Äciicn
Wechsel
5% östr. F. 8t. E. B. 349 */s Amsterdam
k. 8. 98V8
k.
8. 100
Oberhessen
77
4
Pistolen
9 41—43
n
1864r
1033/4
103 V8 1033/8
1882r 98 1885r 99'/-, 1887r 1013/4
Prioritäten, östr. Stab.-Prior. 611/« östr s. Lombard 49V2 Livomeser 315/$ Toscaner 52 Elisabeth.-Prior. 92
k. 8.
m. 8.
1. 8. %
Lombard. Bahn 174V2
Ludwigsh. Bexbach 194
Max bahn 132»/2
Bayer. Ostbahn 114'/« Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 157
Die Kleinkinderschule Haben weiter mit einer Gabe bedacht die Herren: Gymnasialdirector Dr. Geist und Pfarrer Sander, Geh. Medicinalrath Dr. Phoebus, Prof. Dr. Lemcke, Fräulein v. Haxthausen, Geh. Kirchenrath Dr. Hesse.
Actien.
Frankf. Bank 152
Frankf. Vereins-Kasse 91
Darmst. Bankact. 405l/a
Rheinische Hyp.-Bank —
Wien Bankactien 1029
Oest. Creditact. 244
Galizien —
Goldsorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59
k. 8 1047/8
k. 8. 105Vs k. 8. 93' 2
k. S. 105Ve
k. 8. 105
k. 8. 1183/4 k. 8. —
k. S. 935/a
— Niemand ist allwissend, aber derNath eines unparteiischen, unmteressirten und gut unterrichteten Mannes ist doch unschätzbar, zumal wenn er unentgeltlich geaeben wird. Die Abonnenten der Neuen Börsenzettung haben das Recht, Auskunft über Papiere, — Kauf und Verkauf — von der Redaction zu verlangen, auf Wunsch auch brieflich; das Abonnement auf die täglich im größten Format erscheinende reichbaltige Zeitung mit Geschäftskalender, Verloosungslisten aller gan baren Papiere, Geschäftsberichten der Banken, Eisenbahnen, Jndustriegesellschaften rc. kostet vierteljährlich nur 1 Thlr. 20 Sgr. Die Redaktion unterzieht sich gegen eine kleine Vergütung auch dem An- und Verkauf von Papieren für die Abonnenten.
Musikalisches.
Wie wir bestimmt vernehmen, wird Herr Miska Hauser, der auch kürzlich in Frankfurt ungetheilte Bewunderung erregt hat, hier zwischen dem 12. — 15. d. M. ein zweites Concert veranstalten. Die Musikfreunde unserer Stadt und Umgebung werden diese Mittheilung gewiß mit Interesse vernehmen.
der Hessischen Morgenzeitung folgende Anzeige- „Eine Pfarrersfrau von 42 Jahren, Tochter eines höheren Geistlichen, wünscht mit bereits gegebener Erlaubniß ihres Mannes einen Dienst als Köchin anzunchmen, sehr drückender Verhältniffe halber. Sie hat fünf Söhne und zwei Töchter Jo weit gebracht, daß sie abkömmlich geworden, und glaubt ihrer reichen Erfahrung halber eher ein mäßiges Hanorar beanspruchen zu können, als eine ihrer Töchter. Wer die Beklagenswerthe ist, sagt die Expedition." Diese Annonce war von einer Frau eines der mit Suspension oder Absetzung bedrohten hessischen renitenten Geistlichen ausgegangen, und wenn die eigenthümliche Fassung derselben auch dafür sprechen sollte, daß dieselbe in dieser Form abgefaßt sei, um Aufsehen zu machen, so ist doch bei der socialen Lage zahlreicher Pfarrersfamilien in Hessen es durchaus möglich, daß eine Pfarrcrsfrau auf den Gedanken kommen konnte, der in die>er Anzeige seinen schneidenden Ausdruck gefunden hat. Denn cs giebt in Hessen in der That Pfarrhäuser, in denen die kaum herangewachsenen Söhne und Töchter des Geistlichen Knechts- und Mägdedienste thun; auf einer hessischen Bahnhofs-Restauration wurde dem Schreiber dieses eine Pfarrerstochter gezeigt, die als Schenkmamsell figurirte, und dazu bemerkt, man kenne in dieser Gegend mehrere Pfarrer, die gänzlich von einzelnen Bauern aus ihren Gemeinden abhängig seien. Denn wenn die Söhne der Pfarrer nach dem Schlüsse der Ferien auf die Schulen zurückkehren sollten und ihre Väter, wie dies häufig vorkomme, kein baares Geld hätten', um die Pension oder Hausmtethe und Tischgelv ihrer Söhne zu bezahlen, so müßten sie dieses bei den reicheren Bauern ihrer Gemeinden borgen, wodurch jenes Abhängigkeitsvcrhältniß geschaffen werde."
— Amerikanische Blätter schreiben: „Einen gründlichen Standcswcchscl vollzieht ein böhmischer Geistlicher. Der humpoletzer Caplan Mikulesch, hat sich nämlich, wie aus Prag gemeldet wird, confessionslos erklärt, heirathet ein Judenmädchen und wird Buchhalter in einer Brauerei. Eine größere Veränderung im Lebenslaufe elnes katholischen Priesters ist wohl kaum denkbar, io meint ein Präger Blatt, allein wir kennen einen ähnlichen Fall. Zu New-Uork in der Essexstraße wohnt ein Spanier, welcher auf eigene Rechnung Cigarretten fabricirt und einen einträglichen Laden damit versieht, dem seine Frau, eine scköne Mulattin, als Verkäuferin vorsteht. Beide sind Mitglieder der freien Gemeinde und ihre Kinder werden in der freien religiösen Anschauung ihrer Eltern erzogen. Der greise Cigarrenmacher war ein Bischof auf der Insel Cuba und gehörte einer der vornehmsten Familien Spaniens an."
146 V4
Holl. ä. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 22—23
Engi. Sover. 11 49 — 51 Russ. Imper. 9 41—43
Dollar in Gold 2 25—26
Augsburg Berlin
iBremen ÜBrüssel I^Hamburg
Leipzig London
Lyon Paris Wien ditto ditto
Disconto
3°/e 3% 3%
50/o
Börsennachrichten, j.
5. Januar 1874,
Preuss. 4' 2° 0 Oblig. — Frankf. 3»/2% Oblig. 87' 2 Nass. 3'/2o e Obi. 91-/4 Kurhess. 4U 0 „ 96 Gr. Hess. 5° 6 Obi. — n „ 4% » 100
„ , 3Wo n 97
Bayer. 50/0 „ —
„ 4* 0 1jährige 101'/.
„ 40 g 1jährige 96» 4
Würtemb. 4»/2°, 0 Obi. 1003 4 Baden 4'/2°/o Obi. e. E. L. 100»/. Oesterr. 8ilberrente 65
T Papierrente 61 ',4 Spanier, neuest. 3u/q 155/s Amerik. Bonds 1881r 102
do. II. Emiss. —
AsBlelteiisIoose»
Darmstädter fl. 50Looae —
n r 25 „ 59
Kurh. 40 Thlr. Loose 693 4/4 Nassau 25 fl. 48a/4 Braunschweiger 22'/2 SO q Oldenburg. ä40Thlr. 36 */2 40,d bayr. Präm.-Anl. 113 40/g badische Loose 112 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 923/8
s. ssgemetner Anzeiger.
Zu der Samstag -en 1®. - M. stattfiudenden Rcichstaqswahl werden gedruckte Stimmzettel für Freiherrn Adalbert von Rabenau zu Friedelhauseu abgegeben:
in Gießen bei Kaufmann Bapst auf dem Marktplatz,
„ Pi stör, Marktstraße,
„ Kurz, Neustadt, Buchbinder Kühn, Seltersweg, in Allend 0 rf a. d. Lumda bei Gemeindeeinnehmer Bieber, in Grünberg bei der Erpedition deS dortigen Kreisblattes, in N i d d a „ „
in Lich bei Herrn Kaufmann K. Köhler, in Hungen bei Herrn Kaufmann Fendt, in O r t e n b e r g bei Herrn Kaufmann Kees, in Gedern bei Herrn Posterpeditor Frey mann, in Londorf „ „ Rentmeister Schmitt.
Der Wahlact dauert von Vormittags 10 Uhr bis Abends 6 Uhr und ist die Stadt Gießen in vier Wahlbezirke abgetheilt.
Es stimmen: die Einwohner in Lit. A. im Rathhause,
„ „ „ „ B. im Schulhaus in der Schulstraße,
„ „ „ „ C und E. im Realschulgebände,
„ „ „ „ D. im Schulhaus in der Neustadt. (3i)
Versteigerungen.
Bau- und Werkholz. Der- fteiqerung in der Fürstl.
Oberforfterei Lieh.
82) Dienstag den 13. Januar sollen in den Districten Meilbach und Mönch- wald versteigert werden:
189 Eichenstämme von 15 bis 70 Centi- meter Durchmesser, bis zu 13 Meter Länge, mit 122,98 Cubik- meter;
355 Fichten - und Kiefernstämme von 15 bis 32 (Zentimeter Durchmesser, bis zu 18 Meter Länge, mit 131,30 Cubikmeter;
1 Buchenstamm mit 0,60;
6 Lindenstämme mit 5,07;
9 Eichenstangen mit 0,44 und 379 Fichten - und Kiefernstangen mit ‘
53,70 Cubikmeter Inhalt.
Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Hattenröder Vicinalweg in der Meilbach, circa 1 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation.
Lich, am 4. Januar 1874.
Wim men au er, Forstrath.
Holzversteigerung.
75) Im Stadtwald zu Lich, District Zappenau kommen
Mittwoch den 14. Januar d. I., Morgens 9 Uhr, nachverzeichuete Holzsortimente zur Versteigerung :
420 Raummtr. Vuchen-Scheitholz,
440 „ „ Prügelholz,
210 „ „ Stockholz,
4600 Buchen-Reisholzwellen,
8 Raummtr. Eichen-Scheitholz,
20 „ Prügelholz,
14 „ „ Stockholz.
Es befinden sich hierbei einige Raummtr. Hainbuchen - und 4 Raummtr. Eichen- Scheitholz, zu Werkholz gut geeignet.
Die Zusammenkunft ist an der Zappenau, in der Nähe der Straße von Lich nach Gießen, Morgens ',29 Uhr.
Lich, den 3. Januar 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Jhring.
Ieilgeöotenes.
Geräucherte Lachsforellen
(5590) empfiehlt Emil Fischbach.
Braunkohlen, wieder in allen Sorten vorräthig und können jeder Zeit gegen Baarzahlung in Empfang genommen werden.
BraunkohlenzecheBuderus, bei Hessenbrücker Hammer.
(26)Die Verwaltung.
Gifenerz
| kann in beliebigen Quantitäten geliefert
| werden. Auch stehen Eisenfteinzechen
I zum Verkaufe. Näheres sub JT. 20 H durch die Annoncen-Erpedition von 8 Rudolf 1Ios»e in Nürnberg. (5)
21) Spritfässer in Eisenband, circa
4 Ohm haltend, sind zu Rthlr. 6»/2 abzugeben bei
Echternach & Hanftein.


