IU ein
erster, Bürger. tv erlauben vir y machen, daß ^vkrsteigerungen -r Ärcisblatt wen.
ivoll
crKrlMattt-.
«drt
M.
Latsch und
"b-i-hr Qt#fc
.1873.
he iit ^cttbetg, t " - ffiet®orlm=
*n'ö«.
Petri U.
tri
Provinz Oberbtfim. icndc Gastwirth' iverserBranchen,
ist er in der ßagt, ______________165)
MH
reins t
16 6 W,
imeroirtuoS aus rcinS.
_ Q[)ii|niu AiijagtE.....
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen.
Nr. 14. Freitag den 17. Januar 1873.
uiniiii ~~i----- ---~---- -------------
Amtlicher Theil.
Gießen, am 15. Januar 1873.
Betreffend: Abverdienst der auS den RÜgegerichlsyerioden des JahreS 1871 herrührenden Fcldstrafen.
' Das Gro tzh erzog1 iche K r e i s a m l G t e fyen
an die Großhcrzvglichen Bürgenncistercien des Kreises.
Wir erinnern Sie wiederholt an baldigste Erledigung und Rücksendung oer Svecialvcrzeichnisse über den Abverdienst oben bezeichneter Feldstrafen, soweit Sie damit noch im Rückstand sind. v. Röder.
Bekannt m a ch u n g.
Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen.
Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthnm Hcsien nach §. 20 der Militär-Ersatz Instruction vom 26. März 1868 (Reg.-Dlatt Rr. 21) gestellungspflichtig sind haben ihre Anmeldung schriftlich, unter Dernäsichtiguna der §8.148. 149. 151-155. : der Militär Ersaß Instruction bis zum 1. Februar 1873 bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im Marz f. I. ffatd findenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. . r
Der Meldung find betzulegen :
a) ein Geburtszeugniß (Taufschein),
b) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters, oder deS VorniundeS,
» c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Dürgerschulen)
von dem Director bezw. Rector der betr. Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute aber von der Polizei Obrigkeit auszustellen ist.
Bei Nichtbcobachtnng der bestehenden Vorschriften, oder Einreichung des Gesuchs nach dem angegebenen Termine, kann die Zulaflung zu der nächsten Prüfung nicht statifinden. f m
Der Prüsungstermin, sowie das Local, worin dieselbe vorgenommen wird, wird später öffentlich bekannt gemacht werden, eine specrelle Einladung erfolgt nicht. Die unterzeichnete Commission macht außerdem aus folgende Bestimmungen ausdrücklich aufmerksam:
Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst darf nicht vor dem vollendeten 17. Lebensjahre und muß bei Verlust deS Anrechts spätestens bis zum 1. Februar des Kalenderjahres nachgesucht werden, in welchem daS 20. Lebensjahr vollendet wird.
Mit der Anmeldung um Zulaflung zum einjährigen Militärdienst ist die Aufgabe des Rechts, an der Loosung Theil zu nehmen, verbunden.
Ausnahmsweise kann der durch die versäumte rechtzeitige Anmeldung verloren gegangene Anspruch durch Entschließung der Ersaßbebörde dritter Instanz wieder verliehen werden, wenn der beiheiligte Militärpflichtige noch nicht an einer Lovsung Theil zu nehmen verpflichtet war, oder vermöge seiner Loosnummer I disponibel geblieben ist. In letzterem Falle darf die Vergünstigung indeß nur dann cimreten, wenn der deßfallsige Antrag von der zweiten Aushebung, bei welcher der betheiligte Militärpflichtige zu concurriren har, formirt wird.
Gesuche um Wiederverleihuug der durch versäumte rechtzeitige Anmeldung verloren gegangenen Berechtigung sind an die zuständige Kreis-Erjatz-Com- Mission ö" richt^ 31 December 1872. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige.
Pabst. Strecker.
Politischer T b e i l.
lt Begl-itmig M
mlb Orch-ß°' *
an! f. D"
tgli-d-r W fl,t chtabonn-nA
aiantt.
. v. Eichendorff
Zank,
ii |ii 6*
liiehlner"
Seines Zeichens ein Lebemann (so schildert L. Bamberger den französischen
wie es die „R. Fr. Pr." thut, wir
So war er ganz und gar geschaffen,
Wege gewesen ist, einen Versuch zu machen Gelegenykit der Katastrophe ron 1870 zu nehmen
^WCt edle Diplomaten. -nämlich, daß durch Brust's Dersündigungen Gramont's Schuld am Kkiege vnd
„Und »dl Äther »oute leiten, daß Nr ane.ee für Ihn i-hlte, ,'hlieUnglück seiner Nation nicht um rin »"'breit sich abrnindert, daß über. Seiner son ten Seiten." Mit dem «rasen Lenst und dem H-r,°g t>. Gramont d-upt alle FeHler «nderer Nicht tm «tonte sind, den Mohren Gramont weiß verhält es sich Nicht ganz so wie mit den beiden edlen Polen. Es gab aber eine iu
□ {it wo sie so innig befreundet waren, wie H. Heine's zwei Helden. I tzt sind Wie weit srrch der österreichische Graf sich gegen ten frunzöfischen Herzog fie Feinde und, »eil Jeder will, daß der Andere für ihn zahlte, zahlte Keiner engogirt haben wag: so Veit ist tie Verpflichtung deö Einen, wie jetzt au- ten »on den B"lden. Wollten wir uns al« Richter über die Frage, wir der Debitor Documentrn d7r Streitenden herrorgeht, nicht gegangen, um dos leichtsinnige, ist, ouswersin, so würde vi.llcicht das Erkeuntmtz dahin lauten: Beide. Doch frevelhafte Spiel des Andern zu entschuldigen oder nur erklärlich scheinen zu lassen.
w!r beabsichtigen nicht, zu unt rsuch.n, w>e weit eS dem Grafen Bcust gelungen Der Herzog Gramont hat in seiner Auffassung der Zusagen Druft's dieselbe
ist, die gegen ihn von seinem alten Freunde Gramont erhobenen B'schuldigungen Leichtfertigkeit bewiese», die ihn überhaupt charoeterifirt. Oberflachuchkeit, Auf-
zu enkrästen. Wir wollen dem Herzog von Gramont gerne einräumen, daß schneideret, Lüge, Heuchelei: daraus daben sich die Areana seiner Regierungskunst
Graf Beust sich mehr gegen ibn engaglrt hat, als dieser jetzt zugeben will. Aus zusammengesitzt, und diese edlcn Eigenschaften allein haben den Herzog hervorragen der Depesche vom 11. Juli 1870 an den Fürsten Mettern-.ch — die merkwürdiger, kss n, a's er die Gelegenheit zum Kriege vom Zaune brach. Hcrr Gramont Weis» dem ostcrrlichifchen Rothbuche von 1870 nicht ernverleibt ist — ersieht wußte seit Monatsfrist um die Eandidatur Leopold's, wußte mithin auch, datz fit man, daß Oesterreich in die Allianz m t Frankreich einzutreten sich verrfl chiet nicht ron ehrgeizigen Plänen M preußisch.n Kbmgs, (entern von verschildenen title, sobald Rußland für Demschlanv das Schwcrt ziehen würde, ja daß spanischen Projectenwochern avSgegang'N vor. Aber die Stimmungen am Hofe unter Umstanden auch ohne die achte Theilnahme Rußlands Oesterreich es für und falsche Berichte aus dem Süden Deu'fchlonts hatten enllich den schon lange aerathen ansih-n könnte, an der Seite der Rothhosen die Lorbeeren wieder zu hin uno her gewalzten Beschluß, Kr.eg anzusangeu, gur JKufe gebracht, und so * . ’ muhte der plumpe Lügenvorwand herhalten. Am 5. Julr des Morgens brachte
Eral Beust ist besondtrs aus Enxsintl chkrit darüber, daß Htrjoz ». Grawont dir „GonStt tionnel", Erawoat's L-iborg°n, aus htit.rm Himmel eint wuth- ibn als dlindis SBerLtug, ebne seinen Rutd in Raten und D-ve|chen einjubalen, schnaubende Rat,, über dies- nagelneue bedrohliche Barfallenheit. Sie enthielt behandeln trollte, von seinen uisorüuglichen Abfich.en zurückgeir.ten, d. h. neutral bereits dieselbe gelehrt sein lollenbe Parallele, welche TagS daraus Gramont i» oeblteben. Er sagt das ausdrücklich, fügt auch hinjU, baß er ju der E^nstcht g-s tzgedenden Körper anstischte, daß da, »au« Hahenjollernr darnach strebe, den gelcmwen wäre, auf cklarser Napolean set fein Berlaß, derselbe lonne riell.rcht Thron cklarlS V. herjuft.lren - ->ne -berwißrge Pb-° e, aberr tonend und daher sogsr mitten im Waffentanz mrt Sürst Bismarck sich gegen Ocsterrei» rerstänbigen, woblberechnet aus den unwissenden, nachschreiinken Hansen der Börse., Kaffethau«. und läEt schliißl'ch nicht unerwähnt, düß am Ente roch Frankreich und O sterrcich und Boulevarts-Besl-cher.
neben einander gekämpft hätt.n, wenn richt lefterrs besser al- erste |Ur Srlenntniß! S- ne« Zeichens ern Lebemann (so schildert L. f/"btrg.r den ranzosischen ,eines Mangel- an mrlrtärrschrr Rüstung gelangt wäre. Wie gesagt, wlr »ollen riplomaten), der kernen anderen 9Mm gefarrm111, a!« n, 'eGoep 1 et« faau»U uns nicht für Graf Beust tn fernem Streite mit Gramont übermäßig erwarnren^lrcher LaudemLeS auswrndig und in der
---- treuen ihm gew.ß tu, d-ß er auf dem btstcn einer jener SportSd'plomaten, welche ihren Beruf aus Geourt, elegantem -Dvchs । um vic Revarche für 1866 bet und Bartschnitt ableiten und die würdigen Bertreter dieser heutzutage z.emiich ' । und nur widerwillig davon überflüssigen GesanttschaftSapp^rate sind, toir er eben frisch von Wien gekommen,
lhat'7ürbcksteh«n' müssen"'wir' glauden'äüch',"däß^» seinem Freunde Gramont weit noch mit der Glorie der L ebe-. un° Jnnigl.lt-d zeugung-n umstrahlt, onl.r luüdaüt bat als er übt luaeben wrü — ober ein Faktum bleibt durch alle welchen »an ihn daselbst entlassen hatte. _ -
Beschuldigungen , ' wrlche« dre Deutschen od.r Feanjosen «°n entgeg.ng-seht-a tn diesem traurigen P°ff ns»i-> die Hauvt- und Hrleenrollen auSjufullen, -abr.nd Seiten aus auf B-ust's Haupt wäljen können, doch unnschüttert, das Faktum Emil Ollroier d.m nawen jeune prem.er, den g-fnhl«°lltn und - t» Ernst -


