Versteigerungen.
R Montag den 7. September 1874,
H Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahtesigem Rathhaus die Hofraithe des Mayer Rothenberger Flur Nr- lUKlfter
1/4 0 17 auf dem Neuenweg
erbvertheilungShalber öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 4. September 1874.
Großherzoglickres Ortsgericht Gießen L ü d e k i n g._______________
Tn Donnerstag den 1U d- M, von Morgens ’/JO Uhr an, soll das hiesige Gemeinde-Obst, ein bedeutendes Quantum Acpfel, öffentlich auf das Meistgebot bämnenmcise versteigert werden, welches Kauflustigen zu Nachricht dient.
Frondausen an der Main Weser-Bahn, den 5- September 1874.
Ter Bürgermeister: __________________R u t b.__________________
Gru mm etgrasversteigerung.
4283) Das diesjährige Grummetgras der Freiherrlich von Rabenau'schen Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 10. September l. I in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden:
a) Morgens nm 10 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buscck und
b) Mittags um 12 Uhr von 2>/r Morgen in der Gemarkung Trohe.
Rabenau, am 31 August 1874.
Der Rentmeister: __________Schmidt__________ Holzversteigcrung
in der Oberförsterci Schiffcnbcrg.
Freitag den 11 L M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Domanialwald-District Franzenwald, Abtheilttng Rehloch, nachverzeichnetes £oli versteigert werden:
42 Rmtr. Gichen-Scheitholz,
5 „ „ Prügelholz,
4 „ Radel-Stockholz,
7150 Wellen Eichen-Reisholz,
230 „ Nadelbolz „
430 StückEichen-Stangen von 4—6 Cmtr. Durchm, 2—4 Meter Länge mit — 3,14 F> stmeter zu Gerüststangen, Baum-Pfählen und Stützen u dergl. geeignet.
Zusammenkunft präcis 10 Uhr in dem Holzschlag.
Gießen, den 3. September 1874.
Großherzogl. Oberförfterei Schiffenberg.
Georgi.
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Nach Eilaß des Großh. Badischen Ministeriums des Großh. Hauses^ der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G. Bl Nr.' XXXII, S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mün- delgeldern geeignet.
Die Pfandbriefe können von der Bank und ihren Betriebsstellen bezogen werden.
Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Tblr. 1000, Tblr. 500, Thlr.. 200, Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Qctober 1876 unkündbar. Vom 1. October 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ver- loosung amortisirt.
Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. Qctober zahlbaren Zins-Coupons versehen.
Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Dertriebsstellkn, insbesondere aber in Mann beim, C arlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frankfurt a. M, Stuttgart nnd Bafel (zum Tagescourse der Gulden.)
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