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Allgemeiner Anzeiger

DaS Neueste tu la Bei^e zu Damenkleidern ist einge-

F. Holberg

bänder in Rips in allen Farben.

Bekanntmachung.

direct bezogen.

a und

Feil'

äcktcn alten franzvfifcden Cognac in 3 Sorten

Versteigerungen

Mittwoch Pen 18. Nov. d- I-,

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184

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Roßmarkt 2, Ecke des SteinwegeS, Frankfurt a. M

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Acker am untersten gelpfad,

Acker daselbst, Wiese daselbst,

und weisse Bordeauxweine in ver­schiedenen Sorten,

Madeira, Tokajer Sanitätswein

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Hasraithe in den Neuen- bäuen,

Acker auf der Weißerde,

troffen bet

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den: Flur-Nr. ,/692

*/2 Flaschen :

H Jahre alten Malaga,

* vertreten und zu verpflichten. Gießen, den 2. Nov. 1874 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher.

$ Dienstag den 10. Nov. d. I., Nachmitags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ralhbouß auf frev williges Ansuchen des Lehrers Ludwigs Fels in g nachbezeichnete, demselben gehö­rige Immobilien öffentlich versteigert wer-

Weine für Wiederrerhäu/er in Fäss­chen von ca. 5 Maas und für 1*deute in t und

A Fangmann

am Kirchenplah.

sen^Ärden' bei der Versteigerung bekannt

Champagner von Reims in 8 Sorten,

Portweine, Sherry, 1 aerlrnae Christi

Preise find billigst gestellt und können wir, wir schon längere Jahre obige Weine direct ziehen, für die Aechtheit garantiren.

I. A. Busch Söhne.

besondere Bekanntmachungen.

L Bekanntmachung.

' Vn Firmen Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag voll-

rothe

Hamburg gehörende PostdampfichiffSchiller", Lapttän Thomas, welche» am 15. October von hier abgegangen, ist nach einer Reise von 12 Tagen 14 Stunden (von der Elbe ab gerechnet) am Mittwoch, den 28. Oktober, 7 Uhr Moraens wohlbehalten in New-Fork angekommen.

DaS der Deutschen Transatlantischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft (Adler-Linie) in Hamburg gehörende PostdampfschiffGöthe", Capitän Wilson, trat am 29. October seine achte Reise mit 420 Paffagieren herunter 46 CajütS-Paffagiere sowie Post und volle Ladung von Hamburg direct ohne Zwischenhafen anzulaufcn nach Ncw-Fork an.

DerWagcn, welcher zum Privatgebrauche noch sehr gut verwendbar ist, kann täglich ein gesehen werden.

Friedberg, den 4. Nov. 1874. .kaiserliches Postamt.

I. V- :

Hennemann.

h Mendig .Wen Hotel dn. M Torschützen gt Ruf eines un pi svivie tin i»d: bu* und senfiq. 7- aber durcheil einem SBitrlccol tu m gehalten, berjudre 5 Thlr. für ein von ihm auf iben. 9)ei bott : m Pseudo-ConsE ^Polizeigeivül! n- efelbe stammt es Vene Stellung r ü

Wiese daselbst,

AckerimGünt ersgraben,

Acker daselbst,

Wiese an der Stephans- mark,

Acker im Altenfeld,

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5049) Besonders billig, so weit der Lorrath reicht, empfehle eine Par- thie schwarze und couleurte Eammete, sowie ungemein billige Schärpen

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?r in Berlin War­te nicht uM« I zeigte, längst slli: sich nicht W L

einen Gintreik, begab sich btuvn m Nentia Mr icntcn. SOfata mußte bitjfe« nn ei' dieselta angelangt, fnln I« eilen, er i cm trat £ cy sofort e eignen W

en gros Ä: en detail

Pariser Pendules, RcgulateurS, Reiser, Nacht-

Wanduhren, Wecker, <5andelabres, Bronce, com- plete Garnituren. (H. 62972)

Jean Eck.

!rtn 6°Wn, 6|, ktoj» 5

?te zu |E

$en Mimen, r,

. ~ . r. u . Qfit übriflenS äufcerft bäufifl den lebten vier Wochen. Ein herrliche« Werk der Sckiffsbaukunst liegt Im Hamburger Hafm und verdien

gen m Frankrercd smd- n b Sciiaikricdter Roouet für aan» Rranhrid' qibl c» bekannt-lallseitigste Beachtung, nämlich der fünfte Seedampfer btr Adler-Linie (Deutschen TranSatlan- «» n-^ r >'n Jnf * in bj. andere Welt ervcdirt iDampfer der concurrtrenden Limen hat derKlopstock bet 375 Fuß engl. Lange, 40 do. Brette,

.Monsieur de France" nennt - in die andere weu expevm. 32 Maum 7 M 4 Zoll do. SparrdeckS- und 7 Fuß 7 Zoll do. Zwischendecks-Höhe,

__ Aus Würzburg werden noch nachträglich ganz Intereffante^ Details zum Kullmonn- I-jßoO Tons wirklichen Gehalt und 3000 effektive Pferdekraft. Die Einrichtungen der Kajüten .. u._ <mi uiftnb |n jeder Weise ausgezeichnet und daS Zwischendeck trägt nicht minder allen berechtigten

Anforderungen Rechnung-, ja, wir dürfen noch mehr sagen, nämlich verrathen, daß derKlop- stock" noch bequemere Verbindungen zwischen dem Schiffstnnern und dem Lerdeck, wie auch durch erhöhte Placirung der Schtssöböte ein freieres und geräumigere« Deck aufzuweisen hat, alS selbst die eleganten Geschwisterschiffe, welche bereits allgemeinste Bewunderung erregten.

DaS der Deutschen Transatlantischen DampfschifffahrtS-Gesellsckaft (Adler^Linie) in

Gießen, den 7. Nov 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

L ü d e k i n g.

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Mauer- Ä* Chausseesteine in den größten und kleinsten Quantitäten zu den billigsten Preisen aus den Basaltstein - Brüchen von N. Eichelmann bei Steinbach sind zu beziehen durch Verwalter C. Gerhard zur Post in Steinbach.(5460)

Ißroeefe gemeldet. Bekanntlich war eS einem Üorrespvndenten derWiener Presse" durch Be- Aechuna gelungen, die Anklageschrift vor ihrer Verlesung zu veröffentlichen, und der arme Unter« Zeamle der daS Opfer der goldenen Versuchung geworden, sieht fegt seiner verurtheilung ent «eaen. 'Die Ditciplinar - Untersuchung gegen den Kanzlisten Mersing wegen Mißbrauch beS »mtSgeheimniffeS ist jetzt auch gegen die beiden Gendarmen ausgedehnt, die Kullmann zu bc t'fldien batten AlS nämlick der Versucher an den unglücklichen Kanzlisten herantrat und ihm ''00 Gulden für eine Kopie der Anklageschrift deS StaatSanwaltS bot, war diese Schrift dem Kopisten selber nicht mehr zugänglich. Er hatte daS Original und seine Kopie bereit« abge« liefert Aber die schönen Oesterretchischen Gulden ließen ihn nicht schlafen - und . bald war hin feiner Plan fertig. Er wußte, daS von Rechtswegen die Anklageschrift vor der öffentlichen Verhandlung dem Angeklagten vorgelegt werden mußte, um sich zu informiren. AI« dieS ge­schehen war, wurde der Versuchte selber zum Versucher und er trat vor die beiden Gendarmen, denen Kullmann S Bewachung bei Tag und bei Nacht anvertraut war, bot Jedem von ihnen fiinf Gulden von seinen zweihundert, und ehe der Morgen graute, hatten die Beiden die An- klaaeschrift getreulich mit Bleistift copirt, während Kullmann aus seinem Strohsackden Schlaf lei Gerechten- schlief. Der Kanzlist erhielt die Kopie und die Gendarmen die zehn Gulden. Die Kopie ober flog mit dem Schnellzug nach der Kaiserstadt an der Donau. Die zwei ÜJünburacr Gendarmen und daS eine armselige Schreiberletn aber sitzen in großem Jammer in Uren Zellen und beweinen, waS sie schon verloren haben, Amt und Brod, und was da noch über sie kommen wird: die ganze schwere Roth des Bayerischen Strafgerichts. Bekanntlich Latte daS hervorragende Interesse deS Publikums an der causo ctlfcbre des Kullmann-ProcesfeS fi b zunächst in der Anwesenheit einer stattlichen Mannschaft von Berichterstattern documentirt, nie eS in Deutschland auch ein bedeutenderes Ereigniß noch nie zusammengeführt hat. Die Schulbänke der linken Seite und der Tiefe deS Saales sind von 40 bis 50 Reportern und k tenogr.phen besetzt; außer den Deutschen Blättern waren New-Aorker, Londoner, Pariser, Wiener und Btüffeler Zeitungen vertreten: von Berlin allein war ein gutes Dutzend Jour- ndiflen und Reporter anwesend. Aber waS nützt alle geschäftige Eile, waS ihre prompte Expe- bitten, die einen Brief nach dem anderen aus dem Saale hinauS in die Hande bereitstehender Voten wandern läßt? Dort am Fenster sitzt der öertreter M 2BoIff.ma9ntr^en £^*1- Vureau S, der dem Gange der Verhandlungen mit ausführlichen Berichten folgt und fast alle Lrunde seine Telegramme - die zum Fenster hinausgeworfen, von unten posttrtcn Boten auf- acfangen werden - nach den vier Wtndrichrungen von Berlin, Wien, München und Pari« in b>' Welt hinauSschickt Die tüchtige Leistung deS Wolff'schen Bureau s wurde noch weit über bden durch die Monstre«Berichterstattung derKölnischen Zeitung." Am Abend deS zweiten Taaes batte der Vertreter der letzteren 160 Blätter mit 40-50,000 Worten ervedirt, und eS blieb für den folgenden Morgen immer noch ein stattlicher Nachtrag übrig fahrend f0 bie Teutfdie Preffe arbeitete, waren auch die Vertreter der fremdländischen Journale nicht müßig. I New Norker Zeitungen nahmen das Kabel in Anspruch und dieTimeS" erhielt allein am crsiien Tage f>000 Worte zutelegrapbirt. In Würzburg ging sogar die Sage, ein Reporter habe

Telegraphenamt 6000 Gulden für seine Berichte deponirt. Auf jeden Fall wird richtig sein, -ch der Telegraph dem FiSkuS das reichlich wieder einbrachte, was^der^Proceß^gckostet^h^

Lfirunb des von ihm zurückgelussenen Testa­mentes ist die Firma auf die von demsel- ff beu bestellte Trustice, bestehend auS dem

Großderzoglichen Hofgerichtö - Advocaten lÄarl Dornseiff zu Gießen, dem Jam es

Lawson Hill von Edinburgh und der ZMltwe des'Ebenezar Wough Fer- Inie, Margareth Ellis, geborene

D u n l 0 p , übergssgangen, welche Trustice das Geschäft unter der seitherigen Firma ff. W. Fe r nie weiter betreibt, aber nicht | befugt ist, die Firma zu vertreten und zu verpflichten. Sie Hut dem seitherigen Pro- (uriften Peter Wilson zu Gießen fernere ' procura crtheilt und ist dieser bis aut * Weiteres allein berechtigt, die Firma zu

te 3. Stahl und Eiscnwaaren,

|4. Kölner Leim (sind Muster einzusenden),

5. Seilerwaaren,

1;. Dielen und Latten,

7. Holzkohlen in verschiedenen Sorten.

8. Fensterglas,

9. Eichenholzdauben für Küserwaaren, in. Spiritus,

11. Soda (calcinirte),

12. Papier und sonstige Schreibmaterialien (Muster sind emzusenden),

13. Reiserbese» (Muster sind cknzusenden), 14. ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidun­gen, AttndSleder, Schafleder und Weberschürzfelle.

Die Lieferungsbedingungen sind täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags bei der unterzeich­neten Tirection einzusihen und müssen die Submissionen bis zum obigen Termin in den vor dem Directionsbureau aufgehängten Submissionskasten verschlossen eingelegt sein, wozu noch bemerkt wird, daß die Angebote auf Mark und Pfennige zu lauten haben.

Marienschloß, den 7 Stovember 1874. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction.

_____________S c r t b a. ______________

Verkauf von Waffen.

Dienstag den 17. d. M,

A Vormittags 10 Uhr, werden in der Gendarmerie-Caserne zu Gießen Percussions-Doppel- und einläusige Gewehre mit Bojonnet und Infanterie-Sä­bel mit Scheiden in größerer Anzahl gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Die Waffen befinden sich durchschnittlich in gutem Zustand.

Gießen, den 9. Nov. 1874.

Groß herzogliches Gendarmerie-Divisions- Commando Oberhesien.

______Supp, Major_________

Verkauf junger Birnbäume.

5456) Aus dem Forstgarten der Ge­meinde Villingen werden junge kräftige Birn­baumstämme, die mit den besten Sorten veredelt, dos Stück zu 28 fr., abgegeben.

Hierauf Reflectirende wollen sich an den Forstwart Klein dabier wenden.

Villingen, den 4. Nov- 1874. Grobherzogliche Bürgermeisterei Villingen.

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umt ber >^1 1 hatte in Ihren V\t PaM. M nlW batte, j^veh au^HMiu jr, am Mag m Ihnen ,^ Sie mir ned > bann meinen grajtn. twbw

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Literarisches.

(Sorgenlose Stunden im Kreise beliebter Erzähler. HerauSgezeben von F. W. Hack­länder. Verlag von A. Kröncr in Stuttgart.) Unter der Fluth der in Deutschland auf­tauchenden belletristischen Unternehmungen zeichnen sichSorgenlose Stunden" vortheilhaft auS: sowohl der Name des Herausgeber-, als die befirenemmirte Verlagßhandlung bürgen für hübsche Ausstattung und trefflichen Inhalt. Die nun in das zweite Jahr ihreS Bestandes tretende Unterhaltungsbibliothek hat sich bewährt und in der Gunst deS Publikum- bereits eine bedeu­tende Stellung errungen Jedes der mit geschmackvollen Illustrationen geschmückten Hefte ent­hält eine abgeschloffcne Erzählung, waS dem Leser die Langeweile des auf die Fortsetzung Harrens erspart. Wir brauchen nur unter den Mitarbeitern Graf Baudissin, Ernst Eckstein, K. Frenzel, I. ©reffe, Hackländer, Hoefer , Nemmersdorf, Paöqu6 , M. v. Schlaegel, Hans Wachenhusen zu nennen, um eine anregende Lectüre zu garantiren. Die neue Folge eröffnet mit einer Hof» und Tbeatergeschicbte Hackländer'sKomödien im Zwischenakt", worauf Wachen- husen'SDiamantenkönig" und Eckstein'sMaria la Brusca" u s. w. folgen. Neben gedie­genem Werthe empfiehlt sich das neue Unternehmen durch große Billigkeit (4 Sgr. das Heft).

(M. Neueste Nachr.)

Landwirthschaftliches.

(Drcsch'Masck)tttett) verbreiten sich jetzt in so rapider Weise, daß fast in jeder mitt­leren und kleineren Wirhschaft eine solche anzutreffen ist.

Als besonder- gut constniirt und solid gebaut werden die Dreschmaschinen der weltbe­rühmten Firma PH. Mayfarth S» Go. in Frankfurt a. M. geschildert, deren Dresch- Maschinen in mehr als Fünfzehn Taufend Exemplaren verbreitet sein sollen. Schon für Thlr. 60 soll eine komplette Dreschmaschine zu haben sein, die alle Fruchtgattungen gleich gut und rein ausdresche und fein Körnchen zerschlage. Die Zusendung geschieht franco. Man wende sich brieflich dabin oder an deren Agenten.

Peljwaarcn-Llitter

von H. Rübfamen, Mäuoburg D. Nr. 9,

ist wieder auf das Neueste und Reichhaltigste affortirt und empfieblt sich einem geehrten Publikum bestens. Neue und alte Sachen werden nach Wunsch ange­fertigt resp. nmgeändert, sowie alle ins Kürschnerfach einschlagcnde Artikel stets prompt und billig bergestellt.(5259

loaen worden:

Der leither-gc Inhaber der Firma(£ I W. Fernie^ zu Gießen, EbenezarWough I fferfnie von London, ist gestorben. Auf

2 Mittwoch Pen 18. Nov. d. J., Vormittags 10 Uhr,

werden dahier für 1875 im Submisstonö- W zur Lieferung vergeben:

1. Blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 2. gebleichtes Leinengarn Nr. 20 lfind Muster emzusenden),

Am Mittwoch den 18. Nov- er., Vormittags 11 Uhr, iDnb hier ein ausrangiiter 6sitziger- Perso- «nen'Postwagen in öffentlicher Auction zum Licrkauf gestellt Die Verkaufsbedmgun-