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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen

Samstag den 5. Deccmdcr

Mo. «»4

Amtlicher Theil.

Gießen, am 2. December 1874.

an die betreffenden Großherzoqlichen Bürgermeistereien, Gemarknngsvorstande nnd Rechner.

Großherzogltchen Ministeriums des Innern vom 26. v. Mts. zur Kenntnißnahme

Wir thcilen Ihnen nachstehend einen Abdruck des Ausschreibens

Röder.

v.

Darmstadt, am 26. November 1874.

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Zimmermann.

Politischer Theil.

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Ein Berichterstatter der WienerPresse", wel-

Berlin, 1. December.

r ®efd)6ft und 'rtd, vis-ä-vis oll

irath,

cdreintt.

Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr.

Nachricht zu geben.

Gießen, am 1. December 1874.

der Abg. Greim, jetzt Ober-Schulrath und vortragender Rath im Ministerium des Innern in Schulsachen. In Folge Beförderung traten auS, wurden aber wiedergewählt die Abgg. Stüber und Küchler. Freiwillig legten ihr Mandat nieder die Abgg. Heß (Gießen) und Scriba (Friedberg.)

ren njulaber. er,

und Nachachtuug mit.

Zu Nr. M. d. I. 13582

Betreffend: Wie oben.

ing. - Als ic weite auch

chem, wie dieses Blatt versichert,werthvolle Verbindungen mit dem Vatican zur Verfügung stehen", meldet aus Nom unter dem 25. Novbr.:Vor wenigen Wochen machte ein Gerücht die Runde durch die Presse, welches bei der gegen­wärtigen Lage der Dinge zwischen dem deutschen Episcopat und der Regierung zu unwabrscheinlich erschien, als daß es hätte im Publikum Glauben finden sollen. Dafielbe besagte, daß der deutsche Reichskanzler Fühlung mit dem

Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder.

i Groß-Bch-l nben ist, bitten i tonnen, doch mg nur graue licheDtchk-M, ir.

®'Wft Dom JnM'. Der.

einer.

Gefundene Gegenstände:

Eine alte Brieftasche, 1 grüner Glacehandschuh, an Geld 24 fr., ein goldenes Ohrringelchen, 5 bunte neue Taschentücher, 1 Portemonnaie, ein blauer Kittel, 1 Portemonnaie mit 21 kr. und 1 Farbzeichen, 1 goldener Ring, 1 ledernes Kinderschürzchen, 1 schwarzer Filzhut.

Die Eigentümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. . r t p

Gießen, den 2. December 1874. Großherzogltche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadl Gießen.

Nover.

Betreffend': Mehrjährige Rechnungen, hier deren Verhältniß zum neuen Münzsystem.

Erscheint täglich, mit Aus­nahme Montags.

Expedition: Lanzleiberg, Lit. D. Nr. 1.

Bek anntm a ch u n g.

Der geisteskranke Invalide Heinrich Schmitt von Groß - Buseck hat sich vor einigen Tagen aus der Heimath entfernt und ist bis jetzt noch nicht dahin zurückgekehrt.

Derselbe ist 29 Jahre alt, untersetzter Statur, hat schwarze Haare, trug eine braune Hose, gestrickten Wamms, ein H. S. gezeichnetes Hemd.

Sollte derselbe irgendwo angehalten, oder eine auf diese Beschreibung passende Leiche gefunden werdens so beliebe man uns schleunigst hiervon

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Tin Darmstadt, 2. December. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben

»allergnädigst geruht: am 27. November d. Js. der am 14. November durch Darmstadt, 1. Decbr. Das Großherzogltche Regierungsblatt Nr. 56; die Stadtverordneten erfolgten Wahl der seitherigen Beigeordneten Georg enthält: iAppfel und Lauteschläger zu Darmstadt zu Bürgermeisterei-Beigeordneten der

1. Allerhöchste Verordnung, die Hundesteuer betreffend. s Haupt- und Residenzstadt Darmstadt die Bestätigung zu ertheilen.

2. Zusammenstellung der Ergebnifie der Staatsschulden-Tilgungskafie-' Darmstadt. Kleber die Heizung der Personenwagen aus den Eisenbah- Rechnung für 1872. neu Deutschlands veröffentlicht das Reichs-Eisenbahnamt im Deutschen Reichs-

3. Dienstnachricht. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnä- anzeiger eine tabellarische Uebersicht, aus der wir folgendes Schwarzbuch zu- digst geruht: am 2. November den Schulamts - Aspiranten Johannes Heinrichs sammenstellen. Durch keinerlei Heizung zeichnen sich die BrsSlau - Warschauer, Süß aus Partenheim, unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer, die Halberstadt-Blankenburger und die Oldenburgische Staatsbahn aus. Die zum Lehrer an dem Schullehrer-Seminar zu Friedberg zu ernennen i Coupes dritter Wagenklaste werden ferner nicht geheizt aus der Berlin-Stettiner,

4. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog,hessischen Ludwigs-, Hamburger, mecklenburgische« Friedr.-Franz-, Nordhausen­haben allergnädigst geruht: am 24. October den Kammermusiker Wtlhclrw Erfurter, oberhessischen und rheinischen Eisenbahn; auf der Cutra-Lübecker Bahn Heyer, unter Anerkennung seiner langjährigen treugeleisteten Dienste, in den! sind nur die Damen-Coupes geheizt. In vierter Wagenklasse wird außer in Ruhestand zu versetzen. ' loben angegebenen Bahnen nicht geheizt: auf der Braunschweigischen. Köln-Min-

5. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : die mit einem Theologen zu be- dener, Märkisch-Posener, Magdeburg-Halberstädter, Rechte-Oder-Ufer, Rhein- setzende erste evang. Schulstelle in der Kreisstadt Schotten mit einem jährlichen.Nahe und Tilsit-Jnsterburger Eisenbahn.

Gehalte von 800 fl.; die zweite evang. Schulstelle zu Habitzheim, im Kreise' Friedberg, 2. December. Sicherem Vernehmen nach hat das Mini- Dieburg, mit einem jährlichen Gehalte von 425 fl. | sterium des Innern bereits die nöthigen Anordnungen für die durch die Man-

Darmstadt, 1. December. In der verhältnißmäßig kurzen Zeit, wäh-idats - Niederlegung unseres bisherigen Landtags-Abgeordneten Scriba nöthig rend welcher der gegenwärtige Landtag in Thätigkeit ist, sind in beiden Häusern'gewordene Ersatzwahl getroffen. Die Wahl findet der Vorschrift des neuen nicht weniger als 5 Mitglieder gestorben. Die erste Kammer verlor ihren j Wahlgesetzes gemäß durch die früher gewählten Wahlmänner statt. Abg. Scriba ersten Präsidenten, den Grafen von Erbach-Fürstenau, und den von der Regie-'war Mitglied des vierten Ausschufies zweiter Kammer, und es ist also auch rung in die Kammer berufenen Geh. Commercien-Rath Mönch, die zweite Kam-'in sofern demnächst eine Ersatzwahl nöthig.

mer gleichfalls ihren ersten Präsidenten, Dr. Karl Joh. Hoffmann, ferner den' flH<*t*K** i retn SRortrtxtoTn-nHpr bor Wb<mpr Nr-pssp" wel-

Abg. Metz von hier und den Abg. Gebhard von Ober-Ingelheim. In Folge von Beförderung zu einem höheren Amt trat definitiv aus der zweiten Kammer

an die Großhryoglichen Kreisämter.

Nachdem Anfragen darüber gestellt worden find, ob die bevorstehende Einführung der ReichSmarkrecknung, oder die Einführung der neuen Instruction die Aufstellung neuer Voranschläge für diejenigen Gemeinden, Märkerschasten u. s. w. bedinge, für welche Voranschläge für die Budgelperiode 1873/75fbe­stehen, bemerken wir Ihnen, daß es weder auS dem einen noch aus dem anderen Grunde nothwendig erscheint, die laufende Rechnungsperiode für diese Gemeinden ic. mit Ende dieses Jahres zu schließen und neue Voranschläge für die mit Anfang 1875 beginnende Frist auszustellen. Es sind daher die für 1873/75 ausgestellten Voranschläge auch in 1875 in Ausführung zu bringen und sind die Rechnungen für bie ganze lausende Periode nach deren Ablauf noch nach der bisherigen Währung aufzustellen, zu welchem Zweck die in 1875 nach der R'.ichswährung zu vereinnahmenden und zu verausgabenden Posten in dis Guldenwährung umzurechnen sind.

Da es wünschenswerth erscheint, daß die mehrjährigen Perioden für Kirchen und Stiftungen dieselben seien, finden wir uns veranlaßt zu bestimmen, daß die nächsten mehrjährigen Gemelndevoranschläge nur für die beiden Jahre 1876/77, alsdann aber für 1878/80 u. s. w. für drei Jahre aufgestellt werden, wodurch die gedachte, seit 1873 verlorene Übereinstimmung wieder erzielt werden tritt.

v. Starck.

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