treffenden Fremden auS dem Schlaf geschreckt hatte. Der Eine gab eine Antwort, welcke etwa wie „Verrücktheit" rc. lautete, der Andere antwortete mit einem „Schceren Sie |id) zum Teufel." Da war aber ein Sobn Albions, der verstand die Sache falsch. Er stürzte aus dem Gctt und " * ~ . der Arme, der leider die Kunst res BoxenS
den herbcigeeilten Hausknecht bestürmend,
510) Heinr non Maiiular, leauspnichl flui unb lef ühmtlar pelcgk Wir. 289, ji ninn II Ehch livpri^e je! dbatiuibtn Gei wann 111, an ' ülonüidi in! übi Leoollinä Hldtr Bekanntn «tdjnrt - fielt» Ur trugt btr jj rljndt Sparet eötjfr ßtfltbtn Qitfjin, btn Grohherzogl!
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Bau-, M Achten di4 32 4. bis _ Gbmtr.
Frischdäcker zu Gießen.
Sonntag den 8. Februar Martin Lenz am Markt, Georg Busch W't am Kreuz und Daniel Rühl am Nathhaus-
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iiilizien -
toCrbC1$tanffurt, 4. Februar. In der gestrigen Sitzung des Abgeordneten- bauscs wurde auf Vorschlag der Budget - Commission die erste Rate von 280 000 Thlrn. als Staatsbeitrag zum Ban des Rhein-Main-Canals bewilligt und dabei gleichzeitig ausgesprochen, daß sich die Staatssubvention m Summa nuf 1 Million Gulden belaufen werde.
Wiesbaden, 4. Februar. Herr Bischof Remkens hat dem Münsterer Oberpräsidium als seinerseits für die Provinz Westfalen bevollmächtigte Priester die Herren: Gumnasial-Lehrer Höchstem, Dr. Tangermann, die Profesiolen Reusch, Langen, Knoodt, Psr. Hofmann in Essen und Pfr. Nabbertz in Cre-
3. S<W
(E i n g e s a n d t.)
Aus Neustadt i. Odwld. wird laut AuSzugs aus einem Privatbriefe geschrieben- Ferner habe ick das Vergnügen Ihnen zu melden, daß sich die Veteranen vereine des bi KreiseS auch des öffcntlicken'Wohlwollens, besonders auch der Behörden c^eucn, renn re bestehenden Vereinen wurden von der Breuberger Sparkaffe *50 st- bewilligt. Dem H KrciSrath H . . . gebührt die größte Anerkennung von Seiten dcS Vereins, denn er ha sondcrS dazu beigetragen. Das Geld wird nach Kopfzahl gcthcilt :t?* ' ö 9 9 F d. Treue des AuSzugs: Grcmm.
Bestellungen auf Statuten, Formulare und Diplome von dem unter der hohen Protectivr Sr. Großherzoglichcn Hoheit des verehrten Prinzen Ludwig von Hessen stehenden
Hcssi-schcn Veteranen- und Militär- (Krieger-) Verein bei dem Beauftragten F. D. Gremm in Nieder-Roden, Post Seligenstadt. Diplome, als « . schenk deS hohen ProteckorS, gratis.
gebrochen^nnrd^ 27. Januar, wird gemeldet: „Gestern Nachmittag, nach Eckluß der
Sckule in Kodlomb (bei Janowiec, Kreis Wongrowtec), passirten 23 Schulkinder, um den Heimweg abzukürzen, den dortigen sehr tiefen See, dcffen alte Eisdecke in der Nacht zum Montag leicht überfroren war Schon hatten die Kinder eine ziemliche Strecke auf dem ^ee zurückgelegt, als plötzlich der Dortrab, aus 5 bis t> Schulern bestehend, und alle ihnen folgenden Kinder von einem besonders heftigen Stoß des wüthenden «Sturmes m die offene Steile g^ trieben wurden. Sämmtliche 23 Kinder, Knaben und Mädcken, verschwanden unter dem Eue und fanden in dem See ein schreckliches Ende." (Ist nach neuerer Nackr. total erfunben. T. .».)
Wien 28 Januar. Wahrend dcS gestrigen Sturmes entlud ,uh unter g>age und Schneegestöber' auch ein heftiges Gewitter. Einer der Blitzschläge traf den Stephansthi-rm. Die Uhr des Tlmrmers," berichtet das Tagblatt, „zeigte 1 Uhr 4 Mmuien Mittags, al« eine leichte Erschütterung wahrnehmbar wurde und der Feuerstrahl des Blitzes bis in da- Thürmerzimmer drang, an der Mauer längs des LeitungsdrahteS des FeuertelegraphenHeu^ die Batterie im Momente zerstörte. Bei der Untersuchung zeigte sich, daß der >3litz sich flkthcut haben mußte und ein Strahl desselben die abwärts vom Thurme führende Leitung, ur te Strahl aber die bei der Einmündung des LeitungsdrahteS angebrachte logenannte „Viitzplatte zerstörte und bis in die Batterie drang. Interessant ist, daß bei der Centrale der Feuerwehr, in deren Loeal der Leitungsdraht mündet, in dem Momente, als der Blitz einschlug der^Signcll. Apparat kräftig zu läuten begann. Im ersten Augenblicke glaubte man an den Ausbruch e neS Brandes, doch die Untersuchung zeigte sofort eine Statt gefundene Unterbrechung der Leitung^
— Am vorigen Montage ist zu Brüssel eine grausame Mordtbat unter geheininißvollen Umstanden begangen worden. Der Chef einer kleinen Station der Gürtel-Eisenbahn war -m Nachmittag um 2 Uhr 10 Minuten noch auf seinem Poften, den er ganz a lern versteht, alei nachher wurde er nicht mehr gesehen. Da auf dieser Station der Nue de la Loi wenig Der- kehr ist, so fiel das Verschwinden des Mannes nickt gleick auf und krst am anderen Morg stellte man Nachforschungen an, welche Anfangs ohne Re,uliat blieben, biö da8 Gebell em kleinen Hundes des Vermißten die Aufmerksamkeit auf einen Koh en,muvpcn lenkt der unmittelbar neben der Bahn steht. Dort fand man den Leichnam des unglücklichen Station.,, e. mit nicht weniger als neunzehn Wunden ermordet und fürchterlich -usiencktet. Spuren Kampfes fanden sich weder an dem Ermordeten, noch sonst wo; augemckeinl.ck heg. em Waut* mord vor, denn die Schublade, welche die Tageseinnahme enthielt, war leer, die Ubr und ' Ning des Ermordeten waren verschwunden und später fand es sich auch, daß die el,crne 0) kiste, zu welcher er den Schlüssel in der Tasche zu tragen pffegie, geostnet worden und! <w Francs daraus entwendet waren. Man wundert sich darüber, wie eine wiche Mordtbat a Hellen Tage, unmittelbar neben dem Wartezimmer der Eisenbahn geschehen konnte, wahrend man auch aus den Häusern der Nachbaricbafc hätte sehen können, was vorging.
München, 27. Januar. Das Schwurgericht der Oberpfalz hat den 19 Jahre alten Knecht Johann Jwangl von Stadlern wegen Mordes zum Tode verurtheilt. Zwang! etn krüvpelhafter bäßUchcr Mensch, sittlich total verkommen, dabe, ein Heuchler und Fromm kette im September ». 3. ein sechsjäl>n,eS Mädchen tn den Wal», ermewte e», )*mtt 1.« den Kopf ad, fchlitzte den Leib vollständig aus und nahm bie 8ebet ^«u«;
bestialischen Ermordung: er wollte die Leber eines un,chuldigen Kindes mit KartosfUn c„en,
fdb 6lddS dem Organ der Altkatholiken, dem „Deutschen Merkur", bestehen in Bayern 34 altkatholische Gemeinden mit über 15,000 Seelen uud 14 Priestern. Im Ganzen zählt der Altkatholicismus gegenwärtig 4l Getststche.
- Gemäß den Constanzer Beschlüssen ist bereits in München die Spec.al- Commission für die Unions-Verhandlungen nut der anglikanischen torche sv Dollinger, Friedrich, Meßner), sowie in Bonn die für die rnfstschcn An. ciclcvicnbcitcn (8cmgeii , ^viioobt unb 9leu|d)) conftituiTt. . <, 5
3 München. Unter den Eingeweihten und Kundigen hat lange nichts eine so ungläubige Aufnahme gefunden als die Erzählung, baß der kurze Besuch des Königs bei seiner kaiserlichen Muhme einen tiefen polmfchen Hutter ar,md gehabt habe. Wie eö mit diesen. Besuch ausgesehen, kann man am besten jetzt daraus entnehmen, daß der König von Bayern es allen Provacer- tionen in der Presie zum Trotz nicht für nöth.g gefunden hat, dem neulich hier kurz verweilenden Kaiser von Oesterreich zu begegnen. Andere Vorgang der neuesten Zeit machen eS ganz gewöhnlich, daß man als ihre Bekräftigung und praktische Verwerthung deutsche Annäherilngsverfuche in Oesterreich herbei- wünscht oder erfindet; aber auch hier wird die Rechnung ohne den bestlmmcn- deu Gedankcngang des Höchstbethciligten gemacht, und man wird nut grotzer Sicherheit allen solchen Anczaben entgegentreten können. Dagegen ist es richtig, dab der Prinz, welcher nach dem Bruder des Königs dem Thron am nächsten ftesit seine Zufriedenheit mit dem Ausfall der bayerischen Relchstagswamen in sehr demonstrativer Weise ausgesprochen hat, eine Meinung, auf welche derselbe als apanagirter Privatmann alles Recht hat. Bezüglich des Königs hort man, das; derselbe sich über das gleiche Ereignis; sehr verwundert geäußert unü von dem Ministerium über die Ursachen desielben Auskunft erberev habe.
(Köln. Ztg.)
tiVlwwv„ 7 städtische Lehranstalt besuchen, batten am Samstag zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags ein förmliches Duell arrangirt, an dcffen voll- ständiger Ausführung sie durch die Intervention eines ipaniickcn Rollres verhindert wurden. Die Mainspitze war für die Tragödie gewählt, ein Schuß aus einem zwar alten, aber nicht so schlechten Terzerole war bereits gefallen, aber die Götter wissen, wo er eingeschlagen hat. Da kam bas inhibircnde spanische Rohr in der Hand eines rüstigen Spaziergängers bcrbeigecilt, die Schußwaffen vermischten sich mit den Wogen des Maines und Duellanten und ^efnnCanten stoben auseinander nach ben verschiedenen Richtungen der Windrose. Keiner des Quartetts zählte über 10 oder 11 Jahre. A.)
— Seit Einführung des Cbloroforms ist kaum eine wichtigere und bedeutungsvollere Entdeckung in der Chirurgie gemacht worden, als Vie des Hrn. Prof. Esmarch zu Kiel. Er bat ein Verfahren ersonnen, so wirv berichtet, welche- gestattet, an den Extremitäten Optrat.onen seder Art ohne irgend einen Blutverlust auszuführen. Das Verfahren be|tebt in Folgendem: Die Extremität wird von der Spitze der Finger oder Zellen angefangen nach aufwärts mit einer elastischen festen gewebten Gummibindc umwickelt. Hiedurck wird sämmtlickes Blut au8 der Extremität verdrängt. Unmittelbar oberhalb der Binde wird nun ein elaftischcr fingerdicker Kautschuck-Scklauch 3 bis 5 Mal um die Extremität gewickelt. Hiedurch werden die sammtlicken Weichtheile, die Arterien elngeschlossen, fest an den Knochen gedrängt und jeder weitere Zufluß von Blut verhindert. Nun wirv die Guinmlbinde abgenommen, der Kaut chukschlauch bleibt lieqen. Die Extremität ist unterhalb des Kautschuckicklauckes vollommen blutleer, blaß wie die Tlleile einer Leiche, und ohne daß ein Tropfen Blutes verloren geht, kann nun der Operateur sein Messer einsenken. Das Verfahren bietet nicht allein den Vortheü, daß der Patient ohne Blutverlust aus der Operation hervorgeht, es erspart auch einen Assistenten. Um diesen Vor, । tbcil zu würdigen, denke man an die Schwierigkeit, mit welcher der Arzt auf dem Lande geuote Amstenz findet, noch mehr an den Mangel an Assistenten im Kriege nach großen Schlackten.
— Der Professor Palmieri macht in neapolitaniichen Zeitungen bekannt: Aus allen Ländern Europas werden Depeschen und Briefe an mich gerichtet und Nachrichten über die : Tätigkeit des Vesuvs von mir verlangt. Ich kann meine Erkundigungen nur beim ^lvmo- qraphen elnzi-h-n. Da abei dicsks Instrument nicht allein r>e Vcwegun-ien im Innern de« . Besuvs anxeiot, sondern auch die vuikanychen Vorgänge in andere» und selbst entlegenen tan- . dern wie in Deutsckland, Spanien und Griechenland millLellt, io werden tiine Sckwmgung.n nicht allein zweideutig, sondern mitunter sogar vieldeutig. Aber aus der Beobacktung des ? Kraters geht llervor, daß die Thätigkeit der Elemente im Innern des Vesuv« im Steigen ist. - Das gilt namentlich vom nordwcstlicken Krater, aus dcffen Scklunde Raucviaulen nut Zi'cken ; und Brausen aufsteigen und einen widcrlicken cklor- und schwefclsauren G^uch ocrbrci ?n- Auch aus dem großen Spalte, der sich im Jahre 1*72 nicht weit von ihm gebildet hat steigen alkalische Chlordämpfe auf. Indessen scheint das Feuer im Grunde des Kraters nochnicht recht lebhaft zu sein, verspricht es aber mit der Zeit zu werden wenn nicht bald ein Abbruch am äußeren Kraterranvc erfolgt, bevor der Widerstand iin Innern des Kra.ers gewal sam
sich dadurch unsichtbar zu machen! r . . q-v,Li;iurx
Darmstadt, 4. Februar. Wir machen darauf ausmerk'am, daß das große Publikum von Speculanten ähnlich wie seiner Zeit mit den holländischen 2S Gulden,lucken, wieder au, eine gewissenlose Wei'e hinter das Licht geführt werden soll. Es wird gegenwärtig hier ver Versuch acmacllt, halbe Dollars zu.n Course von 1 fl. la fr. m Cireulaticn zu bringen, w reud dieselben nur 1 fl. 10 kr. werth sind. Hoffentlich ist man allerwarts so vorsichtig, Wl Münze zurückzuweisen. ,i_ I
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unterioaen unb find bemüht, in dem Ihnen vorzulegenden Ergebnifie ihrer Be-
mit nicht minvctcm Rechte gegen.den Migbern^ de-Ier b-echett erhe d rn, gN'rnt^h.N'^ sieg stü.ji- dl, gngtä.deedi»
Eine Novelle zur Gewerbe-Orduuug, welche Ihnen vorgelegr wetreu , Jflch ter Flüchtling in einem Seitengäßchen in der Nälle der Eisenbahn verlor. — Der Gentle-
fDn bie Scklichtuna von Streitigkeiten zwlschen Arbeitgebern und Arbeitnehmern mm j(l in golge tie(tg. „Lass-U Sie sick nickt stören" von einem leichten S'-bi' besallm: I b.rm, Mitalicder aus beiden L'.benskriisei, entnommen sind, in tcI Königsberger aber fubr in Begleitung »erschieoen-r Beulen am Haupte unb Kontusionen an
durch Gerichte, deren JJ g Befreiten Bertahren sichern. Sie soll Armen unb Beinen mit bem ersten Zuge nach Frankfurt. ...
es SÄ .”Ä ÄÄÄ M di.' u O;H, . 3.« ----- nuna und die nationale Arbeit durch rechtswidrige Einwirkungen auf den freien j Willen der Arbeiter und durch den rechtswidrigen Bruch geschlossener Vertrage bedroht wird. Die große Berjchiedeubeit der zum Thetl veralteten, Zum Thell j unaenüaenden Einrichtungen, welche an den deutschen Küsten zum Schutze der von See Unfällen betroffene» Personen und Güter bestehen, hat den verbündeten Reaieritiigen Anlaß gegeben, eine für die gesammte deutsche Küste gültige Strmld^ordnnng^ ausarbeilen zu lassen, welche Ihnen zur Genehmigung vorge- Uat werden w?rd. Die Ergebnisse des vorjährigen ReichshaushaltS haben zwar noch nicht endgültig sestgestellt werden können, sie sind zedoch bereits ausreichend bekannt um tue sfuversicht zu gewähren, daß die Einnadmcn des letzten Jahres nach Abzug der in der letzten Session über den Etat hinaus bewlLtgten scbr erheblichen Summen, einen namhasten Uebcrschuß ergeben habe». Unsere auswärtigen Beziehniigen berechtigen z» der Ueberzeugung daß alle fremden Regierungen gleich der unserigen entschloffen und bestrebt fmbder Lelt bi Wohltyaren bes Friedens zu bewahren und sich durch keine ans Störung selben gerichtete» Partei-Bestreb»»gc» in dieser Fürsorge und l» ihrem gegei- eitige» Vertrauen irre machen zu lassen. Die sich wiederholenden Begegnuuge.i mächtiger, friedliebender und einander persönlich nahe stehercher Monarchen und die erfreulichen Beziehungen Deutschlands zu den uns durch geschlchtllche^rw ditione» besrenndeten Völkern geben Sr. Mafestat dem Kaiser zedeufirlls das feste Vertrauen auf die gesicherte Fortdauer des Friedens, welches ich ausz»,
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„et die erste Sitzung. Der Saal ist ansehnlich gefüllt, 260^Abgeordnete anwesend, auf dem Bureau 266 Abgeordnete angemeldet. Dr. SlNyon ist krank- heitshalber abwesend und sucht einen vierzehntag,gen Urlaub »ach. ® c loosung ui die Abtheilunge» soll durch das Bureau erfolgen, -die Präsiden-
• — w4** «***»« für die allernächste Zeit behindert, seinen Sch im Reichstage einzunehmen und bat sich zur Uebernahme der eisten Präsidentschaft noch nicht bereit erklär. Sollte, wie gehofft wird, nicht noch eine Bereitschafts-Erklärung Seitens Dr. Simson's erfolgen, so würde Forckenbcck mit dem Präsidium betraut
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München, 3. Februar. Der Jesuit Löffler sitzt uock immer woblge- mutb in Reaenebnrq. Die Familie Taxis b;.t ihn zuni „fürstlichen qcv" ernannt und läßt sich jeden Sonntag Nachmittag in der neuen schloß- kapelle von ihm etwa- vorpredigen. Andere Sterbliche, als solche vom ^anse Taxis, werden nicht zngelassen.
Sefflicn.
Brüssel, 4. Februar. Es bat eine Arbeits-Einstellung aus der Kohlengrube Flemalle in der Provinz Lüttich stattgesunden. Truppen sind eiligst dahin berufen worden und bereits eingetroffen. In anderen Arbeiter-Kreisen herrscht ebenfalls Aufregung in Folge der Conscription.
Vermischtes.
Mainz, 2. Februar. „Laffen Sie sich nickt stören, ick wünsche nur zu wtffen, ob es schon 6 Uhr geschlagen," sagte heute früh um 3 Uhr ein Königsberger Herr, nackvern er tn bem Hotel, in welchem er logirte an eine Reihe von Zimmern stürmisch geklopft und Vie de-


