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Gerichtshof weiter
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Allgemeiner Anzeiger
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Person des Ludwig Böcking bestellten^
Montag den 13. d. M,
iCurators abgeschlossen werden.
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m von Morgens 9 Uhr an, Kurators abgeschlossen werden, sollen die dem Großh. Bürgermeister Vogt! ^."ßen, den 27. Juni 1874^ aebörigen Aecker in der Gemarkung Gießen, I Grobherzogliches Landgericht Gießen, sowie die Erndte auf denselben an Ort und Erdmann.
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Stelle versteigert werden.
Bekanntmachung
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3408)
inet 1 mar-
600 Acker am Grüningerpfad,
124 Acker am Gartfeld, 253 Acker auf die Marbur-
Carl Daniel.
Frankfurt a. M.
Denselben. Dem Heizer an der Köln-Gießener-Bahn, Georg Oertel aus Nieder-Wöllstadt, eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine Susanna, geboren den 23. Mai.
Denselben. Dem Sergeanten im II. Großherzogl. Hess. Jnfant.-Regiment Nr 116, Heinrich Schäfer, eine Tochter, Elisabeth Philippine Christiane Albertine Karoltne Martha, geboren den 9. Juni.
Denselben. Dem Bürger zu Hausen und Taglöhner dahier, Johann Georg Schardt, ein Sohn, Adolph Wilhelm Emil Martin, geboren den 4. Juni.
Denselben. Dem Bürger zu Dorheim und Steiger auf dem Gießener Braunsteinbergwerke dahier, Johannes Appel, ein Sohn, Jacob Wilhelm Georg, geboren
C. A. Klemm, Wwe.
Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 ihren 4 reis in anderen Mitteln und Speisen.
's den Antrag Gurnett Mg des Gottesdicnslk:. istützt, die Verwerf ione erklärte, daß, einen Anttag gegen h h mit, daß er mehre» . Nach längerer Dü-
die Handels- und Verkehrs-Aussichten des Landes fortdauernd ungünstig seien. Die Einnahmen ließen nicht an Ergiebigkeit nach.
^n Folge der über die ledige Elisabeth e Böcking von Allevdorf an der Lumda wegen deren Schwachsinnigkeit angeordneten Curatel können Rechtsgeschäfte mit derselben nur unter Zustimmung des ihr in der
gewohnt.
London, 11. Juli. Der Ausschuß des Gewerkvereinsverbandes faßte einen Beschluß, welcher die Regierung stark fabelt, weil die von dieser versprochene Amendirung der erimiuellen Bestimmungen in dem Arbeitergesetze nicht eingebracht worden ijt, und die Regierung der Verachtung des Arbeiterstandes bezichtigt.
— Der Erzbischof von Canterbury, Präsident des oberen Convocations- hauses, bezeichnete heute den für das untere Hans vorliegenden Antrag Fascr's auf Anknüpfung von Verbindnngen mit den Altkatholiken und auf Prüfung der altkatbolischen Frage als einen volle Erwägung verdienenden gewichtigen Gegenstand. Die katholischen Blätter veröffentlichen einen Anrnf in Betreff der ken- singtoncr katholischen Universität, bezeichnen das Institut als vom Papste angeregt und erhoffen für dasselbe gleich glücklichen Erfolg wie für die Universität Löwen in Belgien.
Stuttgart, 11 Juli. Der „Schwäbische Merkur" erfährt aus Heidelberg, daß der Geheimerath Bluntschli, Profeffor Holtzmann und Stadtpfarrer König ihre leitende Stellung im Protestanten-Verein niedergelegt hätten, was die Verlegung der Central-Leitung von Heidelberg an einen anderen Ort
1) das Anfahren von 600 Cbkmtr. Mauersand,
2) die Lieferung von 450.000 Backsteinen, 31 die Lieferung von 1000 Ctr Luftkalk, 4) die zur Fertigung eines Röhrenkanals erforderliche Maurerarbeit, Schlosserarbeit und Cementlieferung.
Gießen, den o. Juli 1874.
Grobherzogliche Bürg r meist er ei Gießen. Vogt.
Getaufte.
Den 4. Juli. Dem Schuhmacher August Lang aus Hardt in Nheinbayern, eine Tochter, Marie, geboren den 13. Mai.
Den 5. Juli. Dem Maurer Johannes Brück aus Rödgen, ein Sohn, Wilhelm Martin, geboren den 11. Mai.
Zunächst wird die Versteigerung der Erndte vorgenommen und alsdann werden die Grundstücke zum Verkauf ausgeboten.
Die Verkaufsbedingungen werden im Termin bekannt gemacht, bemerkt wird aber, daß der Kaufpreis für die Erndte erst Martini d. I. zu bezahlen ist.
Der Anfang wird am Hardtweg zunächst der Textor'schen Brauerei gemacht.
Gießen, am 7. Juli 1874.
In Auftrag: Müller.
3423) Ein scböuer, brauner Jagdhund, langhaarig, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
n o p u l i r t e.
Dem 5. Juli. Karl Albert Ludwig Schönherr, Eiienbahnarbsiter dahier, des verstorbenen Bürgers und Arbeiters zu Salzwedel, Karl Traugott Schönherr, ehelicher Sohn; und Louise Henriette Elise Katharine Löber, des Bürgers und Schneidermeisters, Johann Daniel Löber, eheliche Tochter.
§ Montag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Georg Vogt gehörigen Grundstücke: Flur-Nr. OKlftr.
straße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessen- bändlern. In Gießen bei Müller * Schwager.
Jeilgebotenes.
Erste neue
Holl. Vollhäringe
liefert prompt und nach Marktpreis billigst in Tönncken von 25—50 Stück
In Blechbüchsen von V- Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 Thlr. — Revalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr., — Revalesciere Cbocolatee für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen
zu Folge haben werde
Paris, 11. Juli. Die Mittheilungen mehrerer Zeitungen über Ein- schreiten der Gerichte gegen hervorragende Mitglieder des bonapartistischen Een- tralcomite's werden durch die „Gazette des Tribunau^ als übertrieben und ungenau bezeichnet.
- MBrüffel, 10. Juli. Der „Jndöpendance" zufolge ist tni Zuchthaufe gn Vilvorde eine Meuterei ausgebrochen. Ein Bataillon Infanterie ist zur
Dienstag den 14. l M.,
co Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhanse verstei gert werden:
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Paris, 10. Juli. Die Botschaft ist überall angeschlagen, erregt jedoch nur gerillte Aufsehen. Unter den Deputaten machte sie im Ganzen keinen ßuibrurf. Die äußerste Rechte ist bestürzt. Die Republikaner sind ungehalten. Rechte und rechtes Centrnm finden sie zu stramm, machen aber gute Miene zum bösen Spiel. Die Blätter treten sehr zurückhaltend auf und wagen wahrscheinlich nicht, sie offen zu tadeln. Ein Theil der republikanischen Blätter sucht darzuthun, daß nur die Annahme des Antrags Perier's oder die Auslösung der National-Versammlung möglich fei und meint, der Marschall wünsche f.lber ebenfalls die Annahme des Antrags Pener's. Mac Mahon scheint einfach die Organisation seines Septenniums zu wollen. lUbrigens befürwortet Minister Fourtou heute im coustitutionellen Ausschuß keineswegs den Perier'- schen Antrag, sondern verlangt 1) eine obere zur Hälfte von der Executivge- walt ernannte Kammer, 2) die Wahl der Deputirten zur Kammer nach Arrondissements-Abstimmungen und unter dem Regime des kürzlich votirten Gemeinde- Wahlgesetzes, 3) Auflösungsrecht für das Staatsoberhaupt. Die Majorität { des Ausschusses soll mit den Regierungs-Anträgen einverstanden fein.
— Bien Public" sagt, der Conflict zwischen Kammer und Marschall fei ' ausgebrochen. Derselbe wolle nicht die Republik, sondern seine persönliche . Gewalt organisiren. Er legt das Gesetz vom 20. November anders aus, als die Kammer und wolle nur seine Meinung zur Geltung bringen. 2 Juni
„XIX. Siöcle" spricht von einem parlamentarischen Staatsstreich und das Lonapartistische „Pays", das Mac Mahon's Auftreten übrigens billigt, meint,' er habe einen kleinen, ganz kleinen Staatsstreich ausgeführt.
Mrsteigerungen.
Stammholzversteigerung.
I. Bau- und Werkholz.
Montag den 20. Juli, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Gemeindewald der Stadt vich, Districten Rothebusch, Kronau, Eichwald, Zappenau, Mönchkopf rc. r
circa 120 Eichen-, Bau- und Werkholzstämme von 15 bis 58 Emir- ^>urch- meffer und 15 bis 16 Meter Lange- wobei sich Stämme über 1,43 Festmtr, befinden 3 Fichten- und 1 Buchenstamm, meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft und Anfang ist am Hattenröder Vicinalweg im Eichwald um 9 Uhr Morgens.
II. Brenn- und Nutzholz: ferner: 8 Rmtr. Buchen- Scheid- und Prügelholz und 38 Rmtr. Eichen- Scheid- und Prügelholz. Anfang wie oben.
Lich den 3. Juli 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
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er habe einen kleinen, ganz kleinen ^taat^ircia) ansgesuyrr. i Den 4. Juli Marie Launspach, des Bürgers zu Burkhardsfelden und Dienst-
London, 10. Juli. Die Arbeitseinstellung in den Eisenbergwerken dahier, Hemrich Launspach, eheliche Tochter, alt 1 M. 15 T-, gestorben den Schottlands ist beendet. Die Arbeiter haben die Bedingungen der Arbeitgeber, Den 5. Juli. Georgine Dauber, eheliche Tochter des verstorbenen Bürgers angenommen. — Das deutsche kronpriuzliche Paar Hal heute Nachmittag und Actuariatsgehülfen Lonis Dauber, alt 27 I. 1 M 17 T., gestorben den 4. Juli. Mjudfor verlassen und in London dem Balle beim Prinzen von Wales an- Den 8 Juli. Marie Fey, geborene Götz, Ehefrau des Jakob Fey aus Lich, _ttzmotor vertanen uno in umuvu ö Gärtners in Wetzlar, gegenwärtig auf der Lahnhütte dahier, alt 39 JIM. 14 T-,
gestorben den 6- Juli.
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Den 10. Juli. Catharine Buseck aus Braunfels, alt 42 I., gestorben den 8- Juli.
'Alle» Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten.
..Revalesciere Du Dam von London.“
Die vorzügliche Heilnahrung Revalesciere du Barry bewährt sich bei allen Krankheiten, die der Medicin widerstehen: nämlich Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholi, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus 80,000 Certificaten Über Genesungen, die aller Medicin getrotzt: Certificat Nr. 73,621. Wien, 1. Februar 1871.
Unendliche Dankbarkeit gegen Sie veranlaßt mich, Ihnen diese Zeilen zu schreiben. Ich war seit vier Wochen von einem furchtbaren Asthma geplagt; Niemand konnte mir Erleichterung verschossen, bis ich auf den Ratb eines Freundes Ihre ausgezeichnete Revalesciere nahm, die mich von dem liebel gründlich befreite.
Felix Baron v. Clarow.
Certificat Nr. 63,713. Paris, 11. April 1866.
Mein Herr! Meine Tochter, die außerordentlich leidend war, konnte weder verdauen, noch schlafen; sie war von Schlaflosigkeit, Schwäche und nervöser Aufregung überwältigt. Sie befindet sich ganz wohl durch die Revalesciere, die sie ganz hergestellt hat, mit gutem Appetit, guter Verdauung, beruhigten Nerven, erfrischendem Schlaf und festem Fleisch, nebst einer Fröhlichkeit, der sie längst fremd war
H. de Montlouis.
Certificat Nr. 79,810. Düsseldorf, 9. November 1872.
Meine Tochter litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr heftigen Kopfschmerzen und Erbrechen. Nach kurzem Gebrauch Ihrer Revalesciere ließen beide liebel nach und erfreut sich meine Tochter seitdem einer ganz beneidenswerthen Gesundheit- Bei einer anderen Dame, die an gänzlicher Appetitlosigkeit litt, reichten einige Pakete Revalesciere hin, um sie in den Stand zu setzen, alle Speisen zu genießen und zu verdauen. Ich kann daher diese köstliche Nahrung mit bestem Gewissen empfehlen.
g erstraße, meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 27. Juni 1874.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
I. A. •
___________Müller.___________
Montag den 13. b. M.
nach beendigter Erndte-Versteigerung des Herrn Bürgermeister Balth. Vogt soll die Korn-Erndre von 2 Morgen der Selterspförter Schäferei-Gesellschaft gehörend am fogenannten Hasenköppel öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 10. Juli 1874.
3383] D e r Vorstand.
Unterdrückung dorthin abgegangen.
London, 10. Juli. Sitzung des Unterhauses. Auf eine Anfrage des Mitgliedes Whalley erklärte der Unterstaats-Secretär im Departement des Ans- wärtigen: Der Sclavenhandel an der Ostküste Afrikas fei fast vollständig unterdrückt gewesen, habe aber hinsichtlich der aus dem Norden von Zanzibar und dem Innern des Landes gelieferten Eingebornen wieder zugenommen. Er habe auch geglaubt, daß der Sclavenhandel in Abessynien und Aegypten fort- dauere- Der Khedive von Aegypten habe in Folge diesbezüglicher Vorstellungen den betreffenden Pascha abgesetzt und angeordnet, daß das irgend Mögliche znr Unterdrückung des Sclavenhandels geschehe. Childers bringt die Finanzlage des Landes zur Sprache. Der Kanzler der Schatzkammer erklärt, es fliege keinerlei Nothwendigkeit i>-r Modificatwn desBudgets vor. Der * 27 @gt„ 12l, Tassen 4 Thlr. 20 Sgr,'288 Taffen S TM 15 Sgr.,'57b Taffm
Wirkliche Ueberschuß werde voraussichtlich den Voranschlag uverst g , yl 18 Thlr. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Cornp. ir> Berlin, 178Friedrichs-


