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, nur ist es etwas stark geschwärzt. Auch an
dere Baumsorten bat man gefunden, deren Holz aber nickt mehr brauchbar ist.
Düsseldorf, 1. Oct. Die D- Z. erzählt: „Gestern Abend hatte sich ein Gauner in die Wohnung eines alten Herrn geschlichen und war eben mit Einpacken beschäftigt, als dieser eintrat. Der Dieb rannte auf die Thür zu, um zu entfliehen, aber der Alte hielt ihn mit starker Hand fest, schloß die Thür ab und lud den Dieb freundlich ein, sich zu setzen, stellte eine Flascke Wein auf den Tisch und trank dem Gauner zu. Dieser war sehr verblüfft über diese Gastfreundschaft, konnte aber doch, trotz der freundlichen Einladung seines Wirthcs, dem Wein keinen rechten Geschmack abgewinnen. Bald kam ein Zimmernachbar des freundlichen alten Herrn zurück, worauf dieser nur gewartet zu haben schien, denn nach einer kurzen geheimntß- »ollen Unterredung wurde der arme Sünder unbarmherzig durchgeprügelt, sodann unter der Wasserleitung abgekühlt und in Gnaden entlasten."
Karlsruhe, 30. Sept. Bei der heutigen Gewinnziehung der badiscken 35-fl.'Loose fielen 35,000 fl. auf Nr. 209537 , 10,000 fi. auf Nr. 375123, 5000 fl. auf Nr. 398677, c 2000 fl. auf Nr. 184996, Nr. 71538, Nr. 107667, Nr. 398696 und Nr. 283814, je 1000 fl. auf Nr. 184969, Nr. 105172, Nr. 70788, Nr. 111030, Nr. 278260, Nr. 209545, Nr. 36360, Nr. 375128, Nr. 297266, Nr. 382374, Nr. 107668 und Nr. 6670.
begeht den 73er. Es ist nicht abzusehcn, wohin die „Zuckner und Sckmterer" mit den Masten nun die Spritze in Thätiakeit gesetzt werden; aber die Schrauben fehlen: wo sind diese? End- ihrer Brühe hinkommen wollen, die noch in den Kellern lagert. Diese Brühe lange aufzuheben, lich besinnt man sich, daß sie einem Burschen zum Hintragen gegeben sind; wo ist der böse wirv nicht möglich sein, da sie sich nicht lange hält, und so wird denn am Ende „die ganze Zunge? Man geht ibn suchen und findet den Burschen denn auch sitzend sich auSruhen, weil Stunde iu trinken" nur 6 fr., dazu aber einen verdorbenen Magen und einen wüsten Kopf ihm der Sack zu schwer zu tragen geworden »st. Bel derartigen Zuständen kann eS denn nicht kosten. Die neuervin-S stattgehablen Wahlen mit ihrem „Hoffnungs-, Vertrauens-, Angst- und Wunder nehmen, wenn ein unbedertender Brand, der mit wenigen Eimer Master Anfangs zu ftreubentrtnfen" haben indeß viel des Stoffes absorbirt. Auch der 1874 wird keinen hohen löschen gewesen, solche Ausdehnung gewann."
Breis bekommen, die geringeren Bauern werdey a lout prix losschlagen müssen, um baares! Rogowo, 1. Oct. Auf einer dem Herrn Korytowski Hierselbst gehörigen Torfwiese Gelb iu erhalten, da der böse NamcnStag I)r. Martin Luthers herannaht, an dem so viele ist vor etwa 6 Wochen bei Gelegenheit der Anlegung eineß neuen Torfstich« ein interessanter Gütertermine, »ächte k. zu zahlen und die Deutel leer sind. iW. «in versunkener Wald, entdeckt worden. In einer Tiefe von 20 Fuß stieß man mit der
Petersburg. Bei der obuchowschcn Brücke an der Fontanka Nr. 95 befindet sich in Torfmaschine auf einen harten Gegenstand, cs wurde danach gegraben und man fand einen einem langen einstöckigen Gebäude ein südlicher Betsaal. Derselbe wird vorzugsweise von Holzblock, der etwa 60 Fuß lang war. Eine nähere Untersuchung ergab, daß derselbe von ärmeren Juden besucht, die sich zu den Andachten meist überaus zahlreich einzufinden tfkgen.|einem Eichenstamm herrührte. Nunmehr wurden weitere Nachgrabungen veranlaßt und eine
«m 21 September Abends war die Zabl der Andächtigen des Iom-Kipurfestes wegen ganz große Menge versunkener Stamme entdeckt. Dis je$t sind 1^1 Eickenstammc ans Tageslicht
besonders groß. Während der Andacht brach plötzlich der Fußboden ein und viele der Anwe-Ibefördert worden; einige derselben sind über 80 Fuß lang und haben einen Durchmesser von
senden stürzten mit den Trümmern in Den Keller binab , wobei glücklicher Weise nur drei Per- 3 bis 4 Fuß. Da« Holz hat sich gut erhallen,
cnen erheblich verletzt wurden; Die übrigen kamen mit unbedeutenden Contusionen davon. hnf mnn n,fi,nh,n. beren fmh aber nickt mehr brauchbar ift.
Posen, 26. Sept. Einen seltenen Anblick bietet jetzt unierc Wilbelmstraße, indem die schöne Kastanienallee derselben, nachdem sie in Folge der großen Sommerhitze schon sehr zeitig das Laub verloren hatte, jetzt zum zweiten Male in diesem Jahre in frischem Grün und vollem Blüthenschmuck prangt; nur wenige Bäume sind davon ausgenommen.
— In Mölln, wo Eulenspiegel begraben liegt, ist kürzlich eine große FeuerSbrunst gewesen. Dieselbe wäre gewiß Im Keim erstickt worden, wenn das städtische Feuerwesen nicht so gar schlecht gewesen wäre. Der Hamburger Corr, berichtet darüber: „Nicht nur beide Bürgermeister waren (zum laucnburgischen Landtage in Natzeburg) abwesend, sondern zufällig war auch der Herr aus dem Rathe, Der dem Löschwesen vorsteht, zum Manöver des IX. Armeecorps gefahren. Nun waren Anfangs die Schlüssel zum Spritzenhause nicht zu finden. Als dem Uobelftanbe endlich nach geraumer Zeit abgeholfen und das Spritzenhaus geöffnet war, beeilten sich auch freiwillige löschbereite Bürger, denn eine geordnete Löschanstalt, eine Feuerwehr, giebt es nicht in Mölln, die Spritze nach der Brandstätte zu schaffen, andere trugen die Schläuche, und ein Sack mit den Schrauben, um die Schläuche an einander zu setzen und zu vereiniaen, ward einem Burscken aufgepackt, um sie hinzutraacn. Auf der Brandstätte angekommen, jsoll
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Büßfeld b.Homberg a./Ohm., 3. Oct. 1874.
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die folgenden Tage wird in der Wohnung des Musiklehrers Fe Ising in den Ncuenbäuen dessen hinterlassenes Mobiliar- rermogen, bestehend in Möbeln, Bett- und Weißzeug, sowie sonstigem Haus- und Mchengeräthe, öffentlich meistbietend gegen baarc Zahlung versteigert.
Gießen, den 7- Octbr- 1874.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen-
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Diese neue Auszeichnung, sowie der enorme Umsatz, welcher weit über ein Drittel der Gesammtfabrikation Amerikas beträgt, geben nicht allein wieder das glänzendste Zengniß für die Güte der Original-Singer-Mafckinen, sondern beweisen "auch, daß diese, gegenüber andern Systemen und Nachahmungen ein wirklicher Bedarfsartikel fowobl für den Haushalt, als für alle gewerblichen Zwecke geworden sind.
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Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen :
1. die Firma „I oh. Muller zu Gießen wurde gelöscht am 30. September I- I.;
2- am 6- Octover L I. desgleichen die Firma „26 t l h e l m L ö b e r" daselbst;
3. an demselben Tage:
W ilhel m Hein rich Loder von Gießen betreibt daselbst seit heute unter der Firma: „W- H- Löb er" ein Cigarren Fabrikationsgeschäft mit Handel on gros.
Gießen, den 6. Octbr. 1874- Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Bötticher-
4919) Em möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei__________Chr. Horeyseck.
4927) Eine Mansarden-Wohnung in der Alicenstraße ist on eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres Anlage C. 25.
5 Dienstag den 13. d. M-, ? Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Th. Lotz Wwe. nachfolgende Gegenstände erbvertbeilungs- balber meistbietend gegen baarc Zahlung versteigert werden:
1 Goßgang, 2 dunkelbraune ostsnes- ländische Stuten, 5 Jahre alt, fehlerfrei, zugfest, ein- und zweispänmg gefahren, 1 Bicioriawagen, 1 Korbwagen, 1 Schlitten, mehrere Wagen- und Chaisengeschirre, mehrere Oeco- uomiewagcn, Oeconomiegeräth- schaften und sonstiges vmchiedenes Hausgeräthe, sowie eine Anzahl Pfauen, Hübner unb Tauben.
Gießen, den 7. Octbr. 1874.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __________ L ü d e k i n g.
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