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nach Wiedereröffnung der Kammer eine Botschaft erlassen, welche die schleunigste Erledigung der konstitutionellen Gesetze verlangen werde. Zugleich werde
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gen- und Lufnöhren-Katarrb, Jtrpffdjroinbel und Brustbeklemmung.
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Auszug aus öen Nirchkllbüchrrn drr Stabt Girhrn.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
64,21(1 Marquise von Brehan von 7jäbri» cr Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, allen (Gliedern, Abmagerung und Hvpochondrie.
79,810. grau Wittwe Klemm, Düsseldorf, von langjährigem Kopsweh und
75,877. Florian Köller, K K. Militaroerwal'.er, Großwardein, von Lum
mit Beschlag belegt, welcher in den Gewäffern Uruguays ankert.
Loudon, 6. November. Erzbischof Mannig empfing gestern eine Anzahl katholischer Würdenträger und bemerkte zu denselben: Er sei vor weni a a.« hniKi’ii Hirtvhjit bflfi htP F.l t Itd l f STQnlf hAH otn.'tn
London, 6. November. Hiesige Journale melden ans Montevideo 4. d. Mts.: Dao Insurgenten - Geschwader ankert bei Buenos - Avres. neuer Zusammenstoß zwischen RegierungS Truppen und Insurgenten bat stattgesunden. Die Regierung von Uruguay hat daS Schiff „Monttvi-
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Wiegen, 7. November. In der beute Nacb- nnttust stattgehabten Ltadtverordnetenstbuiia wurde .Herr Lkandftericbtsaffeffor Bramm von hier einstimmig ;um Bürgermeister unserer Stadt gewählt. Diese Wahl kann in jeder Beziehung als eine sehr glückliche betrachtet werden. Wir werden spater noch aussührlichcr daraus zurückkommen.
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und wird NN Januar zur öffkntltchen Berathung kommen. Bis zu dieser Zeit werde die Kammer sich mit Militärfragen beschäftigen.
— Ter Mimstcrrath hat heute die Gemeinderaths-Wahlen auf den 22. d. Mts. festgesetzt.
— Graf Hermann Arnim ist gestern auf der Rückkehr von Lissabon durch Paris gekommen.
— Fran Bazaine ist von Paris nach London abgereist; dem Vernehmen nach wird sic sich morgen mit ihrem Gatten nach Lissabon emjchiffen.
Paris, 4. November. Ein neues Reglement für die Kaffee-, Bier-! und Weinwlrthschaften ist vor einigen Tagen vorn Minister des Innern unterzeichnet und in allen Gemeinden angeschlagen worden. Es ist das nämliche, welches das Kaiserreich nach dem Staatsstreich erließ, das aber bald in Ver fall gekommen war. Es wurde nur in so fern verschärft, daß das Sein und Nichtsein dieser Etablissements nicht mehr von dem Präfekten, sondern auch von dem Unter-Präfekten abhängig ist. Dieses Reglement bedroht die Besitzer derselben mit Schließung, falls sie dulden, daß man in ihren Localen politische oder Wahl-Propaganda macht; wenn sie gestatten, daß die Privat-Discujsionen in allgemeine Discussionen auSarten und so den Charakter von öffentlichen Versammlungen annehmen, und dergl. mehr. Die Wirthe werden also in Zu- klinft genöthigt sein, die Polizeidiener zu spielen, wenn sie nicht wollen, daß sie ihres Erwerbes beraubt werden; und sie werden diesen Vorschriften streng nachkommen müssen, da, wie dieses auch unter dem Kaiserreiche der Fall war, ihre Wirthsstubkn fortwährend von geheimen Polizei-Agenten überwacht sein werden. Für das Publikum wird wieder die Zeit eintreten, wo man an den öffentlichen Otten nur leise zu sprechen wagte, um nicht Gefahr zu laufen, benuncirt zu werden.
Paris, 4. November. Der Buchhändler Renduel, der seit 1830 einen großen Theil der Werke von Victor Hugo und anderen Schriftstellern der neuen Schule vorlegte, ist im Alter von 76 Jahren auf seinem Schloß Beuvron gestorben. Wenn Heinrich Heine von ihm sprach, so erzählte er: „Ale ich ihm meine Reisebilder anbot. so wiederholte er mir die alte Leier, die er Allen vorspielte: „Vous nie ferez mourir sur la paille.“ Und ich, ich antwortete : „Sur la paille (Tun chäleau.“ Und so geschah es. Renduel gewann mit Victor Hugo große Summen. Dessen Notre dame de Paris trug ihm 200,000 FrcS, eine enorme Summe für die damalige Zeit, ein.
Paris, 5. November. Die von Decazes infpicirte „Presse" und die ofsiciöse Agentur „Havas" bringen folgende Note: Aus den fremden Corre- spondenzen geht hervor, daß der Herzog Decazes heute eine treffliche Stellung in der europäischen Welt Europas erworben hat. Alle Cabinete erkennen seinen Tack und seine Klugheit an, selbst in Berlin läßt man den ausgezeichnetcn Eigenschaften, von denen er in schwierigen Umständen Beweise abgelegt, Gerechtigkeit widerfahren.
— Dem „Moniteur" zufolge sind im Nord-Departement gegen die radikalen Agenten, welche als Wahlmänner daS Gerücht verbreitet hätten, daß die Regierung den Krieg wolle, gerichtliche Verfolgungen etngdeüet worden.
— Die republikanischen Mitglieder des ständigen Ausschusses haben die Einladung zu dem Diner angenommen, welches Mac Mahon am Donnerstag dem Ausschuß geben wird.
Paris, 6. November. Nach carlistischen Berichten aus La Jnnquera vom gestrigen Tage wäre eine Eolvnne Freiwilliger, die von Figueras nach Castello marschirte, in einem neueren Gefechte von den Carlisten gänzlich geschlagen worden und ihrer Artillerie verlustig gegangen. — Dagegen wird aus Perpignan gerade das Umgekehrte gemeldet: Die republikanischen Truppen haben bei Castellon, Provinz Gerona, einen erheblichen Sieg über die Carli sten erfochten.
Paris, 6. November. Die „Mpublique fran<?aife" meldet: Die Ant wort des Ministers des Auswärtigen, Herzogs von Decazes, auf die letzte spanische Beschwerde-Note werde dem spanischen Gesandten Veja de Armijo am Montag oder Dienstag zugestellt werden. Die Antwort erörtert jeden Punkt der Beschwerde einzeln und widerlegt dieselben mit Beweisstücken. Die lieber wachung der französischen Grenze durch die bewaffnete Macht wird abgelehnl, ebenso die Forderung, wegen Abberusung französischer Beamten in Verhandln» gen einzutreten, da diese Fragen rein interne französische Angelegenheiten seien. Die Erwiderung wird den übrigen Mächten nicht mitgetheilt werden, da bekanntlich Spanien auS diesem Schritte der Vorwurf gemacht wird, seiner Beschwerde einen internationalen Charakter gegeben zu haben. Dasselbe Journal vernimmt, der französische Gesandte, v. Chaudordy, hätte den Inhalt der Erwiderung in Madrid bereits mündlich mitgetheilt.
(Cnyranb.
London, 4. November. E» wird hier die Bildung einer altkatholi scheu Congregation beabsichtigt, wozu die einleitenden Schritte bereits getban sind. Zu Grunde gelegt wird das Glaubenobekenntmß der ersten sieben öcume- i nischen Concilien, d. h. der Glaube an da- ungetbeilfe Christentbum. ।
Den 1. November. Dem Heizer an der Oberhessischen Bahn dahier, Hein- Sttbert auS Nidda, em Sahn, Karl Heinrich Ludwig Konrad, geboren dm 16- September. “
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Sßtcn, 6. Nov. Der Budget Ausschuß des Abgeordnetenhauses nahm eine RnotUtion an, durch welche die Regiermig aufgefordert wird, noch in dieser Zession eine Gesetzvorlage einzubringen, welche den Zeitungsstempel auf ble Hälfte des gegenwärtigen Betrages herabsetzt. Ein Antrag auf eine gleiche Begünstigung des Kalenderstempels wurde abgclelnit.
Belgrad, 0. Nov Tie Wahlen sind im ganzen Lande in größter Ordnung beendigt. Die Regierung wird muthmaßlich die Majorität für sich haben. Der Zusammentritt der ^kuptschina soll am 20. November erfolgen.
ParrS, 6 Nov Nachrichten aus Irun von heute zufolge, benutzten die Carlisten bei der Beschießung mit Petroleum gefüllte Bomben. Die Forts erwidern das Fene r der An greiser l-bhaft.
PariS, 4. November. Ter „Moniteur" sagt, Mac Mahon werde
~ , Denselben. Dem Bürger und Schubmachermeister, Johannes Erb, eine Tochter, Barbara Friederike, geboren den 1. October.
T enseben. Dem Zugiührer an der Oberhessischen Bahn dahier, Karl Hopfner autz Minden, eine Tochter, Helene, geboren den 3. Oclobcr.
Beerdigte.
Den 30. October. Bertha Friederike Philippine Henriette Elise Weller des BKrgcrs zu Climbach und Schmieds dahier, Balthasar Welle, , eheliche Tochter,' alt 1 I 1 M. 2 T-, gestorben den 29. October
Den 1. November Hermann üliaS Johannes Bender, des Bürgers in Leihgestern und Schuhnmchermeisterc- dahier, Georg Bender, ehelicher Sohn ah 10 M. 8 T-, gestorben den 30. October. # 1
Den 3. November. Katharine Elisabeth Möbius, geborene Martin, de» Diätars an der Main-Weser-Bahn dahier, Karl David Möbius au« Dommit'ch KreiS Torgau in Prcuben, Ehefrau, alt 39 I. 5 M. 27 T, acstorbrn den 1. y?oucnib'.
Den 4. November. Susanna Jünger, detz vc.storbenen Bürgers und Maurers Jakob Jünger I., eheliche Tochter, alt 4 I. 8 M 18 T-, gestorben den 2. November.
Den 6 November. Helene Gemmecker, deS Bürgers in Stammheim und städtischen PolizeidienerS Heinrich Jakob Gemmecker, eheliche Tochter, alt 1 Y 1 M. 8 T-, gestorben den 4. November.
Denselben Karl Friedrich Staub, des Bürgers in Ossenheim und Telegraphisten dahier, Johann Paulus Staub, ehelicher Sohn, alt 2 I. 7 M. 25 D, gestorben den 4 November.
Denselben. Ludwig, ein unehelicher Sohn von auSwartS, alt 1 I. 9 M 4 T-, gestorben den 5 November.
Denselben Elisabetbe Kohlermann, geborene Geisel, des verstorbenen Bür gerS und Schneidermeisters, Christian Jakob Kohlermann, Wittwe, alt 74 I 2 M 6 T-, gestorben den 4. November.
qcn Stunden benachrichtigt worden, daß die katboliscke Welt von einem Strette Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustüdel und Niroenzeirütmng. bedroh» sei, der alle Beschlüsse des vatikanischen Concils umfasse. Es werde ^un6ä'716- ®räuIdn bc Mvnttvu» von Unverdaulickkei», Echiaflosigkeir und deshalb ein internationaler KatbolikewCongreß in London »usammentreten, nm"'"^"75,«8. Baron S'amo von tOjLbriger Lähmung an Händen und gützen-c- die Jnfallibilität des PapsteS und fein Oiecht auf die geistliche und weltliche! -------------
Macht zu unterstützen und eS für eine Pflicht aller Christen zu erklären, zur Die Rcvalesritre ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwach- Obedien. des Papstes ,urück,.kebre... Die Direetiven für den Congr.h gingen -en und »ubn« »wo. ihr^ Preis. ^n"Ber^L"L5^L.- i-ai'.r- Nrect vom Vatican anS und wurden hohe katbollsche nrdentrager der Ver (StaQenc) und 163—164 Fliedricbstrabe, und bei vrelen guten Apothekern, Droguen- sammlung beiwohnen. Svecerei- und Delicatesiendändlern im ganzen Lande. In G«eßen bei Müll er * Echwafer.
Allen Franken Äroft und (Nefnndheit ohne Me dieiu uird ohne Kosten durch die Heiluahrung:
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Seit 28 Johren hat keine Krankheit dieser angenehmen (6esundheitsspeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Akhem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, r indsucht, Asthma, Husten, Unoerdaulichkeu, rrcrstopsung, Diarrhöen, Schlvflosigkei , Schwäch-, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauffteigen, Odrenbr 'en, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft. TiadeteS, Mela . >lie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleich' fiid't; auch ist sic als Nahruna f Säugli-ige selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein AuSzug auS 80,00«) Eert,ncat»n über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Eertificatc vom Professor Dr. Wurzer, Herrn F. Ä Beneke, ordentlicher Professor der Medrcin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelsteio, Dr. Shoreland, Dr Eampdell, Professor Dr. Töb*, Dr. Ure, Gräfin Eaftlestuart, Marquise de Brchan und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Berlan- gen eingesandt.
Abgekürzter AuSzlrg auS 80,000 Eeitisicaten
3i Jlarai’f (Hrr M. Llculach bcr m-inc; [Wk. ^nr Heri J^öern beri
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—• - — - — ~ , 6 November. Tas Amtsblatt veröfkentlichr ein
di- Regierung einen Gesetzeniwurf zur Regelung der Regieiunge-Bkfugmsse deS^Decret, durch welches die Kammer -u einer ordentlichen Seiston au! Marschalls, der Uebergabe des Amtes und der Zufammkiifetzung der ersten 27. November einberufen wird. 9 Cen
Kammer einrcicheu; der Entwurf wurde dem Dreißiger - Ausjchusfe zugesandt — ____ ■


