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Weitage zu Ar. 214 des Kichener Anzeigers.
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verbringen ihre Zeit mit Rauchen, Karten- und Schachspiel. Einige lesen ein
sind; viele Ändere haben ebenfalls bedeutende Summen. Deshalb ließen diese
Rom, 10. September. Auf Befehl des königlichen Procurators sind
scheu nach dem Hafen, aber Niemand wurde auf das Schiff zugelassen. Die Virginie brauchte von Rochefort bis nach Las Palmas 13 Tage; sie hatte
immer gutes Wetter, und alle Deportirten, namentlich Rochefort, Fery, Paffe- douet k. , befinden sich in bester Gesundheit. Diese Herren, die in Frankreich die Kranken spielten, gestehen ein, daß sie sich nie besser befunden haben. Sie
um sich den Sieg in den fünf Departements zu verschaffen, wo unter allen Umständen vor dem Zusammentritt der National-Versammlung Ersatzwahlen
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sparniss von 5—25%. et aloge gratis und franco. ,
Frankreich.
Paris, 10. September. Frankreich wird am nächsten Montag vollständig geräumt sein. In Verdun selbst wird schon nächsten Samstag kein einziger deutscher Soldat mehr stehen. Am nächsten Sonntag wird der Kriegs- miuister in Verdun eintreffen. — Die Regierung bietet gegenwärtig Alles auf,
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Hpnffrfifnnh Herzog von Mecklenburg an den Manövern rc. Theil. Heute sind die Manöver
IJcllipUjlfllllh idurch eine große Parade beendet worden. (Franks. Journ.)
Darmstadt, 10. Septbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 40 Hannover, 11. September. Der Kaiser nebst Gefolge traf heute enthält: , Abend 7i/3 Uhr hier ein und wurde am Bahnhofe von den Prinzen Friedrich
1. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Friedberg, die Umlagen (S^i und Albrecht und den Spitzen der Behörden begrüßt. Vor dem Bahn-
der Kreisstadt Friedberg pro 1873 betreffend. Hofe hatte sich ein Fackelzug von 8—10,000 Personen aufgestellt. Der Kaiser
2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Jnuern für das fuhr, mit Jubel begrüßt, durch die festlich geschmückten und illuminirten Stra- Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen ßeu nach dem Residenzschloß, wohin der Festzug folgte, vor dem Kaiser defi-
in den Gemeinden des Kreises Alzey. litte und dann auf dem Friderikenplatz Ausstellung nahm. Hier trugen die
3. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- vereinigten Liedertafeln mehrere Gesänge vor. Der Kaiser dankte vom Balcon gnädigst geruht: am 6. August den Saalwärter Valentin Seibert zum Hof- aus. Später fand dann großer Zapfenstreich statt.
laquai, den Saalwärter Christian Griebel zum Hofzimmerwärter zu ernennen ; Würzburg, 10. September. Der Kronprinz des Deutschen Reiches am 15. August den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die besuchte sofort nach seiner Ankunft das Grab des Generals v. Hartmann, legte evang. Pfarrstelle zu Rimbach, im Dekanate Erbach, präsentirten evang^ Pfarr- einen Lorbeerkranz auf dasselbe nieder und verweilte längere Zeit an demselben, amtscandidaten Hermantl Fuchs aus König, im Kreise Neustadt, für diese Darauf wurde die hiesige Garnison, Infanterie und Artillerie, in den Exerci- Stelle und den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die evang. tien besichtigt nnd war die Vorstellung, die sichtlich zur Zufriedenheit des Prin- Pfarrstelle zu Reichenbach, im Dekanate Zwingenberg, präsentirten evang. ausfiel, um 3 Uhr beendigt. Unter großem Jubel der Bevölkerung kehrte Pfarramtscandidaten Wilhelm Zentgraf aus Höchst, im kreise Neustadt, für per Kronprinz von dem Exercirplatz in die festlich geschmückte Stadl zurück, diese Stelle zu bestätigen; am 17. August den Dberrechuungsprobator I. El. besichtigte das Residenzschloß und den Dom, begab sich darauf nach dem Bahn- bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der Oberrechuungskammer, Christian fyofe, woselbst das Diner eingenommen wurde und reiste um 5y4 Uhr wie- Steinius, zum Oberrechnnugsrevisor bei dieser Behörde, den Prof. Dr. Eckhard per ab.
zum Rector der Landes-Universität für die Zeit von Michaelis 1873 bis dahin Stuttgart, 10. September. Ehe der Deutsche Kronprinz vorgestern 1874, am 18. August den Privatdocenten Dr. Moritz Pasch zum außerordent- feie Grenzen unseres Landes verließ, ist ihm trotz der Zurückgezogenheit, in ljchen Professor bei der philosophischen Facultät der Landes-Universität und am welcher er sich diesmal gehalten, doch noch eine Huldigung zu Theil geworden, 29. August den Königl. Sächsischen Landbau-Jnspector Alexander Erwin Marx welche ihm beweisen sollte, daß dieHerzlichkeit, womit erjim vorigen Jahre aller
Dresden zum ordentlichen Professor der Architektur an der polytechnischen Orten im Schwabenlande ausgenommen worden, ihm gegenüber noch dieselbe Schule, mit Wirkung vom 21. September l. I. an, zu ernennen. sei. Das Städtchen Laupheim, in dessen Nähe Rißtissen, der diesjährige
4. Charakterertheilungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Aufenthaltsort des Kronprinzen, liegt, ließ es sich nicht nehmen, den deutschen allergnädigst geruht: am 18 August dem Musiklehrer an der Landes-Univer- Kaisersohn auf einen Abend bei sich zu sehen. Der Kronprinz folgte am ver- sität, Musikdirector Carl Friedrich Wilhelm Mickler, den Charakter als „Pro- gaugeuen Sonntag der freundlichen Einladung, und es entwickelte sich ein ffssor" und am 25. August dem Sattlermeister Heinrich Weiche! zu Darmstadt schönes und gemüthliches Abendfest „unserem Fritz, dem Schlachten- und Herden Charakter als „Hofsattler" zu verleihen. zengewinner", zu Ehren. Zu dem Diner, das im königlichen Schlöffe zu
5. Versetzung in den Ruhestand. Friedrichshafen zu Ehren des Deutschen Kronprinzen stattfand, war auch Ge-
6. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find: die evang. Pfarrstelle zn Rom- neral v. Stülpnagel zugezogen. — Von den Manövern sei noch erwähnt, daß
rod, im Dekanate Alsfeld, mit einem jährlichen Gchalt von 1206 fl. 33^ fr.; als Grundgedanke der Uebung supponirt war: „Eine Division ist über den
die vierte (mittlere Mädchen-) Schulstelle zu Erbach, im Kreise Erbach, mit südlichen Schwarzwald in Oberschwaben eingedrnngen." Es galt, diesen feind- etnem Gehalt von 650 fl. jährlich; dem Herrn Grasen zu Erbach-Erbach steht ji$en Ueberfall zurückzuweisen.
das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die erste evang. Schulstelle zu Nürnberg, 12. September. Der Kronprinz des Deutschen Reiches
Höchst, im Kreise Zieustadt, mit einem jährlichen Gehalt von 500 fl.; dem besuchte gestern die Kuustgewerbeschule, das germanische Museum, die Burg, die Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dein Herrn Grafen zn Papiermachöfabrik von Fleischmann und den Johannis-Kirchhof. Abends wur- Erbach- Schönberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die zweite Den im „Bayerischen Hof" von den vereinigten Sängern Nürnbergs drei Chöre evang. Schulstelle zu Guntersblum, im Kreise Oppenheim, mit einem jährlichen vorgetragen. Nach dem Vortrag trat der Kronprinz unter die Sänger und Gehalt von 460 fl.; die evang Schulstelle zu Okarben, im Kreise Vilbel, mit sprach ihnen seinen Dank für die ihm bereitete Ovation aus, desgleichen der einem jährlichen Gehalt von 411 fl.; die zweite kath. Schnlftelle zu Helden- Stadt für die freundliche Äufnahme. Heute inspicirte der Kronprinz die Ca- bergen, im Kreise Vilbel, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; die evang. vallerie und wohnte den Manövern an. Um 11 Uhr fuhr derselbe nach Ca- Schulstelle zu Bermuthshain, im Kreise Lauterbach, mit einem jährlichen Ge- polzburg, von wo er um 3 Uhr hierher zurückkehrt. Morgen reist der Kronhalt von 400 fl.; die Stelle eines Gehülfen bei der Brückellgelderhebung in prinz zur Inspektion nach Amberg und von da Abends über Eger nach Berlin Castel; concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden.
Darmstadt, 10. September. Der Finanzausschuß der ersten Kammer hat gestern und heute das Budget für 1873 — 75 durchberathem Der bctr. Bericht wird alsbald dem Druck übergeben werden. Die Berichte über die Verwaltungsgesetze und das Schulgesetz sind bereits im Druck begriffen. Da die evangelische Landessynode am 15. d. Mts. zusammentritt, ein gleichzeitiges Tagen der ersten Kammer und der Synode aber mißständig sein würde, so steht der Wiederzusammentritt der ersten Kammer unmittelbar nnd) dem Schlüsse der Synode bevor. Die erste Kammer wird sich dann sofort mit den Verwaltungsgesetzen, dem Schulgesetz, sowie mit dem-Budget und dem Finanzge
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stattfinden müssen. Im Augenblick sucht sie deshalb alle ihr nicht ganz ergebe- setze, beschäftigen können. nen Elemente aus der Verwaltung dieser Departements zu beseitigen. Den
Berlin, 11. September. Die Nachricht französischer Blätter, daß der Anfang hat sie mit dem Puy-de-Dome gemacht, wo sie die drei Unter-Präfek- augenblicklich in Berlin anwesende französische Capitän Brunet von der fr an- teil, den Rector und den Inspektor der Akademie und den General-Procurator zösischen Regierung den Auftrag erhalten habe, einen Theil des eroberten wechselte.
srriegsmaterials von der deutschen Regierung zurückzukaufen, ist, wie die „Deutsch. Paris, 10. September. Der „Presse" schreibt man aus Las Palmas Nack)r." versichern, eine durchaus irrthüm'liche. Der Sachverhalt ist vielmehr (Canarische Inseln) vom 23. August: „Die Virginie ist gestern mit 175 folgender: Ein hiesiger Geschäftsmann hat einen Theil des in Rede stehenden verurtheilten Communisten und 25 Frauen und Kindern vor Las Palmas ange- Materials von der Regierung angekauft und steht im Begriff, dasselbe öffent- kommen. Die Nachricht von der Ankunft der Virginie lockte eine Masse Men- lich zu versteigern. Der Militärbevollmächtigte bei der hiesigen französischen "•.....aß:—k ~**c
Botschaft, Prinz von Polignac, forderte aus diesem Anlaß den Capirän Brunet auf, sich bei Gelegenheit seiner Anwesenheit in Berlin dies Material an- zuskhen und diese Aufforderung ist Seitens der französischen Blätter in dem erwähnten Sinne mißverstanden worden.
Paderborn, 8. September. Vor einigen Tagen ist hier ein Schrei- _
Ben des Oberpräsidenten v. Kühlwetter vom 28. v. Mts. ein getroffen, wonach wenig, "aber bis jetzt sd)rieben sie fast nicht, ausgenommen heute, wo einige an der Cultusminister Dr. Falk verfügt hat, daß dem hiesigen Priester-Seminar ihre Familien Briefe richteten. Da sie Alle Geld haben, so leben sie sehr gut. der ihm bisher vom Staate gewährte Geldzuschuß von 2131Thlru. jährlich bis Rochefort besitzt 15,000 Frcs., welche bei den Rechnungsbeamten medergelegt zur Befolgung der gesetzlichen Vorschriften vorenthalten werde. (Wests. M.) Marburg, 11. September. Die vorige Woche im Kreise Kirchhain abgehaltenen Manöver der 22. Division hatten sich vorgestern bis in den zum hiesigen Kreise gehörigen sog. Ebsdorfer Grund gezogen, wo dieselbe gestern mit der 25. Division (Hessen-Darmstädter) zusammenstieß, worauf ein Haupttreffen infcenirt wurde Bei diesem kam jedod) der ursprünglid) entworfene Plan, daß die 25. Division die 22. angreifen und zurücktreiben sollte, nicht zur Ausführung, weil durck) eine verkehrte Aufstellung der ersteren dieselbe theil- . weise von der Cavallerie der letzteren umzingelt und abgeschnitten war, so daß
0^. fcaS Treffen, früher als beabsichtigt, durch den Rückzug der Darm- , . ... ... . ,
" städter abgebrochen wurde. Der Großherzog von Hessen hielt mit seinem Wa-die römischen Zeitungen, welche den Hirtenbrief des Erzbischofs von Pans
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r ■ - gen*in der Nähe "des'Kampfplatzes, stieg"aber nicht aus;' dagegen' nahm der,veröffentlichten,^mit Beschlag belegt, weil derselbe Drohmigen gegen die gegen-
.. y Prinz Ludwig von Hessen, als Commandeur der 25. Division, sowie der Groß-lwärtige Ordnung der Dinge in Italien enthalte.
Injtalt, ' Vdv. Engelbach. itnümäbd)tn toitb tsf iMtliox, A. A. M tzyucht.
iichrling füritii Hiesigei gesucht. Näheres in ba Blittes.
gesucht von lussmann & Comp., Vamptnfabrit.
Herren durck) die Lieferanten der Virginie auch bedeutende Einkäufe machen. Gute Weine von 3 bis 10 Frcs. per Flasche, Cigarren, eine Masse Tabak und mehrere Karren mit Früchten aller Art wurden für sie an Bord gebracht. Man schiffte sechs fette Ochsen, eine größere Anzahl Hämmel, frisches Fleisck) und frische Fische ein. Die Disciplin an Bord ist vortrefflich. Die Virginie geht morgen um 7 Uhr ab.
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