
1. Maurerarbeit, veranschl. zu
2. Zimmerarbeit „ „ .
3. Schmiedearbeit „ „
4. Dachdeckerarbeit „ „
5. Schreinerarbeit „ „
6. Schlosserarbeit „ „
7. Glaserarbeit „
8. Spenglerarbeit „ „
9. Weißbmderarbeit „
10. 14000 Stück Feldbrandbacksteine zu liefern, veranschl. zu........
11. BO Cntr Kalk zu liefern, veranschlagt zu ... .
Bkkauntmachung. wl ,m
kontere ®tt«nntm*ngen. SS,,
sollen m dem Hause der Frau Dr. „
stein in der Weidgasse Mobilien, beftebenb'


