Einzelbild herunterladen

r bei bem

1 über die >

PiuS IX kn AM 'Ne et verstand tem Glau- "en Pause mtf richte, die Welt beten, daß '^esuiteu- Mtt Bch fiten eines

Papstes e zu einens

1 Nr den ; fein, soll Papst auch n Conclavr n werden." Der Papst ! Ereignisse 'auensvoller ersammlung -tigkeit und

lichen Rück- Republique »'scheu Bot- |

itwurss über ] der E;pe- iten Kammer wre von pri- taks im An- Miiußer für ildung weder 1 Telegramm tt jenes Ge- ndenz, welche d entnehmen, en hätte Der- Mionen mit

o hohe Wich- zt mindestens mit Sternen Heber dem Aack aus' (so viel man men Eimer». alben Stunde letzteres ver-

rb der Turke- en Rachrichten gerae MW Wi-t 3« bw D-t-ch"

toiW ir

Wb nab sl»- w-w

(»-Ich« 'M , wW a3 auch be"

. Ay unb** nV

Lin» n' c richtete i-ctol tz^sichtize ^ineN*'

nb d-ä btn ber tfrtn , Und stin,

Wechsel.

6

9 8739

Pistolen

Leipzig Londoa

Lyon Paris Wien ditto ditto

Disconto

Oestr. 1858r 1860r |1864r

30/o 3% 30/o

Börsennachrichten.

28. Mai 1873.

Prioritäten östr. Stsb.-Prior. 583, östr s. Lombard 49, Livorneser 34%

fl. 250 v. 1854 Priontätsloose 206 Loose 91%

171

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg

Actieiu

Frankf. Bank 142/2

Frankf. Vereins-Kasse 124%

Darmst. Bankact. 426

Wien Bankactien 991

Oest. Creditact. 294

Galizien

Goldsorten*

fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 5657

Aetien*

5O/o östr. F. St. E. B. 339

Lombard. Bahn 192%

Ludwigsh. Bexbach 189%

Maxbahn 129

Bayer. Ostbahn 121 Rhein-Nahebahn-Act.

Hess. Ludwigsb.-Act.

Oberhessen

Laut bem fo eben ->°n der Lebensversicherung«- &' Ersparnis >Bankin Stuttgart abgegebenen Rechenschaftsberichte pr. 1872 ftnb bei der Bank 281b Mn« träne mit einer Versicherunasiumme von fl. 6,449,200 eingekommen. Nach Abrechnung bat sich ber «ersicherungsstanb von 18,812 Versicherten mit fl. 37,464,164. auf 20,340 Personen mit fl. 41,730,674 ö^oben. Die Einnahme an Prämien erreichte fl. 1,394,386 und hat sich aegenüber dem Vorjahr um fl. 119 673 gesteigert. Für Sterbfalle wurden effektiv ausbezahlt fl. 428,934 die an die'V er fiebert en zur Vertheilung kommenden D i v r d en d en betrugen fl. 231^.27. Der Verwaltung sauf wand stellt sich nur auf 49/i0 % der Jahres-Emnahme. Trotz biefer 2U§gaben ha°tsich ber Bantf onds um fl. 1 178,502. ,erme»rt unb «st demgemäß auf fl 7 948.815 gestiegen. Die Pramienreserve hob sich von fl. 4,927,683 auf fl. 8,632,071, istlomit um fl. 724,388 gestiegen. Der Sicherheitsfonds belauft sich auf fl. 1,663,502. Der vom Jahre 1872 darin enthaltene Ueb er schuß betragt fl. 466 655. 47 kr. 39,i % der Jahrespramie. Die tm Jahre 1873 an die Lebens­versicherten vertheilt werdende D ividenden summe beträgt fl- 275,461.35 kr- und werden hierdurch die im Jahre 1868 vom E Januar bis 30. 3l°/°

unb die vom 1- Juli bis ult. December angefallenen um 86 % rebucirt- Die Bank bat sei ihrem Bestände alljährlich Dividenden erzielt, und zwar betrag die niedriaste Dividende die zur Vertheilung kam 33 % und die höchste 46%, Durchschnitt 37 7 % bet- Prämie. Beim Lesen des sehr eingehenden Berichts gewinnt man die Ueberzeugung, daß diese Gegen! eitigkeitsanstalt^nicht alle in alle Garantien der Sicher­heit, sondern auch den Vorzug der höchsten Billigkeit bietet.

doppelte 9 3739 Holl. fl. 10 St. 9 5254 Ducaten . . 5 3032 20 Frankenst. 9 17%18</r Engi. Sover. 11 4244 Russ. Imper. 9 3941 Dollar in Gold 2 2526

k.. S. 97 k. 8. 08% k. S 104% k. S. 105% k. 8. 92% k. S. 105% k. 8. 105 k. 8. 117% k. 8. k. 8. 91% k. 8. 103% m. S. 103%

1. S. 103 0,0

für die Industrie der Fettkörper und der Essigsäure, andere verdanken ihm den Schlüssel ihrer eigenen Operationen, so die Darstellung der fulminirenden Ver­bindungen und des Blutlaugensalzes, andere wieder entsprangen ganz eigentlich seinen Forschungen, so die für die Verarbeitung der Edelmetalle so wichtig ge­wordene Fabrikation des Cyankaliums, wie die der Silberspiegel, welche schnell die alten Quecksilberspiegel verdrängen.

Die großen Vortheile indeß, welche jeder einzelne dieser Zweige der techmschen Chemie aus seiner Thätigkeit gezogen, treten völlig in den Schatten, den unsterblichen Verdiensten gegenüber, die er sich um das wichtigste Gewerbe, welches der Mensch ausübt, um die Landwirthschaft erworben hat. Hätte er fein anderes Werk geschrieben, als das im Jahre 1840 zuerst veröffentlichte Buch:Die organische Chemre in ihrer Anwendung auf die Argicultur und Physiologie," er würde für alle Zeiten als ein Wohlthäter des Menschengeschlechtes gepriesen werden. Mit diesem Buche beginnt eine neue Äera in der Geschichte des Feldbaues. Die zum Dogma verknöcherte, in Jrrthum und Vorurtheil verstrickte, weil nicht auf dem sicheren Boden des Versuches ruhende, alte Lehre der Pflanzenernähruug verweht, wie Spreu vor dem Winde, vor den überzeugenden Worten des gewaltigen Reformators, und an ihre Stelle tritt, auf unveränderliche Naturgesetze für alle Zeiten gegründet, der feingegliederte Bau der chemischen Theorie der Landwirthschaft, wie sie uns mit jedem Jahre klarer und klarer und endlich aller Mängel entkleidet in vollendeter Schönheit aus dem klassischen Buche-Die Naturgesetze des Feldbaues" entgegentrilt- Es ist, als ob ein Schleier hinmeagcnommen sei von dem Auge des Landwirths, welcher zum ersten Male einen Einblick in die Natur des Dimgers und die Nothwendigkeit des Stoffersatzes gewinnt. Und mit dieser Erkenntniß tritt alsbald eine neue Industrie in's Leben, wie sie groß­artiger unb segenbringenber keine anbere Zeit hat erstehen sehen, die Fabrikation der künstlichen Dünger. Sie ist im vollsten Sinne des Worts eine Schöpfung Liebigs, und in den Annalen der Landwirthschaft, dieser ältesten aller menschlichen Gewerb- thätigkeiten, steht daher kein anderer Name mit gleichem Glanz, wie der ferne, verzeichnet.

(Schluß folgt.)

Vermischte-.

Gießen, 28. Mai. Wir entnehmen den Berichten der chemischen Gesellschaft folgenden Sitzungsbericht vom 28. April 1873 unter dem Präsidium des Herrn A. W. Hofmann. Derselbe eröffnet die Sitzung mit folgender Ansprache:

Seitdem wir zum letzten Male in diesem Saale versammelt waren, hat die deutsche chemische Gesellschaft einen Verlust erlitten, wie sie ihn schmerzlicher nicht hatte erleiden können. Der große Forscher, dessen Namen der neu gegründete Verem mit Jubel als Ersten in die Liste seiner Ehrenmitglieder einschrieb,

Justus von Liebig

ni$3antämenlt$ und unersetzlich ist dieser Verlust! Kein anderer Gelehrter, der jemals die Grenzen seiner Wissenschaft mehr erweitert, keiner, dessen Genius, weit Über diese Grenzen hinaus, auf den großen Gebieten des praktischen Lebens, einen segensreicheren unb bleibenderen Einfluß geübt hätte!

Seit dem Tode Alexander von Humboldt's ist un deutschen Vaterlande kein Heros der Wissenschaft in's Grab gesenkt worden, der von feinen Mitbürgern, ber von den Gebildeten aller Nationen allgemeiner und aufrichtiger betrauert worden

wäre als Justus von Liebig. t £ ..

Und wenn die öffentliche Trauer um den berühmten Gelehrten m weitesten Kreisen eine tiefgehe:'.de ist, wie fände ich einen Ausdruck für den Schmerz derjenigen, welche dem edlen Manne irgend wie im Leben näher gestanden haben, sei es als Glieder seiner Familie, sei es, daß sie ihn als Lehrer verehrten, oder daß sie sich seiner persönlichen Freundschaft erfreuten? In dieser Versammlung chemischer Fach­genossen denken wir Alle zumal an Liebig's Jugendfreund unb langjährigen Forfchungsgenossen Wöhler, den wir so glücklich sind, noch unter den Lebenden zu wissen, Liebig unb Wöhler, wie lange hat uns dieses Doppelgestirn in vereintem «lanre vorgeleuchtet, und wie tief vereinsamt muß sich der Ueberlebende fühlen, nachdem der edle Gefährte gefchieden ist! Möge er einigen Trost in der Liebe und Verehrung finden, welche ihm feine Freunde und Fachgenoffen in reichem Maaße entgegenbrmgen.

Mit Liebig ift einer jener großen Männer von der Bühne abgetreten, wie ihrer ein Jahrhundert nur wenige erzeugt. Wir, feine Zeitgenossen, haben den wahren Maaßstab für die welthistorische Bedeutung des Mannes noch kaum gefunden, unb erst kommenden Geschlechtern wird sich die hehre Gestalt Lieb ig s in ihrer vollen Größe und Majestät aus dem Schatten der Vergangenheit abheben, wie der heutigen Generation die mächtigen Bilder von Galilei, Keppler, Newton und Lavotsier aus dem Dunkel der Jahrhunderte entgegentreten. ,

Sie erwarten nicht, daß ich in dieser der Trauer gewidmeten Stunde es auch nur versuchte, den ganzen Reichthum dieses dem Dienste der Menschheit gewidmeten Lebens uor Ihnen zu entfalten. Wer die Laufbahn eines großen Mannes klaren Blickes überschauen soll, dem muß das Auge nicht mehr mit Thronen gefüllt sein. Eine Schilderung dieser großartigen, in die wissenschaftliche Entwickelung des Jahr­hunderts so tief eingreifenden Thätigkeit geht überdies weit über das Können des Einzelnen hinaus, und vereinte Kräfte müffen -s übernehmen, roie no^ «J* von Humboldt's Schaffen, so auch von der Wirk|amkeit Liebig s em treffendes «ilb 3£troe*rfen$c ^^lwsse begegnet dieser '.Wirksamkeit bahnbrechend auf allen Feldern des unbegrenzten Reiches feiner Forschung, und wenn er mit Staunen die Summe der einzelnen Thatsachen überblickt, welche von.Liebig festgestellt worden find fo ist er fast geblendet von dem Licht, welches dieser eine Geist über das Ge- sammtgebiet der chemischen Erscheinungen verbreitet hat- Die organische Cyemie, ohne die sich fein Fortschritt mehr in der Naturwistenschaft vollzieht und auf deren Boden die moderne Industrie ihre schönsten Triumphe gefeiert hat, wurzelt m ben A^iten Lie big's; die Methode der Forschung, durch w-lche in verhaltnißmatzig kurzer eit dieser Theil der Chemie eine der herrlichsten Schöpfungen des menschlichen Geistes gew0rden ist, die Fachgcnossen haben sie fertig ausgebildetaus der. Händen; beS aroßen Meisters empfangen. Aber wenn bie orgamsche Chemie das Feld sft,- welches er mit Vorliebe angebaut hat, so ist doch sein Einfluß auf die Mineralchemie^ nickt minder folgenreich gewesen- Form und Fassung detz chemischen Cxperimental- Unterrickts wie er gegenwärtig in unseren Laboratorien gelehrt wird , ist diesem von ßfebifl flegeb n warben, unb wenn sich heute als Zier der meisten unserer Uni-, verfitättn und technischen Hochschulen prachtvolle Tempel der Wissenschaft erheben, o bleibt es unvergeffen, daß sie alle ihre Entstehung dem Vorbilde verdanken, welches Liebia vor einem halben Jahrhunderte zur Nachahmung aufgestellt, als er an der kleinen 0 Universität Gießen das erste chemische Unterrichts-Laboratorium gründete, in

XtadW* fcinburd) ton einem Schülerkreis umgeben mar, wie

"^andererCh«niker^wieber chemische

guiifenidiait als solche von Liebig geförbert worben ist, fo bllben sie doch nur einen W ber Arbeit welche er für bie Menschheit vollbracht hat. In alle ber Chemie b?na»barten Wissenschaften ist er auf seinen Eroberungsjügen emgebrungen, IN allen bö7er unauZschbare Spuren feiner Gegenwart juriidgelaffen aber « fmb, jumal bir (Ärenraebiete auf denen der wissenschaftliche Erwerb den großen Bedingungen des Lebm""am schnellsten und" umfangreichsten zu Gute kommt, welchen er - Uta.ir.ns "»7i^b'«'Äe? 3nbuft?k0erobem ni^. ans benArbeiten Lie big's fei es bireetÄe? inbirea unberechenbarer Nutzen erwachsen wäre In> einigen.st das Dunkel, das sie noch umfing, durch seine Untersuchungen gelichtet worde^,f

Die sehr seine Wäsche deß Unbekannten ist F. R. gezeichnet. Nichts fand sich bet ihm, waS Über Namen und Heimath Auskunft geben könnte. Das Personal dr8 Gasthofes meint, er habe den österreichischen Dialect gesprochen. In Rödgen, wo er gestern übernachtet, gab er an: er sei aus Nürnberg, eine Angabe, die noch bezweifelt werden muß. Die Polizei hat bereits ermittelt, daß der Unbekannte in der vorigen Woche zu Mainz im Karpfen unter dem Namen:Friedrich Riedel, Bahnbeamter aus Wien" logirt hat.

Preuss. 4%°/o Oblig. 104 Frankf. 3%°, o Oblig. 87 Nass. 4%° o Obi. 100% Kurhess. 4°,° Gr. Hess. 5% Obi.

. . 40/ 99

", 3',2% 96-

Bayer. 5%

1jährige 100%

4°o 1jährige 91%

Wiirtemb. IVz0 b Obi. 100 Baden 4%°/o Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 63%

n Papierrente 59% Spanier, neuest. 3% 19% Amerik. Bonds 1881r 97% n 1882r 95% " n 1885r 96% 1887r 96

5% Toscaner 55% 5% Elisabeth.-Prior. 841/2 jo. II. Emiss. 81%_________

Anlelieiisloose«

Darmstädter fl. 50Loose

n n 25 n -

Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl. Braunschweiger 23% 3° o Oldenburg. k40Thlr. 37% 4°/o bayr. Präm.-Anl. 111 4% badische Locse Badische fl. 35 Loose 69%

ZI 11 fl c m eine r ZI ih e t fl e r.

besondere Bekanntmachung Edictalladung.

2571) Nachdem über den Nachlaß des Ludwig Paul zu Bieber rechtskräftig der Concurs erkannt worden ist, wird -ur .An­meldung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf

Dienstag den 17. Ium 1873, Vormittags 9 Uhr, loco Gladenbach unter dem Rechtsnachthetl des ohne Bekanntmachung eines Praclusw- BcscheidS von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Ver- mögensmasse anberaumt.

Gladenbach, den 21 Mai 1873. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II.

Kingelhösfer.

Aeitgeboienes.

397) Thee, Chocolade mid Stearin- lichter bei PH- Sch latter.

chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitter­wasser,

Homburger Elisabethen- brunnen.

brunnen, Salzhausener, Salzschlirser Bonisacius- brunnen,

Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen,

Schwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger,

Adelheidsquelle, Appollinarisbrnnnen, «arlsbader Mühl - und Schloßbrunnen,

Emser Kessel- und Krän-

1^71) Die Mineralwasfer-Haudiunq von Emir Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung:

| Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz

^rlSbade/Salz^ 'karlsbader Sprudelseife, Emser Pastillen, Soda- und Selterswasser.

J) D.-e unb Netne«art-ffe.n ver-, 2bll2)

Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst, ,, Btasenschinken

im Aufchnitt, Trüffelwurst,

Hamburger Zungen, ,, Kalbsschinken empfehlen (1259)

I. A Busch Söhne. Frische L>bergahr-Hefe bei Bierbrauer Weller,

(2527)__Wolkengasse.

2296) Feinste marinirte Brathäringe tmpsehlen

I. A. Busch Söhne.

I Frische Hefe

bei Carl Heil, Schloßgasfe.