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affljemetner Anzeiger.

ferner um die Verdoppelung de« Basses, wenn derselbe in Oetaven hinabgeschritten war und dann wegen des kurzen alten Ülaviers vom Contra F ab nur einfach geführt werden konnte. Ferner giebt diese Ausgabe Auskunft über die Ausführung der Verzierungszeichen, Vorschläge, Doppelschläge re., welche theilweis anders gemeint sind, als wir sie heute verstehen; sie giebt u. A. Anweisung, wie man das Oktavengliffando, welches bei dem tiefsten Tastenfalle der heu­tigen Instrumente kaum mehr zu spielen ist, auf beide Hände vertheilt, sie lehrt, wie die, vielen Pianisten unausführbaren Trilleraufgaben gelöst werden können, bezeichnet das Zeitmaß und giebt denen, die ohne Lebrer üben, einen dankenswerthen Fingersatz. Eine Ausgabe wie obige, welche noch ganz besonderes Interesse durch Zusammenstellung der verschiedenen Lesarten ge­währt, war längst Bedürfniß geworden und wird gewiß jedem Klavierbeflisienen zur höchsten Freude gereichen. Papier und Druck (groß Hochformat, deutlicher Stich) sind zu loben, der

verlassen. sie offenbar intendirt hatte, aber bei den beschränkten Instrumenten seiner Zeit nicht notiren

Der Schottener Anzeiger enthält folgende Annonee, die wir unseren Lesern doch nicht konnte. Bülow und Tausig haben die Berechtigung solcher Aenderungen bereits früher anerkannt

vorenthalten wollen: Gesuch. Da meine Frau von mir weggegangen ist, so suche ich eine unfc ,n j^ren Coneerten selbst ausgeführl. Es handelt sich bei denselben allerdings nur

Aochin, welche in diesem Fache gründlich geübt ist. Lusttragende wollen sich recht bald bei mir um einzelne Stellen, wie z. D. um die Fortführung einer Figur über das hohe f hinaus, wo

melden. Iaeob Schröder in Eichelsachsen. , Beethoven abbrechen und sie in einer untern Oetave wiederholen mußte, anstatt sie fortzusetzen,

Marburg. Da« soeben ausgegebene Verzeichniß des Personals und der Studirenden unserer Hochfckule von diesem Semester weist eine Frequenz derselben nach, wie sie diefelbe in fcitiem J-h.hundnI nod. nicht gchabt h«bt. Di- Zahl ber immatriculirten Studenten betrugt 430. Da/u kommen n°ch 10 nicht immatrieulirte Zuhörer s° daß an den Vorle,ungen 440 Personen The« nehmen. Theologie studiren hiervon 47, JuriSpruoenz 67 und Mediem 132. Der philosophischen Faeultät gehören 184 Studenten an.

nnniaa den 14. Juni. Chr. Noll Wittwe in der Neustadt, H- Röder v ........

in der Wallthorstratze, Zülch Wittwe auf dem Seltersweg. IPreis für die ganze Ausgabe in zwei Banden beträgt nur 3 Thlr. 10 Sgr.

Kopspub einen dahinter sitzenden Herrn geradezu zur Verzweiflung brachte, weil er bei der Literarische«.

Beweglichkeit der Dame nicht« ^kiter zu sehen bekam, alö die ^^lsche ^reimgung von * Literarische Notizen. Särnrntlicke Sonaten, Sonatinen und kleine Klavierstücke Haaren, Tüll, Federn, Blumen k. Resignirt ertrug der jeber anderen Ju«fi*t ©eraubte toa^ ^n Beethoven sind in einer neuen Ausgabe von Tust. Damm bei I. G. Mittler in renb de« ersten Akte« fein Geschick; wahrend be« jteeiten aber riß ihm die G duld. Plötzlich { erschienen, welche den Anspruch erhebt, eine Musterausgabe zu sein Sie gründet aufspringend reicht er der Undurchsichtigen em Geldstuck mit den Worten hm. denselben nickt nur auf den Vorzug der äußeren Ausstattung, welche man dem Werke vor

Fräulein, möchten Sie ihre Haare nicht lieber in der (Sarberobe a ge en, hi r s andern Editionen zugestehen muß, sondern vorzüglich darauf, daß sie, auf die Autorität eine«

robegclo!" Diese bei offener Scene laut ausgesprochene Aufforderung wur e Bülow, Czerny, Hiller re. gestutzt, die mancherlei kleinen Fehler ausmerzt, welche sichwie eine

Publikums mit Gelächter und lauten Bravo» ausgenommen, so daß die besag e a flL. ewige Krankheit" bei allen früheren Abdrücken fortgeerbt hatten, ferner aber darauf, daß sie

rathen fand, sich von ihrem Platze zu erheben, um das Theater auf Nimmer t ] , 8 viele Stellen in den Sonaten Vern jetzigen Umfange der Klaviere gemäß so giebt, wie Beethoven

Besondere Bekanntmachung

Oeffentliche Aufforderung.

2872) Forderungen und Ansprüche aller Art an den überschuldeten Nachlaß des Philipp Seipp von Lang-Göns sind binnen 14 Tagen bei Meldung der Nicht­berücksichtigung bei Ordnung des Nachlasses bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden.

Gießen, am 6 Juni 1874.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Bötticher, Scriba, Stadtrichter. Stadtger-Assessor.

Kersietgerungm.

Holzversteigerung

in den Domanialwaldungen der

Oberförsterei Rieder-Ohmen.

Mittwoch den 17., Freitag den 19. und Samstag den 20. d. M., werden in den Districten Heiligenbcrg, Buchwaldskopf , Wickelrain und Tränkkopf bei Lumda versteigert:

21 Eichenstämme von 16 bis 62 Cmtr. Durchmesser mit 410 Mtr. Länge 12 Cubmtr.,

512 Kiefern- und Fichtenstämme von 15 bis 26 Cmtr. Durchmesser mit 618 Meter Länge = 181 Cubmtr.,

1 Birken-, 1 Linden-, 6 Aspenstämme;

26 Eichen-, 1 Elsbeer-, Wagnerftan gen und 1627 Kiefern- und Fichten- siangen, zu Sparren, Leiterbäumen, Gerüststangen, Latten re. geeignet.

Am Mittwoch kommen in den Distric­ten Heiligenberg, Buchwaldskopf, Wickel­rain und Tränkkopf 17 Eichcnftämme (dar- unt er 6 starke, für Glaser geeignete) 12 Fichten-, 1 Birken-, 6 Aspenstämme, die Eichen- (und Elsbeer-lStangen und 1388 Fichten-Stangen; am Freitag und Sam­stag im District Tränkkopf: 4 Eichen-, 1 Birken , 500 Kiefern-Stämrne und 239 Kie- fern-Stangen (jeden Tag etwa die Hälfte) zur Verw.rthung.

Zusammenkunft jeden Tag, Morgens 812 Uhr, am Mittwoch im District Heili­genberg an den Wiesen, am Freitag und Samstag im District Tränkkopf auf der alten Gießener Straße.

Grünberg, am 7. Juni 1874.

Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. (2879) Hüter.

Heu- und GrummetgraS- Versteigerungen.

2880] Die diesjährige Heu- und Grurn- metgraserndte von dem zum Gräflichen Wctterscldcr Hofgute gehörigen Wiesen soll

Donnerstag den 18. d. M. und die von dem zum Gräflichen Flen- sunger Hofgut gehörigen Wiesen

Freitag den 19. d M.,

jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden.

Laubach, am 6. Juni 1874.

Gräfliche Rentkammer. Weber.

Main-Weser-Bahn.

Z Samstag den 13. Juni, des Nachmittags um 6 Uhr, sollen im Main-Weser-Bahnhof dahier am südlichen Uebergange einige Haufen alter ausrangirter Bahnschwellen meistbietend verkauft werden.

Gießen, den 11. Juni 1874.

Der Bahnmeister: Gerhard.

| Bekanntmachung.

Freitag den 19. Juni c.

lsoll im Geschäftszimmer der Garnison-Ver­waltung, Grünberger Chaussee:

i 1. Die Anfuhr der während der Feue­rungs-Periode 1874/75 erforderlichen Steinkohlen von circa 5600 Centner vom hiesigen Bahnhofe, Vormittags 9 Uhr,

2. die Lieferung des pro 1875 erforder­lichen Zündholzes von 96 Cubmtr., Vormitt ags 9l/z Uhr,

!im öffentlichen Submissionswege vergeben werden.

Die bezüglichen Bedingungen liegen im Geschäftszimmer zur Einsicht offen.

Gießen, den 12 Juni 1874.

Großherzogliche Garnison-Verwaltung.

Holzversteiqenmq im Gießener Stavtwalde.

£ Montag den 15. Juni 1874, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Forstwar­tei Fernewald, in den Districten Bannwald u. Steinerwald nachverzeichnetes Holz öffent­lich versteigert werden, als:

A. Brennholz:

Scheith. Prügelh. Stock. Reish R-M. R M. R-M. Wellen.

Buchen 2 1

Aspen 8 25 10 250

Eichen 102,6 42 1720

Nadel 14,8 6,8 970

» Bau-, Werk- und Nutzholz:

165 Eichen-Stämme von 15 bis 35 Cmtr. Durchmesser und 4 bis 11 Meter Länge mit 36,15 Cub -Mtr.,

4 Nadel-Stämme von 22 bis 30 Cmtr. Durchmesser und 6,2 bis 12,4 Mir Länge mit 1,83 Cub.-Mtr.

9 Birken-Stäm ne von 15 bis 24 Cmtr. Durchmesser und 5 bis 9,4 Meter Länge mit 1,87 Cub.-Mtr.,

165 Eichen-Stangen mit 8,77 Cub.-Mtr., 203 Birken- und Nadel-Stangen mit

8,75 Cub.-Mtr.

Die Zusammenkunft ist in Annerod.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1 December 1874 ge­stattet.

Gießen, am 9. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, Vogt.

ß Heugrasversteigerung.

Das diesjährige Heugras von den Frei­herrlich von Nab en au'scheu Wiesen und Gärten soll

Montag den 13. Juni L I.

in Abtheilungen an Ort und Stelle ver­steigert werden:

a) Morgens um 9 Uhr von I Vr Morgen in der Aemarkung Groß Buseck,

b) Vormittags 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck und

c) Nachmittags 1 Uhr in der Gemarkung Trohe von 21/2 Morgen.

Rabenau, am 6. Juni 1874.

Der Rentmeister: Schmid t.

Z Mittwoch den 17. Juni,

A Nachmittags V-2 Uhr, wird mit der Mobilienversteigerung in dem Hause des verstorbenenWirthes Heinrich Lampus dahier fortgefahren und sollen Möbeln aller Art, Bettwerk und sonstiges Hausgeräthe versteigert werden

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