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Landwirthschastliche»

<Mitgcth-tt> von der höheren landwirthlchaslltchen Lehranstalt in SBonnS.)

aber wieder mehr,

ebenfalls keine Fortschritte gemacht, die auf eine höhere Ernte schließen ließen,

tcnd hinter demselben zurück.

)ur Erinnerung an die Schlacht bei Sedan

Festplatz im Philosophenwald zu dem Preise von 18 fr. per Stück

Vogt.

DeickerhofT L Söhne.

Dresli-Maschinen

reten am nächslln i ben Marnckksti

mte beenbet. 8t aschaftsivelen ter röjfnen unb ah t deutschen A

Flur-Nr. 1/1189 1/1123

U/10317

Goldene u. silberne

Taschenuhren,

c3 o?

1874.

Bürgermeister Gießen.

** «Im fc Weträ 6t|i<i lc »9 hrog biito alt unb die Qebttf, eJ Geschichte jhbtn af nehme.

Wt BnsammKtr [t/ war von ata Aufmerksamkeit tra

meistbietend versteigert werden, den 1. September 1874.

JPh. Jlayfarth H Conip., Maschinen-FabriK, Frankfurt am Main.

Hinge, Brüchen und

Boutons, goldene, silberne,Talmi- und Double- Uhrketten. Größte Auswahl und neuerdings ermäßigtes Preise.

Reelle Garantie für ge­diegene Waare.

rdestag

idischen KirGie mit Widmunzil

Iruppeu böii ji cht statt. Hellie r Haseiiclever t:t

lycerda bestätig )turmversuche du. bst zurülkgelaß^

Allgemeiner Anzeiger.

Denkmünzen

Regutaleure

und

Reisewecker, Musikwerke und Spieldosen, SämmtlicheReparaturen werden gewissenhaft ausgejnhrt.

neut)i?i dewahrnr Eonstruciion, dre­schen per Stunde fo viel, als 3 Dre­scher in einem Tag, von 60 Thlr. an franco Babnfracht unter Garantie und Probezeit. (2234

Gießen, 1. Septbr 187 4 Großberzogl. Bürger- meisteret Gießen.

Bogt.

Triebviertelverpachtung

und

.Korbweidenversteigerung

A Freitag den 4. d. M.

Nachmittags von 1 Uhr an, sollen 254 Triebviertel anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden.

Vorher wird die Korbweidennutzung an dm Wiescckböschungen, am Bruchgraben nur (tuf der Pflanzung am Altentisch links der Grünbergerstraße versteigert.

bie sft

**»;

Äks etti9 i 9-gm ben i(. ^Ederz,^ korben, uj irngenieinbe

Zltr gefl. Beachtung.

Den Herren Wirthen empfehlen wir unsere rein-

reingehaltene Rhem- und Pfälzer- Weme,; von den geringsten bis zu den femste^ Sorten, in Faß und in Flaschen empfiehlt

II. Sehmciil,

3417) zum Frankfurter Hof.

Versteigerungen.

G rummetgraöversteigerung.

4283) Das diesjährige Grummetgras der Freiherrlich von Rabenau schen Wiesen und Gärten soll

Donnerstag den 10. 3cph?mbev L 3^ in Abthkilungen an Ort und Stelle Der- ^M^rgens um 10 Uhr »on ISMvrg-n in der Gemarkung Alt-Buseck und

b) Mittags um 12 Uhr von 2V'2 Morgen in der Gemarkung Trohe.

Rabenau, am 3L August 1874.

Der Rentmeister: Schmidt

Z Donnerstag den 3. September,

I Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe des Mayer R othenber ger

Flur-Nr. OKlfter

I/i.a 17 aus dem Neuenweg crbverthcilungShalbcr öffentlich meistbie­tend versteigert werden.

Gießen, den 1. September,1874. Großherzogliches Ortsgencht Gießen.

L ü d e k i n g-

Die Vergebung der Holz Hauer- uud Waldkultur arbeiten bei_ der Stadt. 'IL llj -----We(n

Gießeil. Tucli- und Igiiitshaii Eiliger

Ibct, BormittaAS 9 Ubr, bestens sorlirt, bringe m empfehlende Erinnerung.

werden die obenbezeichne- IwaWiff Ian ff,

ten Arbeiten auf demRath (2456)____Matkistraße (Wertmasse) Nr 25

bausedahieran denWenigft fordernden vergeben wer­den. (4296

sorten auch eine verschiedene Tendenz bemerkbar. Gerste und Hafer sind allgemein begehrt und stehen schon jetzt sehr hoch im Preise. Während von elfterer der Verbrauch zu Bier sich all- jährlich steigert, ein Ausfall in der Ernte sich also um so fühlbarer macht, ist e« bet letzterem besonders der dieses Jahr herrschende Futtermangel, der ihn in die Höhe treibt. Bei Weizen und Roggen ist die Haltung auf allen europäischen Märkten biß jetzt eine flaue, und wenn auch auf dem Pester internationalen Produetenmarkle die Preise von den Verkäufern ungewöhnlich hoch gehalten wurden, so geschah es nur deßhalb, weil sic eben die gewaltige Coneurrenz Ruß­lands und der Union viel zu viel unterschätzten und nock heute der Meinung sind, daß Ungarn auch jetzt noch, wie früher, die einzige Kornkammer Westeuropas bilde. Die Folge davon war natürlich, daß von diesen Getreidearten beinahe keine abgesetzt wurden. Aus dem jetzigen Stand des Getreidcmarktcs aber zu schließen, daß dasselbe, wenn der Ausdrusch beendet und der Markt bester befahren fein wird, im Preise sinken werde, dürfte sich voraussichtlich als falsch erweisen; eher könnte noch daß Gegentheil der Fall sein, da alte Vorräthe in nenncnswerthem Umfange nirgends mehr vorhanden sind und in den letzten Jahren sich der Ankauf unmittelbar nach der Ernte am vorteilhaftesten bewährt hat, da von dieser Zeit an die Preise eine steigende Tendenz verfolgten. Auch der beträchtliche Ausfall in der Fukternte machen ein Sinken der Preise höchst unwahrscheinlich. r .

Weit weniger sicher läßt sich der Stand des HopfenL bestimmen. Diese Culturpflanze ist einerseits so empsindlich, daß verhältntßmäßig unbedeutende Einflüße einen Strick durch die , anscheinend sicherste Rechnung zu machen vermögen, andererseits besitzt er aber auch wieder eine solche Vegetationskraft, daß sie die gesunkensten Hoffnungen wieder zu beleben vermag. Zu verwundern ist es deßhalb nicht, daß die Berichte über die Aussichten auf die Hopfenernte so 1 sehr widersprechend sind. Allacmetn wurde über zu große Trockenheit geklagt. Jetzt ist wohl

' Regen eingetroffen, aber etwas zu spät, um der Entwickelung der Blüihe und der ferneren

Ausbildung den vollen Nutzen zu gewähren, den er früher gebracht hätte. Immerhin hat er aber doch die Hoffnungen bedeutend gehoben; als günstig können die Aussichten im Ganzen

' aber keineswegs bezeichnet werden; in manchen Gegenden rechnet man auf/z. in andern gar

| Bekanntmachung.

Laut des vom 1. September 1874 ab gültigen 26. Nachtrags für ben Local-Verkehr der Main-Weser-Bahn, kommt mit Genehmigung der Aufsichts­behörde, an Zahlgebuhr für bie, auf Antrag des Versenders oder Empfängers, erfolgende bahnscitige Feststellung der Stückzahl von Gütern in Wagenladungs- Quantitäten für jede angefangene 10, Stück1 Sgr." zur Erhebung.

Cassel, den 28. August 1874.

Königliche Direktion der Acain-Weser-Bahn.

(4273) verkauft.

4280) Drenstmann Philipp Jluller, Löwengasse 106.

Aus erster bezogen!

Goldene Medaillons,

Auch der Hafer scheint vielerorts den gehegten Erwartungen nicht ganz zu entsprechen. Aehnliche Unterschiede bezüglich des Sommer- und WinlergetreideS berichtet man auch aus Nordamerika. Wenn auch im Ganzen dort die Crntetefultatc als gute bezeichnet werden, so weit es die Quantität betrifft, so wird dagegen bezüglich der Qualität eonfiatirt, daß sie bei

____ s Port Iand-einent.

Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- Wiederholt sehen wir uns veranlaßt, die verehrlichen Consumenten unseres Fabri- briiefe am Neuenwegerthor. . . § darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Tonnen und Säcke sämmtlich mit

GGn, den 1. S«r »74. <gtiquctten unferer Firma versehen sind.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. q Das durch Circular vom verg. Jahre festgesetzte Gewicht von Brutto 460 Zoll- V o g t. pfund = ca. 400 Pfd per englische Tonne oder desgl. Netto pro 3 Stück halten wir

trena ein während von einzeln Fabriken jetzt Tonnen von nur 360 Pfd. englisch, b. i. mit einem Mindergewicht von zehn Proccnt in den Handel gebracht werden.

Amöneburg bei Biebrich und Mannheim, August 1874.

l*ortIaii<l-C1e3BiCEfct-Fabrlk»

& Montag den 7. September,

§ Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause die Zum Nach­laß der Georg Melchior Henkel Ww. aehörenden Immobilien

U 9 Hofraithe in der Neustadt, 1 Hofraum (Miststätte) da­selbst, . k

96 Acker, Laggarten m den hintersten Schießgärten

Sahnen ist srll An- M ult. > «" M. DtMchiizj an M

^tli&en Einsts *4 mittbeilen tonne;

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öffentlich

^Gr-bh-r^gUch^O^-richt Gi-ßm. flebaltciten Weine in:

L ü d e k i n g. jfäarkgräfler pr. Hectoliter 100 Liter zu15 fL,

c». Kaysershihler = 5« 71 fl-,

Leugevoienes. in ^lofd,cn flCfuüt, AelaSt mit Gtiquetten versehen.

BZirtbe. Bei Abnahme von weniger als 25 Flaschen mit ge-

- Frankfurter und Bayerisch Bier halte ringer Preiserhöhung. SHHlw

stets in bester Qualität auf Lager und H . .

liefere ebenso billig, wie direct von rte Brauerei bezogen; ebenso

Weine,

Um die Aufführunq deS Zuges im Philosophenwald zu er- zur ennnmnig an oir uu janu

.. mirh erfuebt ben Raum um das Tempelchen zu diesem werden sowohl in meinem Hause, als auch an den Eingängen zum möglichen, wird ersucyl, Den jiouui um qn,itnfnnhenn1nlB -u Dem Preise von 18 kr. ver Stück

Zwecke frei zu lassen.

Gießen, den 31. August Großherzogl.

SBtnn auch -in- befinlttoe Bchimmung d» Erntmsult-U- .rst Wwtnfruch, 4% über, d.i S-N>m<rfrucht 4° o unter Mittel stehe. I. nach der «rtt bi<fer ©rnteerflcbnint.c? 1 n b £ x f*on tie »liegenden Erntennistchlen °der ornteergebniste macht fid> auf dem SeiretdemarNe de> den nnjelnen tztucht.

Ä W- ^6 nb®'Ä Ä Ä d« Ernte' .inen i-mlich sichern Schluß a°us bie .................... Lenden, bemerkbar. Gerste und Hafer sind allgemein begehr, und

S/n Getr.id"märM Sehr auffallend ist <t, daß in den -tnz.laen siändern mehr aber nach k^den tin®uen Prabinzen, die Ernteergebniffe fo außerordentlich verfchuden sind. was f-men »rund vorruabweife tn den starken, oft mehr nur stnchwets, aufg.tr, lenen FruhUngtf ost n und to te Gegenden lehr nachtheiligen großen Trackenhei. halte Faß. man du au« d n

nerschtedenen Ländern emgelausenen Berocht« «ufammen, ,° kann man di. Ernle >m «llg.metnen nicht anders aiS eine sehr gute bezeichnen.

Was jprciell die einzelnen Getreidearten anbetrifft, so sind die Ertrüge an Wetzenbei-

hatte Ungarn eine bessere Ernte als Eeith°nien , »99 H J gute, Süddeutsckland, führen zu können. Nar^deutfchland, Sach^e^imd^Lyurmg^^ "bute Weizenernten; das Gleiche var"^^.««^ auch^^bezstglich^ d^ übrigen Getreides der Fall. Auch bau England berichtet man über Den guten Ausfall der Weizenernte.

SRcridite über die Ergebnisse der Roggenernte im Allgemeinen weit Dagegen laufen die Bc k^ntlich in der Blüthe gegen naßkalte Witterung äußerst weniger günstig. Der Doggen st bk t Ejgenthümlichkeit in unangenehmer Weise

empfindlich, unb gernbe biefeg J b I iücfenbaften Körneransatz geklagt. Trotzbem fühlbar gemaäfl denn von^ vielen Seiten w'td °v« 2/3 der mit Roggen

Mauten! eimn Durckschnittsettrag: A etJ8 mehr und 7s bagegen etwas weniger. In Deutschlanb ist bie Ernte eine mittlere zu nennen-

Am ungünstigsten ist di- Gersteneinte ausgefallen, mit Ausnahmi! »on ^'l>e>r-tck-Ungarn, (dn,StoCg6 bezeichnet werden ; tn manchen v>cgrnctn rechn» man au,/,, in anutin gu. welches auch hier eine Ernte über Mittel e»telt hat, "»d «'S«»«» /« ergeben dafür nur auf <s Ernte. In Tettnang, Rarensburg -k. fallen auf den Regen hin sich wohl diejenigen

bauten Fläche einen Durch,chmlts-rtrag, Vs bli-b u" » d-mlelben die ubr g n ,6 ( Hgp,engärt-n gebeffert haben, die Schwarzbrand bedroht waren; die rom Rost unb Kuh -rirand

aber wieder mehr In D.utfch and, befonberB ben, fuMi^ « " 8 f bebeu- befallenen aber langsam rückwärts schreiten. EnglanbS Pflanzungen haben in b-r letzten Zeit

Durchschnittserirag web» quantitativ, nach qualitativ, erreicht uno auch eng rbinsagz keine Fortschritte gemacht, die auf eine höhere Ernte schließen ließen.