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Aeil'age zu Ar. 83 des Kießener Anzeigers

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So werden denn die reichsfreundlichen Parteien im Reichstage, wenn sie

teil

beziehen fick Besten dienen muffen, liefert heute dieGermania." Die WienerPresse" 4'rnnfiroirfi

______vor einigen Tagen zwei Privatbriefe des Grafen Arnim über das letzte dUQIlliLclUJ.

Mmadcken vm.Mz^anische Concil aus dem Jahre 1870 veröffentlicht. Jeder Unbefangene Paris, 7. April. Die legitimistischeUnion' ^Äasrau MüWm in denselben nur einen Beweis erkennen, wie richtig dieser StaarsmannjPays" liegen sich seit 14 Tagen in den Haaren.

Paris, 7. April. Die legitimistischeUnion" und das bonapartistische

lhöheren Universitäts-Anstalten der Provinz Posen die polnische Sprache

elbVerhahung uni ii den ZeillW

I, tonie von der -straße, Leipzig, 13 3 Thlr.

zen des Reichskanzlers beseitigt worden.

Gleichzeitig aber ist durch die anscheinend drohende Gefahr eines Conflicts aber die Militärsrage die öffentliche Meinung in allen patriotischen Kreisen mächtig erregt worden, und hat sich laut und entschieden dahin ausgesprochen, daß bei der bevorstehenden Entscheidung die ungeschwächte Erhaltung der deut­schen Wehrkraft nach dem sachverständigen Urtheil der bewährten militärischen

halten werden, welche zur Unterbringung der Truppen dienen können."

Paris, 9. April. DerAgcnce Havas" wird aus St. Jean de Luz, 9. April, gemeldet: Serrano ist nach Madrid zurückgekehrt. An seiner Stelle übernimmt das Ober-Commando General Concha, der bereits in Santander

(iche-

nnl. Geschlecht?, , den Folgen zeriil- zcschlcchtli'chcrbp eBuchhandlunz Qloon der Jäger-

haberi einen noch festeren Anhalt gefunden einerseits an der vollends gewonne­nen Klarheit über die Stellung der von ihrem Vertrauen getragenen Negierung, andererseits an den unzweideutigen Kundgebungen der Volksmeinung in allen Heilen des Vaterlandes.

Wenn vor Kurzem noch der Zweifel möglich erschien, ob die von den Vertretern der Regierung in der Commission gegebenen Erklärungen auch der Ausdruck der Auffaffungen und Absichten der entscheidenden Träger der Reichs- pvalt wären, so ist jedes solche Bedenken zuerst durch das bekannte Wort ruö des Kaisers Munde, sodann durch die Kunde von vertraulichen Aeußerun-

l 12.9lprit Kampfe gegen die katholische Kirche bereits vor der Proclamation des ent suspendu. entworfen war", was in dem ultramontanen Blatte so viel heißt, i^er-Dorsicll^ ,[KQ$ preußische Negierung diesen Kampf verworfen hat. Seitdem ultra- Mangen. . Maue Volksvertreter die vorsichtigen Rüstungen Deutschlands zur Abwehr Vittwe» französischer Revanchepläne als eine Herausforderung Frankreichs bezeichnet

- -* Mn, kann diese Logik freilich nicht mehr Wunder nehmen.

Berlin, 9. April. Mit dem Beginn des neuen Semesters hört an

Autoritäten des Reiches alle anderen Gesichtspunkte überwiegen müsse.

Von Anfang an konnte die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang der Ikiisis sich vorzugsweise auf die einsichtige und patriotische Haltung des größten OM der liberalen Presse stützen. Während die Aeußerungen derselben in itn letzten 14 Tagen immer lebhafter und dringender wurden, sind neuerdings

München, 10. April. Es heißt, daß die hiesigen Social-Demokraten in die heute beabsichtigte Versammlung der Liberalen, in der die Militärfrage discutirt werden soll, eindringen wollen. Da man deshalb unruhige Auftritte besorgt, ist Militär requirirt worden.

Stuttgart, 9. April. Eine zahlreich besuchte Versammlung von Reichstags-Wählern nahm eine Resolution an, des Inhalts, daß die Versam­melten dem Reichstage gegenüber den Wunsch aussprechen, daß die Friedens- Präsenzstärke der deutschen Armee durch das Militär-Gesetz festgestellt werde und der Reichstag sich mit der Reichsregierung als annchmbar erachteten Grund­lage einigen möge. Ein Störungsversuch der Social-Demokraten wurde rasch unterdrückt.

hatte, erdrosselt, und der frechsten Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter Tbür und Thor geöffnet werden." Setzen wir hiervon auch noch so viel auf Rechnung der bekannten, den Parteiführern zur Gewohnheit gewordenen social- demokatischen Ausdrucksweise, so bleibt doch das bestehen, daß die Ausübung der Coalitionsfreiheit, wie diese Herren sie sich denken, ohne Contractbruch un­möglich sein muß. Nun, diejenige Ausübung des Coalitionsrechts, wie sie den social-demokratischen Agitatoren in den Kram paßt, die wollen wir jedenfalls nicht; und sagen wir es nur geradezu, daß wir ein Coalitionsrecht, welches nur mittelst Rechtsbruch ausgeübt werden kann, überhaupt nicht anerkennen würden. Die Sache verhält sich allerdings in Wahrheit ganz anders, und die Coalitionsfreiheit des Arbeiters verträgt sich ganz gut mit Innehaltung der gesetzlichen oder vertragsmäßigen Kündigungsfrist und der Erfüllung eingegan­gener Verbindlichkeiten. Die Coalitionsfreiheit aber, wie der social-demokratische Agitator sie braucht und wie vor Allem zur Erweiterung und Vergiftung des Gegensatzes zwischen Arbeitgebern und Arbeitern dienen soll, die kann allerdings ohne Contractbruch nicht bestehen. Die Folgerung hieraus ist für uns eine sehr einfache.

Menschs.

Lokal-Notiz.

Gießen, 10. April. Während der Schwurgerichts-Sitzungen vom II. Quartal l. I. werden nachbemerkte Anklagesachen zur öffentlichen Verhandlung, beziehungsweise Aburtheilung kommen, nämlich:

"er jeden AltN! In Umschlag t(|: leit.

ewährteHilii 'löhrige Erich

eingetroffen ist. Man glaubt, daß ein Übereinkommen getroffen wird.

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Madrid, 7. April. Der berüchtigte Pfarrer Santa Cruz, welcher vor zwei Wochen von französischen Behörden verhaftet und nach Bayonne gebracht worden, ist wieder in Freiheit gesetzt, da das Gericht die wider ihn erhobenen Anklagen nicht als begründet erkannt hat. Selbstverständlich handelte es sich hierbei nicht um Handlungen, die er auf spanischem Boden b gangen hat, son­dern nur um Uebertretungen, deren er sich in Frankreich schuldig gemacht haben sollte. Zugleich mit der Entlassung wurde er jedoch auf Grund einer alten ortspolizeilichen Verordnung angewiesen, das französische Gebiet sofort zu verlassen.

Straßburg, 9. April. Die heute von hier an den Reichstag abge­gangene Petition hat folgenden Wortlaut:Zahlreiche Alt-Deutsche aller Berufs-Classen fühlen sich zu der Erklärung gedrungen, daß die Gefahr, die Forderungen der Reichsregierung bezüglich der Präsenzstärke des Reichsheeres möchten nicht die Zustimmung der Reichstags-Majorität erhalten, die Gemüther der Deutschen in Elsaß-Lothringen mit der peinlichsten Serge erfüllt. Auf Vorposten des Reiches, unter feindlichen Elementen, constatiren wir die Befrie­digung der feindlichen Elemente über die bisher der Regierung bereiteten Schwie­rigkeiten und über die drohende Wiederkehr der früheren deutschen Ideologie, welche die Stärke des Vaterlandes unbewußt seinen Feinden preisgibt. Wir fordern die reichstreuen Abgeordneten auf, einmüthig zur Regierung zu stehen und Angesichts der Rüstungen Frankreichs unsere militärische Kraft in fester Einigkeit zusammen zu halten."

Tll'llffi'fifnnh Bestrafung eines ihrer wirksamsten Agitationsmittel beraubt sehen wird. Der

cxä «. x Q « , f L Partei - Ausschuß der deutschen Internationalen (zu Hamburg) erläßt in der

Offenbach, 8. Aprü. Die altkatholstche Gemeinde dahier hat nament- neuesten Nummer desVolksstaat" an alle Mitgliedschaften, sowie an alle der Mi aus ben gebildete» katholische» Kreisen in neuerer Zeit einen solchen Zu- Partei angehörigen Gewerkschaften die Aufforderung. Versammlungen abzuhalten

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im Allgemeinen als zweckmäßig gelten darf, dasjenige zu thun, was dem ß&egnec mißfällt, so muß sich uns in diesem Falle ganz besonders die Ueber- Mgung aufdrängen, daß die Socialdemokratie sich durch die Contractbruch-

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beiwürchkn n> j

und die eine kleine Offenbacher Industrie-Ausstellung bildeten, hat die , mkatholische Gemeinde einen Zuwachs ihres Vermögens von circa 4000

gekündigt werben, -

^deuts'ame Kundgebungen in Adressen und Wähler-Versammlungen hinzugekom- ,c von t'wrcntW m, welche bestätigen, daß die Presse bei dieser Gelegenheit entschieden der e einen Octav-W oirllichen öffentlichen Meinung Ausdruck gegeben hat.

Berlin, 8. April.Zur bevorstehenden Entscheidung", schreibt Irevinzial-Correspondenz":

^rer gesammten Stellung zur nationalen Politik der Regierung mit jer§ tkWW1 Werwindung mancher Bedenken die Hand zu einem festen und dauernden Ab- Von mkimALiichlliß der Militär-Einrichtungen bieten, die Zuversicht hegen dürfen, daß sie fberslhuMV.in^Utrmit nicht blos zum Segen des Vaterlandes, sondern auch in voller Ueber- r ^wiiiftimtnung mit den Wünschen des deutschen Volkes handeln."

ni ä oüobuii Berlin, 8. April. Einen neuen Beweis, wie den Jesuiten alle Dinge mw Die WienerPresse"

mung''N und Aut- i, - kleinen Ii" i i unter den iitthi I

Der Reichstag, welcher am Donnerstag (9.) wieder zusammentritt, wird ! ^^Hniich^in den nächsten Tagen zur weiteren öffentlichen Berathung des Reichs-Militär- gesetzts schreiten.

erschienen die Ä Zuversicht, daß die Krisis in dieser Frage zu einem glücklichen Aus-

°Men, lehn-eichW^e führen werde, ist in der kurzen Pause der Reichstagssession bedeutend erhöht worden. Die Einsicht und der Patriotismus der nationalen Parteien

teile Schutt

Aldern- l mhöheren Unwerfttats-Anstalten oer Provinz Ufer- ^"'2 Ms, obligatorischer Unterrichtsgegenstand zu sein, ® spenM Mchen Sprachunterricht wird ganz denr^frei sten Ne: .

0Ut;^ami%

^^_L^!vachs erhalten, daß die Anstellung eines eigenen Geistlichen nunmehr in Kürze und sich auf denselben gegen Hn projMtirteir ^eTHdreiv

^Vetter ^levorsteht. Auch die Anstellung eines altkatholischen Lehrers an der hiesigen,In dieser Aufforderung heißt es u. A.:Mit dem hänfenen Halsband der , »mgerschule ist als gesichert zu betrachten. Durch eine Verloosimg von Gc crimiiialen Bestrafung "bes sogenannten (!) Contractbrnchs solle bas Coalitions-

Wstänben, welche bie Bewohner Offenbachs ber jungen Gemciube geschenkt recht, bas euizige Recht, welches bcr Arbeiter bem Arbeitsherrn gegenüber noch

. ... . . , , . v e DasPays" legte den

" unheilvollen Folgen der Proclamation des Unfehlbarkeits-Dogmas und der^Legitimisten die BenennungCommunards" bei, und dieUnion" ging so in ber katholischen Kirche zum Siege gelangenden Richtung vorhergesehen'weit, zu sagen,daß sie dieMouapartisten Bonapartisten nenne, weites kein größeres [ jfl DieGermania" aber begrüßt sie als authentische Zeugen,daß der PlaniSchimpfwort gebe. Man könnte in Folge deffen glauben, daß die Anhänger

m1-2"'des Grafen Chambord für immer mit den Bonapartisten gebrochen; dem ist aber nicht so; die Erz-Royalisten haben Abbitte gethan und nehmen die Impe­rialisten wieder in die Reihe der Ordnungsmänner auf.

Die Corresp.Havas" berichtet:Die Festungsarbeiten um Lyon sollen in kürzester Frist beginnen. Die Truppen, welche sich im Lager von Sathonay befinden, werden zu den Erdarbeiten verwendet werden. Dieselben werden in zwei Gruppen vertheilt, wovon die eine von Morgens bis zur Früh­stückszeit und die zweite von 10 bis 4 Uhr arbeiten wird. Der Artillerie- , und die Theilnahme an dem General Berkheim, sowie Brigadier Genie-General Chareton werden beide in v v freien Willen der Schüler resp. Lyon erwartet, um die von den Genie-Officieren ausgearbeiteten Pläne zu be-

cm überlassen. Schon im vergangenen Wintersemester wurde an den mei-gichtigen. Diese Generale gehören bekanntlich der Fortifications-Commission an. |it» , «Lehranstalten die Verpflichtung zur Theilnahme an dem polnischen Sprach-^Von den gegenwärtigen Befestigungen Lyons werden vorläufig nur die beibe- rztz Fkls^rniiikrricht nicht mehr mit der früheren Strenge aufrecht erhalten und die Folge ber Won war, daß dieser Unterricht in manchen Elasten wegen Mangels an AchAbentE Mitnehmern g^zlich eingestellt werden mußte.

M in3 Berlin, 10. April. Der Reichstag erledigte in seiner heutigen Sitzung ;Drber: Ktm Reihe von Wahlprüfungen. Die Wahl von Seydewitz (Liegnitz) wurde

llcbern»' Mim(tanbet unb mit 149 gegen 140 Stimmen beschlossen, ben gegen biefe TjSltt. eingegangenen Protest bem Reichskanzler zur Untersuchung zu überweisen.

,g April'' Ai! Abstimmung erfolgte mittelst Hiuausgehens imb Hereinkommens burch zwei

1 jn fffienjei'6todiiebeue Thüren unb bauerte nur 8 Minuten. Auch bie Wahl v. Woebtke ? »ellE i:ü»mer) würbe beaustanbet. Nächste Sitzung morgen.

I1, j;;:: I Berlin, 10. April. Die national-liberalen Mitglieber bes Reichstages i U',zMWvsscn nahezu einstimmig, für bie volle von ber Regierung gcforbeite Frie- Hfltett'6" t-inc-Präsenzstärke (401,000 Manu) zu stimmen, wenn bie Feststellung bcr chuNg- ^.«MÄens-Präsenzstärke zunächst auf 7 Zahre erfolgt. - Bennigsen wirb Nach- vom Reichskanzler empfangen.

er e"1 Vom Mittelrheitt. Häufig Begegnet man bcr Ansicht, bcr prak-

>n l*'d-ft ' - lwch Erfolg ber vielbesprochenen Contractbruch - Bestrafung werbe ein geringer Die social-demokratischen Blätter finb anderer Meinung; unb wenn es im 9TnA»motMen aTs A-ss-on ^atF. dasieniae ni tßun. was dem